Welpe darf nicht mehr mit ins Büro - und nun?

  • Regelmäßig 8 Stunden finde ich auch für einen erwachsenen Hund nicht gut. aber ich weiß, da scheiden sich die Geister. HuTa wird vermutlich auch nicht günstiger als Stunden zu reduzieren.
    Die Frage wäre ja auch: Was ist denn, wenn der Hund mal krank ist? Soll der dann auch fast täglich acht Stunden allein sein? Dazu kommt die Frage, wie das mit Fahr- und Pausenzeiten ist. Da kommen doch idR mehr als acht Std zusammen.
    Ist die Frage, wem man damit einen Gefallen tut? Der Hund will ja vor und nach der Arbeit raus und ausgelastet werden. Da is dann ja mit Freizeit drum herum echt nicht mehr viel zu wollen.

  • und den Rest des Tages, währenddessen man nicht arbeitet, den Kollegen anbieten, gegen Entgelt auf ihre Hunde aufzupassen

    Man könnte es auch unentgeldlich machen im Sinne nimmst Du meinen... sind ja mehrere Leute die den Hund nimmer mitnehmen dürfen.
    Wenn jeder einen halben Tag freinimmt, könnte es doch gute Hundesitter-Truppen werden :smile:

  • Die Idee find ich klasse!

    Mit der HuTa oder auch einem Sitter: ich würde das mal durchrechnen. Ich habe das (Hundesitter, privat) auch eine Weile regelmäßig genutzt und irgendwann entschieden (da der Betrag für die Betreuung im Grunde so ziemlich der Gehaltsreduzierung bei weniger Arbeitszeit entsprach), dass ich die Einbußen für die Rente in Kauf nehme, die Betreuung auf die Tage beschränke, wo wir mal Dienstbesprechung o.ä. nachmittags haben- und die gewonnene Zeit mit den Hunden genieße (und einfach auch so für mich die gewonnene Freizeit). Vielleicht wäre es eine Option, mitb dem AG einfach mal das Gespräch zu suchen von Seiten der HuHalter (also auch der anderen Betroffenen). Mit der Fragestellung, was für eine Lösung man finden kann, die allen so halbwegs gerecht wird. Wer nicht fragt....oder Versuch macht kluch oder so.

  • Falls es sich um Arbeitgeber mit Gleitzeit handelt: Ich würde jetzt erst mal einen Sitter/eine HuTa für Vollzeitbetreuung suchen und dann so ab ca. 20 Wochen den Kleinen eher alleine lassen und zwar mithilfe von versetzter Gleitzeit und Gassigänger(n). Also, einer fängt um 6.30 an zu arbeiten, der andere erst um 9. Dann für Mittags einen Gassigänger suchen (irgendeinen Nachbarn, ein Nachbarskind oder professionelle Hundegassigeher) und so wäre der Hund 2 mal 3h alleine, was ich vertretbar finde (von 9-12 und nach dem Gassi eben von 13-15.45, bis einer der Besitzer durch den zeitigen Arbeitsbeginn wieder nach Hause kommt). Das Modell sollte auch nicht ganz so heftig ins Geld gehen wie eine Vollzeitbetreuung.

  • Bei uns kostet ein Gassigänger so viel wie eine Ganztagesbetreuung :ka: liegt aber an der Lokalität.
    Vielleicht ist das bei euch anders.

    Bzgl. Reduktion Stunden versus Sitterkosten hatten wir vor nicht all zu vielen Seiten schon mal eine Diskussion.
    Das muss man einfach individuell durchrechnen.


    Was mich etwas wundert.
    @schokokekskruemel hast du nicht auch einen Hund? Wenn das doch so eine gute Freundin von dir ist, wie regelst du den die Betreuung von deinem Hund?
    Wenn du deine mitnehmen kannst, kannst du nicht dann nicht Übergangsweise z.B. einen zweiten Hund mitnehmen?

  • Wenn man einen privaten Sitter sucht, findet man mit Glück auch etwas günstiges.
    Ich zahle zehn Euro pro Tag für zwei Hunde bei einer Familie im Mehrgenerationenhaus wo halt immer wer da ist (für einen wäre es aber genauso teuer, den Rattler zählen die nicht als Hund :ugly: ). Aber, ich muss selber Gassi gehen, da gibts nur den Gang in den Mini Vorgaroten. Das ist dann trotz nicht Vollzeit stressig mit Gassi gehen - 4 Strecken hin und her fahren - und wieder Gassi gehen.

  • Es freut uns echt, dass so viele konstruktive Vorschläge von euch kommen und sich so viele die Mühe geben, uns bzw. meiner Freundin zu helfen - vielen Dank euch allen erstmal :smile:


    Was mich etwas wundert.
    @schokokekskruemel hast du nicht auch einen Hund? Wenn das doch so eine gute Freundin von dir ist, wie regelst du den die Betreuung von deinem Hund?
    Wenn du deine mitnehmen kannst, kannst du nicht dann nicht Übergangsweise z.B. einen zweiten Hund mitnehmen?

    Und wie regelt sie das dann in Zukunft?

    Wir haben noch keinen Hund, sondern planen, einen Welpen nächstes Jahr im Frühling/Sommer aufzunehmen.
    Mein Freund wird ihn mit zur Arbeit nehmen, einen Plan B, falls das nicht klappen sollte, müssen wir erst ausarbeiten, das wird aber auf jeden Fall geschehen, bevor der Hund einzieht. Man sieht ja an der Geschichte mit meiner Freundin eindrucksvoll, was passiert, wenn man keinen Alternativplan hat :dagegen:

    Man könnte es auch unentgeldlich machen im Sinne nimmst Du meinen... sind ja mehrere Leute die den Hund nimmer mitnehmen dürfen.Wenn jeder einen halben Tag freinimmt, könnte es doch gute Hundesitter-Truppen werden :smile:

    Eine gute Idee, nur leider nicht praktikabel :/ Es sind nur 4 Hundehalter, das bedeutet, jeder müsste sich wöchentlich einen halben Tag freinehmen und - was das größere Problem darstellt - sie wohnen alle sehr weit voneinander entfernt, zwischen meiner Freundin und Kollege B liegen zum Beispiel gut 100 km. Die Arbeit liegt in der Mitte. Das Büro ist in der Stadt, das heißt, die Arbeitnehmer kommen von allen Richtungen zum Büro.

    Die Lösungen von @olianda und @Laviollina klingen ziemlich gut, die werden gerade angestrebt.
    Meine Freunde würden sich freuen, wenn bei der Betreuung nichts mit dem Hund gemacht wird, außer zum Lösen rauslassen, sie möchten gerne vor und nach der Arbeit etwas mit ihm unternehmen. Wie einige schon angesprochen haben, wenn der Hund dann völlig kaputt vom Sitter kommt und nur mehr schlafen möchte, ist das natürlich für meine Freunde nicht wirklich toll.
    Betreffend einen Gassigeher stellt sich nun die Frage, ob sie tatsächlich einen relativ Fremden ins Haus lassen möchten. Der müsste dann ja einen Schlüssel bekommen und da ist ihnen, verständlicherweise, gar nicht wohl dabei. Wir handhabt ihr das? :???:

    @ShadowWingXY Wenn der Hund krank ist oÄ, dann würde sich meine Freundin oder ihr Freund Urlaub nehmen, das geht bei beiden zum Glück ganz spontan. Bei den 8 Stunden alleine sein wären die Fahr- und Pausenzeiten bereit eingerechnet. Aber du hast natürlich recht, 8 Stunden sind sehr lange.

    @Silke_r Die Kosten für den Sitter/HuTa wären gar eigentlich kein Problem, sie sind bereit, dafür sehr viel Geld auszugeben, wenn der Hund dann gut betreut ist. Teilzeit ist leider bei beiden keine Option, weil für ihre Tätigkeit keine Teilzeit vorgesehen ist. Mit dem Arbeitgeber gab es bereits Gespräche, allerdings kam da wohl nichts raus.

  • Betreffend einen Gassigeher stellt sich nun die Frage, ob sie tatsächlich einen relativ Fremden ins Haus lassen möchten. Der müsste dann ja einen Schlüssel bekommen und da ist ihnen, verständlicherweise, gar nicht wohl dabei. Wir handhabt ihr das?

    Freut mich, dass ich helfen konnte mit dem Vorschlag :rollsmile: Also, je nach Sitter hätte ich da keine Bauchschmerzen. In Dresden gibt es z.B. das "Hundemädel" oder so ähnlich, das ist ein mobiler Gassiservice mit relativ vielen Hunden. Habe öfter den Transporter rumfahren sehen. Das ist schon professionell und die würden ja ihren Ruf/ihre Lizenzen verlieren, wenn die Sachen aus den Wohnungen mitgehen lassen würden...
    Bei einer lieben Nachbarin oder so hätte ich auch keine Bedenken. In meiner Kleinstadt jetzt z. B. kennt man so viele andere Hunde und auch die Leute dazu, und da würde ich einen von denen fragen, ob sie meinen mittags mitnehmen auf eine Runde.
    Vielleicht ist der Colliewelpe einfach noch zu jung, dass man da noch nicht viele Kontakte hat. Aber das kommt sicher noch.

    Zur Not, den Gassigänger darauf hinweisen, dass eine Kamera zur Überwachung des Hundes beim Alleinesein installiert ist. Das ist ja nicht unüblich.

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