einfach rausgeschmissen

  • @Emilyh

    Um die Frage zu beantworten was deine Freundin tun kann:

    Andere Aktivitäten für ihren Max suchen. Nach deinen Erzählungen her hat der Hund keine Lust auf Artgenossen. Also sollte sie ihm die auch ersparen. Eine nette Rentnergruppe (also Hunde) die gemeinsam Gassi gehen ohne wildes und aufdringliches Gespiele - dass könnte ihm gefallen wenn es denn unbedingt Argenossen Kontakte sein müssen.

    Social Walks wären ggf. auch noch etwas was in Frage käme.

  • Es kann auch bei Kindern nicht sein, dass einer permanent die anderen beißt, kratzt oder zb mit Sachen bewirft und die Aufsichtsperson (in dem Fall gleiche Aufgabe wie die Hundetrainerin) sagt einfach: Joa...lass die mal...der lernt das ja sonst nicht.Wenn einer sich da durch die Gegend prügelt und und erstmal alles wegbeißt gibt es in einer Gruppe 2 Möglichkeiten:

    Ähm, Entschuldigung? Gehts noch?

    Im Übrigen hat die Trainerin nicht gesagt, dass die Hunde das unter sich regeln sollen, sondern sie hat Hund und Halterin ausgeschlossen. Ohne ihnen auch nur den Hauch einer Chance zur Integration zu geben.

  • Was soll der körperlich unterlegene Kleinhund denn davon haben? Spaß?

    Es war ja extra für kleine Hunde.

    Puh, nach Lesen des Threads kann ich mir gut vorstellen, dass die Zwergpinscherbesitzerin verunsichert ist. Aber nicht wegen der Trainerin. :muede:

    Eben. Deshalb schreibt sie hier nicht. :/

  • Gerade wenn du im pädagogischen Bereich arbeitest, sollte dir aber klar sein, dass es Situationen gibt, die Handlungsbedarf erforderlich machen!

    Richtig. Ich würde Mutter und Kind nicht einfach ausschließen, sondern mich ihrer annehmen.

  • - würdest du eine menschliche Spielgruppe zusammenstellen, die aus einem schüchternen 14jährigen Mädchen, einem 16jährigen Punk, einer netten älteren Dame, einem Bodybuilder, einem vierzigjährigen Geschäftsmann... usw... besteht?

    Selbsthilfegruppen und Therapiegruppen sind oft bunt gemischt. Und sie funktionieren. Weil jeder vom anderen lernen kann.

  • Eben. Deshalb schreibt sie hier nicht. :/

    Ich meinte eher, dass sie durch dich verunsichert wird. Deine Sicht auf diese Trainerin und auf die Situation - in der du nicht anwesend warst (?) - ist eine sehr spezielle, die hier niemand teilt. Noch dazu hast du eine sehr aggressive Art, diese Sichtweise kundzutun.

  • Vorschlag: Mach den Sachkundenachweis und alles, was sonst dazu gehört (Du scheinst ja jede Menge von Hunden und Hundeverhalten zu wissen, sollte also kein Problem sein) und dann eröffne Deine eigene "Therapie-Spielgruppe", da kann dann auch der Hund Deiner Freundin mitmachen......

  • Selbsthilfegruppen und Therapiegruppen sind oft bunt gemischt. Und sie funktionieren. Weil jeder vom anderen lernen kann.

    Hunde sind aber keine Menschen. Abgesehen davon kann sich ein Mensch aussuchen, ob er wo hin gehen möchte oder nicht. Ein Hund kann nicht sagen:"Frauchen, ich mag die nicht, lass und wieder gehen".

  • Selbsthilfegruppen und Therapiegruppen sind oft bunt gemischt. Und sie funktionieren. Weil jeder vom anderen lernen kann.

    Aber es gehen auch alle Patienten mit dem grob-gleichen Ziel hinein: Zu lernen, sich selbst zu helfen.
    Bei Max klingt es nicht so, als habe er das gleiche Ziel wie die Hunde die (angeblich? tatsächlich? wer weiß das schon) am Spiel mit anderen Hunden große Freude haben und sich in so einer Runde wohlfühlen.


    Immer Achtung, wie weit man mit seinen "Vermenschlichungen" und seinen Vergleichen mit dem eigenen Leben vorangaloppiert.
    Für mich liest dieser Thread sich seit ein paar Postings so, als würde sich mächtig in einer etwas unglücklich gewählten Analogie verrannt.

  • (Wobei ein Pädagoge im menschlichen Bereich dann sicherlich die Aufgabe hat bei dem Herausfinden und der Lösungsfindung maßgeblich zu helfen, aber das kann man von der Aufsichtsperson einer HUNDEspielgruppe in diesem Zusammenhang nicht erwarten, dafür werden sicherlich entsprechende Kurse oder Einzelstunden angeboten)

    Kommt vielleicht drauf an, welchen Anspruch man an sich selbst und den Umfang und die Qualität der eigenen Arbeit hat.

    Nach deinen Erzählungen her hat der Hund keine Lust auf Artgenossen.

    Doch, hat er. Er ist durchaus neugierig, und zeigt auch Interesse an anderen Hunden.

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