Welpe erbricht ständig mind. 1xpro Tag

  • Hallo,

    wir sind glückliche Besitzer eines momentan ca.5 Monate alten Französischen Bulldoggen Rüden.
    Unser Problem ist leider, dass unser Bully mind. einmal am Tag, aus welchen gründen auch immer erbricht.
    Aber vielleicht erstmal etwas zur vorgeschichte.

    Im Alter von ca. 12 Wochen haben wir unseren Bully vom Züchter abgeholt.
    Laut Züchterin ist er ein Putzmunterer Welpe ohne irgendwelche wehwehchen.
    Allerdings ging es ab dem erten Tag mit dem erbrechen los. In den ersten Tagen hat er ca. 3-4 mal am Tag erbrochen.
    Im alter von 13 Wochen waren wir zur routine Untersuchung beim TA (Impfen,...) Wir hatten das Erbrechen angesprochen und im gesagt das Manni (unser Bully) bis jetzt geBARF wurde. So richtig erklären konnte er sich es auch nicht, woher das Erbrechen kommt und hat uns empfohlen vom BARFen auf gutes Trockenfutter umzusteigen (weil da alle Nähstoffe drin sind,.....)
    Daraufhin sind wir auf Royal Canin Bully junior umgestiegen.
    Das erbrechen geht aber munter weiter (wie gehabt 3-4mal/Tag)
    Mit 15 Wochen waren wir ein weiteres mal beim TA zum nachimpfen. Der TA hatten uns empfohlen ein Rönten der Speiseröhe mit Kontrastmittel zu machen, um ein erweiterte Speiseröhre oder Passagestörungen auszuschliesen. Wurde gemacht und es gab keine Auffälligkeiten.
    Ca. im alter von 16 Wochen verschlimmerte sich das erbrechen innerhalb von einem Tag auf 6-7 pro Tag.
    Wir waren eigentlich schon auf dem Sprung zu TA als er einmalig Spulwürmer erbrochen hat. Er hat eine "akut" Wurmkur bekommen und bereits nach zwei Tagen ging das erbrechen auf 0-2mal/Tag zurück.
    Bis zur 20. Lebenswoche hat sich das Erbrechen aber so langsam von 0-2mal/Tag auf die üblichen 3-4mal/Tag erhöht.
    In laufe der Zeit hatten wir uns im Freundeskreis und in der Hundeschule erkundigt woran es noch liegen könnte. Aufgrund von mehreren Empfehlungen haben wir wieder mit dem BARFen angefangen.
    Bereits nach wenigen Tagen war unser Hund wie ausgewechselt. Viel agiller, aktiver, "glücklicher" und er hat sichtbar spaß beim fressen. Das erbrechen hat sich auf ca. 1mal/Tag verringert, wobei er fast nur noch in der Nacht erbricht. Tagsüber "stösst" er öffters mal auf aber es kommt nichts raus.

    Seine Fressenszeiten sind ca. 8/16/22uhr und er bekommt 80% (Muskelfleisch, Innerein, Pansen, Blättermagen, Putenhälse) 20% (Gemüse, Obst, Lein Öl)

    Die Beschaffenheit des Erbrochenen ist jedesmal unterschiedlich. Mal ist es nur ganz wenig angedaute Nahung bis zu einem ganzen Mageninhalt.

    Im großen und ganzen macht er kein Kranken eindruck. Selbst kurz vorm erbrechen oder danach ist er vom Wesen her als ob nichts wäre.

    Habt Ihr eine Idee woran es liegen könnte???

  • Wurde mal auf Bauchspeicheldrüse untersucht?
    Ansonsten würde ich versuchen, nicht mehr ganz so spät zu füttern, da er sich zur Zeit nur noch nachts erbricht. Wenn der Hund nachts schläft, fährt auch die Verdauung runter.
    Ich habe bei unserer Kleinen in dem Alter noch 4x gefüttert, morgens um halb 7, dann vormittags um ca. 10 Uhr, dann wieder mittags und als späteste Fütterung abends 18 bis 19 Uhr.

  • Die Bauchspeicheldrüse wurde nicht untersucht.
    Gegen eine fehlfunktion der Bauchspeichesdrüse spricht, dass der Kot sowie der allgemeinzustand des Hundes Top ist.

    Wir hatten eine Zeit lang ihm das letzte fressen um 18Uhr gegeben, sodass es bis zur nächsten Mahlzeit ca. 14 std. waren. Das hat er aber nicht gut vertragen und "nüchtern Erbrochen". Bullys im allgemeinen vertragen wohl keine langen Fresspausen.

  • Seine Fressenszeiten sind ca. 8/16/22uhr und er bekommt 80% (Muskelfleisch, Innerein, Pansen, Blättermagen, Putenhälse) 20% (Gemüse, Obst, Lein Öl)

    Ich denke, dass das ganz frühere Erbrechen erst vom Barf, dann von den Würmern kam und das jetzige wieder vom Barf.
    Ich kann mir vorstellen, dass der Hund diese große Fleischmenge nicht verträgt.

    Ich kenn mich mit Barfen nicht aus, hab aber schon oft gelesen, dass es wohl etliche Hunde gibt, die so viel Fleisch nicht vertragen.

  • Gastritis vielleicht?

    Trinkt er viel, verweigert er ab und an das Fressen?

    Bzgl der Wurmkur- wurde diese nur einmal angewendeter oder mehrmals? Würde der Hund untersucht, ob noch Würmer im Hund sind?

  • (Muskelfleisch, Innerein, Pansen, Blättermagen, Putenhälse)

    Für einen Hund, der ständig erbricht ganz schön schwer verdaulich...

    Als erstes würde er bei mir 1 Woche Schonkost bekommen (Reis, Hühnchen, Gemüse, alles gekocht).


    Er hat eine "akut" Wurmkur bekommen

    Mit was und über wie viele Tage wurde er entwurmt? Wenn er die Würmer bereits erbrochen hat, würde ich nochmal entwurmen, mit einem Präparat über drei Tage.

  • Trinken tut er an sich normal und täglich die gleichen Mengen.
    Seit dem wir wieder mit dem BARFen angefangen haben, frisst er liebendgern und feiert regelrecht bei jeder Mahlzeit ein Fest :lachtot: .
    Früher beim Trockenfutter hat er es zwar gefressen, aber immermal was liegen lassen oder öfter, gerade morgens, gar nicht gefressen.

    Das mit der "schwer verdaulichen" Nahrung ist ein guter Ansatz. Durch was könnte man ein Teil des Fleisches ersetzten?
    Meinst du das wir die Schonkost quasie einmalig geben oder sie regelmässig verfüttern?

    Er hat zwei Tabletten Milbemax für Welpen bekommen und zwei Wochen später noch mal zwei Tabletten. Die nächste Kur wäre mitte Januar wieder dran.

  • Meinst du das wir die Schonkost quasie einmalig geben oder sie regelmässig verfüttern?

    Ich würde sie eine Woche lang füttern. Einfach um zu sehen, ob es an der Verdaulichkeit liegt und das Erbrechen aufhört. Leicht verdaulich ist Hühnchen, Reis, Karotten, Zucchini, Pastinake, Hüttenkäse.

    Er hat zwei Tabletten Milbemax für Welpen bekommen und zwei Wochen später noch mal zwei Tabletten

    Ich würde den Kot auf Würmer sicherheitshalber nochmal untersuchen lassen, dafür musst du an drei aufeinanderfolgenden Tagen Kotproben nehmen.

    Also generell ist es überhaupt nicht gut, dass ein Hund derart verwurmt, dass er Würmer erbricht, da solltet ihr zukünftig wirklich drauf achten, insbesondere, dass er nicht jeden Mist frisst. Und täglich einen Löffel gutes Kokosöl, ist gesund und wurmwidrig.

    Dann ist es sicher ebenfalls überhaupt nicht gesundheitsförderlich das ein Welpe im Wachstum seit 2 Monaten täglich mehrmals erbricht. Vermutlich liegt es tatsächlich an der Fütterung, wenn Fremdkörper im Magen ausgeschlossen werden können. Wie viel bekommt er denn pro Mahlzeit? Vllt. überfrisst er sich auch einfach, dazu noch mit schwer verdaulichem Zeugs...und barft ihr nach Plan oder pi mal Daumen? Was bekommt er an Zusätzen?

  • Ich würde zusätzlich noch ein großes Blutbild machen lassen.

    Ich würde auch schauen ob er erbricht, wenn er Schonkost bekommt. Wenn es mit der Schonkost aufhört, kann man auch das Fleisch etwas runterschrauben und mehr Gemüse/Obst/ Kohlenhydrate füttern.

    Sollte es nicht aufhören würde ich in eine TK fahren und ihn dort vorstellen. Wobei ich persönlich so lange nicht gewartet hätte.

    LG
    Sacco

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!