Hund pinkelt bei Maßregelung
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Das Wochenende verlief entspannter als sonst. Meine Wände und Türen wurden großteils in Ruhe gelassen und mittlerweile nimmt sie freiwillig das Kaffeeholz und kaut daran rum. Wir machen nur noch kurze, immer gleiche Gassirunden und sie wirkt dadurch ausgeglichener und ruhiger. Das Gehen an der Leine ist natürlich immer noch katastrophal, aber mittlerweile erschreckt sie sich nicht mehr vor Laternen und Mülltonnen die auf der immer gleichen Strecke sind :)
Super, klingt toll! Genau das hilft ihr: Routine. Ich glaub du hast jetzt den richtigen Weg eingeschagen.
Könnt ihr mir noch irgendwelche Tipps geben, worauf ich achten sollte, was ich vielleicht fragen sollte?
Wie merke ich ob ich an einen guten Trainer geraten bin?
Am wichtigsten ist mMn dein eigenes Bauchgefühl. Die meisten HH haben das, hören aber nicht drauf, wenn da ein "Experte" steht. Es muss einfach vom Grundgerüst her passen, wie du mit deinem Hund arbeiten willst. Da ist jeder anders, der eine ist mehr der Hardliner, andere sind eher Wattebauchwerfer, der nächste braucht eine genaue wisseschaftliche Theorie dahinter...Du musst am Ende dahinterstehen und kongruent für den Hund sein.
Für mich persönlich geht grobe Gewalt am Hund ala Alphawurf und so ein Quatsch nach Cesar Milan
überhaupt nicht. Ich könnte nie mit meinem Hund so umgehen. Und auch bei Leinenruckgedönse und sowas würde ich ehrlich gesagt Abstand nehmen. Dass ich die Leine nicht aus der Hand geben würde, habe ich glaub schon mal geschrieben.
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8. Juli 2019 um 11:01
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Hund pinkelt bei Maßregelung - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Ein guter Trainer erklärt mir auch, wie ICH mich verhalten muss.
Was ich in der Situation besser machen kann und wieso.
Und er erklärt mir genau, wie ich meinen Hund auch über Körpersprache lenken kann. Denn auch ein unsicherer Hund profitiert, wenn er klare Grenzen und Anleitungen bekommt.
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Ein guter Trainer erklärt mir auch, wie ICH mich verhalten muss.
Was ich in der Situation besser machen kann und wieso.
Und er erklärt mir genau, wie ich meinen Hund auch über Körpersprache lenken kann. Denn auch ein unsicherer Hund profitiert, wenn er klare Grenzen und Anleitungen bekommt.
Guter Punkt. Ich war immer unsicher, ob ich mich richtig verhalte. Man liest so viel und gibt sich Mühe, aber fragt sich trotzdem "Stimmt das so, wie ich das mache?"
Meine Trainerin hat mir sehr viel Halt gegeben, ich fühlte mich nach dem Training richtig gut und motiviert, viel sicherer mit dem, was ich tue. Dieses Gefühl sollte entstehen.
Der wertvollste Tipp meiner Trainerin war: "Dein Hund kennt noch keine Befehle, das ist nicht schlimm. Hunde können uns sehr gut lesen, du musst einfach in deiner Ausstrahlung ausdrücken, was du fühlst." Man geht immer viel zu schnell in diese "Befehl"-Schiene. "Nein!" "Sitz!" "Platz!" und trainiert so viel Zeug, was anfangs noch total unwichtig ist. Lernt euch erst einmal so verstehen.
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Hi, ich würde darauf schauen, ob die Trainerin Dir das Verhalten Deines Hunds stimmig erklären kann, ohne das "Dominanzthema" zu strapazieren.
Fragen würde ich, als wie kooperationsbereit mit Menschen sie die Hündin derzeit einschätzt und wie Du das Thema Kommunikation und Kooperation mit ihr in den nächsten Schritten am Besten angehst.
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Könnt ihr mir noch irgendwelche Tipps geben, worauf ich achten sollte, was ich vielleicht fragen sollte?
Frag, ob du das Gespräch aufzeichnen darfst.

Erfahrungsgemäß stellt man später fest, dass man nicht die Hälfte des Gesagten so schnell verarbeiten konnte und dann isses weg. Mit einer Aufzeichnung kann man sich hinterher hinsetzen, und in aller Ruhe Notizen machen.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Da die Anfrage nach Trainingsstunden für einen Problemfall etwas anderes ist, als der einfach Besuch einer Hundeschule/Gruppenstunde, sollte der Trainer/die Trainerin
- zu einem Erstbesuch nach Hause kommen; die Gegebenheiten und das Verhalten des Hundes im häuslichen Umfeld sollte die allererste "Bestandsaufnahme" sein
- beim Erstbesuch eine sorgfältige Anamnese machen, zu der Fragen zur Gesundheit, evtl. Medikamente, Informationen zur Vorgeschichte des Hundes, Abklopfen der Hundeerfahrungen des Halters UND dessen Wünsche gehören, neben den allgemeinen Fragen
- nach der Anamnese auf Fragen des Halters eingehen
- einen ersten Vorschlag haben (eine kleine "Hausaufgabe"), die für den Halter umsetzbar ist
Ich persönlich würde mich auch bei übermäßigem Dominanzgeschwafel oder gar bei einer Dominanzdemonstration bei dem Trainer bedanken ... und dann auf seine weiteren Dienste verzichten.
Das mit dem Aufzeichnen des Gesprächs finde ich gut, wüsste jetzt aber nicht, ob ich selber das zulassen würde...
Was ich machen würde: Mir selber Stift und Block hinlegen, mitschreiben - und fragen, fragen, fragen, auch, ob ich Inhalte richtig verstanden habe.
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In der ersten Stunde haben wir damals überhaupt nichts gemacht. Außer das ich erzählt habe und die Trainerin zugehört hat. Bestandsaufnahme und wie wir bisher trainiert haben. Aber da lief bei uns auch vieles vorher schon richtig, der Hasenfuss war ja schon lange bei mir. Trotzdem hat es Monate gedauert bis die Trainerin ihn anfassen konnte. Darauf würde ich am meisten achten - der Trainer hat nichts an meinem Hund zu suchen und sollte ihn auch nicht bedrängen. Er kommt um mich anzuleiten und mir Tipps zu geben. Kleine Hausaufgaben und leichte Übungen. Ansonsten haben meine Vorschreiber schon gute Tipps gegeben.
Ach und sollte die Trainerin Versprechungen abgeben, z.B. in 10 Stunden sind alle Probleme Vergangenheit .... dann lass die Finger davon.
Du machst das sehr gut, das freut mich für Euch.
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Vielen lieben Dank für eure Antworten.
Das ist mir wirklich eine große Hilfe, da ich dazu neige nervös zu werden, bei fremden Menschen die mir etwas erklären möchten. Ich habe mir die Punkte rausgeschrieben, damit ich weiß worauf ich achten sollte.
Ich kann ja mal fragen ob ich das Gespräch aufzeichnen kann, aber falls nicht, werde ich auf jeden Fall alles gut mitschreiben, weil man ja, wie schon erwähnt, oft während des Gespräches gar nicht alles so richtig aufnehmen kann.
Ich berichte gerne morgen wie es war :)
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Ich drücke Dir die Daumen für eine gute Trainerin. Was ja schon erwähnt wurde - hör auf Dein Gefühl: keine Gewalt, kein Dominanzgeschwafel, bei einem Angsthund aber auch kein "Übertüddeln".
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Schreib dir jetzt und im Laufe des Tages bis zum Termin morgen alle Fragen auf, die dir einfallen und geh den Zettel dann mit der Trainerin gemeinsam durch.
Ohne Aufschrieb vergißt man in der Aufregung erfahrungsgemäß doch das eine oder andere.
Dagmar & Cara
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