Wer hat hier keinen Anstand?

  • Ich schon, weil sowas halt nerven kann.

    Wenn jemand hinter mir mit genug Abstand mit seinem Hund übt, tangiert mich das doch gar nicht? Auf einer öffentlichen Straße kann doch jeder machen wie er will... Wenn meine Hunde damit nicht klar kommen(!) ist das mein Problem und nicht die Schuld des übenden HH! Und dann den Spaziergang abzubrechen (zwingt sie ja keiner zu) und dafür wieder dem anderen die Schuld zuzuschieben ist einfach bemerkenswert dämlich...

  • Ich habe nur geschrieben, dass ich verstehen kann , das sowas nervt.
    Mehr nicht.

    Wir hatten genug Abstand. So ca. 300 Meter am Anfang, später noch mehr. War nicht so, als hätte unser Hund die Frau belästigt. Und wenn sie nicht spazieren gehen kann, weil ihre Hunde abgelenkt sind, wenn hinter ihnen ein Hund jault. Dann hat sie vielleicht dasselbe Problem wie wir, nur dass unser Hund abgelenkt war von Hunden, die vor ihm liefen.
    Nachdem die Hunde sich übrigens einmal beschnüffelt hatten, war gut.

  • Kennt ihr das nicht, dass es unangenehm sein kann, wenn jemand hinter einem her läuft? Man muss dann eigentlich schnell laufen, damit sich der Abstand vergrößert, aber über längere Zeit die Hunde hinterher schleifen die das sehr interessant finden was der Hund da hinten macht, kann echt nerven.

    Immer noch ein Problem für einen selber, aber wie bei der TS kochen vielleicht einfach die Gemüter hoch und man sagt was unangebrachtes.

    Übrigens habe ich sehr gute Erfahrung damit gemacht sehr freundlich und höflich zu bleiben und evtl. noch in normalem Tonfall eine Frage zu stellen.
    Reden hilft da meist, aber nur wenn man sachlich bleibt.

  • Letztendlich zeigt sich ja in solchen Situationen der Erziehungsstand der Hunde.

    Mein Anton hätte vor 3 Jahren auch am Rad gedreht, wenn einer aufgeregt hinter ihm gelaufen wär.

    Aber das ist ja dann unser " Problem".
    Er war halt nicht ausreichend erzogen zu dem Zeitpunkt.

    Wahrscheinlich waren es die
    Dackelchen auch nicht.

  • Viele gehen ja davon aus, dass das Verhalten des eigenen Hundes abhängig ist vom Verhalten des anderen Hundes.

    D.h. Man ist schnell in einer Schuldübertragung.

    Also " du bist Schuld, dass ich jetzt hier nicht in Ruhe spazieren kann, weil dein Hund sich so aufführt"...

    Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen, was eben viel Erziehungsarbeit bedeutet, was viele ( so denke ich ) nicht können / oder wollen.

  • Es geht doch nur darum, dass die Dame echt pampig war. Ich werde nicht frech, wenn mir unerzogene Hunde begegnen. Selbst dann nicht, wenn die unangeleint sind und in meinen Hund reinrennen und 3 mal größer sind.
    Aber 300-500 Meter entfernt, ists doch einfach affig, sich darüber aufzuregen? Dann darf ich da auch nicht spazieren gehen, weil mich vielleicht das Geräusch der Züge, die da regelmäßig fahren, ärgert.

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