Der "gefährliche" Hund
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KuschlWuffl -
4. April 2018 um 18:27 -
Geschlossen
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Und ich weiß ja nicht, auf welchen Schulen ihr so ward - aber wäre ich mitten im Unterricht aufgesprungen und zu Tür gerannt ohne vorher zu fragen.... äh, ja. Da wäre ein Sheltie an meinem Bein mein geringstes Problem gewesen. Klar sollen Kinder rennen und toben können. Aber im Unterricht? Seitwann ist das in regulären Schulen den Gang und Gäbe? Kenne ich so überhaupt nicht. Weder von mir noch von den Kids. Unterricht heißt konzentriert arbeiten und fragen, wenn man mal "dringend raus muss" und definitiv nicht "ich renne rum, wie und wann ich will."

im Unterricht stimme ich dir zu..
Aber wenn es zur großen Pause geklingelt hat, dann sind wir Kinder auch schon mal, nach Beendigung des Unterrichts, zur Tür raus gerannt auf den Schulhof.
Finde das jetzt auch nicht so ungewöhnlichund ich finde es seltsam, dass eine Lehrerin einen Hund braucht, um die Kinder zu disziplinieren. Das sollte doch eigentlich ihre Aufgabe sein..

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Nochmal, das steht doch da gar nicht.
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Ja eben, der hat Zähne ...
Der hat Zähne. Im Bestfall hat er eine klare Körpersprache, knurrt und schnappt erstmal ab. Im nicht Bestfall.... kann das übel für beide Seiten ausgehen.
Das wiederum kann ich Kindern und Erwachsenen erstmal erklären. "Das Verhalten könnte dazu führen, dass...." Denn die Menschen verstehen meine Worte. Der Hund versteht sie halt nur bedingt.Das Verhalten von Hunden kann man Kindern in dem Alter verbal verständlich machen. Das muss man sie persönlich nicht fühlen lassen, wie ein Hund zwickt. Würde man das Verhalten der Hütis anschaulich erklären wollen, wäre der "Kurs" eh schon verfehlt. Dann würde ich nämlich vorschlagen, einen Ausflug zu den Schafen zu machen und geschulten, gut ausgebildeten Hunden bei der echten Arbeit zuzuschauen (die folgen nicht einfach nur ihren Genen).
Bis ein Hütehund Schafe auch mal (im Notfall) heelen darf, gibt es eine Ausbildung in der er lernt, wann ja und wann nein. Niemand schickt einen unausgebildeten Hütehund (so toll seine Gene auch sein mögen) in eine Herde Schafe um zu tun, was zu tun wäre. Dass es hier und dort in gewissen Kursen so gemacht wird, wo ein jeder mal seinen Hüti an Schafen gegen Bezahlung loslegen lassen kann, kommt nicht gut an, in der Szene. Weil: das möchte man den Schafen nicht antun. Aber den Kindern schon?
Wie auch immer, habe Initiative ergriffen, den Artikel an das zuständige Kultusministerium gesandt. Zusätzlich noch einen Bericht dran gepappt, in dem ausgeführt wird, dass das Heelen an Schafen eine Notfallmassnahme darstellt. Das Kultusministerium kann jetzt entscheiden, ob es dieses Experiment für pädagogisch sinnvoll erachtet und ob man ein solches Risiko an ihren Schulen eingehen möchte. Wenn Sie Deiner Einschätzung folgen, finden sie es gut. Folgen sie der meinen (und einiger anderer), stellen sie das wahrscheinlich ab.
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Bevor ich da urteile, würde ich das Ganze gerne sehen bzw. wüsste, was die Dame genau gesagt hat.
Mann muss ja gar nicht selbst urteilen. Deswegen auch meine Email ans Kultusministerium.
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Bevor ich da urteile, würde ich das Ganze gerne sehen bzw. wüsste, was die Dame genau gesagt hat.
Mann muss ja gar nicht selbst urteilen. Deswegen auch meine Email ans Kultusministerium.
Hoffentlich kann das ein Laie auch richtig einschätzen, egal in welche Richtung.

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Ich finde es schon seltsam, dass ein einjähriger Hund "fertiger" Schulhund sein soll. In anderen Therapieeinsatzmöglichkeiten und auch bei den Assistenzhunden spricht man von einem Jahr aufwachsen und ca. 2 Jahren Ausbildung, bevor der Hund einsatzbereit ist. Dafür sollte er natürlich in kleinen Dosen seinen Einsatzbereich kennenlernen, aber gerade bei so einem Verhalten, würde ich erstmal davon ausgehen, dass das eher heftiger wird, wenn der junge Hund a) lernt, dass das so ok ist und b) erwachsener und ernsthafter wird.
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So Mails braucht's. Adieu Schulhunde. Schlimmer als Helikoptereltern.
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Hoffentlich kann das ein Laie auch richtig einschätzen, egal in welche Richtung.

Nun, das Kultusministerium ist für den Lehrplan zuständig. Wenn den Entscheidern die Kompetenzen fehlen, dann kann man sich bei Fachleuten die entsprechenden Informationen einholen (denke, das wird auch überwiegend bei vielen anderen Themen so gehandhabt).
Als Hinweis, dass hierzu wahrscheinlich einige Fachinformationen vor einer Entscheidung eingeholt werden sollte, dafür war der Link über die Arbeitsweise (in der auch Heeling beschrieben wurde) von mir gedacht. Weil ist schon klar, man wird nicht viel wissen, über die Ausbildung von Hütehunden und was sie tun sollen und was nicht.
Wenn der Hund wirklich heelt (wie im Artikel mehrfach bestätigt), wenn die Schüler sich schneller fortbewegen, dann dürfte diese Pädagogin vom echten Hüten wohl auch nicht mehr verstehen, als man bei der Rassebeschreibung zu lesen bekommt (wie die meisten von uns, inkl. Halter solcher Rassen).
Sprich, ich gehe davon aus, sie weiss nicht einmal wirklich, was ihr Hund dort eigentlich macht und wie es wirklich aussehen soll. Also bis auf den Fakt: Hüteverhalten, genetisch veranlagt. Denn nicht nur, dass die meisten Hütihalter auf diesem Sektor völlig unausgebildete Hunde führen, nicht wissen, dass Gene alleine es nicht ausmachen, sondern einer gründlichen Ausbildung bedarf, weitab die meisten haben es noch niemals zuvor in ihrem Leben live gesehen und von Fachleuten die Handlungen erklärt bekommen.
So Mails braucht's. Adieu Schulhunde. Schlimmer als Helikoptereltern.
Schon wieder so eine masslose Überinterpretation. Habe nichts gegen Schulhunde. Aber ich habe etwas gegen Schüler hüten und heelen an Kinder im RL. Davon ab, diese Email habe ich nicht mal als Beschwerde formuliert (kein Gewetter, kein Geschimpfe, nichts), sondern nur zur Information, damit man sich selbst ein Bild machen kann (und soll, versteht sich).
Wieso glaubst Du, das führte zu einer Verbannung von Schuldhunden generell?
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Ich find das totalen Käse. Niemand guckt da nach Fachverstand. Die Bedenkenträger sagen "hab ich doch gesagt" und per Federstrich werden Schulhunde gestrichen. Kann Rafi le sich schon Mal n Hundesitter suchen. Ganz zu schweigen von der armen Lehrkraft im Bericht. Die muss sich noch verantworten weil eigentlich Einblicke und berichte aus Klassen Zimmern dem Schulamt eh ein Dorn im Auge sind. Also auch hier demnächst weitere Funktstille.
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Ich finde gerade damit Schulhunde nicht gestrichen werden, müssen/sollten solche Dinge wie zwicken, hüten usw gemeldet und begutachtet werden. Denn wenn etwas passiert, dann ist richtig Ärger vorprogrammiert.
Jetzt kann noch gegengesteuert werden.
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