Der "gefährliche" Hund
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KuschlWuffl -
4. April 2018 um 18:27 -
Geschlossen
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Ich schätze mal, genau daran wird es am Ende auch scheitern.
Merkt man doch schon beim Führerschein!
JEDER muß die Fahrschule besuchen, X Stunden Theorie plus Prüfung ablegen, und mindestens Y praktische Fahrstunden absolviert haben.
Obwohl die Leute gelernt haben, was alles erlaubt ist, und was unter keinen Umständen gemacht werden soll, gibt es die, die in bestimmten Zonen viel zu schnell fahren, die noch mal eben schnell überholen, trotz der durchgezogenen Linie und noch dem nahen Gegenverkehr, mal eben schnell noch bei roter Ampel über die Kreuzung fahren, und so weiter.
So ähnlich wird es am Ende auch mit dem "Hundeführerschein" laufen.
Selbst wenn die Theorie deutlich verbessert und sich auch einen alltagstauglichen Praxisteil ausgedacht wird, gerne von Experten, so wird es IMMER Menschen geben, die meinen, daß nach dem Bestehen vom Ganzen dann doch wieder nur das machen, was sie machen wollen.
Probleme?
Pffff! Nicht MEIN Problem!

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fände ich persönlich grob fahrlässig solche Tipps für die "Allgemeinheit". Wenn man den aufhebelt nuckelt er ja net automatisch am Breaking-Stick..
Der Stick ist im Kieferwinkel und da bleibt der auch erstmal natürlich nach hinten gedrückt. Ausserdem wird gleichzeitig das Halsband zugedreht.
Hier reden wir doch von einem festverbissenen Hund, der nicht loslässt- nicht von einem wild um sich nachfassenden, bei dem das Prinzip zwar auch grundsätzlich funktioniert, aber deutlich mehr Timing und Reaktionsschnelligkeit erfordert.
Besser als der Tip: "Du brauchst 5 Leute und einen Geräteschuppen und dann haut ihr alle drauf" ist sowas aber immer noch um Längen.
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Anstatt wild rumzuschreien und die Polizei zur "Hilfe" zu rufen. Der nimmt seinen Regenschirm Knirps und nicht mal die Zigarette aus dem Mund. Ja, nicht schön aber hilft. Bei uns einfach zu selten, dass man (auch solche) Hunde und ihr händling selbstverständlich noch in Grundzügen kennt. Um so wichtiger, dass die HH das alles können. Müssen m.a.. sonst dürfen auch die, dies können bald keine Hunde ohne Maulkorb und Leine und Scheuklappen mehr führen.
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@iinas
Das kommt wahrscheinlich auf alles mögliche an. Interne Statistik von Krankenhäusern etwa. Was war chirurgische Intervention, was nicht usw.
Da kocht, scheint es, jeder sein eigenes Süppchen. Wer was wann erfasst und meldet ist nicht immer bekannt.
Wirklich schwere Verletzungen und oder vermuteter straftechtlicher Hintergrund werden tendentiell von Krankenhäusern gemeldet bzw müss(t)en gemeldet werden. So weit ich es verstehe, der Polizei. Ab wann etwas eine schwere Verletzung ist und wie einheitlich das Krankenhäuser europaweit definieren...nun...
https://kaernten.orf.at/m/v2/news/stories/2939779/
Es ist ja auch nicht immer klar, mit welchen Zahlen Bissstatistiken erstellt werden. Alle polizeilich erfassten Bisse und wenn ja - wurden dabei die Angaben zu den involvierten Rassen seriös überprüft oder beruhen sie nur auf Angaben von Geschädigtem oder Hundehalter.
In der polizeilichen Statistik sind wir nicht, in der behandlungsbedürftige Hundebissestatistik schon. Polizeilich wär insofern auch spannend gewesen: Hat mich der AmStaff oder der Goldenretriever-Anteil meines 3/4 Mischlings gebissen? Ist der Hund Listenhundmix oder Retrievermix? Optisch klar Listenhund. Ein Wurfgeschwister sah stärker nach Retriever aus, obwohl nur 1/4 drin. Was wäre in seinem Fall gewesen? Was für ein Hund ist das dann? Im Impfpass steht Labradormix.
Wien hat ja mal mit dem Slogan geworben "5 Prozent aller Hunde (gemeint sind gelistete Rassen) sind für 25 Prozent aller Bisse verantwortlich" um den Hundeführschein einzuführen.
Diese Statistik wurde so nie präsentiert. Oder bekannt gegeben ob sie sich aus polizeilichen Meldungen oder internen Meldungen etwa der AUVA zusammen setzt.
Spoiler wegen Überüberlänge
Spoiler anzeigen
Spannend im Wiener Fall auch: gehen wir mal von FCI anerkannten Rassen aus (die bei weitem nicht alle weltweit existierenden Hunderassen umfassen).
Sagen wir 350 Hunderassen. 12 Rassen sind aktuell gelistet, also rund 3,5 Prozent aller Rassen.
Man kann davon ausgehen, dass nicht alle 350 Rassen in Wien in gleicher Anzahl anzutreffen sind.
Auch bei den gelisteten nicht. Da ist anzunehmen, dass es hauptsächlich um die Rassen Rottweiler, American Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier und ev. Bullterrier geht. (Staffordshire Bullterrier auf der Liste macht insofern Sinn, weil der Durchschnittshundehalter oder Beamte da keinen Unterschied erkennt. Frag mal jemanden, ob das grad ein Staff Bull, ein Pit, ein AmStaff oder ein Bullterrier war, der da vorbei gegangen ist.)
Im Grunde geht es wahrscheinlich bloß um 3-4 Rassen. Also etwa 1 Prozent aller möglichen Rassen.
Wenn nur 3-4 mittelgroße Rassen nun aber 5 % der Wiener Hundepopulation ausmachen, ist wahrscheinlich, dass es relativ viele davon gibt. Was schon mal grundsätzlich das Risiko erhöht, dass eine Rasse bei Vorfällen gehäuft genannt wird.
Bin mittlerweile so aus der Materie draußen, dass ich mühsamst nachrecherchieren müsste, aber auf Wien bezogen ging und geht es um zusammen durchschnittlich 5 Hunde dieser Rassen pro Jahr, die massivst auffällig wurden/werden.
Das ist 5x nicht lustig für Betroffene Menschen wie Tiere.
Gemeldet waren in Wien im Jahr 2018 rund 61.000 Hunde (Dunkelziffer puh... gewiss nicht so niedrig).
Sind wir optimistisch und sagen, es leben 70.000 Hunde in Wien.
Davon gab oder gibt es dann durchschnittlich mit 5 Listenexemplaren pro Jahr gravierende Probleme. So gravierend, dass es, abgesehen von schweren körperlichen Schäden an Menschen, zu Abnahmen, ev. Euthanasie des Hundes kam.
Das liegt im Promillbereich.
Wenn man, was so natürlich nicht zulässig ist, weiter dahin sinniert und bedenkt, dass statistisch gesehen rund 4/5 aller Bisse vom eigenen Hund oder einem Hund aus dem Bekanntenkreis stammen, dann wär es theoretisch auch nur 1er der 5 Hunde, der einen Unbekannten massiv schädigt. Also das gefürchtete "Ich werde aus heiterem Himmel von einem unbekannten Kampfhund angefallen umd schwer verletzt".
1 Hund aus 70.000
Da es aber noch 75% andere Bissverursacher gibt, ist das Risiko von einem Nichtlistenhund geschädigt zu werden, ja deutlich größer.
Was nun?
Todesfälle durch Hunde sind auch in Österreich statistisch gesehen nicht irgendwie wahnsinnig auffällig. Je nach Einwohneranzahl haben europäische Länder da so ungefähr das Risiko 1 Todesfall alle 2-3 Jahre bis hin zu 4 oder 5 pro Jahr.
Auch das ist nicht irgendwie lustig und eh egal, aber es ist und bleibt ein relativ kleines Risiko, dass Menschen von Hunden getötet werden, in Anbetracht anderer extern verursachter Todesfälle.
Mir ist klar, dass ich da grad stark vereinfache. Aber ich sah und sehe die Hundegefahr so insgesamt nicht.
Was ich als Problem ansehe ist dagegen die zusehends steigende Anzahl von Hunden.
(Wo ich persönlich überzeugt bin, dass irgendwann Regulierungen kommen werden und zwar restriktivere als "Max. 4 Hunde pro Haushalt" wie im Burgenland)
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Anstatt wild rumzuschreien und die Polizei zur "Hilfe" zu rufen. Der nimmt seinen Regenschirm Knirps und nicht mal die Zigarette aus dem Mund. Ja, nicht schön aber hilft. Bei uns einfach zu selten, dass man (auch solche) Hunde und ihr händling selbstverständlich noch in Grundzügen kennt. Um so wichtiger, dass die HH das alles können. Müssen m.a.. sonst dürfen auch die, dies können bald keine Hunde ohne Maulkorb und Leine und Scheuklappen mehr führen.
Aber das ist doch genau der Punkt, was in dem Video hier passiert: der Hund lässt einfach nicht mehr los.
Ich habe noch von keinem Dackel oder Pudel oder Retriever gehört, der solch ein Beißverhalten hat. Das ist doch der Punkt.
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ich weiß net ob ich Dich richtig verstehe, aber ich würde keinem (fremden) Hund ins Halsband fassen um ihn zu blocken
Dich. Sorry. Das Zitiergedöns hier verwirrt mich ?
Aber ich spreche (möglicherweise, nach der letzten Antwort bin ich mir unsicher, denn ich hab ja gefragt, ob wir von zwei verschiedenen Dingen sprechen, das wurde jetzt quasi verneint) von etwas anderem als Irish Terrier.
Es ging um einen Angriffe auf Menschen, ob man sich im Zweifelsfall lieber auf einen Fight mit einem kleinen Hund oder mit einem grossen Hund einlässt (also wenn man die Wahl hätte, aussuchen kann man sich das im RL nicht). Und nicht vom Blocken.
Weitab die meisten hier ziehen den kleinen Hund vor, Irish Terrier dagegen kämpft lieber mit einem grossen Hund. Weil, so die Begründung, sie dann schnell ins Halsband greifen kann.
Das sehe ich persönlich nicht so gelassen, eher mehr: toi, toi, toi
. Denn anders als in der Rolle des menschlichen "Mediators" bei Hundekämpfen, ist ein hündischer Angreifer voll und ganz auf seinen Gegner, den Menschen konzentriert, sein Fokus hängt nicht auf einem ganz anderen Gegner. Dann wird das mit der Hand in Richtung Hals greifen, um sich das Halsband zu packen, ungleich schwerer(nicht einmal umstehende Menschen, die dem so attackierten Menschen helfen wollen, schaffen das so einfach). Ja, vll. bei einem Kleinen, der sich ins Hosenbein verbissen hat, wenn der so Gebissene mal kurz still hält ...Aber bei einem Angriff auf meine Hunde, versuche ich auch ins Halsband zu greifen, um den Aggressor abzuwürgen. Schaue nicht zu, wie sie zerbissen werden.
Und um Rosilein `s Frage zu beantworten ( die wir schon mal hatten meiner Meinung nach: Ja, hab ich schon mehrfach gemacht).
Wenn wir das schon hatten, diese Frage, dann habe ich die Antwort vergessen (und das wäre ein Sorry wert). Obwohl ich mir das schwer vorstellen kann, denn so etwas ist einfach aussergewöhnlich. Nur sehr selten werden Menschen in einen Zweikampf mit einem grossen Hund gute Karten haben (auch sehr sportliche Menschen tun sich hier schwer ... zumindest schafft so gut wie keiner, mal so ins Halsband greifen und "lalala, gewonnen"). Das auch noch mehrfach gemacht zu haben, das ist ungleich seltener.
Denn die wenigsten Menschen müssen sich überhaupt einem solchen Kampf stellen (GsD), wiederholt angegriffen zu werden ... Du solltest Lotto spielen. Und wenn es dann auch noch so häufig passiert, dass man seine Erfahrungen als repräsentativ annehmen kann, also dass die kleinen Hunde Dir gegenüber gefährlicher waren, Du dagegen den Kampf mit den Grossen weitaus besser drauf hast ... doch, das hat was.
Bist Du von einer Elite-Kampfeinheit oder so? (Aber dann würde Dir ein Kleiner auch keine Probleme bereiten, die sind so geübt, die kicken den blitzschnell weg)
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Es gibt ja auch noch sowas wie Zivilcourage, dass man eben eingreift, auch wenn nicht der eigne Hund betroffen ist- vielleicht rührt daher die Übung. Leider sind nicht alle so hilfsbereit.
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Zum ersten Link: meines Wissens nach, waren das keine Dackel. Das waren teilweise Mischlinge, die waren deutlich größer als Dackel.
Zum zweiten Link:
Es geht nicht darum, ob ein Dackel einen anderen Hund beissen oder sogar töten könnte. Es geht um das Beißverhalten oben in dem Video aus Russland.
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