Der "gefährliche" Hund
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KuschlWuffl -
4. April 2018 um 18:27 -
Geschlossen
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Ich finde die Spekulationen auch eher müßig - lasst uns doch einfach die weiteren Untersuchungen abwarten, ehe hier wieder einzelne Rassen oder Bevölkerungsgruppen vorverurteilt werden.
Mich macht das einfach nur unfassbar betroffen, wenn ich mir vorstelle, wie der Mann seine Frau aufgefunden hat. Mein ganzes Mitgefühl gilt der Familie und ich hoffe, dass sich aufklären lässt, was da genau passiert ist, denn das wird für die Familie der jungen Frau ein wichtiger Teil des Trauerprozesses sein.
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21. November 2019 um 20:25
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Ich könnte mir ein Szenario vorstellen, bei der ihr Hund und die Meutehunde aneinandergeraten sind. Wenn sie dann versucht hat zu trennen, könnte ich mir vorstellen, dass sie gebissen wurde und wenn sie dann gestürzt ist, nahm das Unglück seinen Lauf. Das einem bei einer Rauferei alle beteiligten Hunde, auch der eigenen Hund erwischen kann, wäre nicht ungewönlich.
Und dann habe ich mich gefragt, ob der in der SMS erwähnte Hund eine Rolle gespielt hat und ob den die Polizei auch gefunden hat zwecks DNA Analyse (das war wohl keiner der Meutehunde anscheinend).
Und ich wüsste gerne welche Jagdhundrassen bei der Meute dabei waren.
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Auf Hirsch jagen in Frankreich meist die Grand Anglo Francais
https://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Anglo-Fran%C3%A7ais
Zumindest früher musste die jagende Meute aus mindestens 40 Hunden bestehen (was bedeutet, dass der Besitzer der Meute i.d.R. mindestens 60, aber eher mehr noch deutlich Hunde hält - da verletzte, kranke, alte Hunde nicht mitjagen können, ebenso fallen tragende Hündinnen oder die mit Welpen raus, genaus wie Junghunde)
Dort, wo ich einige Male mit dabei war, bestand die Meute aus knapp 90 Hunden, es gab zwei angestellte Pikeure und 2 Helfer sowie einen Stall mit 10 Jagdpferden- also ein extrem teures Hobby
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Die Aussage vom französischen Jagdverband ist auch der Knaller:
ZitatUnter keinen Umständen sind diese Hunde aggressiv gegenüber Menschen. Im Gegenteil, sie sind sehr liebevoll im Umgang mit Erwachsenen und Kindern
Sind alles kleine Schäfchen, die nie was tun würden
Gerade von einem Jagdverband erwarte ich, dass sie sich im Klaren darüber sind, dass Hunde immer ein gewisses Gefahrenpotenzial mitbringen. Egal ob Jagdhund, Hütehund oder Begleithund, eine Garantie für gesellschaftskonformes Verhalten von Lebewesen gibt es nicht.Diese Aussage des Jagdverbandes finde ich auch ... mehr als halbgar *seufz*
Die grundsätzliche Menschfreundlichkeit dieser Hunde hat doch überhaupt nichts zu tun mit der Situation, die dort gegeben war.
Wie oft passiert es, dass bei einer Keilerei zwischen Hunden ein Halter von seinem eigenen Hund gebissen wird? Obwohl dieser Hund seinen Menschen liebt und ihm niemals willentlich Schaden zufügen würde?
Stresshormone schränken bewusstes Denken (also auch bewusstes Handeln) ein, in besonders hohen Stresslagen sogar völlig aus - auch beim Menschen!
Die Regie für das Handeln übernehmen dann genetisch festgelegte Regelkreise.
Bei einer Meute auf der Jagd ist der Regelkreis Beutefangverhalten eingeschaltet, was bei der Meutejagd durch die Gruppendynamik noch zusätzlich verstärkt wird.
Der Fokus auf Beute ist grundsätzlich emotionslos, die Beute ist ein OBJEKT.
Der Regelkreis der Aggression kommt hinzu, wenn die Beute wehrhaft ist.
Ich finde absolut nachvollziehbar, dass ein Hund, der - verstärkt durch die Gruppendynamik - dermaßen auf Beute (=Objekt) fokussiert ist, nicht mehr (willentlich) unterscheiden kann, ob ein Lebewesen welches sich aggressiv in den Weg stellt, zu seinem Beuteschema gehört oder nicht; Die Aggression dieses Lebewesens schaltet zum Beutefangverhalten die Aggression mit dazu - und das Lebewesen ist Beute, die sich wehrt.
Die Aussage des Jagdverbandes kommt bei mir dermaßen "verniedlichend, verharmlosend" an, dass mir echt übel wird.
Für mein Empfinden ein Schlag in die Frxxx für die Hinterbliebenen der schwangeren Frau, die so dermaßen schrecklich getötet wurde ...
Da fehlen mir echt die Worte, und die Frau, ihr ungeborenes Kind und ihre Angehörigen, vor Allem aber ihr Freund, der so fürchterlich mit der grausamen Realität konfrontiert wurde, haben mein tiefstes Mitgefühl.
Ich hoffe, dieser schreckliche Vorfall hat einschneidende Konsequenzen für diese Form der Jagd in Frankreich!
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Mit dieser Forderung ist Brigitte Bardot ja auch schon vorgeprescht. Und so berechtigt die ist: Ich finde es problematisch, die zu erheben, bevor der Sachverhalt endgültig geklärt ist. Dass die Familie der jungen Frau Gewissheit bekommt steht für mich erstmal an erster Stelle. Weitere Dimensionen jetzt schon da rein zu bringen schadet der neutralen und vor allem auch zweifelsfreien Aufklärungsarbeit.
Ein teures Hobby, das von gut situierten Interessen geschützt wird. So oder so wird das Ergebnis schwer für alle Beteiligten. -
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Die Aussage des Jagdverbandes kommt bei mir dermaßen "verniedlichend, verharmlosend" an, dass mir echt übel wird.
Für mein Empfinden ein Schlag in die Frxxx für die Hinterbliebenen der schwangeren Frau, die so dermaßen schrecklich getötet wurdeNormalerweise macht die Meute so etwas nicht, dass ist jetzt nicht verniedlichend, sondern die Regel. Wir dürfen nicht vergessen, so etwas kommt nicht regelmässig, sogar nicht mal hin und wieder mal, eigentlich niemals vor (die haben IHRE Spur, IHRE Beute im Fokus, das wäre die Norm). Selbst Hunde von Spaziergängern bleiben zumeist während der Jagd unbescholten, aber hier kommt zumindest mal alle paar Jahre mal vor, dass einer verletzt wird (anders sieht das aus, nach der Jagd, wenn die Fütterung angeboten wird, wenn Einstellerin Lisa Müllers Wuschel dann zwischen die Meute gerät).
Das Wild wird häufiger verletzt, gerade wenn es sich wehrt, auch von einer Meute von Poitevins (in irgend einem Artikel stand, es soll diese Rasse gewesen sein) oder Grand Anglo-Français. Nein, sie bleiben nicht alle immer nur bellend davor stehen. Gerade in einer solch grossen Meute sind schon mal (mehrere) solche darunter, die richtig zupacken, während die Masse jedoch stehen bleibt (möchte ich nicht verlinken, ein solches Video).
Und wer einmal gesehen hat, was passiert und wie wenig am Ende übrig bleibt (möchte es ebenfalls nicht verlinken), wenn die Menschen der Meute die Beute bzw. einen Anteil überlassen ...

Und dennoch, dass Menschen auf der Jagd angegriffen werden, passiert so gut wie niemals, das muss man sich klar machen, das ist und wäre ein wirklicher
und müsste man erst mal begreifen, akzeptieren. Auf einer Hundespielwiese passiert täglich mehr. Und dennoch kann man es nicht ausschliessen.Fakt ist aber, die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, es ist nicht bewiesen, dass diese Hunde beteiligt gewesen sind. Und ich denke, man darf auch als Jagdverband sich über einen solchen Vorfall wundern (eben weils so gut wie niemals vorkommt).
Habe viel recherchiert, verschiedenes gelesen. Es wurde hier schon angesprochen, dass die unterschiedlichen Zahlen zwischen (grob) 60 und 90 irritieren. Wenn ich das richtig übersetzt habe und Artikel korrekt ins dt. übertragen wurden, soll es z.B. noch eine zweite Jagdgesellschaft in der Nähe gegeben haben (gestartet von einem anderen Ort, Name vergessen). Von diesen Hunden sollen ebenfalls Proben genommen worden sein.
Dann soll es zusätzlich noch eine Fahndung nach einem Mali geben, der auch in dem Gebiet gesehen worden sein soll (ob mit Halter oder Streuner war für mich nicht klar). Für mich war nicht ganz eindeutig, ob vom Opfer selbst oder Zeugen in der Nähe. Von dem Hund möchte man auch Proben.
D.h., die Ermittlung ist etwas weiträumiger, aufwendiger. Proben von der 1. Jagdgesellschaft, von der 2. und von den eigenen Hunden und gestern stand die von einem freilaufenden Malinois noch aus.
Befragt wurde m.W.n. und meiner Interpretation nach nur die 1. Jagdgesellschaft. Was soll sie denn zu diesem Zeitpunkt sagen, dass es nicht "wie ein Schlag in Frexxe" wirkt?
Klar, diese 1. Jagdgesellschaft war auch die erste Gruppe, von der bekannt war, dass die Hunde in der Nähe waren. Das sieht dann schon ziemlich offensichtlich aus und ich würde es persönlich auch nicht für ausgeschlossen halten und dennoch wüsste ich nicht, was man zu diesem Zeitpunkt (seitens der Jagdgesellschaft) der Presse sagen sollte, ausser das, was man gesagt hat: "Zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewiesen" ... und, wenn so zitiert: "kommt eigentlich nie vor" (in verschiedenen Abwandlungen zu lesen.
Es ist doch normal, dass man sich bedeckt hält, wenn mans selbst nicht gesehen hat, weil man nicht daneben gestanden hat aber spontan unter Verdacht steht? Stell Dir einfach vor, es ginge um die Deinigen (nur vorstellen, sie wären die für einige Zeit aus dem Blick geraten, auf der Suche nach ihren Dummys, die Du weiträumig auf grosse Distanzen ausgelegt hast). Und nachher liegt jemand verletzt in dem Areal und von den Deinigen wusste man sofort, dass sie sich dort aufhielten. Und jetzt?
Du drückst Dein Bedauern aus, es würde Dir dennoch sehr schwer fallen, Dir das vorzustellen, Ermittlungen sind aufgenommen worden und was sagst Du dann?
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Du drückst Dein Bedauern aus, es würde Dir dennoch sehr schwer fallen, Dir das vorzustellen, Ermittlungen sind aufgenommen worden und was sagst Du dann?
Vlt das ich mich aufgrund laufender Ermittlungen nicht dazu äußern mag

Mal sehen ob es komplett aufgeklärt werden kann
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Vlt das ich mich aufgrund laufender Ermittlungen nicht dazu äußern mag

Mal sehen ob es komplett aufgeklärt werden kann
Aber das haben sie doch gesagt, je nach Artikel, dass sie sich nicht weiter dazu äussern können/möchten, darauf warten, dass die Ermittlungen abgeschlossen werden und dass zurzeit noch keine Beweise vorliegen würden. (In einem anderen Artikel stand, dass ein - glaube Staatsanwalt (zumindest Verantwortlicher) - Mitglied dieser Jagdgesellschaft wäre, er den Fall deswegen abgegeben bzw. einem Kollegen übergeben hat. Dann steht eine solche Aussage in einem anderen Kontext, der in vielen Berichten fehlt).
Das ist doch so üblich ...
Wenn sie es nicht gesagt hätten, könnte das auch schon als Schuldeingeständnis gewertet werden (ist ja nicht so, als hätten wir nicht auch so etwas schon gelesen ... wehe, wehe, es will sich einer nicht äussern).Denke, hier gibt es kaum eine richtigen Weg, eine angemessene und gute Formulierung, mit der alle zufrieden wären. Man kann es nur falsch machen, weil der Fall so schrecklich ist.
PS: In Frankreich selbst gibt es mehr Berichterstattung dazu ...
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Denke, hier gibt es kaum eine richtigen Weg, eine angemessene und gute Formulierung, mit der alle zufrieden wären. Man kann es nur falsch machen, weil der Fall so schrecklich ist.
ja, wahrscheinlich

Ich spreche leider kein Französisch
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ja, wahrscheinlich

Ja, furchtbar, einfach grausam, unaussprechlich, eigentlich.
Ich spreche leider kein Französisch
Das sollte kein Vorwurf sein, habs auch nicht so gut drauf und muss mir dabei helfen lassen.
Wollte nur aufzeigen, dass das in Frankreich schon ein richtiger Fall ist, der durch die Presse und TV-Berichte geht. Überall gibt es irgendwelche Infos/Aussagen, die in anderen Berichten wieder nicht gleich klingen, fehlen, die Kerninformationen voneinander abweichen usw. usf..
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