Ersthund hat auf einmal panische Angst vor Zweithund (nur wenn sie alleine sind)

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    Huhu,


    also erstmal zum besseren Verständnis, es geht um Greta und Milo, meine beiden Hunde.

    Greta ist seit ca. 5 Jahre bei uns, also seit sie ein Welpe war. Ursprünglich kommt sie aus einer Tötungsstation aus Griechenland und ist dementsprechend ein kleiner Angsthund, sie hat jedoch keine Angst vor anderen Hunden! Nur vor fremden Menschen, ganz besonders Kinder und Männer.

    Milo ist jetzt fast 3 und seit ca. 2 Jahren bei mir, er kam mit 8 Monaten. Ursprünglich aus einer Tötungsstation aus Ungarn. Er hat Angst vor großen Hunden, die ihm doof kommen weil er als Welpe ganz alleine auf der Straße war, bei Menschen geht es - er muss sich eben erstmal ranschnuppern. Beide sind kastriert.


    Jetzt das Problem..

    Milo und Greta verstehen sich eigentlich super! Die zwei spielen zusammen, fressen zusammen, alles super. Sei einigen Monaten wird Milo aber böse sobald es um Kauknochen, Schweineohren und ähnliches geht. Er versucht Greta, obwohl er selbst was hat, das Teil wegzunehmen und knurrt sie an damit sie es liegen lässt und er es sich nehmen kann. Wenn Greta sich wehrt oder ihm zu nahe kommt kappeln die zwei sich, deswegen bekommen beide jetzt schon mal keine Knochen mehr wenn niemand zu Hause ist. Zudem war vor einigen Monaten ein Vorfall mit 2 anderen Hunden (der eine von den beiden war ursprünglich Milos "bester Freund", ist aber mittlerweile LEIDER total verkorkst..). Jedenfalls war es so, dass wir spazieren waren und Milo hat den großen Hund der dabei war etwas angeknurrt, wie gesagt er hat Angst vor großen Hunden, der Mann hat den Hund dann von der Leine gemacht und sie ist mit sabberndem Maul auf Milo los, der andere Hund hinterher. Milo hat geschrien wie am Spieß und ist gerannt und gerannt, die zwei haben Milo über die ganze Wiese gejagt bis ich ihn irgendwann nicht mehr gesehen habe und ich konnte nicht schnell genug rennen. Nach einigen Minuten kam er dann angerannt und ist in meine Arme gesprungen, ich muss dazu sagen, Milo ist unfassbar anhänglich. Dann hat er sich nach diesem Vorfall zu Hause unter dem Wäscheständer hinter den Handtüchern versteckt..

    Seitdem wird Milo aufmüpfig wenn wir neue Hunde treffen, er knurrt und geht auf die Hunde los - so nach dem Motto "bevor du auf mich losgehst, gehe ich auf dich los".

    Jetzt war es letzte Woche so, dass wir ein paar Stunden weg waren und als wir nach Hause kamen lag Greta auf dem Sofa und hatte eine kleine Wunde am Bein, wir waren dann auch direkt beim Tierarzt weil es doch sehr tief war und die Ärztin meinte es sei auf keinen Fall ein Biss, Milo hat sie scheinbar gekniffen und es ist aufgerissen.. Seit dem Vorfall waren die zwei auch nicht mehr alleine, heute wäre der erste Tag gewesen an dem beide für 2-3 Stunden alleine gewesen wären aber grade als ich aus der Tür raus wollte bzw. schon draußen war, fing Greta wie am Spieß an zu schreien, ich bin natürlich wieder reingerannt und sie lag auf dem Rücken an der Tür und Milo stand vor ihr und hat sie angeguckt, habe dann sofort "schluss" gerufen weil sie immer noch geschrien hat und dann war Ruhe. 5 Minuten später haben beide wieder miteinander gespielt und sich abgeleckt.


    Jetzt bin ich natürlich etwas am verzweifeln und frage mich ob sie wirklich so eine Panik vor ihm hat sobald sie alleine sind und ob Milo ihr am Ende nicht doch ernsthaft was tun könnte.. Milo ist an sich der liebste Hund, wenn dann ist Greta die, die mal knurrt wenn ihr was nicht passt. Milo hängt total an Greta, der geht nicht mal alleine spazieren.

    Hatte überlegt Greta einfach in einen anderen Raum zu schließen aber dann würde Milo ausrasten und alles kaputt beißen, das ist also auch keine Lösung.. Ich weiß nicht was ich tun soll, bin natürlich jetzt extra zu Hause geblieben. loudly-crying-dog-face


    Der Text ist super lang geworden..

    Hat jemand einen Rat oder sogar die selbe Situation schon mal erlebt? Ich bin für jede Antwort dankbar.


    Liebe Grüße,


    Svenja

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  • Also, ich würde vorschlagen, den beiden kein leckeres Futter wie Schweineohren anzubieten, erst mal kein Fremdhundekontakt und die Hunde weiterhin nicht zusammen alleine lassen.


    Dann solltest du einen guten Trauner finden, der dir zeigt, wie du deine Hunde besser verstehst und ihnen Verantwortung im Alltag abnehmen kannst.

    Wahrscheinlich ist auch ein Maulkorbtraining nötig.


    Adressen für guteTrainer bekommst du sicher noch von anderen Foris :)

  • Ich würde die Hunde räumlich trennen wenn sie allein sind. Das ist ja nicht schön für Greta wenn sie Angst hat wenn sie mit Milo allein ist.

    Vielleicht geht das mit einem Türgitter damit die Hunde sich sehen können aber keinen Kontakt haben.


    Seitdem wird Milo aufmüpfig wenn wir neue Hunde treffen, er knurrt und geht auf die Hunde los - so nach dem Motto "bevor du auf mich losgehst, gehe ich auf dich los".

    Milo ist nicht „aufmüpfig“, er hat Angst, dass er wieder gehetzt wird und lebt jetzt nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“. Fremdhundekontakte würde ich vermeiden. Das bringt nach meiner Erfahrung Hunden auch nichts.


    Kauartikel bekommen meine Hunde nicht ohne Aufsicht weil einer meiner Hunde sehr schnell frisst und dann die Kauartikel der anderen klauen möchte. Ein Hund würde sich das gefallen lassen, mit dem anderen würde es Streit geben wie bei dir. Und daher sorge ich dafür, dass jeder in Ruhe fressen kann.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
    - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
    - Mogli (JRT), * 21.10.2012
    - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
    und von Selina


    Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)

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  • Also ich würde gleich nach einem Trainer schauen, der sich das vor Ort anschaut und Dir entsprechend das Verhalten Deiner Hunde in Menschensprache übersetzt.


    Denn so, wie ich das von Dir lese, reagierst Du erst, wenns für die Hunde schon eskaliert oder gar richtig schlimm geworden ist. So etwas passiert nicht plötzlich, sondern setzt eine langsame, sich stetig steigernde Entwicklung voraus. Eine Zeit, in der Mensch nicht erzieherisch eingegriffen, sondern es den Hunden überlassen hat.


    Er versucht Greta, obwohl er selbst was hat, das Teil wegzunehmen und knurrt sie an damit sie es liegen lässt und er es sich nehmen kann. Wenn Greta sich wehrt oder ihm zu nahe kommt kappeln die zwei sich, deswegen bekommen beide jetzt schon mal keine Knochen mehr wenn niemand zu Hause ist.

    Jow ... hier z.B.. Es klingt, als schaust Du nur zu und als Fazit, gibt es halt nichts mehr, wenn keiner zu Hause ist. Aber erzieherisch eingegriffen wurde nicht. So darf also der mittlerweile erwachsen werdende Milo sich benehmen, wie die Axt im Walde. Solange er nicht zubeisst, passiert nichts. Schon wenn er nur schräg guckt, auf das Teil des anderen, hättest Du eingreifen müssen. Vermutlich Monate vorher schon, damit er es gar nicht erst versucht, weil Du ihm beigebracht hättest, so etwas will ich hier nicht sehen (aber das hast Du ja nicht gemacht). Und dann kommt es noch schlimmer:

    Jetzt bin ich natürlich etwas am verzweifeln und frage mich ob sie wirklich so eine Panik vor ihm hat sobald sie alleine sind und ob Milo ihr am Ende nicht doch ernsthaft was tun könnte.. Milo ist an sich der liebste Hund, wenn dann ist Greta die, die mal knurrt wenn ihr was nicht passt. Milo hängt total an Greta, der geht nicht mal alleine spazieren.

    Hatte überlegt Greta einfach in einen anderen Raum zu schließen aber dann würde Milo ausrasten und alles kaputt beißen, das ist also auch keine Lösung.. Ich weiß nicht was ich tun soll, bin natürlich jetzt extra zu Hause geblieben. loudly-crying-dog-face

    Ja, ne, iss klar. Milo ist der liebe, der, der dominant auf das Knabberzeug besteht, es der Greta abnehmen will und das auch durchsetzt, gerne mit überlegener Körperkraft, der ist der liebe, der gute (klingt fast so, wie der böse Ehemann, draussen die ... einziehen, drinnen die Frau verprügeln). Die arme Greta, die sich beschwert (was Du selbst übrigens auch tun würdest, wenn Dich jemand Deines Smartphones enteignen wollen würde, mit den Worten: "Ist jetzt meins, her damit!!!". Egal, ob Du an ihm hängen würdest, Du würdest so etwas ähnliches sagen, wie: "Spinnst Du, kauf Dir selbst eins!". Aber die arme Greta darf erst gar nicht sagen, dass sie sich bedrängt fühlt. Schnauze Mädel, lass es einfach über Dich ergehen ... unfassbar, sorry.


    Und aus solchen Schilderungen kann ich eben erkennen, dass es Dir nicht einfach fällt, die Sprache der Hunde zu lesen und richtig zu interpretieren. Das kann Dir keiner aus der virtuellen Welt vernünftig transportieren. Das müsste jemand vor Ort machen, deswegen mein Vorschlag, dringend, ganz dringend, ein Trainer vor Ort im RL, der Dich auf den neuesten Stand bringt.


    Wenn Du hier postest, aus welcher Ecke, PLZ-Bereich Du kommst, kann Dir sicherlich jemand einen Trainer in Deiner Nähe empfehlen. Bis dahin wirst Du keine andere Wahl haben, als die Hunde zu trennen. Dann musst Du übergangsweise für Milo eine hundesichere Ecke/Raum einrichten, in dem er wenig zerstören kann. Die Hündin weiss offenbar, in welcher Gefahr sie sich befindet. Sie dürfte dem Rüden gnadenlos unterlegen und seinen Launen ausgesetzt sein.


    Und aus Erfahrung, wenn das schon so weit läuft, dann ist das in der Regel auch noch steigerungsfähig, denn - wie ich schon schrieb - so etwas entwickelt sich langsam, aber stetig. Du wirst was tun müssen.


    Damit wir uns nicht falsch verstehen, Milo von anderen Hunden jagen lassen ... nicht eingreifen ... ist auch nicht besser. Beide haben nicht verdient, gemobbt zu werden, egal von wem oder ob untereinander. So etwas lässt man nicht laufen.

    "Warum er immer so vergnügt? Weil er die anderen für dümmer hält als sich selbst."
    Wilhelm Busch ( 1832 - 1908)
    - Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker -

  • Ich rate auch zu einem Trainer und die Hunde beim Alleinsein zu trennen.

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  • Ich rate auch zu einem Trainer, der sich das Ganze mal vor Ort bei euch anschaut. Das ist übers Forum schlecht zu beurteilen.


    ich könnte mir vorstellen, dass Milo jetzt erwachsen wird und sich das Verhältnis der Hunde untereinander verschiebt oder neu definiert. Da ist es an Dir ganz klare Richtlinien vorzugeben, wie sich die Hunde miteinander verhalten sollen.


    Bis dahin musst Du managen. Ich würde die beiden auf keinen Fall zusammen allein lassen, Verletzungen finde ich schon heftig. Gibt es die Möglichkeit ein Kindergitter anzubringen, so dass sie sich zumindest noch sehen können? Generell finde ich es sinnvoll mit jedem Hund das allein bleiben zu üben. Das würde ich direkt mit Milo starten. Kann ja auch mal sein, dass Du einen Termin mit Greta hast, zu dem er nicht mit kann. Das ist schon wichtig.


    Ressourcen ist generell ein heikles Thema und wenn es da Probleme gibt, alles wegräumen. Auch Spielzeug. Knabberkram gibt es hier nur unter Aufsicht, ich würde meine beiden niemals damit allein lassen. Am Anfang habe ich das auch streng überwacht, dass jede in Ruhe fressen kann. Mittlerweile geht jede auf einen festen Platz in getrennten Räumen, das klappt prima.


    Bis ein Trainer kommen kann, musst Du da wirklich extrem den Daumen drauf haben, damit sich die Situation nicht noch mehr verschärft.

  • Damit uns nicht falsch verstehen, Milo von anderen Hunden jagen lassen ... nicht eingreifen ... ist auch nicht besser. Beide haben nicht verdient, gemobbt zu werden, egal von wem oder ob untereinander. So etwas lässt man nicht laufen.

    Wie bitte? „Nicht eingreifen?“

    Ich will dich mal sehen wenn ein Deutsch Drahthaar und ein Heideterrier hinter deinem Hund her rennen und der Halter nichts macht. Glaube kaum, dass du so schnell rennen kannst.
    Auch wenn Milo Greta schon „schief angeguckt“ hat, kamen die Knochen weg und seitdem gibt es keine mehr!
    Danke, aber auf solche Ratschläge kann ich dann doch verzichten.

    An alle anderen, lieben Dank! blushing-dog-face

  • Ich will dich mal sehen wenn ein Deutsch Drahthaar und ein Heideterrier hinter deinem Hund her rennen und der Halter nichts macht. Glaube kaum, dass du so schnell rennen kannst.

    Dann ist es schon etwas spät, um eingegriffen zu haben (das ist der Kernpunkt meiner Botschaft. Du erkennst ihn nicht, den Zeitpunkt vorher und deswegen mein Rat für einen Trainer vor Ort, der kann Dich diesbezüglich trainieren).

    Wie bitte? „Nicht eingreifen?“

    Ja genau, so ist es doch, oder nicht. Egal, wie laut Du meinst werden zu wollen, Du hast nicht eingegriffen, oder doch? (Hast Du so geschrieben und ich habe es wiederholt, deswegen bin ich jetzt der Arxxx, okeeeehh).


    Du hast dem Geschehen zugeschaut, das ist von Dir beschriebener Fakt. Das zeige ich Dir nicht einmal auf, um Dich zu verärgern, sondern man muss auch bei sich selbst hinschauen, wo es hapert. Denn im allgemeinen liegt die Ursache von Hundeproblemen immer am anderen Ende der Leine. Und manchmal muss man dafür erst einmal ein Bewusstsein schaffen. Du möchtest doch Deine Probleme lösen?


    Denn normalerweise - zumindest als erfahrener HH - sieht man schon weit, weit vorher, was ein (Fremd-)Hund für Absichten hat, bevor dessen Halter ihn losmacht (und eigentlich weisst Du das sogar selbst, zitiere das gleich noch einmal). Führt er gleich zwei Hunde, ist das nahezu schon eine Kausalität. Gerade wenn man einen der beiden als "verkorkst" wertet und dann die zu erwartende Gruppendynamik mit einfliessen lässt.

    Was sie vorhaben werden, zeigen die Hunde ziemlich deutlich an und so hätte ich wahrscheinlich schon ein "Stopp" in Richtung Halter geschmettert, bevor er abgeleint hat (in der Regel frieren die Hunde direkt mit ein). Tut er es dennoch, hätte ich meinen Hund bei mir gehalten und die zwei Kandidaten, nebst ihrem Halter (der hinterher) hätten ihr blaues Wunder erlebt. :nicken:. Wenn es mir um den Schutz der meinen geht (Mensch und Tier), kann ich sehr, sehr ungemütlich werden, wie eine Löwenmami :sweet:.


    ist aber mittlerweile LEIDER total verkorkst..). Jedenfalls war es so, dass wir spazieren waren und Milo hat den großen Hund der dabei war etwas angeknurrt, wie gesagt er hat Angst vor großen Hunden, der Mann hat den Hund dann von der Leine gemacht und sie ist mit sabberndem Maul auf Milo los

    So, Du weisst also doch, dass der Hund nicht mehr der Freund Deines Hundes ist und sogar, dass er verkorkst ist. Und Du weisst, dass Dein Hund Angst vor grossen Hunden hat. Diese Dinge zu wissen reichen völlig, um sich für eine angemessene, Deinen Hund schützende Handlung zu wappnen. Aber das hast Du offensichtlich nicht versucht. Jetzt gibt es nicht so viele Möglichkeiten. Entweder, Dir reichten die Informationen nicht aus, um Entscheidungen zu treffen, oder Du siehst Dich ausserstande, Deine Hunde zu beschützen, oder möchtest Du nicht? Wieso gehst Du solchen unschönen Begegnungen nicht aus dem Weg, wieso brüllst Du den HH nicht an, seine Hunde bei sich zu behalten, wieso versuchst Du nicht, Deinen Hund innerhalb Deines Einwirkungsbereichs zu behalten, damit Du ihn verteidigen kannst?


    Darauf zu warten, wenn sie ihn schon hetzten, jow, dann ist wirklich, wirklich zu spät. Denn Du hast völlig recht, so schnell können Menschen nicht rennen.


    Ja, danke, danke, dass ich mir so viel Mühe gemacht habe, um zu versuchen, Dir etwas klar zu machen. Höchstwahrscheinlich die Ursache Deines Problem wird nämlich sein, dass Du für Deine Hunde weder Schutz, noch Führung bietest. Dann übernehmen sie nämlich selbst. Und das Ergebnis, wie das aussieht, das nennst Du Dein Problem. Wenn Du das angehen möchtest, dann wäre es nicht schlecht, Du atmest erst mal aus, erkennst, dass man Dir nur helfen will und sich damit Arbeit gemacht hat. Und ich kann doch nicht dafür, dass Du eher handlungsunfähig wirkst :ka:

    "Warum er immer so vergnügt? Weil er die anderen für dümmer hält als sich selbst."
    Wilhelm Busch ( 1832 - 1908)
    - Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker -

  • Ich würde erst Mal bei Abwesenheit mit Kindergitter trennen. So dass Greta sich sicher sein kann.

    Der Milo klingt nicht, als würde er so an Greta hängen, sondern als wolle er sie ständig kontrollieren. Wenn du mit Greta alleine weg gehst und dann wieder kommst. Wie reagiert Milo dann bei der Rückkehr auf sie (ich vermute er Massregelt sie dann)? Dass er obendrein eher unsicher ist und andren Hunden unterlegen macht es umso schwieriger für ihn. Weil er die Führung eigentlich gar nicht leisten kann. Daher solltest du in Zukunft den Rüden stark anleiten, wie er mit sich und anderen umgehen soll. Das kann dir am besten jemand professionelles zeigen.

  • Ich denke nicht, dass sie nur Angst vor ihm hat, wenn sie alleine sind. Aber wenn sie alleine sind, manifestiert es sich halt überdeutlich. Sie muss um ihr Leben schreien oder sie hat eine blutige Wunde (keinen Biss, nein nur ein kleiner Kniff).


    Ich vermute ganz stark, dass sie auch Angst vor ihm hat, wenn ihr alle zusammen seid. Nur dass dein lieber Milo dann seine ganze Aggression NOCH nicht so arg auspackt und alles etwas gemäßigter abläuft. Beim genauen Hinsehen könnte man vermutlich schon ein paar Anzeichen erkennen.


    Bist du sicher, dass du deine Hunde richtig lesen kannst? Kennst du Calming Signals (Beschwichtigungssignale)? Weißt du, dass es bei Hunden wichtig ist, wer wen bewegt? Hast du darauf schon mal genau geachtet?


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