Eure Erziehungs-Basics
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Gast98040 -
1. November 2018 um 11:22
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Hallo zusammen,
mich würde interessieren, was ihr so für Erziehungs-Basics habt, die bei euch jeder Hund beherrschen muss, um für euch persönlich "Alltagstauglich" zu sein.
Also die Grundlagen mit Dingen, die für euch so essenziell sind, dass man diese auch direkt oder sehr zeitnah zum Einzug direkt in den Alltag integriert.Anlass dieses Threads ist, dass mir immer mal wieder Sachen auffallen, die für andere HH zum Alltag gehören und bei denen ich mir dann denke "hättest du das mal ebenfalls von Anfang an geübt - super praktisch".
Mir würden dabei Einfallen:
- Stubenreinheit
- Nicht betteln
- Beißhemmung
- Besuch wird erst begrüßt, sobald ich dies erlaube und der Hund sich ruhig verhält
- einen festen Hundeplatz etablieren
- Ruhezeiten lernen und lernen, dass der Alltag ehr von Ruhe geprägt ist
- Erst fressen, wenn ich den Napf freigebe
- Tauschgeschäfte und Übungen mit dem Ziel, dass der Hund lernt, nicht einfach so herunliegende Dinge zu fressen.
- Sitz, Platz, Bleib, Fuß gehen
- Leinenführigkeit
- Spielzeug wegnehme lassen
- überall anfassen lassen
- Abruf
- regelmäßig Blickkontakt suchen
- Leckerlies vorsichtig nehmen
- Passanten und Verkehr ignorierenDas fiel mir jetzt so auf die schnelle, in der Mittagspause, ein
. Natürlich sind viele Dinge keine Sachen, die der Hund sofort nach Einzug können muss, sondern ziehen sich teilweise länger, aber es sich für mich schon irgendwie Basics und Hausregeln für ein angenehmes Zusammenleben. Diese Sachen möchte ich schon gefestigt haben, bevor dann ggf. die weitere Ausbildung beginnt - die Perfektion folgt ggf. ebenfall erst später (Abruf zb.).Was habt ihr noch so für Basics, die euch wichtig sind? Vielleicht können wir uns ja gegenseitig ein paar Anregungen mit praktischen Basics, Hausregeln und "Must-Learns" geben

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Das ist wirklich mal ein interessantes Thema zu (meinem persönlichen) Einstieg
Wir haben seit ca. 8 Wochen eine junge Mischlingshündin aus dem Tierheim bei uns und wir wollen ihr nun natürlich auch viel beibringen.
Sie ist ein pfiffiges kleines Ding, was schnell und gern lernt und auch ich somit gefordert bin, ihr immer schnell tolle neue Dinge beizubringen
Wenn es also noch dazu etwas "sinnvolles" ist, bin ich hier sehr dankbar über eure Ideen und Anregungen -
Kann mich dem nur anschließen. Was uns noch sehr sehr wichtig ist, ist der Rückruf da Hund damit einfach viel mehr Freiheiten hat. Dauert natürlich aber grad mit Welpen lässt der sich durch den Folgetrieb doch super spielerisch aufbauen. (Ach sorry hatte ich bei dir überlesen
)Ach und Hundekontakt nur mit Freigabe und nicht einfach hin rennen.
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Spaß haben zusammen - Alles andere ergibt sich, wenn die Vertrauensbasis stimmt (Meine Basics mit meinen Hunden)
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Das meiste was du geschrieben hast sind auch meine Basis wie z.B.
- Stubenreinheit (Es sei denn der Hund kann aufgrund von Krankheit Urin/Kot nicht halten.)
- Nicht betteln (Ergibt sich bei mir dadurch, dass die Hunde nichts direkt vom Tisch bekommen)
- Beißhemmung (Finde ich nach der Welpenzeit auch selbstverständlich.)
- Besuch nicht anspringen
- Einen festen Hundeplatz gibt es bei mir nicht. Die Hunde haben mehrere Hundebetten und dürfen sich aussuchen wo sie liegen möchen
- Ruhiges Verhalten beim Füttern, also kein anspringen und der Napf muss auf dem Boden stehen bevor ich ihn freigebe.
- Leinenführigkeit (ist für mich bei einem erwachsenen Hund auch selbstverständlich)
- Abruf (Voraussetzung für den Freilauf)
- Menschen werden grundsätzlich nicht angesprungen, Autos/Fahrräder u.ä. nicht gejagt.
- Die Hunde entscheiden nicht ob Kontakt zu einem Fremdhund aufgenommen werden darf sondern der andere Hundehalter und ich.
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- Besuch nicht anspringen
Jaaa, das ist wirklich wichtig! Und mein momentaner "Knackpunkt"

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Stubenreinheit, nix (so gut wie nix
) klauen, mich nicht rumzerren, nix und niemanden belaestigen/zerlegen, kommen/sich hinlegen und Gegenstaende ausspucken wenn ich es sage, nix vom Boden fressen, sich nicht kloppen, sich nicht hirnlos hochfahren und nicht in die Kueche. -
Wir hatten bis jetzt nur erwachsene Hunde und viele Regeln gibt es hier eigentlich nicht, bzw. vieles brachten die Hunde entsprechend schon mit, das musste somit nicht etabliert werden.
Was mir aber wichtig ist:
- auf der rechten Seite des Weges laufen
Ist eine persönliche Klatsche von mir - ich hasse es wenn Hunde ständig den Weg kreuzen und in Berlin mit all den Joggern und Radfahrer von Vorteil, weil ich dann nicht ständig schauen muss und Angst haben muss das der Hund plötzlich den Weg kreuzt und in einen von hinten ankommenden Radfahrer reinsemmelt.
- Bordsteintraining, auch wenn Hund an Straßen eh nie frei läuft mag ich es, wenn sie einfach anhält, auch an der Leine
- Stopp Kommando > ich benutze selten einen Rückruf, sondern sammel Hund einfach ein
- Rückruf
- Badezimmer ist tabu - persönliche Klatsche Nr. 2
- Maulkorbtraining für die Öffis
- an der Leine wird nicht gezogen
Die unteren Sachen sind mir zwar auch wichtig, gehen aber meist so nebenbei
- Öffis fahren und sich in den Öffis platzsparend einsortieren
- wenn wir sitzen ist Pause
- Alleinebleiben
Das meiste fließt aber so nebenbei ein und viele Regeln gibt es nicht. Und da wir ja bis jetzt nur erwachsene Hunde hatten, war das immer sehr individuell. Alte Hündin Regel Nr. 1 "andere Hunde werden nicht geschrottet", jetzige Hündin "Wild Anzeigen ist OK, mir den Arm auskugeln ist doof" und "es wird kein Essen geklaut".
Bei einem Welpen wäre das wahrscheinlich anders, bei einem erwachsenen Hund sieht das ja nochmal anders aus und ist eben je nach "Baustellen", Charakter unterschiedlich.
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ZitatAlles anzeigen
Stubenreinheit
- Nicht betteln
- Beißhemmung
- Besuch wird erst begrüßt, sobald ich dies erlaube und der Hund sich ruhig verhält
- einen festen Hundeplatz etablieren
- Ruhezeiten lernen und lernen, dass der Alltag ehr von Ruhe geprägt ist
- Erst fressen, wenn ich den Napf freigebe
- Tauschgeschäfte und Übungen mit dem Ziel, dass der Hund lernt, nicht einfach so herunliegende Dinge zu fressen.
- Sitz, Platz, Bleib, Fuß gehen
- Leinenführigkeit
- Spielzeug wegnehme lassen
- überall anfassen lassen
- Abruf
- regelmäßig Blickkontakt suchen
- Leckerlies vorsichtig nehmen
- Passanten und Verkehr ignorierenHuhu,
na, was für ne Liste. Stimmt, einiges ist für mich schon so selbstverständlich, dass ich da gar nicht mehr dran denken würde, wenn mich einer fragt.
Das ist
-Stubenreinheit, Verkehrsgeschehen ignorieren und Beißhemmung. Alles bei meinen völlig schnell erledigt gewesen bzw nie Thema gewesen.
Ansonsten gehören für mich zu Basics
-Ruhezeiten (weil ich daheim arbeite)
-Fressen nach Freigabe (sonst isses mir zu stressig)
-und beim Fressen keine Streitereien anzetteln (war ganz kurz Thema, als die Jüngste erwachsener wurde, aber gilt natürlich nur für Mehr-HH)
-überall anfassen lassen, da gibt es keine Diskussion
-Abruf
-Antennen draußen bei mir, zumindest zu 70%
-problemloses Autofahren (war auch nie Thema, ist bei mir aber sauwichtig)Alles andere ist "Zugabe" bzw. benötige ich im Alltag nicht.
-nicht betteln ist mir persönlich wurscht. Wenn die Leute immer so freigiebig sind... *schulterzuck*
-Besuch begrüßen ist eh schon völliges Chaos, und zwar wegen meinem 13-jährigen, und das wird sich erst ändern, wenn er nicht mehr ist, der ist da einfach resistent
-festen Hundeplatz brauchen meine nicht, wieso?
-Tauschgeschäfte so lala, brauche ich nicht für "Alltagstauglichkeit", höchstens mal beim Training/Sport, um das Zergeln beenden zu können
-Sitz, Platz, Bleib, Fuß brauche ich im Alltag nicht, mache ich nur aus Spaß
-Leinenführigkeit ist bei 2/3 okay, die 3. ist ein stetiger Arbeitsaufwand... brauche ich bedingt im Alltag, weil sie zu 98% frei laufen
-Spielzeug wegnehmen lassen: musste ich nicht beibringen
-Lecker vorsichtig nehmen.. hm... ich gebe die so, dass nix passiert. Sie nehmen sie alle unterschiedlich. hm. noch nie drüber nachgedacht.Grundsätzlich verlange ich mehr so Sachen, bzw. freue mich mehr über Sachen, die zeigen, dass mir die Hunde vertrauen oder die Entscheidung überlassen. Das ist zB bei Fremdhundekontakt, wenn meine nicht angeleint sind, erstmal kurz Rücksprache halten; oder bei Kreuzungen am Weg kurz warten; oder wenn Personen sie ansprechen, erst mich angucken. Das kommt halt durch den vielen Freilauf. Müssten wir mehr an der Leine gehen, wäre das wieder nicht so wichtig.
Grüßle
Silvia -
ui interessant
Sonderlich viele Regeln haben wir gar nicht wenn ich hier im DF manchmal so quer lese
Mir ist v.a. wichtig dass mein Hund mich für voll nimmt...dadurch hat er auch extrem viele Freiheiten.Ansonsten....
Es werden keine anderen Hunde angepöbelt und auf das Pöbeln anderer wird nicht eingegangen.
Rückruf und Stop-Signal sollte auch sitzen außerdem bei Fuß laufen bei Begegnungen mit Personen ohne Hund, Radfahrern usw
An der Leine wird nicht gezerrt.
Stubenreinheit
Draußen wird nichts gefressen (also vom Boden)
Dinge abnehmen lassen
Sich überall anfassen lassen....Fell an den Pfoten schneiden findet er kacke, das darf er auch zeigen aber da diskutier ich nicht.
Ich glaub das wars schon
wir leben recht entspannt zusammen, können uns aufeinander verlassen. - Vor einem Moment
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