Hund frisst draußen – wie besser kontrollieren?
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Weltenbummlerin -
30. August 2016 um 21:44
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@Wasser: Habe inzwischen etwas mehr Übung, um den Kiefer zu öffnen, und konnte so eine plattgefahrene Maus wieder herausziehen. Igitt!
Aber dass ein Hund eine tierische Beute jemals seinem Menschen bringt - wie eine Katze - kann ich mir nicht vorstellen. Mein Ziel ist eher, dass er diesen Leckerbissen gar nicht erst aufnimmt.
Seit kurzem haben wir mit dem Giftködertraining begonnen und auch damit, Eika an einen MK zu gewöhnen. Diese Sicherung finde ich weiterhin nicht schön, aber sie ist wohl unumgänglich.Gestern konnte ich die Kleine gerade noch von einer toten Ratte wegziehen - leider liegen hier am Feldrand immer wieder tote Tiere herum -, ob durch Training selbst diese Beute einmal vom Hund ignoriert werden wird?
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Hi,
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Klar können Hunde lernen Beute zu bringen. Gibt einige, die werden extra dafür gezüchtet.
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ob durch Training selbst diese Beute einmal vom Hund ignoriert werden wird?
Ja, geht alles.
Futter anzeigen - MarkertrainingMarkertraining -
@Paulamal2: Beeindruckendes Trainingsresultat! Allerdings geht es ja um das Anzeigen von Futter, nicht um das Apportieren von Essbarem, von dem @Wasser sprach.
@flying-paws: Natürlich gibt es Spezialtrainings für ausgewählte Hunde, die als Assistenzhunde alles mögliche bringen lernen oder als Jagdhunde auch geschossene Enten apportieren können, ohne diese zu verspeisen - aber dies ist nicht meine Alltagssituation.
Laut meinem Hundetrainer gilt es, sich zu entscheiden: Will ich, dass mein Hund Essbares anzeigt - wie im o.g. Video zu sehen -, oder will ich, dass er an Essbarem vorbeigeht, ohne es zu beachten.
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@Paulamal2: Beeindruckendes Trainingsresultat! Allerdings geht es ja um das Anzeigen von Futter, nicht um das Apportieren von Essbarem, von dem @Wasser sprach.
@flying-paws: Natürlich gibt es Spezialtrainings für ausgewählte Hunde, die als Assistenzhunde alles mögliche bringen lernen oder als Jagdhunde auch geschossene Enten apportieren können, ohne diese zu verspeisen - aber dies ist nicht meine Alltagssituation.
Laut meinem Hundetrainer gilt es, sich zu entscheiden: Will ich, dass mein Hund Essbares anzeigt - wie im o.g. Video zu sehen -, oder will ich, dass er an Essbarem vorbeigeht, ohne es zu beachten.
Selbst meine BX hat mir mit ca 1/2 Jahr eine tote Wasserratte gebracht.
Den Glanz in seinen Augen werd ich nie vergessen
meinen Ekel auch nicht 
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Laut meinem Hundetrainer gilt es, sich zu entscheiden: Will ich, dass mein Hund Essbares anzeigt - wie im o.g. Video zu sehen -, oder will ich, dass er an Essbarem vorbeigeht, ohne es zu beachten.
Und wie will dein Trainer das hinbekommen?
Der Hund soll diese ignorieren?
Oder soll er sie meiden?Das ist der aversive Ansatz.
Geht, aber denke dran, dass du ein super Timing brauchst, wenn du strafen willst.
Ich kenne so erzogene Hunde nur als "heimlich-Beute-fresser" und als noch schneller Abschlinger.
Ausser man bringt den Hund punktgenau ins Meideverhalten.
Hier ist nur die Gefahr, dass es zu einem Vertrauensbruch zwischen Mensch un Hund kommen kann.Lass dir bitte ganz genau erklären, was dein Hundetrainer mit deinem Hund machen will.
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Natürlich kann man das trainieren. Und dennoch ist es erstmal völlig normal. Man trainiert ja auch in anderen Bereichen "normales Hundeverhalten" um oder ab.Wenn Hunde von Beginn an lernen Beute zum Menschen zu bringen ist es einfacher als wenn sie immer nur ihre Beute weggenommen bekommen. Beute aus dem Maul eines anderen nehmen ist bei Hunden nicht üblich. Welpen nehmen von erwachsenen was aus dem Maul, aber dass ein Hund zum andern geht und Sachen aus dem Maul nimmt gibt es nicht.
Dewegen kann das nur ein Notfallmanagement sein.
Junge Hunde müssen lernen uns Menschen ihre Beute zu bringen. Das ist letztlich nichts anderes als Apportieren. Und ich bau das auch so auf.
Ich denke vielen HH ist gar
nicht klar, in welchen " Konflikt " ( aus Hundesicht) man da eigentlich trainiert.
Die Mühe lohnt sich aber . -
flying-paws: Natürlich gibt es Spezialtrainings für ausgewählte Hunde, die als Assistenzhunde alles mögliche bringen lernen oder als Jagdhunde auch geschossene Enten apportieren können, ohne diese zu verspeisen - aber dies ist nicht meine Alltagssituation.
Dann bin ich von ganz vielen Ausnahmen umgeben.
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Ich auch :-)
Selbst der DHS einer Bekannten bringt alles. Und sie will das nicht mal. Aber er will dass sie ihr die Kröten wirft :-)
(Manchmal ist die Belohnung vom Hund gewählt gar nicht so schön, zum Beispiel wenn man fast in Ohnmacht fällt, wenn man eine Kröte sieht. Diese dann unversehrt gebracht zu bekommen, kann einer Herausforderung sein, nicht nur für die Kröte.)
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