Kastration die 1000....ste
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Hallo an alle,
bitte erschießt mich nicht, ich habe eine Frage die bestimmt schon 1000x gestellt wurde: Kastration eines Rüden- wann?
Es geht speziel um meinen Rüden Romeo.
Er wird jetzt 11 Monate alt und ist schon seit etwa 3 Monaten in der Pubertät.
So dieses Typische Sturkopfgehabe etc.
Aber das haben wir inzwischen ganz gut im Griff, AUßER es ist eine läufige Dame bei uns im Ort und irgendwie haben wir hier alle 2-3 Wochen min. Eine heiße Hündin
Sobald das der Fall ist, ist mein Hund lethargisch, kaum ansprechbar, spielt nicht mit anderen Hunden, frisst kaum bzw nur sehr schlecht, wird zickig wenn ihm ein Hund zu nahe kommt und trippelt unruhig umher.
Ich kann dann auch nur mit Schleppe mir ihm raus, sonst ist er weg.
Trifft er dann eine Intakte Hündin flippt er völlig aus, egal ob heiß oder nicht.
Will sie berammeln (was ich dann unterbinde) beleckt sie, auch gerne an den Brustwarzen.
Geht das Mädchen weiter ist er total fertig mit den Nerven.
Eigentlich wollte ich gerne noch ein halbes Jahr warten mit der Kastration aber ich bin total verunsichert.
Heute war ich wieder kurz davor mit meinem Hund zum TÄ zu gehen und mit ihr über einen Kastrationschip zu sprechen.
Es ist wieder eine heiße Hündin unterwegs, was ich nicht direkt gemerkt hab - Hund erstmal weg.
Eingefangen und an die Schleppe drann. Sein Frust wollte er dann an seinem kleinen Spielfreund auslassen und den kleineren Rüden (kastriert) besteigen. Danach wollte er von keinem was wissen ansonsten würden sie auch mal weggeschnappt.
Zuhause ist er wieder total lethargisch, lässt sich zu nichts mehr motivieren und spuckt mir auch die Leckerchen vor die Füße.Ich bin gerade echt verunsichert.
Gestern hab ich mit meiner Hundetrainerin noch darüber gesprochen das ich nicht wegen Erziehungsmangel einen Hund Kastrieren möchte und heute direkt das.Was würdet ihr mir raten in diesem speziellen Fall?
LG
Sely - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo,
ich würde erstmal warten bis der Hund erwachsen ist (ab 3 Jahre) und dann nochmal über das Thema Kastration nachdenken.
Solange würde ich versuchen, das erzieherisch in den Griff zu bekommen. Viel von dem Verhalten wird sich dann geben.
Einen derart jungen Rüden würde ich nur kastrieren lassen, wenn rein gesundheitlich nichts Anderes vertretbar ist.
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Heute war ich wieder kurz davor mit meinem Hund zum TÄ zu gehen und mit ihr über einen Kastrationschip zu sprechen.
Drüber sprechen kann man immer. Eine reine Beratung schadet dem Hund nie.
Was würdet ihr mir raten in diesem speziellen Fall?
Zu diesem Zeitpunkt würde ich auf keinen Fall kastrieren. Gerade jetzt könnte der Hund (dann dauerhafte) Unsicherheiten entwickeln, und dass er nicht kann bedeutet nicht unbedingt, dass er nicht doch weiterhin will.Das ist jetzt nur eine persönliche Meinung aus der Ferne, aber soweit irgend möglich würde ich den Rüden so lange wie möglich - idealerweise sein Leben lang - intakt lassen.
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Der Hund ist 11 Monate jung, also mitten in der Pubertät und entdeckt jetzt natürlich auch das Thema Sexualität. Klar ist das alles super aufregend. Aber mit zunehmendem Alter wird er lernen, damit umzugehen.
Viele Hündinnen reagieren ziemlich unleidlich, wenn sie außerhalb der Standhitze belästigt werden, da wird er das ein oder andre Mal eh eine vor den Latz bekommen.
Ansonsten ist es natürlich DEIN Job, ihm zu zeigen, was Du von ihm erwartest. Nämlich, daß er sich auf Dich konzentriert, anständig bei Dir bleibt, auf Abruf zu Dir kommt (am besten immer wieder üben - der Rückruf ist das Einzige, wofür meine heutzutage noch immer wieder mal Leckerlies bekommen, weil der mir absolut wichtig ist). Ruhig bleibt - viel trägt dazu auch bei, wenn der Hund zwar geistig ausgelastet ist (Nasenarbeit, Geruchsunterscheidungsspielchen, Fährten, Tricks üben, was auch immer), aber ansonsten nicht künstlich hochgepusht wird, zB durch ewiges Ballgespiele, Herumgerenne, Hochdrehen durch Euch beim Spiel etc. Denn je höher der Hund gedreht ist, desto schwieriger ist es für ihn, sich zusammenzureißen - Stichwort Impulskontrolle. Denn wenn Du zB satt bist, fällt es Dir leichter, einem Stück Schokolade zu widerstehen, bist Du hungrig, wird Dir das nicht gelingen. Und genauso gehts dem Hund: ist er ausgelastet, sucht er sich net andere Vergnügungen, die Dir nicht gefallen, wie zB läufigen Hündinnen hinterherzugehen, und je entspannter er ist, desto leichter fällt es ihm, sich auf Dich zu konzentrieren, und zB anzufragen, ob er jetzt loslaufen darf, oder zu einem andren Hund hinrennen darf etc. Das gibt Dir die Zeit, einzugreifen. Er läßt Dir mit diesem Rückfragen in Deine Richtung die Chance, einzugreifen. Ist er aber zu hochgedreht, versagt die Impulskontrolle, und er wird ohne nachzudenken losrennen, wenns nach läufiger Hündin riecht.
Und solange Du weißt, der Hund gehorcht nicht beim Geruch läufiger Hündinnen, gehört er schlichtweg an die Leine. Is in der Pubertät meist eh besser *ggg Da "vergessen" sie doch oft gern mal die Hausregeln....
Es ist natürlich auch an Dir, wenn er zu ner läufigen Hündin hingerannt ist, weil Du gepennt hast, Dich a) zu entschuldigen beim Halter, und b) den Hund umgehend dort runterzupflücken und energisch mit ihm weiterzugehen. Zeig ihm, daß die Hündin uninteressant ist, zeig ihm, die einzig akzeptable Verhaltensweise in dem Moment ist: ruhig bleiben und sehr entschieden weitergehen......
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Heißt der liebestolle Rüde wirklich Romeo?
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Ansonsten: 11 Monate finde ich auch deutlich zu früh. Gib ihm eine Chance, das Hormonchaos zu überstehen. Ihm fehlt sonst was beim Erwachsenwerden. -
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Ja, tatsächlich heißt der liebestollen Rüde Romeo und ist gerade kein Runing Gag

Also mein Rüde ist so einiges, nur nicht Unsicher

Der kleine Kerl hat nämlich gar nicht begriffen das er nicht so groß wie ein Rottweiler ist sondern nur eine kleine 10kg Portion
Eine Entschuldigung ist immer fällig, besonders da ich ja dann in dem Moment versagt habe

Und rammeln lass ich ihn sowieso nicht, auch wenn ganz viele Hundebesitzer meinen ich soll ihn doch einfach machen lassen, ihr Hund würde ihn schon zurecht weißen.Ballspiele etc. Sind bei uns eh nicht drin, findet er doof. Meist spielt er mit anderen Hunden aus unserer Gruppe, ansonsten üben wir fleißig an dem Hunde 1x1. Mal werden Leckerchen ins Gras geworfen was er dann suchen muss und mal wird geclickert. Ich muss nur langsam machen da er (noch) keine lange Konzentrationsspanne hat.
Viele liegen mir halt in den Ohren das es fahrlässig ist noch länger mit der Kastra zu warten, meine Gegenargumente werden dann immer unwirsch zur Seite geschoben.
Und da ich das Gefühl hab das mein Hund aktuell nicht der Selbe ist wenn draußen was toll riecht bin ich echt hin und her gerissen.Was mich jetzt noch etwas verwirrt.
3Jahre erst ausgewachsen? Ich dachte bei kleinen Hunden wäre es früher fertig?Edit: Achso, ich hab vergessen zu sagen das mir auch der TS, wo wir den Hund her haben, auch schon nachfragt wann die Kastra geplant ist
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Was der Tierschutz fragt, ist aber irrelevant. Diesbezügliche Vorschriften im Vertrag sind in den meisten Fällen, wenn nicht gar immer, nichtig. Denn wenn Du den Hund gekauft hast, ist er Dein Eigentum, und DU allein entscheidest über Kastration oder sonstige Operationen. Da kannst hier im Forum glaub ich ne Menge zu finden.
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Körperlich ausgewachsen ist nicht dasselbe wie geistig ausgereift. Mit einem Jahr ist auch ein kleiner Hund im Kopf noch lange nicht erwachsen.
In der Pubertät wird der junge Rüde zunächst mal mit Testosteron geflutet, dann denkt er nur an "das eine". Aber das wird in absehbarer Zeit besser, dann pegeln sich die Hormone im Normalfall auf einem niedrigeren Level wieder ein. Es wäre also vorschnell, in diese Pubertätsphase hinein zu kastrieren.
Ein Jahr ist auch ein gutes Alter, um zB mit Hundesport oder ähnlichem anzufangen und dem Hund interessante Betätigung jenseits von Hundekontakten und Pipischnüffeln anzubieten.
Der Tierschutz hat dir in Sachen Kastration übrigens GAR NICHTS vorzuschreiben, auch dann nicht, wenn eine Kastrationsklausel im Vertrag steht. Du hast Geld für deinen Hund bezahlt, daher bist du die Eigentümerin und entscheidest für deinen Hund. Du kannst solche Nachfragen getrost ignorieren.
Dagmar & Cara
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Mädel, du lässt doch auch kein Kind kastrieren wenns in die Pubertät kommt und nervig wird.
Durch die bunte Knete im Hirn-Phase muss man einfach durch. Wenns nach der Arbeitskollegin meiner Mutter oO gegangen wäre, hätte ich Gustl mit 10 Monaten kastrieren lassen sollen weil er sonst dafür in der Wohnung markiert.
Romeo lernt gerade eine ganz neue Welt kennen, erinner dich mal an deine Pubertät zurück
, meine war auch grausig
Aber das geht vorbei. Bleib stark. Romeo ist deine Familie, da bist du für verantwortlich, nicht die anderen. Lass die reden.Wenn du merkst oder weisst dass eine Hündin in der Nähe läufig wird, dann lass Romeo halt an der Leine und nicht soviel schnüffeln.
Weich auf andere Gebiete zum Gassigehen aus.Und lass dich nicht vom Tierschutz nerven.

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Liebe Leute, vielen lieben Dank für eure Antworen.
Dass die Klausel vom Tierschutz nichtig ist wusste ich so wirklich nicht.Dann werden wir nämlich jetzt im jeden Fall abwarten

Am Samstag schauen wir uns ein Hundeverein genauer an, wir waren letzten Samstag dort zu einem Sommerfest, da durfte man einige Hundesportarten ausprobieren, war super lustig.
Wahrscheinlich besuchen wir dort auch noch mal die Junghunde erziehungsgruppe
- Vor einem Moment
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