Bin verzweifelt: Markieren im Haus
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Was wäre mit einer Windel?
Einfach um den Kreislauf mal zu unterbrechen? Ich würde u.a. auch in Betracht ziehen, dass er sich das schlicht angewöhnt hat. Sicherlich aus den unschönen Situationen heraus.
Ich würde auch aufschreiben, wann er wo markiert nach welchen Ereignissen/Programm.
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Ja, meistens. Tür zu war auch die erste Überlegung. Aber wenn ich nicht da bin, markiert er dann eben im Wohnzimmer. Und wenn ich alle Türen zu mache, dann ist es hier echt dunkel und ich will mich ja auch noch wohlfühlen
Ich habe halt die Hoffnung, dass ich die Ursache abstellen kann und nicht immer nur die Symptome behandeln muss. Irgendwann läufts wieder darauf hinaus, dass er sich nur noch in dem Zimmer aufhalten darf, wo ich bin (habe ich anfangs hier so gemacht) und da hab ich ehrlich gesagt keinen Bock mehr drauf. 
Wenn du nicht da bist, was ja anscheinend nicht oft vorkommt, dann würde ich persönlich eine große Box aufstellen, diese untenherum zuhängen und ihn samt Wasserschüssel (da gibt es welche die kann man an die Boxentüre hängen) da rein tun - dann markiert er zumindest nicht mehr in der Wohnung falls er meint markieren zu müssen.
Ich würde die nächsten Wochen zusehen, dass sich der Hund immer in dem Raum aufhält in dem du gerade bist, außer, du gehst mal kurz auf die Toilette.
Aber wenn du kochst, nimm ihn mit in die Küche, wenn du im Schlafzimmer Betten abziehst und dort länger als 1min bist, nimm ihn mit usw. usw.Ich denke, je weniger er die Möglichkeit bekommt irgendwo zu markieren, desto eher lässt sich das Problem lösen.
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Ich würde ein Alleinbleibtraining in einem Raum vorschlagen, das so mit Entspannung verknüpft ist, dass er in diesem Raum an einem festen Platz nur döst und schläft. Also keinen Grund hat, aufzustehen und pinkeln zu gehen.
Ich hätte wirklich Verständnis, wenn du den Hund abgibst, aber würde dir dann auch von der Katzenhaltung abraten, denn auch die können krank oder alt werden und dann die Wohnung mit Urin dekorieren. -
Zur Ursachenforschung:
Er markiert erst wieder oder erst wieder so häufig, seit ihr bei C wohnt? Wo er auch soviel reingepinkelt hat?
Es ist möglich, daß dein Hund ziemlichen Stress hat und deshalb so "unvermittelt" sein Bein überall hebt. Ist eine eine Art von Übersprungshandlung....... Die einen bellen, andere zerkauen etwas und dein Hund markiert........Das war so mein direktes Bauchgefühl, als du über eure und besonders seine Lebensumstände erzählt hast.
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Ich finde es ganz schwierig hier was zu raten, weils ja doch ein weitreichenderes Problem ist.
Alleinebleiben und Stubenreinheit im klassischen Sinne scheinen ja eher keine Probleme zu sein. Wenns die Wohnumgebung und die Nähe zu C ist, dann hilft eigentlich nur ein Umzug, was aber nicht geht.Wenn ich mir so euren Tagesablauf durchlese, dann scheint mir das recht wenig Gassigehen zu sein. Vor allem an Tagen an denen Hundeschule ist. Mag er denn überhaupt die Hundeschulenkurse? Hat er dadurch einen Mehrwert? Ich frage deshalb weil du mal geschrieben hattest von eurer Hundeschule und das ja nicht so positiv war (weiß aber nicht mehr genau um was es ging) und manche Hunde brauchen sowas einfach nicht. Vor allem Hunde die eher schnell gestresst sind.
Ich würde eine andere Strategie versuchen, oder das ergänzend machen, und lange Spaziergänge machen. Evtl. auch Fahrrad fahre. Möglichst in Gebieten mit wenig anderen Reizen. Den Hund nur körperlich müde machen eine Zeit lang, damit er zuhause nicht mehr viel andere Sachen im Kopf hat. Ich weiß nicht ob das auf lange Sicht funktioniert, könnte mir aber vorstellen, dass es ihn auf andere Gedanken bringt. Zusätzlich natürlich zuhause möglichst verhindern, dass er pinkelt.
@Rübennase hat mit ihrem Rüden auch mal so ein ähnliches Problem gehabt wenn ich mich recht erinnere und da gings dann wohl mit einer Rüdenbinde. Vielleicht mag sie ja noch was dazu sagen.
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Der Hund ist zwar nicht alleine, aber im Grunde passiert für ihn zwischen 8 und 17 Uhr so gut wie nix.
Das finde ich für einen jungen, temperamentvollen Hund zu wenig.
Meiner Meinung nach müsste spätestens am Mittag ein längere Spaziergang anstehen + Beschäftigung.
Ich würde wohl auch zwischendurch (so um 10) noch mal kurz mit ihm in den Garten. Wenn man da ist, sollte das doch kein Problem sein.
Und dann am späten Nachmittag oder Abend noch mal eine Runde. Morgens früh sind sicher 20 bis 30 min okay, wenn es die wirklich sind.
Ansonsten würde ich alle Teppiche erst mal rausschmeißen und alles was ansonsten empfindlich ist.
Und den Hund wirklich nicht aus den Augen lassen bzw. in einem Raum so unterbringen(wenn du mal nicht gucken kannst), wo er nichts bepinkeln kann, zur Not dann vielleicht auch kurzfristig in eine Box.Es gibt auch Rüden, bei denen das Markieren durch eine Kastration besser wird. Wäre für mich jetzt aber nicht der 1. Weg und sollte wenn überhaupt erst mal mit einem Chip ausgetestet werden.
Grundsätzlich - finde ich - braucht euer Hund einfach mehr Zuwendung/Beschäftigung. -
Es gibt auch Rüden, bei denen das Markieren durch eine Kastration besser wird.
Das war auch mein Gedanke, so einen Kandidaten kannte ich auch.
Ich würds mal mit dem Kastrachip austesten. -
Das war auch mein Gedanke, so einen Kandidaten kannte ich auch.Ich würds mal mit dem Kastrachip austesten.
Charly ist chemisch kastriert, steht im Text.
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Wenn es Markieren aus Stress ist, bringt eine Kastration in der Hinsicht aber leider auch nichts - zudem viele Rüden weiterhin viel markieren (hier hat es sich z.B. nur etwas verringert bei Max, bei Stress verstärkt es sich draußen gleich wieder mehr).
Max hat in seiner Anfangszeit stressbedingt hier markiert im Haus, wenn ich morgens nach dem Aufstehen die Hunde im Wohnzimmer kurz alleine gelassen habe, um ins Bad zu gehen für wenige Minuten.
Konnte das dann abstellen, indem er diese paar Minuten - für ich glaube etwa 2 Monate lang - in die Box kam (die auch im Wohnzimmer steht). Zwischendurch Stichproben, und als es Bestand hatte, war die Box auch nicht mehr nötig.Er ist doch auch ein Hibbel? Vielleicht stresst ihn das Training - und wie steht es denn mit eurem langen Spaziergang, kann er da Freilauf haben? Wo und wie geht ihr denn genau?
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Hmmm. Windel und Kinderschutzgitter werde ich mal ins Auge fassen als Erste-Hilfe-Maßnahme, danke für die Ideen! Habt ihr zufällig auch Erfahrung mit guten Rüdenwindeln, die sich der Herr auch nicht so leicht selbst ausziehen kann? Das wird er nämlich versuchen. Aber wenn er alleine bleiben muss und ich kein Auge auf ihn haben kann, dann wäre das schon was.
Zu der Bewegung und Beschäftigung: Das ist auch ein großes Problem. Er ist schon gestresst, wenn wir nur das Haus verlassen, weil wir da an "bellenden Gärten" vorbei müssen und die kennt er natürlich von früher noch. Längere Spaziergänge gehen manchmal, aber nur, wenn wir nicht zu vielen Auslösern begegnen (Autos, andere Hunde, Katzen, Wild, Menschen mit Stöcken...), sonst dreht der nach Reiz X total durch und wenn man dann zu weit von zuhause weg ist, ist der Rückweg eine Tortur für uns beide. Deswegen gehe ich lieber kurz und komme zu einem Zeitpunkt zurück, wo bei keinem von uns die Nerven blank liegen.
Freilauf ist leider nicht möglich, er reagiert auf zu viel und nachdem es eine ganze Weile gut gegangen ist (ich habe auch den Eindruck, dass er das bräuchte!), habe ich ihn ganz schnell wieder an die Schlepp gehängt, als er bei einem ansonsten sehr entspannten Spaziergang plötzlich auf Durchzug schaltete und mir fast unter nen LKW geraten wäre, obwohl weit und breit nichts zu sehen war.Ansonsten ist es recht schwer, ihn körperlich vernünftig auszulasten, weil er seit einem Unfall bei B eine kaputte Pfote hat. Auch unter Schmerzmitteln läuft er mehr schlecht als recht. Gestern war ich erst wieder mit ihm beim Tierarzt, weil ich Charlys Pfote bei einer Wochenendwanderung überlastet hatte und dann ein paar Tage gar nichts mehr ging, außer mal kurz vor die Tür. Auf Wiesen läuft er noch am besten und das schließt Fahrradfahren leider aus. (Der Fahrradspringer hängt seit über einem Jahr an meinem Rad, weil ich denselben Gedanken hatte, aber es geht leider mit ihm nicht).
Deswegen wollte ich mit ihm das Longieren anfangen, aber das klappt irgendwie nicht so richtig. Die anderen Kurse besucht er aber sehr gerne, auch wenn ich bei manchen Dingen immer noch skeptisch bin. Aber das ist wurscht. Charly macht super gerne mit, ist da ein richtiger Streber und kann sogar inzwischen dort entspannen. Das hätte ich nicht erwartet!
Die Kurse sind eben mein alternatives Auslastungsprogramm für ihn. Die Möglichkeiten, die ich vorher hatte (riesiges Grundstück, wo er nach Belieben frei laufen konnte), habe ich leider nicht mehr, das war ideal.Jetzt wohne ich bei C. Es ist (für mich) total schön hier, aber ich denke auch, dass das das Problem ist. C sind gestern aus dem Urlaub zurück gekommen. Hätte ich eigentlich gleich drauf kommen können!

Vielleicht helfen so Wohlfühlpheromone?
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