Erfahrungen mit Demodex im Junghundealter und evtl Nachwirkungen

  • Hallo zusammen :-)

    Mein Kumpel hatte im Junghundealter Demodex, was wir behandelt hatten. Leider ist er heute (3.5 J.) immer noch sehr empfindlich an der Schnauze und reibt sich auch ab und an. Der TA meinte alles ok damals und auch heute. Wir waren auf Grund anderer Probleme dieses Jahr bei einer Tierärztin die anders arbeitet, also homöopathisch. Sie sagte mir, er habe eine Gehirnnerventzündung, entstanden durch die Demodex, was mich zu dem Zeitpunkt klar verunsicherte.
    Sie riet uns auch mit einem erneuten Schreiben zur Erinnerung ins Tierspital nach Zürich zu fahren um das untersuchen zu lassen.
    Ich habe mich herumgefragt, aber niemand kann dazu wirklich was sagen.
    Nun meine Frage: Hat jemand hier Erfahrung mit Demodex gemacht und kann mir sagen, ob es wirklich zu einer Gehirnnerventzündung kommen kann. mMn ist das nur bei Zeckenbissen so, und das ist dann ja eine Gehirnhautentzündung, die aber wirklich bemerkt wird.
    Ich würde mich freuen, wenn mir betroffene oder erfahrene Leute da was dazu sagen könnten, denn ich bin sichtlich irritiert.

    Danke schon mal für Tipps bzw Erfahrungen.

  • Habe das hier gefunden:
    Was ist steril eitrige Meningitis-Arteritis?
    Die steril eitrige oder „Steroid Responsive“ Meningitis-Arteritis (SRMA) ist die häufigste Form der Meningitis beim Hund [1]. Besonders betroffen sind junge Hunde großer Rassen, z. B. Berner Sennenhunde und Boxer, Weimaraner, aber auch kleinere Rassen wie der Beagle und der Jack Russell Terrier.
    Nach heutigem Stand der Wissenschaft wird vermutet, dass ein infektiöses Agens Auslöser der Erkrankung ist. Dieses konnte bis dato jedoch nicht identifiziert werden. Es wird vermutet, dass nach der Auseinandersetzung des Körpers mit diesem unbekannten Umweltfaktor, das eigene Immunsystem überreagiert und eine Autoimmunerkrankung entsteht. Diese Entzündung betrifft die Meningen und die Arterien. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber und eingeschränktem Allgemeinbefinden mit Inappetenz einher. Die Bewegung der Halswirbelsäule ist hochgradig schmerzhaft und die Tiere zeigen einen steifen Gang mit deutlich abgesenktem Kopf.
    Quelle: http://www.hundkatzepferd.com/archive/944826…-beim-Hund.html

    Da die Demodikose mit einem geschwächten Immunsystem einhergeht, kann ich mir das unterstrichene im Zitat schon vorstellen.
    Allerdings müssten dann die Symptome stärker sein, als nur ein "Schnauze reiben"!

  • Danke für die Mühe :-) Na ja, es ist die Schreckhaftigkeit, das Schnauzen empfindlich sein...aber eben...Fieber oder so kam nie auf. Ein Gliederzucken ja, wobei nicht epileptisch. Das hat er öfter mal. Gegen das geschwächte Immunsystem haben wir was gegeben auch hin und wieder mit Vitamin C Gabe. Bin einfach nur verunsichert. Denn er ist eh kein einfacher Hund, und dann noch dem Stress im Spital aussetzen ..ich weiss nicht. Möchte aber auch nichts übersehen. Das wiederholte Schreiben macht mir eben nen Kopf :???:

  • Das Blutbild, ich kenne mich da ja nicht aus, aber das sah ich, zeigte einen zu hohen Cholesterinwert, ein paar Sachen waren nur leicht erhöht.Der Ta meinte es sei nicht schlimm :ka: Hunde stecken das weg

  • Was Demodex für Folgen haben kann, ob sowas möglich ist, das weiß ich nicht.

    Aber falls diese Ärztin das anhand eines Bluttropfens herausgefunden hat (Bioresonanz), dann rate ich zur Vorsicht.

    Das haben wir nämlich auch mal bei Pondi probiert. Der war als junger Hund sehr krank (Verdacht auf Epilepsie), ohne dass die Schulmedizin in der Lage war, diagnostisch was rauszufinden. Wir sollten mindestens ein halbes Jahr warten. Die Bioresonanz soll ja angeblich in der Lage sein, viel eher als die Schulmedizin Diagnosen zu stellen. Die Diagnose bei Pondi lautete: Polyarthritis und von Epilepsie oder sonstwas anderem keine Spur. Nun, wir haben im Anschluß sehr viel Zeit in eine Untersuchung investiert, um die Polyarthritis zu finden... nix. Und ein halbes Jahr später diagnostizierten wir bei Pondi Epilepsie und unabhängig davon einen AV-Block (und noch später diverse andere Dinge). Mit Arthritis hatte er allerdings Zeit seines Lebens keine Probleme.

  • Bei "Schnauzereiben" denke ich zuerst an eine leichte Überempfindlichkeit gegen eine bestimmte Substanz (Futter, Umwelt), die eine leichte Entzündungsreaktion an der dünnen Haut der Lefzen hervorruft. Dieser Reiz (Jucken) führt dann zum Schnauzereiben.

    Ich hatte mal einen Rüden, der direkt nach der Abgabe mit 10 Wochen Demotikose bekam. Nach Ausheilung gab es nie wieder ein Problem damit.

    Homöopathie und daraus resultierenden Diagnosen stehe ich sehr kritisch gegenüber.

  • Wir waren auf Grund anderer Probleme dieses Jahr bei einer Tierärztin die anders arbeitet, also homöopathisch. Sie sagte mir, er habe eine Gehirnnerventzündung, entstanden durch die Demodex, was mich zu dem Zeitpunkt klar verunsicherte.

    Woran hat sie diese Diagnose festgemacht?

    PS: Splash hatte als Junghund lokal Demodex, wurde behandelt und gut war.

  • Amy hatte auch Demodikose als wir sie übernommen haben (da war sie 1,5 Jahre alt). Die Demodikose sind wir recht zügig losgeworden, aber da sie bei Allergien auch laut hier gerufen hat (Hausstaubmilben zB) ist der Juckreiz zum Teil geblieben. Außerdem habe ich das Gefühl, dass sie sich bei Stress vermehrt kratzt, zB zwischendurch beim alleinebleiben. Bei ihr fliegen dann recht schnell Fellbüschel herum und sie bekommt leider schnell nackte Stellen, daher sieht man gut ob sie gekratzt hat.

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