steigende Welpenpreise

  • Die Züchterin, bei der ich mal zu Besuch war hat von der Wohnungsaufteilung her: Wohnzimmer, von da Flur, in eine Richtung Tür zur Küche. Dort hängt ein Fernseher mit Videoüberwachung und im nächsten Raum ist das Welpenzimmer und von dort kommt man über eine Hintertür in den Garten. Wenn sie Hündin und Welpen nicht stören wollte oder eben nur sicher gehen wollte, dass alles ok ist hat sie nur über den Fernseher geschaut. Die Tür zum Welpenzimmer war übrigens immer offen und praktischerweise mit einer Stufe versehen. Das heißt die Hündin konnte herum laufen und die Welpen kamen nicht aus dem Zimmer (als sie anfingen herum zu krabbeln). Später wurden dann so 40cm hohe Gitter ins Zimmer gestellt um verschiedene Bereiche abzutrennen.

    Das ist vielleicht ein gute Idee, um Vorurteile auszuräumen.
    Wobei du ein Zimmer beschreibst, da denke ich sofort an Sonne, an Licht, an freundliche Ruhe mit normaler Betriebsamkeit des Lebens im Hintergrund, an Nestwärme und unendliche Freude.

    So, nun mein echtes Welpenzimmer bei einem Züchter:
    Ehemaliges kleines Kinderzimmer, Tür gabs nicht, sondern Gitterchen, so dass die Hündin jederzeit gehen konnte wohin sie wollte.
    Die Welpen waren da noch sehr kleine und lagen halt noch sehr viel in der Wurfhöhle, sind aber schon in den Wachzeiten unterwegs gewesen.
    Später zog die Bagage tags in den Garten in ein Welpenparadies, was Muttern wieder einfach verlassen konnte, und dies auch gerne tat.
    Nachts schliefen alle in dem Welpenzimmer.
    Wenn sie nicht im Garten waren, machten sie das Erdgeschoss unsicher. Das Erdgeschoss war eine Wohnküche mit offenem Wohnbereich.

  • Weil die Frage hier auch hoch kam: wieviel Preissteigerung
    sind angemessen mein ich, den alten DM-Preis umgerechnet auf Euro
    und das auf eine 100%-ige Preisteigerung gerechnet.
    Bei meiner Rasse erreiche ich da 2000 € als Orientierung und da man
    es ja nicht übertreiben will beginnen wir mit 1500 €, nach oben offen.
    Das ist m.M. nach realistisch, denn wir können nicht nur ein Jahr sehen,
    denn nach 5, 10 und mehr Jahren sind viele Dinge grundlegend zu renovieren
    oder Interieur zu ersetzen plus die lfd. Kosten.

    Eine Züchterin hat z.B. ihr Wohnzimmer grundlegend renoviert, da sie auch hier die Würfe groß zog, also Boden raus (in einem anderen Fall sogar Estrich neu) und neu und sämtliche Möbel ebenfalls.
    Da denkt hier keiner dran, aber das sind Realitäten, ansonsten verkommt alles bis zur Unkenntlichkeit.
    Und.... es gibt auch Züchter, die bitterarm sind, nur weil Käufer meinen,
    ihre Wunschpreise zu diktieren. Nur diese Zeiten sollten vorbei sein und
    es ist auch nicht einzusehen, wenn alle 100% und mehr Preissteigerung
    betreiben, warum der Züchter mit 56 % unter Preisniveau auskommen soll.
    Das ist nicht mehr hinnehmbar und muss aufhören.

  • Nach fast 17 Jahren Euro finde ich (als junge Generation), dass es Quatsch ist sich ständig was mit DM Bezug auszurechnen.
    Die Zeiten der Mark sind vorbei, es ist mittlerweile seit der Euro- Einführung ein ganzes Stück her und Wirtschaft und Preisw verändern sich, das wäre auch der DM so ergangen :ka:

  • "Alle betreiben 100% Preissteigerung" ... klar. ;-)
    Alle.
    Die wird natürlich von jedem bezahlt - in allen Sparten - nur beim Züchter nicht.
    Darum geht es allen anderen ja auch supergut und Armut gibt's nicht!

    Ich finde auch, diese Vergleiche bringen nichts.

    Am Anfang der Industrialisierung war es auch noch ganz anders mit der Werteverteilung des Geldes - das würde ich trotzem nicht auf heute beziehen.

  • Nach fast 17 Jahren Euro finde ich (als junge Generation), dass es Quatsch ist sich ständig was mit DM Bezug auszurechnen.
    Die Zeiten der Mark sind vorbei, es ist mittlerweile seit der Euro- Einführung ein ganzes Stück her und Wirtschaft und Preisw verändern sich, das wäre auch der DM so ergangen

    Nein, mit Sicherheit nicht, denn es war ein Superdeal, von langer Hand
    geplant und man setzte damals schon auf Zeit und Generationen-Wechsel.
    Das es ganz gut klappt, zeigt Deine Antwort.
    Es war eine Art von Geldentwertung fast über Nacht,(Löhne runter, Preise hoch) und zwar Preise hoch ab 100% und Wochen, Monate später über 300%, außer den jährlichen Steigerungen.
    Was ich damit ausdrücken will ist, dass dieses bis heute wirkt und ein
    Züchter deshalb seine Preise auch durchsetzen muss um die 'galoppierende
    Profitgier' auch bedienen zu können.

  • Zeig doch mal bitte eine seriöse (!) Quelle für deine Behauptungen.
    Ich habe es schonmal geschrieben, hör bitte mit diesem polemischen Halbwahrheiten auf. Und nein, ich denke es tut nichts zur Sache wie alt die Leute sind, die deine Aussagen hier ebenfalls für Quark halten.

  • Das ist m.M. nach realistisch, denn wir können nicht nur ein Jahr sehen,
    denn nach 5, 10 und mehr Jahren sind viele Dinge grundlegend zu renovieren
    oder Interieur zu ersetzen plus die lfd. Kosten.

    Eine Züchterin hat z.B. ihr Wohnzimmer grundlegend renoviert, da sie auch hier die Würfe groß zog, also Boden raus (in einem anderen Fall sogar Estrich neu) und neu und sämtliche Möbel ebenfalls.
    Da denkt hier keiner dran, aber das sind Realitäten, ansonsten verkommt alles bis zur Unkenntlichkeit.

    Also ich züchte nicht, renoviere aber auch alle paar Jahre mal und kaufe auch alle paar Jahre neue Möbel ;) Das nach 5, 10 und mehr Jahren grundlegend renoviert ist, ist selbst bei Nicht- Hundebesitzern normal.

  • "Alle betreiben 100% Preissteigerung" ... klar. ;-)
    Alle.
    Die wird natürlich von jedem bezahlt - in allen Sparten - nur beim Züchter nicht.
    Darum geht es allen anderen ja auch supergut und Armut gibt's nicht!

    100% reichen nicht bei allen und ja richtig, der Züchter hat sich
    immer noch zurück gehalten, nachweislich.

    Nach unserer BK ging es D noch nie so gut, wie heute.
    Warum beschwerst Du Dich eigentlich ? Frag Sie doch.

    Natürlich gibt es Armut, nur die ist gewollt und wird
    von Medien und anderen Eliten selbst im Wahlkampf
    ausgeblendet.


    Am Anfang der Industrialisierung war es auch noch ganz anders mit der Werteverteilung des Geldes - das würde ich trotzem nicht auf heute beziehen.


    Wenn Du keinen Bezug zu heute findest, wundert mich das nicht,
    denn so unkritisch wie die Leute das in Teilen unseres Landes
    heute hinnehmen, scheint der 'Leidensdruck' noch nicht groß genug.

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