Unterforderung oder Überforderung?
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Gast100786 -
4. März 2020 um 08:30
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Problem bei nur Gassi: sie driftet mir ziemlich ab, wenn sie nur so nebenher läuft.
Ja, weil sie ein Beschäftigungsjunkie geworden ist durch das ständige Bespaßungsprogramm.
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4. März 2020 um 08:55
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Unterforderung oder Überforderung? - Vor einem Moment
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Sie wufft bei jedem kleinsten Geräusch draußen, in der Wohnung, im Hausflur. Wenn der Hund im Körbchen liegt und wir abends nach dem duschen wieder ins Zimmer kommen, wird gebellt. Das gab's bis vor ein paar Wochen nicht.
Nachbarn werden vermehrt angebellt.
Wie reagiert Ihr denn auf Ihr Kläffen?
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Sie wufft bei jedem kleinsten Geräusch draußen, in der Wohnung, im Hausflur. Wenn der Hund im Körbchen liegt und wir abends nach dem duschen wieder ins Zimmer kommen, wird gebellt. Das gab's bis vor ein paar Wochen nicht.
Nachbarn werden vermehrt angebellt.
Wie reagiert Ihr denn auf Ihr Kläffen?
Auf wuffen und bellen reagieren wir mit einem "danke wir haben's gehört". Mit einem Abbruch hatten wir bisher aber auch keine Erfolge.
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Das Kläffen bei jedem Reiz ist übrigens eine klassische Folge bei der Rasse auf Überforderung. Da liegen die Nerven blank ... kein Wunder, dass das Tierchen da jedes Mal hochgeht.
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Wenn ich jetzt das Programm reduziere, steigt sie mir doch die ersten Tage aufs Dach daheim?! Was tu ich dann? Box? Anleinen? In die Küche wo nix kaputt gehen kann? Auch wieder Stress, weil alleine

Sie hat sich die letzten Tage schon Beschäftigungen gesucht, die sie noch nie gemacht hat: Sofa decken rumschleifen, über's Sofa rennen wie angestochen, Tischdecke vom Tisch ziehen ...
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Was tu ich dann
Aushalten. Der Hund kann ja nix dafür.
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Auch von mir: Viel zu viel und viel zu straff für so einen reaktiven Hund. Die brauchen viel Zeit, um ihre lebhafte kleine Seele auch mal baumeln zu lassen, abzuschalten, oder sie sind in Dauererwartung und suchen sich für ihr Adrenalin einen Job. Sowas aus der Abteilung Bewachen, Kläffen, Zerstören.
Was schadet es, wenn sie dir draußen "abdriftet", solange sie nicht wirklich wegläuft? (Was natürlich im Moment passieren kann, du hast ihr ja beigebracht ,dass sie ständig auf Habacht sein muß - es könnte ja gleich wieder irgendwas gefordert werden. Und irgendwo muß das Adreanlin hin.). Warum kann sie draußen nicht einfach mal eine Zeitlang völlig ungestört Hund sein, schnüffeln, kratzen, mal vor- mal nachrennen, kurz: sich total entspannen, ohne dass du sie ständig ansprichst, ihr Aufgaben stellst und sie so chronisch hochpuscht?
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So ein Streß, in diesem Fall nicht negativ gemeint, sondern nur ein Zustandsbeschreibung von ihrem Körper, ist schnell aufgebaut.
Mit zusätzlichem Input auch recht gut hochzuhalten, oder wieder schnell(er) hochzufahren.
Der Abbau von ebendiesen dagegen dauert recht lange! Man kann da locker von zwei, drei Wochen ausgehen, bis sich im Körper alles normalisiert hat. Und immer daran denken, daß dies der normale Zustand ohne zustäzlichen Input ist!
Sobald neuer Input hinzukommt, geht es wieder von vorne los!
Natürlich "steigt sie Dir nun aufs Dach".
Änderung vom altbekannten und bisher gewohnten Verhalten von Deiner Seite aus äußert sich auch erst einmal in neuem Streß!
Zusätzlich kommt noch dazu, daß sie wie ein Junkie ist, dem der Stoff entzogen wurde. Die drehen anfangs auch erst einmal hoch, weil sie Nachschub von ihrer Droge brauchen. So ähnlich kannst Du es Dir auch mit dem Absetzen vom Action von Deiner Seite aus vorstellen.
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Wenn ich jetzt das Programm reduziere, steigt sie mir doch die ersten Tage aufs Dach daheim?! Was tu ich dann? Box? Anleinen? In die Küche wo nix kaputt gehen kann? Auch wieder Stress, weil alleine

Sie hat sich die letzten Tage schon Beschäftigungen gesucht, die sie noch nie gemacht hat: Sofa decken rumschleifen, über's Sofa rennen wie angestochen, Tischdecke vom Tisch ziehen ...
Ich würde sie anleinen, irgendwo wo sie euch sieht und mitbekommt (auf einer Decke im Wohnzimmer bspw.), aber keine Möglichkeit hat sich ne anderweitige Beschäftigung zu suchen. Viele Hunde fahren dann wieder runter...sollte sie die Leine anknabbern, hilft vielleicht 'ne Lederleine?

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Wir fahren runter. Beide zusammen. Ich mach mir auch Stress, mache mir ja schließlich Sorgen um die Psyche der Kleinen.
Aber ne ganz banale Frage: wenn ich sie laufen lasse (Schlepp oder Leine). Sie zieht dann ungemein. Immer vor mir. Soll ich das erstmal so laufen lassen und nicht mehr auf die lockere Leine bestehen? Das ist nämlich auch was, was uns derzeit Stress beim Gassi beschert und das ganze auch Recht negativ behaftet. War halt auch schon viel besser und entspannter.
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