Kastrationspflicht

  • In USA werden schon lange Nachzuchten als "pet" oder "for breeding" abgegeben. "Pet" bedeutete (früh-) kastriert. Und dafür billiger, weil man eben nicht damit züchten und geld verdienen kann, sondern nur lieb haben. So verstehe ich dann eben auch diese Entwicklung. Tierschutz wär da ein völlig neuer Aspekt. und damit m.e. unwahrscheinlich.

    Okay aus der Sicht ist es natürlich was anderes.

    Aber wenn man das "nur" aus dem Sinn, des Tierschutzes betrachtet.

    Und das natürlich mit dem richtigen Alter des Hundes, eigentlich eine gute Sache.

    Aber das durch zuführen oder zu kontrollieren stelle ich mir unmöglich vor

    • Neu

    Hi


    hast du hier Kastrationspflicht* schon mal geschaut? Dort wird jeder fündig!


    • Ich bin gegen eine Kastration ohne medizinische Gründe aber ein Traum wäre es wenn man dadurch verhindern könnte, dass in so vielen Kleinanzeigen "Bella mal Mama werden möchte" oder "Waldi seine tollen Gene weitergeben möchte". Oder man möchte "die" perfekte, quasi selbsterziehende, natürlich nicht haarende Hunderasse indem man den im Haushalt lebenden Pudel sich mit (man denke sich irgendeine andere Rasse) paaren lässt, dem ganzen einen tollen Namen gibt und die Welpen für 2.000 € aufwärts verkauft.


      Aber wie soll man kontrollieren, dass wirklich jeder Hund kastriert ist? Bei einer Sterilisation ist das ja quasi gar nicht möglich, oder?


      Ich denke mal, dass einige Hundehalter auch keine Hundesteuer zahlen und das nie auffällt. Das ist ja wie mit dem Führschein. Solange man nicht kontrolliert wird fällt nicht auf, dass man keinen hat.

    • Aber wie soll man kontrollieren, dass wirklich jeder Hund kastriert ist? Bei einer Sterilisation ist das ja quasi gar nicht möglich, oder?

      Attest vom Tierarzt. Es gibt ja auch kastrierte Rüden, die Silikonmurmeln implantiert bekommen, damit die Entmannung optisch nicht auffällt. Und auch bei Hündinnen stell ich mir das ansonsten witzig vor: "Kastrationskontrolle, bitte drehen sie ihren Hund auf den Rücken, damit wir nach der Narbe suchen können." :headbash:

    • Aber wenn man das "nur" aus dem Sinn, des Tierschutzes betrachtet.

      Und das natürlich mit dem richtigen Alter des Hundes, eigentlich eine gute Sache.

      Nö, da ist es genau so unsinnig, wenn man den Nachschub von Billigwelpen aus kommerzieller Produktion nicht begrenzt, die dann als Modegimmickn angeschafft und wieder weggeworfen werden, hat man die Shelter trotzdem voll.

    • Ich frage mich, wirklich aus Unwissen und Interesse - wieso der Unterschied zwischen Hunde und Katzen?


      Ich dachte eher es geht auch um gesundheitliche Aspekte.

      Katzen werden nicht nur zwei Mal im Jahr rollig sondern alle 21 Tage wenn sie nicht gedeckt werden. Die gefahr der Dauerrolligkeit ist sehr hoch und damit kommen dann die lustigen Sachen wie Gebärmutterentzündungen, etc. Zudem unkastrierte Kater wirklich alles markieren und es stinkt bestialisch, nicht zu vergleichen mit Hunden.

      Vermehrungsrate ist höher, die werfen zwei Mal im Jahr, die Jungen im nächsten Jahr dann gleich weiter, usw.

      Zudem es keine Unterschiede zwischen früh und spät kastrierten Katzen gibt, ich habe beides hier sitzen, keinerlei Unterschiede im Verhalten.



      Kastrationspflicht für Katzen - ja, würde ich definitiv befürworten. Für Hunde, nein. Mal vom Problem der Kontrolle abgesehen, wann muss dann kastriert werden? Ich darf meine Rasse erst mit 12 Monaten röntgen lassen, zwecks Zuchtzulassung. Also muss er mindestens ein Jahr intakt bleiben, soll ja Zuchtrüde werden. Oder doch gleich als Welpen kastrieren?


      Mal davon ab, dass jetzt schon nicht alle GEsetze bezüglich der Hunde umgesetzt werden, würde dieses Gesetz auch nicht umgesetzt werden. Oder nur sehr vereinzelt.


      Die Vermehrer wrüden dann einfach einen Verband gründen, ein paar Master of the universe - Titel vergeben und zack, alle sind Zuchthunde. Damit würden sie das auch wieder umgehen.

    • "Kastrationskontrolle, bitte drehen sie ihren Hund auf den Rücken, damit wir nach der Narbe suchen können." :headbash:



      bei Mia (kastriert bei mir, also die wurde definitiv operiert und war auch nie läufig) sieht man weder die Narbe noch fühlt man sie :ka: da müsste man schon Ultraschall oder so machen.

    • Aber wenn man das "nur" aus dem Sinn, des Tierschutzes betrachtet.

      Und das natürlich mit dem richtigen Alter des Hundes, eigentlich eine gute Sache.

      Nö, da ist es genau so unsinnig, wenn man den Nachschub von Billigwelpen aus kommerzieller Produktion nicht begrenzt, die dann als Modegimmickn angeschafft und wieder weggeworfen werden, hat man die Shelter trotzdem voll.

      Das ist klar und so ein Gesetz muss klar mit anderen Gesetzen (Wühlttisch Welpen) folgen.

      Sonst bringt es nix.

      Natürlich alles rein theoretisch

    • Danke! Genau das wollte ich wissen, habe null Erfahrung und Ahnung was Katzen angeht.

    • Ich wäre absolut dagegen!

      Nur weil manche so drauf sind und irgendwelche Hunde zusammen lassen - Hauptsache einfach Welpen "produzieren"- sehe ich es nicht ein, darin verpflichtet zu sein, meinen Hund verstümmeln zu lassen.

      Wir haben 3 intakte Hündinnen und einen intakten Rüden. Eine dieser Hündinnen wird 3-4× im Jahr läufig und es klappt ohne Unfall.

      Klar muss man aufpassen und den Alltag etwas managen... aber es funktioniert.

      Es kam schon mal vor, dass sogar alle 3 Mädels gleichzeitig läufig waren...


      Und wenn wir unsere 2 Pflegehunde noch da haben, dann sind es 3 intakte Hündinnen und 3 intakte Rüden in einem Haus.

      Also ich wäre/bin absolut gegen eine Kastrationspflicht!

    Jetzt mitmachen!

    Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!