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Ist Hundeerziehung heutzutage zu verkopft?
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Gast88576 -
16. April 2017 um 11:34
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Ich denke dass die Herausforderung heutzutage nicht ist den Kopf abzuschalten aber eine Balance rein zu bekommen. Man kann heutzutage sehr sehr viel wissen, einmal weil einem das Wissen pipileicht zur Verfügung steht und andererseits weil auch einiges an Wissen (und hier meine ich Trainingsvorgehensweisen die sich als "ganz gut - funktioniert in der Regel" heraus gestellt haben) dazu gekommen ist.
Wenn man da aber nicht aufpasst, kann man Hundeerziehung und Training irgendwie übertreiben und es mit Dogmen und Ansichten so stark vermischen, dass man sich irgendwie fest beißt.
Das ist dann im besten Fall lächerlich (z.B. jeden Furz loben, alles Clickern etc) und im schlimmsten Fall ist es Stress für Halter und Hund (fehlende Frusttolleranz, Angst davor, dass der Hund kaputt geht wenn man ihn mal anschnauzt oder die Leine etwas zu schnell straff wird).
Bei all dem Wissen muss man aufpassen das der Hund, der neben uns auf dem Sofa liegt, eben noch ein Tier ist was sich gern mal in Scheiße wälzt, diese auch mal frisst, Tiere jagt, am liebsten blutiges Fleisch frisst und Artgenossen am Anus rum schnüffelt.
Es spricht halt nichts dagegen Probleme die das Tier mit seinem Verhalten im Alltag erzeugt, mit dem vorhanden Wissen zu beheben aber nicht alles ist halt ein Problem.
Nichts überbewerten und alles ausgeglichen sehen - ich denke damit kommt man heutzutage bei der Erziehung recht gut voran. -
19. April 2017 um 09:52
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LG Steffi mit Buddy
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Nichts überbewerten und alles ausgeglichen sehen - ich denke damit kommt man heutzutage bei der Erziehung recht gut voran.
Besonders dieser Satz hat es mir angetan, denn so sehe ich das auch.
Eine gesunde Mischung aus beidem, Wissen über die Lerntheorien und Empathie für das Lebewesen Hund, gepaart mit einer guten Portion Humor, dann klappt es auch mit der Hundeerziehung.
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....., gepaart mit einer guten Portion Humor
Dazu ist mir gerade dieser Spruch eingefallen und der entspricht definitiv der Wahrheit.

"Bei einem Dackel weiß man nie, welche Sorte Tränen man gerade in den Augen hat: Die des Lachens, der Liebe oder der Wut."
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Mal so ganz allgemein in die Runde - bleibt sachlich und leidlich höflich miteinander, das funktioniert tatsächlich auch, wenn man absolut konträrer Meinung ist.
LG, Chris
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Besonders dieser Satz hat es mir angetan, denn so sehe ich das auch.
Eine gesunde Mischung aus beidem, Wissen über die Lerntheorien und Empathie für das Lebewesen Hund, gepaart mit einer guten Portion Humor, dann klappt es auch mit der Hundeerziehung.Ich spreche da halt auch aus Erfahrung und gebe gern zu, dass ich da auch durchaus Ansichten vertreten habe wo ich jetzt nur noch mit der offnen Hand mir ins Gesicht klatschen könnte. ;-)
Mal sehen ob ich meinen nächsten Hund genau so gut wie den jetzigen hin bekomme denn gerade beim Humor fehlt es mir selbst an manchen Ecken. - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ich glaube wir alle haben uns während unserer “Hundejahre“ schon verrannt. Aber ist nicht gerade das der Schlüssel zum Erfolg? Nicht zu vergessen, dass weder wir noch die Hunde Maschinen sind, die nur richtig konditioniert werden müssen um einwandfrei zu funktionieren?
Mein Opa sagte immer:“Was nützt dir das beste Werkzeug, wenn du es nicht bedienen kannst!“
Auch Hunde reagieren emotional und intuitiv und spätestens ab da nützt mir die schönste Lerntheorie leider auch nichts, weil die Wissenschaft nun mal diesen Bereich noch gar nicht erfassen und bewerten kann. Und für mich hängt das was, wie und warum ein Hund etwas lernt wesentlich von der emotionalen, unbewussten Art der an dem Prozess beteiligten Individuen ab. Wenn ich im Kopf nur noch Bücher wälze, mir die letzten aktuellen Erkentnisse herunterbeten, dann verpasse ich viel zu viel im bewegten Leben und übersehe die Teile die Spass machen, Bindung herstellen, Vertrauen erzeugen und letztlich den Lernprozess bilden. Erfahrung sammel ich nicht in Büchern, die macht man selber und nutzt sie dann entsprechend. -
Ich spreche da halt auch aus Erfahrung und gebe gern zu, dass ich da auch durchaus Ansichten vertreten habe wo ich jetzt nur noch mit der offnen Hand mir ins Gesicht klatschen könnte. ;-)Mal sehen ob ich meinen nächsten Hund genau so gut wie den jetzigen hin bekomme denn gerade beim Humor fehlt es mir selbst an manchen Ecken.
Ich hoffe du nimmst mir das nicht übel, es ist auch in keinster Weise böse gemeint!!!!
Aber als ich die Überschrift auf der Startseite vor ein paar Tagen gelesen habe, habe ich praktisch sofort an dich gedacht, u.a. wegen diesem Video:
[media]https://www.youtube.com/watch?v=UJ5q3bABOes[/media]
(und das soll keine Wertung dieser Technik werden!)Aber das ist für mich ein Paradebeispiel für verkopft. Für mich reicht ein einfaches bleib, zur Not auf die Leine stellen.
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Da lob ich mir doch eine Flexileine.

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Ich hoffe du nimmst mir das nicht übel, es ist auch in keinster Weise böse gemeint!!!!Aber als ich die Überschrift auf der Startseite vor ein paar Tagen gelesen habe, habe ich praktisch sofort an dich gedacht, u.a. wegen diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=UJ5q3bABOes
(und das soll keine Wertung dieser Technik werden!)Aber das ist für mich ein Paradebeispiel für verkopft. Für mich reicht ein einfaches bleib, zur Not auf die Leine stellen.
Eine IB ist eine Hilfestellung für einen Hund der das Bleib aber noch nicht KANN. Du vergleichst Äpfeln mit Birnen. Deine Hilfestellung wäre ein auf die Leine treten - Zwang - für einen Hund der es (auch) noch nicht kann. Mich dünkt "verkopfen" wird mit (helfenden) Zwischenschritten "verwechselt" - die manche Hunde einfach brauchen.
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Alleine schon der Titel des Videos ist für mich schon "verkopft".
Bei mir würde das heißen: Mein Hund lernt automatisch zu warten während ich gefühlte Stunden die Leine entwurschtle.
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