Der "gefährliche" Hund
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KuschlWuffl -
4. April 2018 um 18:27 -
Geschlossen
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Meiner Ansicht nach hat es genug Verordnungen und Regeln und Vorschriften.
Behördenversagen ist ein Thema, das nicht Hundehalter anzugehen haben, da muss die Behörde ihr eigenes Kontrollsystem (kontrollieren) aktivieren!
welches System schwebt dir denn vor? Und woher das Geld nehmen das für die Kontrollen notwendig sind?
Im thread kommt mir vor als wäre das Hauptproblem die vielen tödlichen Angriffe von Hunden. Wenn man sich die Statistiken ansieht schaut es anders aus. 33 Todesfälle gabe es durch hundebisse im Zeitraum 2008 bis 2017. Sicher jeder schockierend und tragisch und zu vermeiden aber so sind die 385 Vorfälle bei denen Menschen Mord zum Opfer gefallen sind ( pro Jahr!) Oder die 3 300 Leute die im Verkehr ums Leben gekommen sind.
Und das "witzige" bei der ganzen Geschichte ist, dass die meisten beißvorfälle mit den eigenen Hund in den eigenen 4 Wänden passieren. Wie soll da eine Kontrolle helfen?
Vielleicht wäre es sinnvoller wichtige Informationen über Hunde besser zugänglicher zu machen. Oder besser gesagt die richtigen Informationen.

- Vor einem Moment
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Weil man mit unbedachten Worten hier einfach ganz schnell in Wunden rumstochert.
Tja, es ist aber so, daß hier in diesem Thread nur die Befindlichkeiten von Listenhundenhaltern berücksichtigt werden sollen. Allen anderen werden ihre Erfahrungen ja mehr oder weniger abgesprochen und auch wenn Hamburg und deren Wahn damals natürlich hauptsächlich Staffs und Co betroffen hat, so hat es durchaus auch viele andere Hundebesitzer direkt betroffen und das Gefühl von Sicherheit genommen.
Threads dieser Art stochern in vielen Wunden rum.
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Ich wiederhole mich: So besonders war die Recherche von euch offensichtlich echt nicht.
Genau, so wirds gewesen sein. Ich bin eh zu blöd um bis drei zu zählen.
Wie oft denn noch: Natürlich hat es viele viele zu Unrecht hart getroffen, das war ja der Grund, warum auch ich dagegen war.
Es wäre schön gewesen, die Leute hätten sich damals geäussert, wollte aber keiner.
Ich habs aufgegeben (aufgeben müssen), als mir Hundebesitzer morgens früh einen lange geplanten Dreh abgesagt haben. Ich hatte davor wochenlang für einen On-Ton mit einem Sachveständigen im Ministerium gekämpft und musste dem auch absagen. Der Pressesprecher war so sauer, der hat einen Riesenaufriss veranstaltet, das hätte mich meinen Job kosten können, wäre meine Chefin nicht im Urlaub gewesen. Die hätte mich gefeuert (als freie Mitarbeiterin hatte ich keinen Kündigungsschutz).
Das war echt schade damals, aber es wollte halt partout keiner was sagen. Von daher - mag sein meine Recherche wäre besser gewesen, wenn die Betroffenen selbst sich getraut hätten, zu erzählen. Über Hörensagen kann man halt nicht journalistisch berichten. Ist nicht wie bei Facebook.
Ich bin kein "Kampfhundehasser", aber diese Keule muss ja ausgepackt werden. Das ist einer der Gründe, warum ich inzwischen nicht mehr gegen Liste demonstrieren gehe, wie früher. Es ist immer "wer nicht 100% für uns ist, der ist gegen uns!" - Man fühlt sich um jeden Preis persönlich angegriffen, auch wenn man eindeutig nicht gemeint ist, schmeisst aber fröhlich mit persönlichen Beleidigungen um sich, wie Aoleon, oder unterstellt anderen Menschen "Hass". Yupp, sehr überzeugend.
Dabei frage ich mich immer, warum man sich als Freund dieser Rassen nicht freut, dass es erschwert wird, sie zu halten. Den Hunden ging es damals bei den Zuhältern nicht gut. Es ist besser, wenn es weniger Nachfrage und damit auch weniger Hinterhofproduzenten gibt.
Und dass man auf der einen Seite jedes regulierende Gesetz ablehnt, auf der anderen Seite aber gerne mehr Kontrollen, mehr Polizeistaat möchte, werde ich nie verstehen.
Und das alles nur, weil man schreibt: Ich verstehe, dass eine Kommune irgendwie versucht, mit den Mitteln die sie hat, auf so einen Vorfall zu reagieren.
Das reicht schon, um als Kampfhundehasser abgestempelt zu werden. Klar.
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Ich selber würde mir ja auch mehr/bessere Kontrollen wünschen. In erster Linie im Sinne der Hunde, aber auch aus dem "Sicherheitsaspekt" heraus.
Durch das ganze Thema VK/NK habe ich mir da schon etwas intensivere Gedanken gemacht, aber wie man es dreht und wendet, es wird höllisch dabei einen Standard zu entwickeln der Hund und HH als individuelles Paar genügend Freiraum lässt und gleichzeitig so vereinheitlicht ist, das die Kontrollen nicht als Willkür empfunden werden.
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Es ist besser, wenn es weniger Nachfrage und damit auch weniger Hinterhofproduzenten gibt.
Ich glaube nicht das die geringere Nachfrage die Hinterhofzüchter getroffen hat, den das Verschwinden der Züchter dürfte deren Ausfall weitestgehend ausgeglichen haben. Nur sind jetzt halt die Hunde zum größten Teil dort wo man sie am wenigsten haben wollte...
Nur meine Vermutung.
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Meiner Meinung nach sollte die Vermehrung von Hunden unter staatliche Kontrolle gestellt werden.
Das würde ALLE Hunde - nicht nur Rassen - betreffen.
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Meiner Meinung nach sollte die Vermehrung von Hunden unter staatliche Kontrolle gestellt werden.
Aber würde das was bringen?
Du kannst den 1A traumhaft gezüchteten Hund haben, wenn der HH anschließend glaubt Erziehung wäre mit dem Knüppel auf den Arsch hauen und Auslastung wäre 2min pinkeln im Garten.
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Meiner Meinung nach sollte die Vermehrung von Hunden unter staatliche Kontrolle gestellt werden.
Was hast du denn für eine Vorstellung, in was für einem Staat bzw. politischen System wir leben? Wir leben in einer pluralistischen Demokratie. Nicht in einem totalitären System.
Und warum meint man, dass derselbe Staat, dessen Organe so dermassen inkompetente und sinnlose Rasselisten erstellt haben, plötzlich die Mammutaufgabe, die gesamte Zucht und Einfuhr von Hunden zu regulieren, darüber zu entscheiden, wer Hunde halten darf, und das alles auch noch engmaschig zu kontrollieren, super kompetent (sprich, entsprechend den persönlichen Vorstellungen) erledigt?
Woher das Vertrauen in "den Staat" - obwohl man doch dessen Gesetze so falsch und absurd findet?
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Meiner Ansicht nach hat es genug Verordnungen und Regeln und Vorschriften.
Behördenversagen ist ein Thema, das nicht Hundehalter anzugehen haben, da muss die Behörde ihr eigenes Kontrollsystem (kontrollieren) aktivieren!
welches System schwebt dir denn vor? Und woher das Geld nehmen das für die Kontrollen notwendig sind?
Im thread kommt mir vor als wäre das Hauptproblem die vielen tödlichen Angriffe von Hunden. Wenn man sich die Statistiken ansieht schaut es anders aus. 33 Todesfälle gabe es durch hundebisse im Zeitraum 2008 bis 2017. Sicher jeder schockierend und tragisch und zu vermeiden aber so sind die 385 Vorfälle bei denen Menschen Mord zum Opfer gefallen sind ( pro Jahr!) Oder die 3 300 Leute die im Verkehr ums Leben gekommen sind.
Und das "witzige" bei der ganzen Geschichte ist, dass die meisten beißvorfälle mit den eigenen Hund in den eigenen 4 Wänden passieren. Wie soll da eine Kontrolle helfen?
Vielleicht wäre es sinnvoller wichtige Informationen über Hunde besser zugänglicher zu machen. Oder besser gesagt die richtigen Informationen.

Richtig! Es sind gemessen der Zahl gemeldeter Hunde und sicher auch der Dunkelziffer Hunde verhältnismäßig wenig Todesfälle durch Hundebisse - Gott sei Dank auch!
Hunde haben ein dickes Fell - so manch Zweibeiner würde (oder wird) schneller unter Einsatz seiner Kräfte aggro, aber das nur als Nebensatz betrachten!
Das bringt einer Diskussion ebenso wenig etwas, wie Vergleichszahlen anderer Todesfälle!
Wie ich mir Kontrollen vorstelle?
Das sollen die Behörden ausklüngeln, auch woher sie Personal/Gelder nehmen, bei vielen anderen Kontrollsystemen -vornehmlich wo mit Geld für die Kassen gerechnet wird- funktioniert es auch!
Beißvorfälle eigener Hunde in den eigenen vier Wänden sind in der Tat anders zu betrachten, doch auch hier haben mir m.W.n. schon Fälle diskutiert -nicht zuletzt der 'Eröffnungsfall' dieses Freds- wo Behörden involviert waren.
Im Prinzip wäre der Hauptkontrollpunkt m.E. der, dass bestehende Auflagen besser kontrolliert gehören.
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...wir haben vor allem ein kapitalistisches system. JedeR darf am markt auf beiden seiten mitmachen. Produktionsmittel (hier: intakte hundehaltung) werden ebenfalls per markt vergeben. Und nicht vom Staat oder anderen totalitären Monopolen...
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