Hundehaltung mit täglicher Fremdbetreuung
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Ich hätte definitiv keine Hunde, wenn ich täglich Vollzeit arbeiten würde oder meine Hunde in fremde Hände geben müsste. Da hätte ich keine Ruhe oder kein ruhiges Gewissen.
Mein Hund ist MEIN Hund und für diesen möchte ich sorgen und kein anderer.
Wäre für mich tatsächlich ein absolutes NoGo.
Genauso wie wenn mein Hund jeden Tag 7-9 Stunden alleine im Haus wäre. Da brauche ich (meiner Meinung nach) keinen Hund.
Ein Hund ist ein Lebewesen, wo gemeinsame Zeit das wichtigste überhaupt ist. Nichts anderes ist so wertvoll, wie die gemeinsam verbrachte Zeit. Und der Hund findet es mit Sicherheit nicht prickelnd
wenn der 7-9 Stunden zuhause auf seine liebste Person warten muss. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Reaktion meines Hundes auf Haus ihrer Sitterin
[media]https://youtu.be/56ElHWMEawc[/media]Ich würde sagen es gefällt ihr ganz gut
.
Wenn Sie A. sieht und ich ihr aber noch nicht die Freigabe zum Begrüssen gegeben habe, dann zittert sie am ganzen Körper vor lauter Aufregung und Freude.Und trotzdem kommt sie am liebsten doch wieder nach Hause.
Wenn A. sie morgens nimmt und Richtung Tür geht und ich Alma rufen würde, wäre die sofort neben mir. Nicht weil dieser Hund nen super Gehorsam hat (eher das Gegenteil
), sondern, weil am Ende wir (mein Freund und ich) ihre Bezugspersonen sind.
Die Menschen mit der engeren Bindung.Klar sie hört bei der Sitterin besser als bei uns.

Aber zu Hause sind wir.

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Also wenn es so ausgeprägt ist, also Hund zwingen mitzugehen, dann liegt einiges in der Hund/Halter Beziehung im Argen.
Kann, muss aber nicht.
Ich vermute ja auch nur, dass es vielleicht einige Menschen mit dieser Angst gibt - ob die Befürchtung begründet ist oder nicht.Ich hätte auch dann Hunde, wenn ich außer Haus Vollzeit arbeiten würde. So richtig wirklich unterscheidet sich der Ablauf (ich arbeite hauptsächlich zuhause) nämlich auch nicht von einer wirklich, wiiiiirklich langweiligen Betreuung.
Große Runde, bisschen üben / Kopf anstrengen /spielen, Frühstück - dann schlafen, während der Dosenöffner arbeitet. Löserunde, wieder schlafen, während der Dosenöffner arbeitet, etc. Während meiner Arbeitszeit passiert eben rein gar nichts. Vorteil ist natürlich, dass ich da bin, falls mal jemand außer der Reihe raus muss oder dergleichen. Aber Interaktion gibt es in der Zeit ansonsten nicht.
Und wenn ich für ne Weile nicht da bin, sind die trotzdem entspannt. Meist sogar entspannter, als in der Betreuung. Aber gut, die haben halt auch einander und sind nicht komplett alleine.Dass sie Betreuung kennen (auch über Nacht) ist mir dennoch sehr wichtig. Sollte mal irgendwas mit mir sein oder das aus anderen Gründen notwendig werden, muss ich mir wenigstens darum keine Sorgen machen.
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Ich hätte definitiv keine Hunde, wenn ich täglich Vollzeit arbeiten würde oder meine Hunde in fremde Hände geben müsste. Da hätte ich keine Ruhe oder kein ruhiges Gewissen.
Mein Hund ist MEIN Hund und für diesen möchte ich sorgen und kein anderer.
Wäre für mich tatsächlich ein absolutes NoGo.
Genauso wie wenn mein Hund jeden Tag 7-9 Stunden alleine im Haus wäre. Da brauche ich (meiner Meinung nach) keinen Hund.
Bei zweiterem bin ich deiner Meinung. 7 Stunden wäre für mich auch die absolute Schmerzgrenze.
Aber bei ersterem. Hm naja. Meine Hündin kann nicht alleine bleiben. Geht einfach nicht. Ohne Job kann ich leider schlecht überleben^^
Würdest du den Hund dann abgeben?Planen tun ja vermutlich die wenigsten damit, dass sie nen Hund erwischen, der das alleine bleiben wirklich gar nicht lernt.
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@Vakuole Du hattest vor einigen Seiten mal gefragt, warum meine Hunde abends nach der Betreuung platt sind. Ich habe sie bei einer Nachbarin, die Landwirtschaft hat. D.h. sie sind den ganzen Tag draußen, laufen am Pferd mit, etc. Für meine beiden Jungs ist das wahnsinnig toll und so selten wie ich sie in Betreuung gebe, ist es auch vollkommen in Ordnung für mich, wenn unsere gemeinsame Nachmittagsrunde mal ausfällt. Aber jeden Tag wollte ich das nicht so haben, weil ich mich unter anderem deshalb für Hunde entschieden habe, damit ich aktiver werde und auch einen Grund hab bei jedem Wetter rauszugehen. :)
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Ich könnte mit einer Vollzeitbetreuung meiner Hunde auf Dauer wohl nicht leben. Dafür habe ich meine Hunde einfach nicht.
Sie sind mein Ausgleich zum Alltag und ganz besonders die große Runde mit ihnen genieße ich immer sehr. Nur die kleinen Runden gehen, kuscheln und vielleicht ein bisschen was mit ihnen arbeiten, würde mir nicht reichen.Das ganze aus der Sicht meiner Hunde:
Frodo
Er fände eine Vollzeitbetreuung, wo er viel Aufmerksamkeit bekommt, wahrscheinlich super. Desto mehr Leute sich für ihn begeistern und sich mit ihm beschäftigen, desto besser, meint er
Alleine bleiben findet er ja sowieso unter seiner Würde und wenn er die Person mag, die sich um ihn kümmert, ist er vollauf zufrieden.Finya
Für sie wäre das ein Albtraum. Sie braucht Monate bis Jahre um Vertrauen zu Menschen aufzubauen und so viel Zeit kann einfach kein Sitter aufbringen. (meine Familie würde als Vollzeitbetreuung rausfallen, das wäre nur was für den Notfall, wäre für Finya inzwischen wohl aber okay)
Mit Frodo zusammen kommt sie auch mit Menschen, die sie nicht gut kennt klar (hält sich halt sehr im Hintergrund), wenn es unbedingt notwendig ist, weil sie sich von ihm abschaut, dass die nicht gefährlich sind, aber alleine wäre das für sie ein Weltuntergang und auch mit Frodo zusammen stresst es sie einfach sehr.
Die ist wirklich am liebsten bei mir oder zur Not alleine (wobei sie das jetzt auch nicht mehr kann).Für Frodo wird es später eventuell mal eine Vollzeitbetreuung geben, weil er das eben einfach besser findet, als alleine daheim zu sitzen. Da geht sein Wohl dann eben über das meine.
Solange Finya hier ist, gibts das nicht, wenn ich es irgendwie vermeiden kann. -
Hunde neigen dazu auch alt und krank zu werden.
An diesem Punkt könnte ich mir Fremdbetreuung noch weniger vorstellen.
Wie kommt ihr damit klar, besonders diese Verantwortung mit abzugeben?
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Hunde neigen dazu auch alt und krank zu werden.
An diesem Punkt könnte ich mir Fremdbetreuung noch weniger vorstellen.
Wie kommt ihr damit klar, besonders diese Verantwortung mit abzugeben?
Ich gar nicht.
Habe meinem Mann schon gesagt, dass ich, solange Benni noch da ist, nur noch mit Hundi zusammen in den Urlaub fahre. Fliegen fällt aus, Pension für Benni auch. Ich habe viel zu große Angst, dass genau dann etwas passiert. Meine Mama mag Benni inzwischen auch nicht mehr so lange bei sich haben (also hinbringen und dann 2 Wochen Urlaub machen ohne Wuffel). Da macht sie sich auch Sorgen, dass was passieren könnte. -
Hunde neigen dazu auch alt und krank zu werden.
An diesem Punkt könnte ich mir Fremdbetreuung noch weniger vorstellen.
Wie kommt ihr damit klar, besonders diese Verantwortung mit abzugeben?
eine Entscheidung für eine Fremdbetreuung ist doch nicht in Stein gemeißelt oder eine Entscheidung fürs gesamte Hundeleben. Und nur weil jemand sich heute für eine Fremdbetreuung entscheidet heißt das noch lange nicht dass das zwei Jahre später noch der Fall ist.
Wenn ein Hund alt und/oder krank wird muss halt etwas verändert werden. Das gesamte Leben ist im Fluss und kein fester Situationszustand.
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Wie kommt ihr damit klar, besonders diese Verantwortung mit abzugeben?
Wieso nicht?
Das ist wie ne Diskussion, ob eine alte Person ins Altersheim zu Betreung sollte oder zu Hause gepflegt wird.
Kann ich ja auch zu Hause machen als Privatperson. Alle Verantwortung bei mir.
Eltern werden eben auch mal alt und krank. Ich sollte mich als vorbildliche Tochter drum kümmern......
Tja, Pesch... Bin anscheinend ein verantwortungsloser Mensch und übergebe sowas lieber dann doch den Profis (zahle dafür entsprechend) und kümmere mich darum, dass die Person gut wie möglich versorgt ist. Komme sie regelmässig besuchen usw..Und genau das selbe mache ich mit meinem Hund.
Wenn ich auf Fremdbetreuung angewiesen bin, dann suche ich eine Betreuung der ich vertraue und die sich kümmert.
Dann gehe ich auch davon aus, dass sie sich um kleinere Wehwechen auch im Alter kümmert und Rücksicht nimmt (sind ja auch Hundemenschen mit eigenen Hunden).
Bei akuten Dingen mich benachrichtigt usw., damit ich schnell kommen kann. - Vor einem Moment
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