Laborbeagles

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    Nene es geht nicht um mich.
    Ich hab's geschafft einer Dame einen Floh ins Ohr zu setzen und nun muss ich Rede und Antwort stehen :ugly:
    Hilfe! :gott:


    Die Frau hat ein recht grosses, komplett eingezäuntes / eingemauertes / gesichertes Grundstück. Es gibt einen Park, einen kleinen "Wald" - alles was man sich so vorstellt :smile: Ich sagte neulich so ganz lapidar, dass sich hier ein Trupp Laborbeagles doch sicher wohlfühlen würden.
    Jetzt findest sie das so gut dass sie dazu bereit ist, ihren Rasen zu opfern :D


    Es geht also ausschliesslich um Laborbeagles.
    Das übliche gassigehen würde nicht wirklich stattfinden, vielleicht abwechselnd aber bestimmt nicht jeder Hund jeden Tag.
    Das Grundstück ist absolut gesichert.
    Die Hunde dürften sich gänzlich frei bewegen, ins Haus wenn sie wollen und wann sie wollen.


    Zum bespassen und Kackhaufen aufsammeln ist genügend Personal vorhanden.
    Giftpflanzen werden selbstverständtlich entfernt.
    Sie ist wirklich Feuer und Flamme und ich denke mir, dass das doch gar kein soooo schlechtes Leben wäre :ka: Es geht ja nicht um extra hergestellte Hunde :D sondern um die Beagles die ein Plätzchen ausserhalb der Versuchslabore suchen.


    Was meint Ihr so dazu?
    Was sagt das Schwarmwissen, das Gewissen und die Beagle-Kenner?
    Viel viele Hunde dürften's denn sein?
    Kann man nach und nach noch den einen oder andern Beaglel in die Truppe reinschmuggeln oder gibt's da ziemlich sicher Probleme?

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ich kenne zwei Laborbeagel, einer ist sehr, sehr klein und zierlich. Dadurch das er nie etwas kennengelernt hat, lernt er sehr langsam und braucht viele Wiederholungen aber er ist zuckersüß und freut sich über jeden Fortschritt und sein Selbstbewusstsein wächst.


    Der andere hat eine normale Größe aber auch er braucht viel länger und mehrere Wiederholungen bis er etwas versteht. Er findet andere Hunde toll aber kann nicht richtig Kontakt aufnehmen und Menschen findet er gruselig bzw mittlerweile ok, ab und an unnötig aber nicht mehr gruselig.


    Ich denke diese Hunde brauchen Menschen die sich mit Ihnen beschäftigen, Ansprache geben und nicht zu große Erwartungen haben allerdings bereit sind den Hunden neues beizubringen.


    Wenn du denkst die Frau macht es und ist bereit sich auch auf die Bedürfnisse einzustellen (Scheu vor Menschen etc.). Dann spricht nichts dagegen.


    Aber nur Garten und Haus und kein lernen - das wäre auch für einen ehemaligen Laborbeagel nix.

    "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."


    Maurice Maeterlinck

  • Hi,


    soweit ich weiß, werden Laborbeagle im Rudel gehalten. Artgenossen dürften daher eher nicht das Problem sein.


    Nicht zu unterschätzen: Auch Laborbeagle sind Jagdhunde. Da sie sehr reizarm aufwachsen, kennen sie auch nicht viel. In Kombination mit der Fressgier heißt das: Alles Giftige im Vorfeld weg. Kabel sichern etc. etc.


    Die Beagle, die ich kennengelernt habe, waren allesamt auch gute Buddler und Ausbruchskönige. Einen hat die Jagd auf ein Wildschwein das Leben gekostet :tropf:


    Es gibt ja auf Laborbeagle spezialisierte Vereine. Da kann die Dame bestimmt nachfragen.


    Da davon auszugehen ist, das jeder der Hunde eine kreative Macke hat, würde ich erstmal nicht gleich mit einem ganzen Rudel starten. Beagle sind ja auch Arbeitshunde, sind aber nicht die Unstursten. Gemeinsam mit den Sozialisationsschäden kann das echt zu einer Herausforderung werden ...


    Ist echt super von der Dame, dass sie das plant :bussi: Gegen die geplante Haltung würde ich erstmal nichts sagen, so lange genug Beschäftigung da ist. Hört sich schon sehr danach an, als dürfte der Hund einfach Hund dort sein.Das können die bestimmt gut gebrauchen.


    Schönen Start in die neue Woche.

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  • Eigentlich finde ich das erstmal eine tolle Idee! :gut:


    Sie ist wirklich Feuer und Flamme und ich denke mir, dass das doch gar kein soooo schlechtes Leben wäre Es geht ja nicht um extra hergestellte Hunde sondern um die Beagles die ein Plätzchen ausserhalb der Versuchslabore suchen.

    Ich finde aber keines falls, dass es in irgend einer Weise weniger wichtig ist, dass Hunde die so krasses durchgemacht haben, ein super Zuhause bekommen als andere.


    Ich kann grad nicht einschätzen, ob so ein Zuhause, wie du es beschreibst, für sie eher besser oder schlechter ist, als ein normales Familienhunde Heim, wie viele Hunde zusammen ideal wären usw. und ich weiß nicht ob es an Plätzen mangelt, wo Laborbeagel ein endgültiges Zuhause finden können.
    Auf jeden Fall wünsche ich gerade ihnen alles Glück!!


    Es gibt ja auf Laborbeagle spezialisierte Vereine. Da kann die Dame bestimmt nachfragen.

    Ja, so würd ich das auch angehen! :dafuer:



    Super, dass du an diese armen Geschöpfe denkst 'CH-Troete'! :bussi:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wir haben einen Laborbeagle bei uns auf der Hundewiese. Der Arme kannte nix und war super ängstlich. Er kannte auch irgendwie keine richtige HundeKommunikation. Die Besitzer haben viel trainiert und das ist jetzt ein toller Hund geworden. Weiss nicht so genau ob es wirklich hilfreich ist , Hunde zusammen zuhalten, die alle Sozialisierungs Schäden haben und diese sich dann quasi selbst zu überlassen (so könnte sich das die Dame vll vorstellen)

  • Danke Euch, Ihr seid toll!
    Prinzipiell bin ich ja auf Negativstimmenfang - zum abarbeiten der Punkte, abwägen und realistisch beraten können.
    Immer im Sinne des Hundes.



    Wenn du denkst die Frau macht es und ist bereit sich auch auf die Bedürfnisse einzustellen (Scheu vor Menschen etc.). Dann spricht nichts dagegen.


    Aber nur Garten und Haus und kein lernen - das wäre auch für einen ehemaligen Laborbeagel nix.

    Angemessene Beschäftigung (ohne Überforderung meine ich) und Ansprache wäre garantiert da, da bin ich mir absolut sicher.
    Ich kenne auch einige der Hausangestellten dort :D die fressen meine Hunde fast wenn wir aufschlagen.


    Es gibt ja auf Laborbeagle spezialisierte Vereine. Da kann die Dame bestimmt nachfragen.

    Das ist dann der nächste Schritt. Aaaaaber - ich möchte zuerst Euer Schwarmwissen für viele, viele kritische Fragen.
    Die Leute schreien manchmal etwas zu laut und zu schnell ja :mute:
    Und wenn man das Grundstück sieht, vergisst man ganz schnell kritisch zu sein :lol:


    Ich denke die Begrenzung ist untermauert, werde das aber noch abklären :gut:
    Supi, Merci!


    Ich finde aber keines falls, dass es in irgend einer Weise weniger wichtig ist, dass Hunde die so krasses durchgemacht haben, ein super Zuhause bekommen als andere.

    Absolut! Ich möchte da in keinster Weise werten.
    Ich gehe eher in Richtung "bessere Lösung als Tierheim" - auch nicht wertend! :smile:


    Schäden haben und diese sich dann quasi selbst zu überlassen (so könnte sich das die Dame vll vorstellen)

    Nein so wäre das schon nicht.
    Aber ich gehe davon aus, dass sie mehr auf dem eigenen Grundstück Gassi geht als ausserhalb, gerade mit der gesamten Meute :lol:
    ich stell's mir bildlich vor und muss einfach grinsen - sie ist schon eine Spezielle :smile:


    Ich habe dort einen Angsthund platziert vor vielen, vielen Jahren.
    Die Kleine sollte entsorgt werden weil man mit ihr nicht spazieren gehen konnte (Panik, depriviert).
    Sie durfte halt auf dem Grundstück bleiben, die Zwei haben lange Spaziergänge im Park gemacht und kamen ohne Aufregung "da Draussen" aus. Aus dem verstörten Angstkäuel wurde ein recht entspannter, frecher Hund.


    Als die Kleine gehen musste :( : habe ich ihr einen Cane Corso angedreht :D DAS war ein Dreamteam :lol:
    Sie kann wirklich gut mit Hunden, sie lässt sich einfach drauf ein, so ganz ohne Erwartungen.


    Ich frage mich halt manchmal, wie unbedingt man aus einem Angsthund einen "Öffentlichkeitshund" machen muss, wenn es (brauchbare?) Alternativen gäbe :ka:
    Ob eben ein anderes, grosszügiges "abgeschottetes" Leben nicht angenehmer ist als zwanghaftes sozialisieren.
    Das ist die Frage die da in meinem Kopf rumkreist :ka:


    Und ich kenne mich mit Beageln NULL aus.
    Danke fürs mitdenken :bussi:

  • Ich würde gar nicht unbedingt davon ausgehen dass die nicht öffentlichkeits kompatibel sind.
    Da soll sie sich einfach mal mit einem Verein in Kontakt setzen, jeder Hund ist anders und vermutlich ist auch jedes Labor anders. Das müssen ja nun nicht zwangsläufig verängstigte und isoliert gehaltene Käfigtiere sein. Hoffe ich jedenfalls...

    Bitte bei Bedarf selber gendern.

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