Wie sieht eine optimale Sozialisierung aus?
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Gast72411 -
5. Oktober 2016 um 14:00
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Außerdem habe ich sie in Freilaufgebieten immer mit alle Hunden zusammen gelassen, auch mit großen. Sie ist nur 37cm hoch aber ich fand es wichtig sie nicht "zu beschützen" , oft höre ich das Kleine Hunde nicht mit großen spielen dürfen was ich ganz furchtbar finde.
Ja, hab ich auch immer gesagt. Nach dem Zwischenfall mit dem Rottweiler gibts das für Frodo allerdings nicht mehr. Jetzt hab ich hier den gleichen Mist, den ich mit Finya hatte, wieder - Kleinhund, der panisch wird, wenn ein großer Hund angerannt kommt und nur weil ich zu blöd war, um auf mein Bauchgefühl (Zwerg vor Riesen beschützen) zu hören.
Freilauf mit mir bekannten Großhunden ist je nach Hund okay, aber da hat er Rennverbot. Das kippt einfach zu schnell.Ich war mit ihm in einer Welpengruppe. Perfekt war die sicher nicht (für Ersthundehalter bestimmt nicht geeignet), aber Frodo hat gerne mit den zwei anderen Welpen gespielt. Die haben gut zusammen gepasst, wir konnten Abrufen und andere Kommandos unter Ablenkung üben, etc.
Davor hatte ich eine andere ausprobiert, die mir nicht zugesagt hat, also sind wir da halt nicht mehr hin.
Doch, ich würde mit dem nächsten Welpen auch wieder in eine Welpengruppe gehen, aber halt nicht in irgendeine. - Vor einem Moment
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mein kleinhund darf auch mit grossen spielen, aber es kommt darauf an wie diese spielen (körperbetont oder nicht). und natürlich will ich meinem welpen das gefühl geben dass er bei mir schutz suchen kann / darf / soll. ansonsten bleibt ja in einer heiklen situation nur die aggression als möglichkeit. da ist es mir lieber mein hund kommt zu mir, bevor es heikel wird.
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Also für mich:
Beginnt es beim Züchter. Wie wächst der Welpe dort auf. Mir war es wichtig, dass der Alltagsgeräusche kennt und Menschen (im Idealfall andere Tiere) positiv kennengelernt hat.Hier dann: Zu Fremdhunden gibt es erst Kontakt wenn ich diese abgecheckt habe. Dann darf Kontakt aufgenommen werden und danach geht jeder wieder seiner Wege.
Die richtige Sozialisierung erfolge mit dem Familien (-und Bekanntenrudel) welches aus insgesamt 12 Hunden (im engsten Umkreis) aller Größen-und Altersstufen besteht.
Diverse Geräusche und neue Situationen wurden gemeinsam durchlebt und als unbedenklich eingestuft. Menschen werden nicht bedrängt sind aber grundsätzlich immer nett (wehe einer ist gemein zu meinem Hundebaby
)Viel Zeit und Geduld: Nicht in den ersten 14 Tagen ein XXL-Programm aufziehen sondern langsam Schritt für Schritt.
Eine gute individuelle Welpenschule ist mMn gerade für Anfänger eine feine Sache. Aber eben nicht diese bekloppten Spiel-und Raufclubs
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Ich war mit Gisi damals auch in der Welpengruppe und Hundeschule, und fand es gut. Es war ne nette, kleine Gruppe, die Trainerin sehr fit, und ich hab unheimlich viel dort gelernt und Gisi auch. Ich kann sagen, daß uns die Schule sehr gut getan hat.
Die Trainerin hatte immer ihre 2 erwachsenen Aussis mit.
Weiterhin war Gisi mit den Hunden im Freundschaftskreis involviert, alles souveräne, gut sozialisierte Adulthunde. Zu denen hatten wir sehr regelmäßig Kontakt.
Wir hatten später nie Probleme, Gisi hat sich in der Hinsicht zu einer sehr sicheren und soveränen Hündin entwickelt. Ich verstehe unter Sozialisierung, daß Kommunikationsmuster gelernt werden, und andere Hunde einzuschätzen, gewisse Höflichkeitsfloskeln, und angemessene Konfliktlösungsmuster. Genau das ist bei uns passiert.
Ich würde es wieder genauso machen. Die Schule natürlich sehr gut auswählen (meine Alte gibt es nicht mehr, und war auch ein paar 100 km woanders).
Wr haben hier sehr viele Schulen und Vereine im Umkreis (in Deutschland), da wird sich sicher was finden lassen.Bei Hardy wars etwas anders, er war schon knapp 1 Jahr, und beides nicht wirklich gegeben. (die guten Adulthunde und Schulen). die Sozialisierung davor auch bescheiden. Dennoch klappt es mit anderen Hunden ganz gut.
Er braucht aber viel mehr Anleitung als Gisi. Ist aber wahrscheinlich auch Typsache.
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wir waren mit Pepper 2x in einer Welpenschule. Pepper war mit seinen 13 Wochen und 2,5kg mit Abstand der kleinste und jüngste Hund zwischen den Halbstarken die schon wesentlich größer und älter waren (Labrador, Border, Stafford und ein paar Mixe). Die Stunde bestand nur aus Rumbalgen und Jagen. In der ersten Stunde hat Pepper zitternd an meinen Beinen geklebt. In der 2 Stunde war er schon mutiger aber gegen so große wild spielende hatte er keine Chance. Die haben ihn quer über den Platz gehetzt, bis er sich schreiend unter einer Bank verkrochen hat. Kommentar des """Trainers""" "die machen das unter sich aus". Ja klar ne Wilde Rotte Halbstarken gegen einen Mini. Der Gipfel war als der Typ ohne Vorwarnung Silvesterknaller gezündet hat um die Hunde angeblich umweltsicher zu machen. Seitdem hat Pepper wahnsinnige Angst vor allem was knallt.
Wir sind dann Mitten in der 2. Stunde gegangen, versauen kann ich mir den Hund selber. Mir tat mein Hundi dort so leid.Wir hatten das Glück, dass sich 2 Nachbarn zu der Zeit auch Welpen geholt haben. Da haben wir unsere eigene Welpengruppe gehabt. Zusätzlich haben wir immer mal ein paar nette erwachsene Hunde getroffen.
Zum Glück hat Pepper mit Artgenossen keinerlei Probleme nach diesem Schreck in der Welpenschule entwickelt.Seitdem stehe ich Welpenschulen kritisch gegenüber. Hat man das Pech und landet bei jemandem der keinen Plan hat, bekommt man am Ende einen Hund der lebenslang traumatisiert ist.
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Ja, hab ich auch immer gesagt. Nach dem Zwischenfall mit dem Rottweiler gibts das für Frodo allerdings nicht mehr. Jetzt hab ich hier den gleichen Mist, den ich mit Finya hatte, wieder - Kleinhund, der panisch wird, wenn ein großer Hund angerannt kommt und nur weil ich zu blöd war, um auf mein Bauchgefühl (Zwerg vor Riesen beschützen) zu hören.
Freilauf mit mir bekannten Großhunden ist je nach Hund okay, aber da hat er Rennverbot. Das kippt einfach zu schnell.Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass Leia extrem schnell ist und wenn es ihr zu viel wir kommt sie zu mir damit ich die Sache kläre. Ist von Anfang an so gewesen deshalb habe ich sie bisher immer mit allen spielen lassen.
Ein mal wurde sie von einem Staff sehr bedrängt, aber auch aus der Situation hat sie sich schnell befreit und ist zu mir. Es ist also egal ob groß oder klein, umschwenken kann es immer.
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Schnell ist Frodo auch. Das ist einerseits gut, weil er damit sicher 90% aller Hunde davon laufen kann, aber andererseits erweckt gerade das erst die Aufmerksamkeit. Viele Hunde können es nicht ab, wenn der andere Hund so viel schneller ist und frusten dann.
Er kommt auch zu mir wenn er Angst hat oder sich bedrängt fühlt, aber wenn ein Hund Panik hat, kann er nicht mehr denken. Das ist ja das Gefährliche.Ich schließe nicht aus, dass er in ein paar Jahren wieder mit Großhunden laufen darf, wenn er gelernt hat, stehen zu bleiben und sich entgegen zu stellen. Meine Hündin hats gelernt und Frodo wirds auch lernen, aber bis dahin gibts nur Kleinhunde zum Spielen und Rennen

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Eine gute (!!!) Welpenstunde finde ich sinnvoll, ebenso wie Kontakt zu souveränen Hunden, die ich einschätzen kann. Nie wieder würde ich einen meiner Hunde mit Hinz und Kunz laufen lassen oder dem Halter vertrauen, der mir "Ooooch der ist liiiieb" zusäuselt. Damit habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht. Ebenso würde ich keine Junghundegruppe mehr besuchen. Da findet für mich kein Spiel mehr statt und die Hunde lernen nur, wie sie andere unterbuttern können oder wie sie ihre Zähne benutzen müssen, um aus Situationen rauszukommen.
Meine Hunde haben ja den Vorteil, in einer Gruppe großzuwerden. Das ist mMn ein sehr großer Gewinn für die Hunde. Reichlich soziale Interaktion mit guten Kumpels und die Großen bringen den kleineren ordentlich was bei (Frusttoleranz zb).
Da ich beim Züchter kaufe, ist da auch meist schon gute Vorarbeit geleistet worden.
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wir waren mit Pepper 2x in einer Welpenschule. Pepper war mit seinen 13 Wochen und 2,5kg mit Abstand der kleinste und jüngste Hund zwischen den Halbstarken die schon wesentlich größer und älter waren (Labrador, Border, Stafford und ein paar Mixe). Die Stunde bestand nur aus Rumbalgen und Jagen. In der ersten Stunde hat Pepper zitternd an meinen Beinen geklebt. In der 2 Stunde war er schon mutiger aber gegen so große wild spielende hatte er keine Chance. Die haben ihn quer über den Platz gehetzt, bis er sich schreiend unter einer Bank verkrochen hat. Kommentar des """Trainers""" "die machen das unter sich aus".
Das war ja echt übel!
Halbstarke gehören nicht in die Welpenstunde.
Bei uns sind Hunde, die andere Hunde hetzen, sofort raus aus der Gruppe. Die kommen dann ins Junghundetraining. -
Als neuer Hundehalter sollte man sein Gehirn nicht am Türchen zur "Welpenstunde" abgeben.
Man kann durchaus einmal ohne Hund in die anvisierte Welpenstunde gehen und evt. 3 vergleichen. Es gibt ganz unterschiedliche Konzepte.
Will man zur Welpenspielstunde, oder will man selbst auch etwas lernen.
Es gibt oft geschlossene Welpenkurse, bei denen man sich früh anmelden muss, die dann auch geleitet von einem ausgebildeten Trainer/in laufen.
Oder man geht halt irgendwo hin, wo irgendwer auf dem Platz steht. Ich habe schon Welpenstunden erlebt, da liefen kleine Hunde mit, weil sie klein waren und Angstaggressiv.
Sowas will ich nicht in einer bezahlten Welpenstunde.
Und was häufig ist, aus der ehemaligen Welpengruppe ist eine Raufergruppe geworden, dann kommt ein "frischer" Welpe hinzu...und Zack hat man das was Knabbermöhre beschrieben hat.Weshalb man nun da zuguckt, verstehe ich beim Neuhundehalter nicht, und dem Trainer würde ich was erzählen und mich schriftlich beschweren.
Aber wenn alle immer nur zugucken, wie so mit Tieren umgegangen wird, ändert sich nichts. Ich mein mein Geld zurückgefordert und ein Gespräch mich dem Vorstand gefordert.
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