Schleppleine, kurze Leine - viel Disziplin, wenig Disziplin .... ?

  • Benni, das habe ich im Auge ... ich weiß, was Du meinst ... es geht auch mehr um Stöckchen, die sie selbst unterwegs aufliest und herumwirft bzw. ist bei mir meist ein Synonym für alles "Werfbare".

  • Kurz gesagt ihm einfach konsequent das ziehen verleiden.
    Zieht er, stehenbleiben, kurz warten ob er reagiert, wenn nicht, rückwärts gehen bis er ein paar Schritte auf einen zumacht, dann weitergehen.

    Ich muss sagen, es war sogar heute bei der Morgenrunde schon besser. Gestern mit der Trainerin konsequent durchgezogen, ich am Abend auch nochmal, und heute früh bei der langen Morgenrunde, aber da musste ich schon seltener rückwärtsgehen. Er dürfts langsam checken, natürlich ist er stur und haut sich manchmal so in die Leine bis er am Bauch liegt, aber ich bin sturer :D
    Loben wenn er zurück kommt und dann und wann ein Leckerlie.
    Dazwischen ein bißchen spielen mit ihm um sich interessant zum machen. Ich bin sehr zuversichtlich, wenn das so weitergeht, dass sich das mit dem ziehen bald erledigt. Ich gehe gern in die Hundeschule, aber diese Stunde hat weitaus mehr in kürzerer Zeit gebracht.

    Heute früh hatten wir auch viele Hundebegegnungen, nicht einer wurde angeknurrt. Auch nicht der unangeleinte, der vor uns stehenblieb und schaute, während Frauchen sich mit dem (nicht funktionierendem) Rückruf abmühte :gut:

  • Kurz gesagt ihm einfach konsequent das ziehen verleiden.
    Zieht er, stehenbleiben, kurz warten ob er reagiert, wenn nicht, rückwärts gehen bis er ein paar Schritte auf einen zumacht, dann weitergehen.

    Oh, danke :-)

    Rückwärts gehen ... und den Hund mitziehen oder wie?

  • Ja, solange bis er von selbst ein paar Schritte zu mir macht, dann gehts wieder weiter vorwärts.

    Bin fasziniert, dass das jetzt schon leichte Erfolge zeigt. Auf die Idee wäre ich ja nie gekommen. Ich bin immer stehengeblieben. Dann standen ich und der Hund in der Leine hängend und wir hatten eine Pattsituation :-) Der war stur, der gab nicht nach. Oder er ließ sich zwar zu mir rufen, holte sich das Leckerlie und startete wieder durch und hing in der Leine.

  • Bloßes Stehenbleiben hat bei uns auch keinen Erfolg gebracht, er stand dann eben in der Leine, zog sich die Gerüche in die Nase. :roll: Ich hab ihn zurückgerufen (damals war´s noch eher locken), hab ihn bei Fuß absitzen lassen, Blickkontakt. Mit Kommando "weiter" ging´s dann weiter.

    Ich habe mich anfangs etwas an sein Tempo angepasst, bin also auch flott unterwegs gewesen. So blieb die Leine länger locker, was ich mit "Fein, weiter" kommentierte, Belohnung war eben weiter laufen. Lupo half dieses deutliche Schwarz-Weiß (Naa - Fein,weiter) sehr. Er lief schon nach einigen Tagen deutlich besser und aufmerksamer an der Leine (nach 5 Jahren Zerrerei beim Vorbesitzer).

    Anfangs machte er auch gern einen Raketenstart wenn er die Freigabe (Weiter) bekam, spurtete also direkt los = Leine direkt wieder straff. Das konnte ich durch das Kommando "Zurück" (vorher zu Hause geübt) und erneutes absitzen lassen dann korrigieren.
    Beim Hund meiner Mutter half absitzen & bleiben lassen, Leinenlänge vorgehen, ran rufen, belohnen, absitzen lassen... usw.
    zu Beginn sehr, dieses Vorstürmen rauszubekommen (30kg merkt man da deutlich mehr als einen Beagle :D )

  • @Dackelbenny
    Da scheiden sich die Geister. Lola frisst gern Holz, wenn sie mit dem Bauch Probleme hat.
    Wie hast du Sina hinter dir beigebracht? Ich hab angefangen, wenn neben mir zB ein Zaun ist und ich Lola so gut blockieren kann. Belohne ausschließlich hinter mir.

    Durch körperliches Blocken mit gleichzeitigem Kommando und dann verbalem Lob. Ich denke mit einer Leckerliebelohnung wird der Hund verleitet, wieder vor mich zu kommen. Geblockt habe ich rein mit meinem Körper, ohne Zaun und andere Hilfsmittel. Das hatte sowohl Sina als auch meine letzte Hündin nach wenigen Malen während eines Spazierganges verstanden sodass ich dann nur noch das Kommando gebraucht habe wenn sie mich "aus Versehen" überholen wollte. Irgendwann hatte siedas verinnerlicht sodass sie die allermeiste Zeit von selbst hinter/neben/leicht schräg vor mir blieb.

  • Durch körperliches Blocken mit gleichzeitigem Kommando und dann verbalem Lob.
    ...
    Irgendwann hatte siedas verinnerlicht sodass sie die allermeiste Zeit von selbst hinter/neben/leicht schräg vor mir blieb.

    Habe wohl den Faden verloren ... Warum soll Dein Hund hinter Dir gehen?

  • Weil ich dadurch ihren Jagdtrieb unter Kontrolle bekommen habe. Sie hat jetzt auch wieder mehr Freiheit nach vorne, aber es gibt bei mir ganz klare Regeln.
    Mittlerweile ist Sina so weit, dass sie stehenbleibt wenn sie Rehe oder Hasen sieht, ich lobe sie ausgiebig verbal und sie schnüffelt dann einfach weiter obwohl das flüchtende Wild noch in Sicht ist.

  • Weil ich dadurch ihren Jagdtrieb unter Kontrolle bekommen habe. Sie hat jetzt auch wieder mehr Freiheit nach vorne, aber es gibt bei mir ganz klare Regeln.
    Mittlerweile ist Sina so weit, dass sie stehenbleibt wenn sie Rehe oder Hasen sieht, ich lobe sie ausgiebig verbal und sie schnüffelt dann einfach weiter obwohl das flüchtende Wild noch in Sicht ist.

    Wow! Das funktionert?
    Sie ist dann aber mehr ein "Augenjäger", der auf visuelle Anreize anspringt?

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