
Hund(e) und Baby - Plauderthread
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Gast66580 -
3. Oktober 2019 um 23:17 -
Geschlossen
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Als Jonas da war, waren auch gleich die Gefühle da - weil ich ihn da sehen konnte, halten konnte usw.
Aber während der Schwangerschaft war das für mich so abstrakt und unwirklich.
Ich habe mich gefreut.
Und ich hatte große Angst, dass ihm etwas passieren könnte.
Habe keinen Kaffee mehr getrunken usw. - also definitiv kein „mir egal-Gefühl“ oder Ähnliches
Und den Bauch streicheln, am liebsten vor Freude an die Decke springen, wenn man Bewegungen spürt usw. - das war alles da.
Aber alles andere war so unwirklich und nicht greifbar für mich.
Ich kann das total schwer beschreiben.
Ich glaube, das würde ich beim 2. Kind anders empfinden, weil ich jetzt eine Vorstellung davon habe, wie es ist, das Baby dann im Arm zu halten.
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Als wir mit den Kindern nach Hause kamen, war mein erster Gedanke: " Oh shit, die wohnen jetzt hier! Oh mein Gott - hilfehilfehilfe!"
Wir hatten vor den eigenen wenig Kontakt zu Kindern - es gab original ein einziges Kind, was ich wirklich mochte. Wahrscheinlich, weil es einen "meiner" Jungennamen hatte
Ich muss zugeben, dass ich sehr viel mehr mit Kindern anfangen kann, wenn sie so 2 Jahre aufwärts alt sind.
Trotzdem waren es von Anfang an "meine" und ich Zwerg hätte jeden ins Jenseits befördert, der den Babies Böses gewollt hätte. Aber diese völlige Verzückung der Oma gab es anfangs nicht. Das heißt nicht, dass man weniger liebt, nur halt anders. Geht mir aber mit Hunden nicht anders - das "Wir" dauert etwas.
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Als wir mit den Kindern nach Hause kamen, war mein erster Gedanke: " Oh shit, die wohnen jetzt hier! Oh mein Gott - hilfehilfehilfe!"
So ging es mir mit Lucy
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Als wir mit den Kindern nach Hause kamen, war mein erster Gedanke: " Oh shit, die wohnen jetzt hier! Oh mein Gott - hilfehilfehilfe!"
So ging es mir mit Lucy
Soviel Unterschied ist zwischen Kleinkind und Hund nicht
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Als wir mit den Kindern nach Hause kamen, war mein erster Gedanke: " Oh shit, die wohnen jetzt hier! Oh mein Gott - hilfehilfehilfe!"
So ging es mir mit Lucy
Bei mir war das so ungefähr 20 Jahre später.
"Oh mein Gott, wann ziehen die endlich aus?"
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So ging es mir mit Lucy
Soviel Unterschied ist zwischen Kleinkind und Hund nicht
Bei Lucy dachte ich manchmal insgeheim:
„Mist - die Züchterin wohnt 8 Stunden weg - wir MÜSSEN sie behalten!“
(Lucy fand Auto fahren schrecklich)
Ich hätte sie natürlich sowieso nicht mehr hergeben - aber bei Lucy hatte ich anfangs diese Verbindung, die ich eigentlich erwartet hätte (nach dem Motto: „Welpen sind sooo süß, die muss man doch einfach lieb haben), noch nicht.
Das dauerte ein bisschen, bis wir uns vertraut waren.
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Echte Emotionen brauchen erstmal Zeit, um sich zu entwickeln. Aber vorher war halt alles abstrakt, wie du sagst.
Ja, so ging es mir auch, kombiniert mit
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Ich war zum bearbeiten zu langsam, daher nochmal:
Ja, so ging es mir auch, kombiniert damit, dass das in der Schwangerschaft alles so abstrakt war. Also ich wusste schon, was da genau passiert und habe das auch nachgelesen, weil ich das super spannend finde. Aber wie es hinterher dann ist und da tatsächlich gerade ein richtig echtes Baby wächst, das ist abstrakt. @Lucy_PRT hat das mit ihrem Beitrag dazu eigentlich ziemlich gut getroffen.
Ich glaube, das würde ich beim 2. Kind anders empfinden, weil ich jetzt eine Vorstellung davon habe, wie es ist, das Baby dann im Arm zu halten.
Geht mir nur bedingt so. Also, ich weiß natürlich dieses Mal wie es sich beim Großen angefühlt hat und wie fasziniert ich anfangs war. Aber so richtig kenne ich ja auch dieses Baby (noch) nicht und weiß nicht wie es ist, aussieht und das Leben nach der Geburt dann wird. Das ist ähnlich wie beim ersten.
Also bei mir war da am Anfang ganz viel Faszination, dass da tatsächlich ein vollständiger kleiner Mensch ist, den ich vor allem Bösen beschützen wollte. Aber richtig Liebe war das erst später bzw ist das Band noch enger geworden.
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Hab es doch mal in den Spoiler gepackt. Ist ja doch etwas schwierig.
Spoiler anzeigen
Also ich könnte kein Kind adoptieren weil ich wirklich dieses "aus mir kommend" brauche. So doof das klingt. Mein Mann hätte damit kein Problem. Aber ich fände eine Adoption für mich einem Kind gegenüber unfair. Also ich würde mich kümmern, es lieben und alles. Aber in mir drin wäre ich unzufrieden und würde bei Problemen dem Kind die Schuld geben. Ich würde es dem Kind nicht zeigen. Aber innerlich wäre ich wohl "zerrissen". Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Das hatte ich bei Benni auch manchmal. In schwierigen Situationen in denen ich kein Land sah habe ich mir manchmal gewünscht, Benni wäre nicht da. Weil ohne ihn einfach vieles einfacher gewesen wäre. Wenn es dann alles geklappt hat, war es wieder gut. Aber bei einem Kind ist das noch einmal etwas anderes und ich würde wohl dran kaputt gehen. Weil ich mich selbst dran aufreibe.
Eine Freundin mit etlichen Pflegekindern und auch eigenen Kindern ist gerade auf der Suche nach Pflegeeltern. Sie hat schon ordentlich aufgestockt aber gerade bei Babys ist die Kapazität begrenzt. Sie hat an uns gedacht und meinte, wir wären perfekt (wir kennen uns seit 25 Jahren). Selbst nach meiner Erklärung, warum das nicht in Frage kommt wurde noch einmal nachgefragt und meine Meinung relativiert bzw. Einfach ignoriert. Das ist dann auch nicht schön, wenn man das nicht akzeptieren kann.
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Ich hatte ambulant entbunden und erinnere mich noch sehr gut an den Gedanken, als wir Nachts nach Hause kamen und endlich durch atmen konnten. Da war nix mit "Awww ein baby, toll" sondern "fu... Fu... Fu... Was mach ich denn jetzt bitte?! Wieso hat man mich einfach nach Hause gehen lassen?! Ich habe doch keine Ahnung! Aaaaah... Was wenn es Hunger hat?! Oder Durst! Oder mir runter fällt... Ich kann das nicht, oh Gott oh Gott oh Gott"
Zum Glück war ich nach zwei Tagen wach mit Wehen und ohne Essen zu müde und fertig zum weiteren Panik schieben
Liebe musste sich auch erst entwickeln. Auch bei meinem Mann erst.
Dafür ist es jetzt alles umso mehr da
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