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Tibet Terrier, Pudel, Havaneser, oder ???

  • Ich traue mich jetzt einfach mal zu schreiben, in der Hoffnung nicht zu arg verurteilt zu werden, dass ich einen Rassethread eröffne, obwohl Rocky gerade mal 1 1/2 Wochen nicht mehr bei uns ist.

    Rocky fehlt uns noch immer jede Minute; die Trauer hat uns noch voll im Griff. Wir haben unser Plüsch so sehr geliebt und waren sehr mit ihm verbunden. Dadurch, dass er die ersten zehn Jahre seines Lebens ziemlich isoliert gelebt hat, brauchte er in vielen Dingen des täglichen Lebens Unterstützung. Vieles wurde besser, einiges richtig gut und manches mussten wir bis zum Schluss managen. Ich glaube, dass uns genau das so verbunden hat.


    Allerdings war schon immer klar, dass wir unser Leben auch nach Rockys Tod wieder mit einem Hund teilen möchten. Kein Hund wird Rocky je ersetzen können, aber darum geht es auch gar nicht. Die Gedanken darüber, wann könnte welcher Hund einziehen und die Beschäftigung damit hilft uns etwas dabei, Rockys Tod zu verarbeiten. Dabei können wir dann teilweise sogar lachen. Gestern z.B. meinte mein Mann: "Weißt du noch, wie empört Rocky immer geschaut hat, wenn er im Bach trinken wollte und seine Pfoten dabei nass wurden?" Da sehen wir dann beide seinen Gesichtsausdruck, müssen lachen und sind dann auch amüsiert gespannt, ob ein anderer Hund dann auch so wasserscheu ist. Solche Geschichten eben, durch die wir uns immer wieder positive Erinnerungen an Rocky vor Augen führen.


    Nun ist es so, dass ich im Februar mit meinem Bachelorstudium fertig sein werde und der Master - sofern ich noch mache - erst Mitte Oktober losgeht. D.h. die Zwischenzeit wäre ein idealer Zeitraum, einen Welpen einziehen zu lassen. Ich arbeite dann an zwei Abenden pro Woche, an denen aber mein Mann zu Hause ist. Es wäre also genügend Zeit alles in Ruhe anzugehen.


    Einen Yorkie wollen wir definitiv nicht mehr. Zum einen, weil ich Sorge habe, dass ich immer Rocky in ihm sehe würde und zum anderen möchten wir als nächstes einen Hund, der nicht ganz so filigran ist. Wir leben in der Großstadt und - leider - lassen sich Hundebegegnungen nicht immer verhindern. Ich denke dabei gar nicht an Hunde, die in Beschädigungsabsicht auf uns zu rennen. Es geht mir mehr darum, dass der Hund etwas stabiler sein sollte, für den Fall, dass er mal versehentlich blöd umgerannt wird. Kann man verstehen, was ich sagen möchte?


    Konkret wünschen wir uns einen Hund, der gewichtsmäßig so zwischen 7 und 12 kg liegt; mir persönlich wären so 8 - 10 kg am liebsten. Mir ist wichtig, dass ich ihn ohne größere Probleme noch tragen kann. Wir haben keinen Aufzug, wohnen zwar nur im ersten Stock, aber das Erdgeschoss ist Hochpaterre, so dass wir zwei Treppen hochgehen müssen. Deshalb möchte ich in der Lage sein, den Hund auch hoch und runter tragen zu können, falls mal was ist (oder auch für den Fall: Hund tritt mitten in der Pampa in ein Loch und kann nicht mehr laufen. Da wäre es mir auch lieb, ich könnte ihn einfach unter den Arm klemmen). Besondere Ansprüche stellen wir nicht. Wir möchten einen Hund, der einfach gerne dabei ist, gerne spazierengeht und - im erwachsenen Alter - auch mal am Rad mitläuft. Ich möchte gerne ein bisschen Hundesport machen; ich habe es geliebt mir Rocky zusammen auf dem Hundeplatz zu sein. Was ich dann mit dem Hund mache, ist mir aber einerlei. Ob Agility, Obedience, Mantrailing, usw... würde mir alles Spaß machen, so dass ich einfach das machen würde, woran der Hund dann Spaß hat. Kein Muss, aber ein Wunsch wäre eine nicht haarende Rasse.

    Mein Mann wollte schon immer gerne einen Pudel. Einen größeren Zwerg- und kleinen Kleinpudel. Die finde ich auch toll. Allerdings weiß ich nicht, ob es charakterliche Unterschiede zwischen Zwerg- und Kleinpudel gibt und, wenn ja, welche? Könnt ihr mir da etwas dazu sagen? Und wie entwickeln die sich normalerweise gewichtsmäßig? Wäre bei meinen Gewichtswünschen eher ein Zwerg- oder ein Kleinpudel passend?

    Ich habe dann noch den Tibet Terrier und den Havaneser ins Spiel gebracht. Beim Havaneser glaube ich aber, dass die eher leichter als 7 kg sind? Es geht mir jetzt nicht um ein paar hundert Gramm hin oder her, doch 4-5 kg wäre mir fast ein bisschen zu wenig. Tibet Terrier kenne ich nur einen persönlich. Das ist echt ein toller Hund. Jetzt hat mein Mann allerdings gelesen, dass Tibet Terrier sehr, sehr gesprächig und wachsam wären. Stimmt das und, wenn ja, in wie weit lässt sich das erzieherisch beeinflussen ohne den Hund komplett verbiegen zu müssen? Wir wohnen zur Miete mit toleranten Nachbarn und Vermieter, aber provozieren möchten wir natürlich nichts.


    Jetzt bin ich mal gespannt, was ihr so meint (auch, wenn ich tatsächlich ein bisschen Angst habe verurteilt zu werden, weil wir uns jetzt schon mit dem Gedanken beschäftigen). Wir sind auch aufgeschlossen, was andere Rassen angeht, die zu uns passen könnten. Vielleicht gibt es ja noch welche, die wir gerade nicht auf dem Schirm haben?

  • Wenn euch hier irgendjemand verurteilt, hat derjenige sie einfach nicht mehr alle.

    Jeder trauert auf seine weise und nicht jeder braucht Monate oder gar Jahrelang eine Hundepause, bis er wieder bereit ist für einen neuen Hund.

    Ich freue mich, dass ihr wieder offen seit für einen Wegbegleiter, Tipps zur Rasse habe ich allerdings leider nicht.. mit den kleinen Wuscheln kenne ich mich nicht so aus... würde aber bei den Vorschlägen definitiv zum Pudel tendieren, weil ich die Rasse sehr mag und denke, dass sie auch bei euch sehr gut passen würde. :nicken:


    Ich zitiere dazu mal:


    datKleene Yoshi0703 Lockenwolf Czarek Trace

  • Pfannkuchen Zu deiner Frage kann ich leider nichts beitragen, da ich mich mir "kleinen" Rassen nicht so auskenne.

    Ich will dir einfach nur sagen, dass es kein richtig oder falsch gibt, wann wieder ein Hund einzieht.

    Als mein erster Hund alt wurde, habe ich immer gesagt, ich weiß nicht, wie ich reagieren werde und wann ein Nachfolger einziehen wird. Als es dann soweit war, habe ich sehr schnell gemerkt, dass ein Leben ohne Hund nichts für mich überhapt nichts ist und ein Welpe ist kurz darauf eingezogen. Und bis jetzt war es immer so. Kein neuer Hund war Ersatz für den Verstorbenen, sondern eine Erweiterung unserer Familie und die Vorgänger sind bis heute liebevolle, manchmal lustige, manchmal immer noch traurige Erinnerungen- einfach ein wichtiger Teil unseres Lebens.

    Meine Freundin hat nach dem Tod ihres Hundes lange Jahre Pause gemacht, weil sie so getrauert hat. Als sie dann endlich wieder einen Hund in ihr Leben gelassenen hat, hat sie gemerkt, dass es ihr erst mit Einzug des neuen Hundes besser ging. Sie hat dann nach dem Tod dieses Hundes nicht lange gewartet, bis ein neuer eingezogen ist.

    Die Trauer ist ja trotzdem da, aber erträglicher

    Tina und ihre Jungs


    Bruno Labrador Retriever *20.10.11
    Henk Field Trial Labrador *25.10.15

  • Als Benny vor 5 Jahren starb war mir klar, dass hier nie wieder ein Hund einziehen würde. Doch manchmal läuft das Leben anders als geplant und seit 5 Jahren stellt nun Elly unser Leben auf den Kopf :herzen1: Elly ersetzt Benny nicht und ich trauere auch heute noch jeden Tag um diesen wundervollen Hund. Ich habe aber gemerkt, dass mein Herz so viel Platz hat, dass der neue Hund Benny keinen Milimeter weggenommen hat.


    Ich kann Dich voll und ganz verstehen und ich finde, der Zeitpunkt, an dem man sich für einen neuen Gefährten entscheidet, hat nichts damit zu tun, wie sehr man trauert.

  • Hallo,

    da ihr eigentlich einen netten Begleiter sucht, der "Alles kann, nichts muss"-drauf zu sein scheint, werfe ich einfach mal second-hand-Hunde in den Raum ;) Genau einen solchen Hund wie du ihn dir vorstellst (Größe, Gewicht, Wesen) habe ich mit etwas Glück im Tierschutz gefunden.


    Ist das eine Überlegung Wert oder solls doch ein Rassewelpe werden? (Was ich vertsehen könnte!)


    Ich denke, bei deiner Größenvorstellung, fallen Havaneser, Bolonka und co. erstmal raus - ich kenne die eher als arg klein - von etwa 4-6 kg? der Tibet Terrier sagt mir so erstmal nichts (außer halt vom Namen).

    Wenns doch etwas kleiner sein darf, werfe ich noch den Papillon ins Rennen. ich habe bei versch. Hunde-SchulSeminaren ein paar wenige kennen gelernt. Tolle Hunde. Aktiv und Spass an Mitrabeit, gut umgänglich, neigen nicht zum kläffen, tolle "Allround-Begleiter" einfach. - aber eben auch recht klein.


    Zu deinem Text ist mir auch noch der Sheltie eingefallen der von größe und Aktivitäslevel gut apssen könnte. Dann kam dein Absatz mit "wenns geht, wenig bellfreudig" - udn da muss man beim sheltie eben doch anders gucken glaube ich.


    Pudel fände ich auch sehr passend. Sind bei euch ja auch schon in der engeren Wahl.

    Ich hab gelesen, dass die Zwergpudel eben doch etwas "nervöser" sein sollen. Etwas hibbeliger und neigen eher zum aufdrehen. Ob das stimmt, weiß ich nicht.
    Bei euer Größenvorstellung würde ich aber eher zum Kleinpudel tendieren. Veilleicht ein kleineres Exemplar oder eine Pudel-Dame - dann sollte das mit dem Gewicht ganz gut hinkommen. Ich sehe regelmäßig einen Kleipudel beim Gassi. Der ist kaum größer als mein Arek (Arek hat 39cm SH) sieht aber leichter aus vom Körperbau her (Arek wiegt etwa 11 kg). Ich denke also, das wäre ideal.



    Was ich als Denkanstoß geben möchte:

    Von Rocky seid ihr es vielleicht gewohnt, dass er gut in ein Fahrradkörbchen passt, gut in eine Resietasche im Zug oder ähnliches. Dass die Mitnahme bei einem kleinen Yorkie recht unkompliziert ist.


    Das kann bei 8-10kg schon ganz anders aussehen. Natürlich ist Arek kompakt und handlich, er hat gut auf dem Schoß platz, ich kann ihn gut tragen usw. ABER es gibt keine "Hundetasche" in der er bequem liegen könnte (Was Zugfahrten deutlich einfacher machen würde).

    Beim fahren im Fahrradkorb muss es das Größte Modell sein, sonst ist es zu eng - und mit großen/schweren Korb (+10kg Hund) auf dem Gepäckträger zu fahren ist nochmal andrs als mit kleinem Hund und kleinem Korb.


    Natürlich ist die Mitnahme von meinem Hund einfacher als die Mitnahme eines Labradors.
    Aber manchmal wünsche ich mir, dass Arek noch etwas kleiner wäre, weil es manche Situationen (vor allem da wir kein Auto haben) nochmal erleichtern würde ;)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Lieben Dank erstmal für eure aufbauenden Worte!


    Was ich nicht explizit dazu geschrieben habe:


    Wir möchten auf jeden Fall einen Welpen von Verbandszüchter. Einmal einen Hund von Beginn an in seinem Leben begleiten; das wünschen wir uns.

    Und, was absolut rausfällt, sind sehr plüschige Hunde, wie bspw der Sheltie. Da läuft mir mein Mann davon :headbash:

    Und ich persönlich tue mir ein bisschen schwer mit der Art von Hütehunden. Ich kenne so einige davon (unterschiedlichster Rassen) und stelle fest, die liegen mir nicht so. Ohne, dass ich in ein paar Worten beschreiben kann, weshalb :???:

  • Huhu :winken:

    Ich kann dir jetzt nur ein bisschen was zum Pudel sagen.

    Einen größeren Zwerg- und kleinen Kleinpudel.

    Das passt eher zu einem normalen Kleinpudel. Also einer mitten im Maß, weder an der unteren noch an der oberen Grenze.

    Wäre bei meinen Gewichtswünschen eher ein Zwerg- oder ein Kleinpudel passend?

    Bei deinen Gewichtswünschen bist du definitiv beim Kleinpudel. Kimi (Zwergpudel) hat 4,5kg und ist damit für einen Zwerg schon recht schwer. Sie ist aber mit 33,5cm auch ein großer Zwerg.

    Elliot (Kleinpudel) ist quasi im Wachstum explodiert und hat jetzt 50cm (KP gehen ja nur bis 45cm, offizieller ist er jetzt also ein GP), er wiegt auch 14kg. Das wäre ja dann schon über deinen Wünschen. Aber so ein "ganz normaler" KP, der wie gesagt weder am oberen noch am unteren Ende des Kleinpudelmaß liegt, dürfte da genau passen. Elliots Mama ist 42cm hoch und wiegt etwa 10kg.


    Allerdings weiß ich nicht, ob es charakterliche Unterschiede zwischen Zwerg- und Kleinpudel gibt und, wenn ja, welche? Könnt ihr mir da etwas dazu sagen

    Also ich habe beides und abgesehen davon, dass beide eben komplett unterschiedliche Charaktere sind, kann ich da jetzt eher weniger Unterschiede aufgrund der Größe erkennen. Sie sind beide totale Energiebündel, unkaputtbar und immer vorne mit dabei. Kimi habe ich in ihrer Pubertät als noch "schlimmer" (also anstrengender) empfunden, weil sie wirklich extrem reaktiv war und ich unglaublich schnell sein musste. Elliot ist auch so, lässt mir aber ungefähr eine Sekunde mehr Zeit als Kimi damals (oder vllt bin ich auch einfach nur schneller geworden).

    Generell würde ich sagen, dass Zwergpudel doch etwas aufgedrehter und evtl. lauter sind als Kleinpudel. Kimi bellt viel, Elliot bellt für einen Pudel echt wenig. Er ruht generell mehr in sich, bringt das aber wie gesagt charakterlich einfach mit, ich würde nicht sagen, dass er so ist, weil er ein Kleinpudel ist.


    Beide sind aber genauso unauffällig, wenn mal nichts los ist und legen sich in die Ecke und schlafen, bis mal wieder was passiert. In der Wohnung merkt man sie quasi kaum.


    Ob Agility, Obedience, Mantrailing, usw... würde mir alles Spaß machen, so dass ich einfach das machen würde, woran der Hund dann Spaß hat. Kein Muss, aber ein Wunsch wäre eine nicht haarende Rasse.

    Da bist du beim Pudel genau richtig. Meine zwei haben einfach Spaß an allem, Hauptsache, wir machen was zusammen. Woran ich Spaß habe, haben sie es meist auch und umgekehrt. Klar, Kimi findet z.B. UO eher langweilig, macht es aber mit der richtigen Motivation auch super. Elliot findet UO total geil, ist aber weniger der Hund für Tricks. Trotzdem ist auch beim Tricksen mit Eifer dabei und sehr bemüht. Alles kann, nichts muss. Das sind Pudel. Wobei man dazu sagen muss, dass sie aus meiner Erfahrung heraus deutlich zufriedener sind, wenn sie auch was für den Kopf tun dürfen.


    Achso und das Haaren... ja, das ist halt unglaublich praktisch. Sie haaren wirklich gar nicht.


    Wenn du noch Fragen hast, immer her damit. =)

  • Und ich persönlich tue mir ein bisschen schwer mit der Art von Hütehunden.

    Dann fällt der Tibet Terrier für euch raus; er ist ein Hütehund. Der Begriff Terrier ist hier nicht angebracht.


    Pudel fänd ich nicht schlecht. Schau doch mal, ob es Züchter in deiner Nähe gibt, dann könntest du dir einige Exemplare sofort ansehen.


    Ich finds gut, daß ihr euch wieder für einen Hund entschieden habt. Ein neuer, vierbeiniger Mitbewohner erleichtert die Trauerarbeit ungemein.

  • Dann fällt der Tibet Terrier für euch raus; er ist ein Hütehund. Der Begriff Terrier ist hier nicht angebracht.

    Ich weiß, dass der Tibet Terrier ursprünglich ein Hütehund ist. Allerdings hatte ich immer den Eindruck, dass der inzwischen deutlich mehr Begleit- als Hütehund ist. Aber ich kann damit natürlich auch komplett daneben liegen und kann eben nicht beurteilen, wie "hütig" der ist. Gibt es jemanden im Forum, der einen Tibet Terrier hat und etwas dazu sagen kann?

    Ich selbst kenne leider nur einen persönlich und den finde ich toll. Doch ein Hund ist halt doch oa bisserl wenig um eine valide Aussage treffen zu können.

    Schau doch mal, ob es Züchter in deiner Nähe gibt, dann könntest du dir einige Exemplare sofort ansehen.

    Da sind wir gerade dabei. Allerdings habe ich allgemein sehr wenige Züchter von Kleinpudeln gefunden (bin über die Seite vom VDH gegangen); die meisten züchten entweder Groß- oder Zwerg/Toypudel. Mit der Züchtersuche hatte ich mich bisher noch nicht beschäftigt, weil "meine" Hunde bisher entweder aus dem Tierschutz kamen, meine Eltern den Hund ausgesucht hatten oder der Hund schon da war (ich habe meine Jugendliebe dadurch kennengelernt, dass mir sein Hund - mit Namen Picasso:lachtot: - am Nürnberger Hauptmarkt mutterseelenalleine vor die Füße lief, ich Picasso einpackte und zur Polizei brachte und dort dann auf das Herrchen - das ihn schon vermisst gemeldet hatte - wartet, um ihn abzuholen). Deshalb hab ich echt keine Ahnung, ob ich bei meinen Recherchen richtig vorgehe.


    Kann mir jemanden einen guten Züchter für Kleinpudel empfehlen? Eventuell Trace ? Die Entfernung ist eher sekundär. Wenn es im Norden Deutschlands gerade einen tollen Wurf gibt, bei dem ein Welpe für uns dabei wäre, dann fahren wir auch dorthin. Nur aus dem Ausland möchte ich keinen holen. Einfach aufgrund der Tatsache, dass der Welpe dann schon mindestens 15 Wochen alt ist bis er einreisen darf.

    Ich finds gut, daß ihr euch wieder für einen Hund entschieden habt. Ein neuer, vierbeiniger Mitbewohner erleichtert die Trauerarbeit ungemein.

    Danke dir. Das zu lesen tut mir gut:bussi:

    Da bist du beim Pudel genau richtig. Meine zwei haben einfach Spaß an allem, Hauptsache, wir machen was zusammen.

    Genau so schätze ich den Pudel ein und so sind auch diejenigen Pudel, die ich so kenne.

    Bei deinen Gewichtswünschen bist du definitiv beim Kleinpudel. Kimi (Zwergpudel) hat 4,5kg und ist damit für einen Zwerg schon recht schwer

    Echt? Ich dachte tatsächlich, der Zwerg geht bis 7 kg. :denker: Rocky hatte eine Zwergpudelfreundin mit 5 kg und die HH meinte, Sissi wäre ein eher kleineres Exemplar.... Und beim Kleinpudel war ich der Meinung, die gehen von 7 - 15 kg; wobei mir letzteres doch ein bisschen zu viel wäre...

    Hoffentlich klingt das nicht engstirnig:ka: Ich versuche nur all unsere Überlegungen irgendwie rüberzubringen. Denn wir haben gesagt, dass wir nichts unüberlegt machen.


    Rocky war ja eher so eine Blitzentscheidung:mute: Auf der Seite vom Tierheim gesehen, hingefahren, Gassi gegangen, dann kam: "Ach du meine Güte ist der niedlich:herzen1::herzen1::herzen1:" und wir haben ihn eingepacktxD. Also ziemlich unüberlegt. Nichtsdestotrotz haben wir es keine Sekunde bereut, aber er war schon eine Herausforderung. Doch dafür bin ich sehr dankbar, denn ohne ihn hätte ich nie so viel über Hunde und über mich gelernt!!! Wir haben es keine Sekunde bereut, aber ich weiß nicht, ob ich Rocky so gut hinbekommen hätte, wäre er 20 kg schwerer und mit 42 Argumenten ausgestattet gewesen. Möglicherweise hätte uns das überfordert. Ich hatte zwar seit vielen, vielen Jahren Hunde um mich, doch noch nie einen für den ich wirklich verantwortlich war. Aber egal! Rocky war für uns genau richtig und ich würde ihn heute - selbst mit dem Wissen, welche Baustellen er mitbringt - wieder holen.


    Aber so Biltzentscheidungen gehen ja nicht immer gut:pfeif: Deshalb soll die Entscheidung dieses Mal mit Bedacht fallen.

    Elliot (Kleinpudel) ist quasi im Wachstum explodiert und hat jetzt 50cm (KP gehen ja nur bis 45cm, offizieller ist er jetzt also ein GP), er wiegt auch 14kg

    War das vorher zu erkennen, dass er so groß und schwer wird? Bzw. lässt sich das im Ansatz vorhersagen? Genetik hat es ja so in sich (hach, Genetik habe ich geliebt im Biounterricht:applaus:), insofern kann ich nicht beurteilen, ob es reicht zu schauen, wie groß und schwer die beiden Elternteile sind?

  • kann eben nicht beurteilen, wie "hütig" der ist.

    Wir hatten ganz früher in der Familie einen Tibet Terrier als Zweithund. Der hat schon den Althund immer gehütet, :lol: das hielt sich aber in Grenzen.

    Ansonsten fand ich den recht nett und pfiffig. Er brachte immer seinen Wassernapf, wenn der leer war und es keines von uns bemerkt hat. Daran kann ich mich noch erinnern.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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