Rüde grob im Umgang mit Junghund
-
-
- Hallo
Ich war bis vor einigen Minuten immer nur interessierte Leserin und bin nun quasi neu hier
folgendes liegt mir auf dem Herzen....Ich bin Frauchen eines 4 jährigen Schäferhund-Husky-Mischlings. Er versteht sich bestens mit anderen Hunden vorzugsweise natürlich mit Hündinnen aber sein Rüdenverhalten anderen Kerlen gegenüber ist sozial (man macht sich groß, beschnüffelt sich, dreht ne runde umeinander und geht dann getrennte Wege oder fordert zum "spiel" auf) nun hat sich eine Freundin von mir vor kurzem einen 7 monate alten bardino jungen aus dem Tierschutz angeschafft und wir waren heute das erste mal gemeinsam spazieren. Wir haben dazu eine riesige Hundwiese aufgesucht und haben die beiden ohne Leine Bekanntschaft miteinander machen lassen. Mein Hund hat ihn nach kurzem beschnuppert relativ laut zu recht gewiesen als der kleine ihn zumSpielen aufforderte. (Welpen findet er in der Regel sowieso meistens eher nervig) der junge Mann hingegen war aber offensichtlich so begeistert von ihm, dass er immer wieder zu meinem Hund lief. Die beiden rannten dann über einige distanzen hintereinander her... Und abwechselnd forderten sie sich zum "Spiel" auf wobei mein Hund allerdings sehr forsch mit dem kleinem umging wie ich finde. Er kniff ihn und unterwarf ihn regelmäßig mit böse klingenden lauten (Die sind bei ihm allerdings keine Seltenheit ... Er grummelt auch beim Rennen mit seiner Lieblings Hündin) ich empfand ihn im Umgang mit dem kleinen Mann als sehr grob und habe das Getue einige Male unterbunden wenn es mir zu wild wurde. Der kleine wiederum ging trotzdem immer wieder auf meinen zu, lief ihm hinterher, machte ihm alles nach und schien irgendwie beeindruckt. Naja ich entschuldige mich schon jetzt für diesen Roman aber wusste nicht wie ich es kürzer fassen sollte. Ich wäre froh wenn mir jemand helfen könnte bezüglich der Frage, was und wann ich unterbinden soll oder ob man die beiden einfach machen lässt. Übermorgen treffen wir uns das nächste mal.... Ich wäre dankbar für alle Meinungen, Tipps oder Erfahrungsberichte.
Externer Inhalt kampfschmuser.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. - Hallo
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Beim nächsten Mal würde ich dem älteren Rüden einfach helfen und den Jungspund zügeln. Es ist nicht die Aufgabe deines Rüden, den Jungen zu erziehen. Das ist Aufgabe der Halterin. Und wenn dein Rüde so deutlich (und dabei noch sehr freundlich) zu verstehen gibt, dass ihn der Kleine nervt, muss der Kleine gebremst werden, bevor deiner anfangen muss zu reglementieren.

-
Mein Rüde findet kaum etwas so ätzend wie nervige Junghunde. Ich stimme pocploco da zu. Schützt den älteren vor den nervanfällen des jungschnösels.
Mein rüde muss sich nur mit junghunden seinerseits Rudels abgeben und diese einordnen, vor fremden junghunden schütze ich ihn, weiß wie sehr ihn die nerven.Lg
-
Ok vielleicht liest sich die Situation anders als sie war. "Paco"(der Jungspund) zeigte zwar reges Interesse an meinem Hund und lief ihm nach allerdings besprang er ihn z.B. Nicht, wie einige andere freche Hundeknirpse es tun und hatte meistens einfach den Auftrag meinen Hund aus nächster Nähe zu beobachten und ihm nachzueifern. Mein Hund schnitt ihm dann mal den Weg ab oder es kam im Lauf zu einer Kabbelei. Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass Paco sich wirklich frech gegenüber meinem Hund verhielt.

-
meine Freundin und ich hoffen, dass wir uns vielleicht irgendwann mal als gegenseitige Urlaubs-Obhut oder bei Gassi-Engpässen aushelfen können... Deshalb ist es uns wichtig, dass die beiden sich gut kennen und bereits viel Zeit im Freien miteinander verbracht haben bis der eine den anderen zuhause besuchen kann ... Meint ihr also wir sollten uns lieber erstmal gar nicht treffen bis Paco ein wenig älter ist ?

-
-
Ich würde mich weiterhin treffen, nur eben etwas mehr managen. Es nicht einfach laufen lassen die ganze Zeit.
einfach involviert bleiben.Lg
-
Vielen Dank erstmal für die Nachrichten
Wir haben uns für Donnerstag verabredet ... Ich werde mal berichten wie es mit mehr Management gelaufen ist. Morgen kann mein großer sich erstmal bei seiner Hunde Kumpeline über meine neue Idee mit dem blöden Junghund beschweren
gute Nacht für heute 
-
Für mich liest es sich so, als wenn dein Hund versucht hätte die Situation zu managen, den Jungen zu korrigieren, was aber nicht gewirkt hat.
Ich denke auch, dass ihr beiden Hunden helfen müsst.
Die Begegnung vermeiden würd ich nicht
-
Nicht, wie einige andere freche Hundeknirpse es tun und hatte meistens einfach den Auftrag meinen Hund aus nächster Nähe zu beobachten und ihm nachzueifern.
Das liest sich eher nach "fixieren" und ich würde mutmassen, dass es jagdlich motiviertes Verhalten ist. (Hütehund!)
Und dass dein Hund erst unterbinden will, damit der Bardino nicht weit kommt mit seinem Verhalten und dann mit "Spiel" umlenkt, um aus der sehr schlechten Situation rauszukommen, alleine in der Situation zu sein.UNBEDINGT helfen!
meine Freundin und ich hoffen, dass wir uns vielleicht irgendwann mal als gegenseitige Urlaubs-Obhut oder bei Gassi-Engpässen aushelfen können... Deshalb ist es uns wichtig, dass die beiden sich gut kennen und bereits viel Zeit im Freien miteinander verbracht haben bis der eine den anderen zuhause besuchen kann ... Meint ihr also wir sollten uns lieber erstmal gar nicht treffen bis Paco ein wenig älter ist ?
Ihr müsst sehr viel managen. Und wirklich gut aufpassen. Das kann eine Kombi sein, wo einer dem andern mal richtig eine "verpassen" werden wird.
Dein Hund ist ja astrein, aber wie wird sich der Bardino entwickeln?
Wenn er nervenstark und sozial kompatibel bleibt/wird wird er evt. bei den beiden "das Sagen haben". (Oder ihr als Menschen gebt unumstössliche Regeln vor)
Was immer blöd ist, wenn der junge Hund der mental stärkere ist. Weil der natürlich auch erst noch lernt sich in der Welt zu bewegen.Gar nicht treffen ist doof. Natürlich müsst ihr euch treffen. Aber es wird der Tag kommen, wo einer den anderen "einnordet".
Ich kenne viele "gute Spaziergehfreunde" wo die Hunde von "jetzt auf gleich" Feinde sind.
Besonders müsst ihr schauen, ob die Hunde euch als Ressource nehmen.
(natürlich kann auch alles ganz easy sein :-) )
-
Ich bin bei so etwas eher entspannt, aber es darf nicht zur Nerverei seitens des Jüngeren kommen. Da muss man dann auch mal trennen.
Deshalb meide ich eigentlich Hundewiesen und gehe lieber gemeinsam spazieren. Da gibt es viel Neues zu entdecken und diese Ablenkung finde ich vorteilhaft. Keiner hat Zeit sich auf den anderen zu fixieren. Es ist auch nicht schlimm wenn einer der Hunde dann mal eine Zeit an der Leine ist.
Bisher habe ich so nur gute Erfahrungen gemacht. Selbst Hunde die sich anfangs eher nicht mochten sind dann irgendwann ganz entspannt zusammen gelaufen. Selbst mein letzter Rüde hat mit einem, als unverträglich geltendem, Rüden eine Art Kompromiss geschlossen und sie haben teilweise gleichzeitig an den gleichen Stellen geschnüffelt. Später konnte man sogar sehen das ihnen Begegnungen Freude machte und selbst im jeweiligen Zuhause wurde der andere geduldet.
Sie mussten sich wohl erst kennenlernen und die Zeit haben wir ihnen gegeben. Immer ein Auge drauf aber Eingreifen war nur sehr selten nötig. Das ging mit wenigen ernsthaften Worten.LG Terrortöle
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!