Erfüllt sich der Traum vom Hund?

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    Hallo an alle Hundeverrückten! :computer:


    Ich schnacke mal nicht lange herum, solche Threads hier gibts ja mittlerweile mehr als Sand am Meer, sondern schreibe mal auf was ich mir vorstelle, was ich mir so zusammengeplant habe und ihr macht mir dann einfach und direkt klar ob's passt oder eben nicht.


    Situation Daheim wochentags (wohne mit meinem Bruder bei meinen Eltern)
    08:00 Uhr - alle verlassen das Haus
    13:00 - 14:00 Uhr - Mama kommt von der Arbeit
    17:00 Uhr - Papa kommt von der Arbeit
    17:30 Uhr - Bruder kommt von der Arbeit
    18:30 Uhr - Ich komme von der Arbeit


    An manchen Tagen ist meine Mutter auch ganz Zuhause.
    Wochenenden zur vollen Verfügung.
    Meine komplette Freizeit natürlich auch.
    An Tagen an denen meine Mutter länger arbeiten muss und der Hund länger als 6 Stunden alleine wäre, hätten wir jemanden der ihn zu sich nimmt für ein paar Stunden. (Familie, Nachbarn und Freunde sind auch unsere Notfallstellen.)
    Ich könnte mir zu Anfang 2 Wochen Urlaub nehmen.


    Wäre das in Ordnung für einen Hund oder findet ihr das zu lang? (6 Stunden)
    Ist es in Ordnung wenn der Hund zwischendurch fremdbetreut wird oder sollte das möglichst vermieden werden? (Wenn vermeiden, warum?)


    Unsere "Ansprüche" an das neue Familienmitglied

    - Alltagstauglich
    - Geselliger, sozialer Kerl
    - Anfängergeeignet (bzgl. Mutter und Bruder)
    - Sportgeeignet (Joggen, Radfahren, Skaten, Hundesport)
    - Mittelgroß bis Groß
    - Wacheigenschaften
    - sollte mit vielen Menschen und Kindern klar kommen
    - kein ausgeprägter Jagdtrieb (so eine Jagdsau habe ich als Gassihund und ich hätte echt gerne einen Hund der auch mal frei laufen kann)
    - auch im Erwachsenenalter noch verträglich mit anderen Hunden
    - Katzenverträglich!


    :klugscheisser: Ja, ich weiß das meiste ist Erziehungssache, aber es gibt ja auch Rassen bei denen man das ein oder andere von Anfang an ausschließen kann.


    Sind unsere "Ansprüche" realistisch?
    Worüber sollten wir nochmal nachdenken und wo sollte man auch einen Kompromiss einplanen?


    Was wir bieten können


    - Liebe :sweet:
    - absolute Motivation und Wille/Freude etwas mit dem Hund zu machen (Hundesport je nachdem was zu ihm passt usw.)


    - Haus mit Garten auf dem Land


    - Jemand der ihn betreut wenn niemand Zuhause ist


    - 4-köpfige aktive Familie


    - Hundekumpels im Freundeskreis




    Rasse, Alter, Geschlecht und Herkunft

    Momentan sehen wir uns in alle Richtungen um (einfach nur so, nicht weil wir JETZT unbedingt einen Hund brauchen)


    Was würdet ihr uns an Rassen empfehlen?


    Welches Alter fändet ihr empfehlenswert in unserer Situation?


    Könntet ihr da auch einen Tierschutz- oder Tierheimhund empfehlen oder davon lieber Abstand nehmen?


    Lieber nach einem erwachsenen Second-Hand Hund in den Privatabgaben suchen?


    Würde sogar ein Welpe vom Züchter passen oder diese Idee lieber wieder verwerfen?



    :hilfe:



    Danke im Voraus, eure Mia :hundeleine04:

  • Da deine Mutter den Hauptteil der Betreuung des Hundes und damit auch Erziehung und Auslastung übernehmen muss: will sie überhaupt einen Hund oder hat sie nur eingewilligt aufzupassen solange du nicht da bist?


    Du wirst ja vermutlich nicjt ewig Zuhause wohnen bleiben. Was machst du dann mit dem Hund?

  • Was für mich grad nicht ganz klar ist, welches Alter schwebt euch vor?
    6Std nach 2 Wochen alleine bleiben ist in meinen Augen nur machbar bei einem Hund, der das bereits gewöhnt ist sprich kein Welpe.
    Ich würde mich nach einem passenden Hund im Tierheim umschauen, wo man die Vorgeschichte kennt und eher weniger auf spezielle Rassen gehen.

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  • Da deine Mutter den Hauptteil der Betreuung des Hundes und damit auch Erziehung und Auslastung übernehmen muss: will sie überhaupt einen Hund oder hat sie nur eingewilligt aufzupassen solange du nicht da bist?


    Du wirst ja vermutlich nicjt ewig Zuhause wohnen bleiben. Was machst du dann mit dem Hund?

    Hi, ja meine Mutter möchte einen Hund. Sie wäre auch bereit in Maßen etwas mit ihm zu machen (Spaziergang, spielen, geistige Beschäftigung usw.), anderes Programm wie richtigen Sport oder eine größere Runde würde ich dann abends übernehmen.


    Und theoretisch werde ich Zuhause wohnen bleiben.
    Wir haben ein zweites Haus direkt gegenüber gekauft das renoviert wird, da ziehen mein Bruder und ich später ein, dauert aber noch lange. Und wenn wir umziehen, dann "mit" Hund. Der Tagesablauf und alles bleibt dann aber gleich.



    Was für mich grad nicht ganz klar ist, welches Alter schwebt euch vor?
    6Std nach 2 Wochen alleine bleiben ist in meinen Augen nur machbar bei einem Hund, der das bereits gewöhnt ist sprich kein Welpe.
    Ich würde mich nach einem passenden Hund im Tierheim umschauen, wo man die Vorgeschichte kennt und eher weniger auf spezielle Rassen gehen.


    Meine Mutter könnte sich auch noch Urlaub holen zu Anfang bzw. nach meinem Urlaub könnte er auch eine zeitlang fremdbetreut werden wenn keiner da ist.
    Meine Eltern hätten eigentlich gerne einen Welpen, aber ich habe schon mit ihnen gesprochen das es eben passen muss, auch wenn ein Welpe natürlich toll wäre. Sie hätten auch nichts gegen einen erwachsenen Hund von Privat. Tierheim ist nicht so ihr Ding, wollen sie eigentlich ungern, aber ich spreche da nochmal mit ihnen drüber.

  • Ah okay, das klingt schon besser. =)



    Wenn Tierheim nicht in Frage kommt würde ich mich an eurer Stelle auf 1-2 Rassen festlegen und dann nach älteren Hunden bei Züchtern oder von privat gucken.
    Züchter haben öfter mal Junghunde abzugeben die noch nicht vermittelt wurden oder aus einer Vermittlung zurückkamen.


    Die sind dann schon stubenrein und können ganz gut alleine bleiben, wenn ihr auf insgesamt 4 Wochen Urlaub kommt könnt ihr den Hund in der Zeit an das alleine bleiben in neuer Umgebung gewöhnen.



    Ein Welpe braucht wesentlich länger, da kann es uU ein halbes Jahr dauern bis ihr den halbtags alleine lassen könnt. Es gibt sicher welche bei denen es schneller geht, aber darauf würde ich mich nicht verlassen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi, ab welchem Alter sollten wir uns denn da umschauen?
    So ab 5 Monate oder lieber noch etwas älter?


    Rassen habe ich mir jetzt folgende vorgestellt mit denen auch meine Eltern was anfangen können:
    - Labrador
    - Golden Retriever
    - Dalmatiner
    - meinem Papa gefallen Boxer sehr gut (hatte er früher), aber da habe ich ein bisschen Angst bzgl. der Gesundheit?
    - meiner Mutter gefallen Setter, aber da ist der Jagdtrieb dann wieder ausgeprägter?



    Fallen euch sonst noch Rassen ein?

  • Huhu, also Labrador und Golden Retriever wären mir da auch eingefallen. Da ist die Frage, was du mit "Wacheigenschaften"meinst?
    Ansonsten würde ein Collie auch gut zu dem Geschilderten passen. Ist nur optisch so ziemlich das Gegenteil vom Boxer. :hust:

    ... endlich mit Langhaarcollie.

  • Huhu, also Labrador und Golden Retriever wären mir da auch eingefallen. Da ist die Frage, was du mit "Wacheigenschaften"meinst?
    Ansonsten würde ein Collie auch gut zu dem Geschilderten passen. Ist nur optisch so ziemlich das Gegenteil vom Boxer. :hust:

    Hi, ja stimmt, ist ein krasser Gegensatz optisch zum Boxer.
    Werde den Collie mal bei meinen Eltern ansprechen, wie siehts denn da mit dem Fell aus? Ist das viel Arbeit?


    Der Labrador ist hier on top der Wunschliste, auch weil eine Freundin von mir einen Labbi hat (ehemalige Wurfmaschine aus den Kleinanzeigen) und sie ist ein wahnsinnig toller Hund von dem meine Eltern super begeistert sind.


    Edit: Wo kann man denn am Besten nach älteren Hunde einer bestimmten Rasse schauen außer z.B. im Tierheim oder Kleinanzeigen (Privatabgaben)? Gibts eine Seite oder einen Verein der ältere Hunde von Züchtern vorstellt oder schaut man da einfach bei dem ein oder anderen Züchter auf der Website rein?

  • Labbi und Golden finde ich gar nicht verkehrt und wenn der Labrador eh oben auf eurer Liste steht würde ich mal einen Züchter besuchen und ein paar Hunde kennen lernen.
    Die meisten Züchter stellen ihre Rasse gerne vor.


    Da achtet bitte darauf, dass der Züchter dem VDH angehört und fallt nicht auf Vermehrer rein. Wenn jemand eine andere Farbe als schwarz, braun oder gelb "züchtet" ist das nicht seriös.



    Beim Labrador habt ihr auf jeden Fall gute Chancen einen älteren Junghund zu bekommen, davon gibt's ja ziemlich viele.



    Hast du dir mal Dummysport angeguckt? Das wäre das, was dem Labrador am besten liegt und Spaß macht, weil es den Einsatz bei der Jagd nachstellt für den diese Rasse ursprünglich gezüchtet wurde.

  • Edit: Wo kann man denn am Besten nach älteren Hunde einer bestimmten Rasse schauen außer z.B. im Tierheim oder Kleinanzeigen (Privatabgaben)? Gibts eine Seite oder einen Verein der ältere Hunde von Züchtern vorstellt oder schaut man da einfach bei dem ein oder anderen Züchter auf der Website rein?

    Da kannst Du bei den Rasse in Not Seiten schauen.


    Ich möchte nur zu bedenken geben, dass Du von 8-18.30 Uhr aus dem Haus bist. Hast Du danach wirklich noch Lust Dich mit dem Hund groß zu beschäftigen? Im Winter ist es dann schon stockdunkel, also so riesengroße Runden sind da evtl. schwierig. Das läuft dann hauptsächlich aufs Wochenende raus. Wenn Du später allein wohnst, kommt noch die ganze Arbeit im Haushalt dazu, waschen, einkaufen usw. Und putzen, Hunde machen unglaublich viel Dreck...


    Ich will Dir das Thema Hund nicht ausreden, nur noch auf einige Punkte hinweisen, die berücksichtigt werden müssen. :smile:

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