Welche Rassen würdet Ihr mir empfehlen? - Teil 2

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  • Was hälst du vom Beauceron?

    Nicht mein Fall :tropf: Und ich möchte, wenn möglich, einen Hund der nicht größer ist als mein Cattle Dog

    Wenn ich wirklich Einsätze laufen möchte, dann würde ich (!) keine Kompromisse machen wollen. Hunde sind nun einmal auf bestimmte Aufgaben selektiert worden. Und für Spürhundeaufgaben bieten sich die Stöberhunde einfach an.

    Wenn es nicht klappt? Dann kann auch ein Jagdhund ein passender Alltagsbegleiter sein. Das ist genauso wie mit Hüte- und anderen Hunden, die als Familienhund gehalten werden.

    Das mag schon sein, aber ich finde es ehrlich gesagt sehr komisch dass hier so vehement auf die Jagdhunde gepocht wird, wenn es mehr als genug andere Rassen gibt, die den Job (welchen ich mit meinem Hund mache) genauso gut lösen können. Und das sind nicht nur Jagdhunde.

    Und wirklich … es sind nun nicht nur die Stöberhunde, die dafür geeignet sind. Ich würde mir niemals einen nehmen, weil ich den Typ Hund nicht mag. Und trotzdem wird mein nächster Hund definitiv wieder ein Spürhund werden. Weil ich mir sicher bin, dass ich den Typ, den ich haben mag, sicher auch in dieser Sparte ausbilden kann. Und das obwohl Schbauzer im Spürhundebereich nicht oft vertreten sind 🤷‍♀️

    Dass es unbedingt ein Jagdhund sein muss, halte ich für ein absolutes Gerücht. Das geht auch mit anderen Rassen und zwar qualitativ genauso gut und genauso schnell.

    Danke! Ich sehe so viele Nicht-Jagdhunde die den Job genauso gut könne und auch absolvieren!

    Und da ist vom Retriever, über Hütehund zum Mischling fast ALLES dabei.

    Ich denke das führt hier einfach sehr häufig zu Missverständnissen. Oft klingt es in den Beiträgen ja so, dass Einsatztauglichkeit sehr wichtig ist, man erwähnt extra für welche Aufgabe der Hund brennen soll und am Ende wirds halt wieder relativiert, dass der Alltag wichtiger ist und eh nicht so ausschlaggebend ob der Hund taugt. Es wäre wahrscheinlich weniger Missverständnis wenn man einfach von vorneherein die "Aufgabe" weglassen würde und seinen Alltag beschreiben würde, wenn man am Ende sowieso bereit ist Exoten zu nehmen und der Hund gar nicht wirklich als Arbeitshund gedacht ist. Denn so "just for fun" und Einsatztauglichkeit nur optional wenns ein Talent ist das erfordert ja überhaupt keine dedizierte Rasseempfehlung, die haben (fast) alle ne Nase.


    Ich denke problematisch wird es mit der Rasse einfach, sobald diese nicht mehr klar in der Birne sind in Trieblagen und beim Arbeiten, die Nerven fehlen. Und das findet man bei den Hütehunden nun mal recht häufig, die werden ja so gut wie gar nicht mehr auf Leistung selektiert. Da hast dann Übersprungsverhalten, Nervenflattern, Umweltthemen, usw. Wer kann schon nen Hund gebrauchen der dich inner Fläche stehen lässt weil er nen Spaziergänger stellen gehen will oder sich nicht mehr konzentrieren kann weil "da geht ein fremder Hund!!!111!11!!!".

    Natürlich ist die Einsatzfähigkeit wichtig.

    Es können doch aber zig Dinge passieren die dazu führen dass der Hund eben nicht in Einsätze gehen wird. Ob nun gesundheitliche Einschränkungen oder was auch immer. Nur weil ich gesagt habe dass es auch okay ist, wenn es nicht klappt, heißt das nicht das es nicht wichtig ist. Ich kann mir doch kein Lebewesen kaufen und von vorn herein sagen, "So! DU MUSST JETZT ABER ZIEL XY SCHAFFEN WEIL ICH HAB DICH DAFÜR GEKAUFT!" - das ist doch utopisch und unfair. Ich muss doch immer davon ausgehen dass der Hund vlt nicht schafft wozu ich ihn mir angeschafft habe :ka: Oder zumindest tue ich das! Das hat aber nichts damit zu tun das es "nicht wichtig" wäre.

    Ein Hund dem die Nerven fehlen sind doch in allen Lebenslagen schwierig und können zu Problemen führen - egal ob im Job oder im Alltag.

  • Es können doch aber zig Dinge passieren die dazu führen dass der Hund eben nicht in Einsätze gehen wird. Ob nun gesundheitliche Einschränkungen oder was auch immer. Nur weil ich gesagt habe dass es auch okay ist, wenn es nicht klappt, heißt das nicht das es nicht wichtig ist. Ich kann mir doch kein Lebewesen kaufen und von vorn herein sagen, "So! DU MUSST JETZT ABER ZIEL XY SCHAFFEN WEIL ICH HAB DICH DAFÜR GEKAUFT!" - das ist doch utopisch und unfair. Ich muss doch immer davon ausgehen dass der Hund vlt nicht schafft wozu ich ihn mir angeschafft habe :ka: Oder zumindest tue ich das! Das hat aber nichts damit zu tun das es "nicht wichtig" wäre.

    Das es dir nicht wichtig ist, schreibst du doch selbst, es wäre schön mit der Einsatztauglichkeit, aber ist kein muss und dir sind andere Aspekte wichtiger. Vielleicht solltest du noch mal in dich gehen was genau du nun möchtest? Dann kann man dir auch besser helfen, als mit so einem hin und her, dieser Beitrag so im nächsten dann wieder anders.


    Ein Hund dem die Nerven fehlen sind doch in allen Lebenslagen schwierig und können zu Problemen führen - egal ob im Job oder im Alltag.

    Ich schreibe vom Nerven im Triebbereich, Belastbarkeit. Und viele Hütehunde zeigen da massives Übersprungsverhalten welches du bei durchgezogenen Rassen auf Triebbereiche so extrem nicht finden wirst und wesentlich entspannter durcharbeiten und motivieren kannst ohne ständig hemmen, deckeln und "Ruhe" arbeiten zu müssen. Das meine ich, so Nervkram halt.

    Passende Genetik halt. Deshalb rate ich ja auch vom Terrier ab, was willst du mit einem Hund in der Fläche der einschliefen will, völlig egal ob man damit im Alltag Freude hätte und sich mit der Wahl wohlfühlt.

  • Das es dir nicht wichtig ist, schreibst du doch selbst, es wäre schön mit der Einsatztauglichkeit, aber ist kein muss und dir sind andere Aspekte wichtiger. Vielleicht solltest du noch mal in dich gehen was genau du nun möchtest? Dann kann man dir auch besser helfen, als mit so einem hin und her, dieser Beitrag so im nächsten dann wieder anders.

    Ich verstehe ehrlich gesagt dein Problem nicht, ich habe von Anfang an gesagt dass ich einen Hund suche mit dem ich die Spürhundearbeit weiter machen kann. Ob da am Ende eine Einsatzfähigkeit rauskommt bestimmt, in meinen Augen, doch nicht nur allein die Rasse sondern auch noch viele andere Faktoren, also bleibt es optional.

    Ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust hier jetzt Seitenlang zu diskutieren. Ich weiß was ich suche, habe hier ja auch einige tolle Vorschläge erhalten.

    Passende Genetik halt. Deshalb rate ich ja auch vom Terrier ab, was willst du mit einem Hund in der Fläche der einschliefen will, völlig egal ob man damit im Alltag Freude hätte und sich mit der Wahl wohlfühlt.

    Der Hund wird keine Flächen laufen (in der Arbeit), aber danke für den Hinweis.

    Und das passende Genetik beachtet werden sollte, ist mir schon durchaus bewusst. Aber Arbeit ist eben nicht alles. Wenn das für euch alles so klappt, coolio.... für mich gehört schlicht und ergreifend mehr dazu.

    Ich nagel mir keinen Hund ans Bein nur weil er genetisch die Arbeit gut machen kann, ich ihn aber sonst nicht leiden mag.

  • Die Frage ist halt einfach, braucht's für den geplanten Job nen hochbegabten Spezialisten, oder tut's auch ein solider Arbeiter. Deiner Beschreibung nach reicht dir Zweiteres aus und dann hast du ja auch einige gute Optionen.

    Ich kann die Entscheidung gut verstehen. Ich wollte/will Dummytraining machen/Seminare besuchen und hab mich dennoch gegen die beste Wahl entschieden, einfach weil mir Retriever nicht besonders liegen (obwohl ich gerne sehe wie gut und intuitiv sie in ihrem Spezialgebiet sind).

  • Die Frage ist halt einfach, braucht's für den geplanten Job nen hochbegabten Spezialisten, oder tut's auch ein solider Arbeiter.

    Meiner Meinung nach braucht es für meine Plänen keinen hochbegabten Spezialisten, auch nicht wenn ich Einsatzfähigkeit anstrebe. :ka:

    noda_flake

    Was ist denn mit anderen Hütehunden? Kelpies z.B. kenne ich auch aus der RHS-Arbeit.

    Jepp, Kelpie steht schon mit auf meiner Liste. Hab da aber auch absolut keinen Plan außer das es nicht viele Züchter gibt und das viele halt eher für Agi gezogen werden.

  • Was ich hier lese ist, das die Fragestellerin von vielen (mir auch), sehr ernst genommen wurde und auf die Frage nach Meinungen hier wieder mal nur die Meinungen zugelassen werden, die ins eigene Bild passen.

    Mir ist's letztlich Latte, ob der Kelpie zum Spürhund wird oder der Pudel.

    Viel Spaß auch mit was für einem Hund auch immer.

  • Übersprungsverhalten, Nervenflattern, Umweltthemen, usw. Wer kann schon nen Hund gebrauchen der dich inner Fläche stehen lässt weil er nen Spaziergänger stellen gehen will oder sich nicht mehr konzentrieren kann weil "da geht ein fremder Hund!!!111!11!!!". Und grade bei Spürarten wo man gar nicht messen kann wie Erfolgreich ein Hund denn wirklich ist und wie viel er gar nicht angezeigt hat kann man sowieso doch nur schwer sagen obs taugt oder eigentlich massenhaft überläuft. Da sind Jagdhunde einfach messbarer, da fällt natürlich auf wenn einer ne Nachsuche nicht schafft und der andere schon oder einer auf Gesellschaftsjagden nur rumnervt und stresst statt zu arbeiten.

    Also sorry, aber warum sollte ich bei einem Spürhund nicht messen können, wie zuverlässig er ist? Vielleicht im Einsatz … aber im Training sehr wohl. Man merkt hier bei deinen Aussagen, dass du dich im Spürhundebereich nicht gut auszukennen scheinst.
    Um ehrlich zu sein kenne ich weniger einsatzfähige Jagdhunderassen, als beispielsweise Malis und co. Wenn einem der Kelpie liegt von der Art her, warum sollte der kein Spürhund werden? Weil er kein Jagdhund ist? Blödsinn.
    Ich plane sogar, einen Riesen- und einen Zwergschnauzer in Zukunft als Team zu führen. Und ich bin mir sicher, das wird was. So viel muss der Hund für die Arbeit nun auch nicht an Genetik mitbringen. Er muss nur gern fressen oder spielen.

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