Der "gefährliche" Hund

  • Hier ist es so, dass sie anschlagen (hinter der Tuer) und Ansprache durch die Person nichts bringt. Sie sind erst still und nett, wenn sie die Person sehen :nixweiss: Dann darf die Person sich aber auch frei bewegen (gilt fuer bekannte Personen! Fremde Leute haben hier ein Problem, wenn wir die Hunde machen lassen wuerde).

    Es gab bisher aber eine Situation, in der es anders war. Ohne mein ok (oder das meiner Oma) haette Kalle damals selbt Menschen die der seit Jahren (von Welpenbeinen an) kennt und die fuer ihn dazu gehoeren, nicht in die Wohnung gelassen! Und ja, der hat das absolut ernst gemeint..

    Hier ist es also eher abhaengig von den Umstaenden, wie die Hunde auf Personen reagieren :nixweiss:

  • Ist es eigentlich normal bei Rottis, dass sie gerne ein "ritualisiertes" Territorial-Verhalten zeigen und dann nicht unterscheiden zwischen Freund und Feind?

    Nein, dass ist nicht normal. Das ist nicht Sinn und Zweck dieser Rasse und sollte so auch einfach nicht passieren. Ich kenne es ehrlich gesagt auch überhaupt nicht so, dass Rottweiler oder generell Wachhunde gleich zum Angriff übergehen, sondern erst mal vertreiben oder stellen.
    Was ich aber durchaus kenne ist, dass Rottis für sich selbst entscheiden, wen sie als Freund oder Feind sehen. Ich hatte jemanden in meinem Freundeskreis, den Anju nie leiden konnte.. bei dem war sie grundsätzlich sehr vorsichtig und misstrauisch, egal wie sehr wir versucht haben, ihn ihr nahe zu bringen.

    Wir haben auch einen Rotti in der Familie und da dürfen nur ganz bestimmte Personen an den Hund bzw ins Haus ran

    Ist hier auch so. Bzw. Anju ist ein absoluter Ein-Mann-Hund und sehr auf mich fixiert und dass, obwohl Anju von Anfang an mit mir und meiner Mutter zusammenlebt. In die Wohnung darf eigentlich jeder bzw. Anju macht erst mal Theater, solange sie jemanden nur hört oder durch die Glasscheibe sieht. Aber wenn wir denjenigen rein lassen ist Ruhe. Auch völlig fremde wie Handwerker oder sowas sind kein Thema.

    Problemlos anfassen/streicheln/kuscheln geht nur mit mir. Pflichtsachen wie Gassi gehen geht auch mit meiner Mutter und meinem Ex-Freund. Wenn ich nicht dabei bin, stellt sie die Ohren allerdings dabei auf Durchzug.. also mit Kommandos brauchen es andere ohne mein Beisein nicht versuchen. Wir haben auch schon versucht das zu üben, nur war keiner bereit, länger als 2-3 Tage mal ne Trainingseinheit zu machen... :ka:

    Dieses Ein-Mann-Hund Ding kenne ich auch eigentlich von den allermeisten Rottis. Meinen Ex fand Anju super toll. Aber wenn wir uns gekabbelt haben, ist sie auch dazwischen gegangen und sie konnte es überhaupt nicht leiden, wenn er mich geschlagen hat. (Also aus Spaß auf den Hintern, Oberschenkel etc. xD) Da mussten wir wirklich ein bisschen aufpassen, versteht so ein Hund ja auch nicht, wenns laut klatscht, Frauchen aufschreit und der Typ scheinbar Schuld daran ist. |) Wenn ich ihm hingegen "weh getan" habe, hat sie zwar komisch geguckt, aber mehr auch nicht.

    Wir hatten hier auch schon die Situation:
    Meine Mutter war im dunkeln auf der Terrasse rauchen. Anju war in meinem Zimmer und bekam nicht mit, dass meine Mutter raus gegangen war. Anju ging irgendwann ins ebenfalls dunkle Wohnzimmer und hat sich da hingelegt. Als meine Mutter rein kommen wollte, hat Anju sie nicht rein gelassen, bis sie gemerkt hat, wer da eigentlich vor ihr steht. Sie hat aber nicht angegriffen, sondern ganz einfach verbellt und den Weg ins Wohnzimmer versperrt.

    Bei einem Ex hatte ich das auch mal mit seinem Cane Corso. Der Hund kannte mich und hat mich auch akzeptiert, aber als ich einmal Nachts im dunkeln ins Bad schleichen wollte, hat er mich gestellt und erst mal das ganze Haus wach gemacht, bis er endlich mal wahrgenommen hat, dass ichs nur bin. :ugly:

  • Wieso sollten sie ihn töten?

    Wenn ein Mensch auf dem Boden liegt zwicken ihn einige Hunde, wenn dieser nicht reagiert können sie beißen.


    vielleicht war der Mann doof gestürzt und kurz Ohnmächtig, die Hunde schupsen, bellen und beißen ihn dann. Weil sie mit der Situation überfordert sind?

    Ich bin gespannt ob es sich aufklären wird.

  • Omg.mein Beileid.

    Und hoffentlich in Zukunft auch hier eine zweimenschen Routine bei arbeiten in besetzten Zwingern/mit den Hunden. Das da zufällig jemand drauf kommt, dass der Hundepfleger vom Dienst nicht zurück kommt, finde ich extrem bedenklich.

  • Ich hab ja ein halbes Jahr Diensthunde im Einsatz erlebt, das ist ne ganz harte Nuss das weg zu packen für die Kameraden da vor Ort.

    Und so wie ich diese Hunde erlebt habe fällt mir so gar nichts ein was sowas ausgelöst haben könnte. Ich glaube nicht das das in Österreich nennenswert anders ist wie in Deutschland.

    So was wie, der Halter hat Mist gebaut, wird es kaum gewesen sein, aber instabiler Hund klingt in meinen Ohren auch absurd.

    Bin sehr gespannt ob man da noch was erfahren wird.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!