Wie macht ihr das mit Besuchen bei Freunden und Bekannten, die selber Hunde haben??

  • Ich schrieb ja: "Aus meiner Sicht".

    Für mich heisst ein Besuch bei Freunden (vor allem wenn es ums Essen geht, nicht 1 oder 2 Stunden, sondern 4 bis 8 Std.). Wenn ICH meinen Kofferraum komplett auflassen würde, würden MEINE Hunde spätestens nach 1/1 bis Einer Stdt., sptästens aber wenn sie sich ausgeruht haben, sebsttätig anfangen, die Gegens zu erkunden und zu sichern. Vor allem würden sie versuchen zu mir zu kommen, wenn sie wüssten, dass ich in der Nähe bin. Das ich die auf vielen Hundeplätzen praktizierte, "Hund gehört in Kofferaum, weil er sonst stört", an sich für eine unmögliche Handlungsweise halte, brauche ich zumindest den älteren Usern hier nicht zu erklären. Wenn ich was für den Kofferaum will, dann kauf ich mir einen Koffer. Keinen Hund. Deshalb gilt für mich auch nicht, dass der Hund daran gewöhnt ist. Auch Hunde die nie Menschen sehen und ihr Leben in einem halbunklen Bretterverhau verbringen, sind daran gewöhnt. Spaß macht es ihnen in der Regel trotzdem nicht.

    Aber selbst wenn man Hunde wie Koffer betrachtet: Es kommt halt auf die Dauer und den Charakter des Hundes an. Auf die Asusentemperaturen (wir treffen uns mit unserern Freunden auch im Hochsommer und im Winter, und nicht nur bei 18 Grad, leicht bewölkt und mit leichter Brise) und die sonstigen Umstände (Eine längere Hunderunde machen wir eben auch nur bei bestimten Wetterlagen und z.B. nicht, bei Temperaturn über 30 Grad). Naja und eben auf die Grundeinstellung zum Hund, dessen Haltung und dem Umgang mit ihm. Und mir würde es (wie gesagt, ist meine Sicht und die Art wie ich, bzw. wir mit Hunden umgehen) nicht im Traum einfallen, unsere Hunde längere Zeit allein im Kofferaum zu lassen.

  • Wenn ICH meinen Kofferraum komplett auflassen würde, würden MEINE Hunde spätestens nach 1/1 bis Einer Stdt., sptästens aber wenn sie sich ausgeruht haben, sebsttätig anfangen, die Gegens zu erkunden und zu sichern.

    Ja, wenn man ein Auto hat, welches nicht darauf ausgerichtet ist die Hunde im Auto zu lassen, dann passiert sowas schon.
    Aus meinem Kofferraum kommt kein Hund raus, solange ich sie da nicht rauslassen. Weder können sie selbst den Kofferraum einfach verlassen, noch von Fremden herausgelassen werden. ;)

  • @Herdifreund
    "Monster" ist mein Kosename für meine Hunde und hat weder mit Größe noch mit Gewicht noch mit Benehmen zu tun.
    Sind eben meine "Monster".
    Fertig.

    Meine Hunde springen nicht "auf andere drauf", dürfen sie auch gar nicht.
    Aber sie spielen sehr grob, vor allem Renn- und Raufspiele, bei denen sie schon mal rempeln und gerne ihre Pfoten benutzen.
    Mit kleinen Hunden will ich sie nicht spielen lassen, weil ich (ICH ganz persönlich) Angst habe, dass sie sich im Spiel auch mal zu sehr reinsteigern könnten.
    Vor allem wenn ein kleiner Hund auch sehr "wild" spielt.

    Mein Beitrag drückt nur aus, was ICH PERSÖNLICH mit MEINEN Hunden machen würde.
    Das war ja auch die Fragestellung.
    Wenn du anders besser findest, kannst du es ja anders machen :ka:

  • Ich kann meine Hunde zum Glück recht problemlos mit nehmen zu Freunden. Eine Freundin hat einen älteren Spitzmischling, da müssen wir manchmal schauen, dass er Jaffa nicht bedrängt, aber das lässt sich mit einem leichten Ermahnen abstellen, meine Cousine hat einen Basset, den finden meine beiden eher komisch und ignorieren ihn. also eigentlich suchen sie sich ne Ecke zum schlafen (Jaffa bevorzugt auf meinem Schoß) und geben Ruhe.

  • Meine Hunde lieben ihren Kofferraum. Er ist ihr zweites Zuhause und lieber immer überall hin mit und im Kofferraum warten, als zuhause zu bleiben, ist ihre Devise.
    Sie schlafen unterwegs teilweise nachts dort, der Kofferraum ist einfach Teil ihres Lebens und nein, meine Hunde kommen nicht darein weil sie stören, sondern weil dort Ruhe ist, sie ausruhen können und sie einfach weder große Menschenfreunde, noch große hundefreunde sind.
    Selbst tagsüber, wenn sie auf dem großen Gelände frei unterwegs sind, dass Auto im Hof steht und der Kofferraum und die box offen ist, steigen die selbstständig ein und legen sich in die box. Sie könnten auch ins offene Haus, könnten weiter über das Gelände streunen, aber immer wieder finde ich sie zusammen gerollt in ihrer box im Auto.

    Und ich bin ebenfalls bei jedem Wetter mit den Hunden gassi und unterwegs. Meine kelpiehündin findet es temperaturtechnisch erst ab 25 Grad Celsius angenehm, ab 30 grad geht Ihre wohlfühltemperatur erst richtig los. Bei regen, Wind und Kälte wird die ungenießbar und ohne Mantel geht die bei Kälte kaum zum pinkeln raus.

    Und meine Hunde werden sicher nicht wie Koffer behandelt, das würden die sich auch nicht gefallen lassen. Ihre rückzugszone im Auto ist ihnen dennoch heilig.
    und vor allem am hundeplatz oder beim hütetraining brauchen sie und genießen Sie diesen Ort. Es ist einfach sehr anstrengend kopfmässig, aber auch körperlich.
    Und natürlich kann nicht jeder seinen Hund mit ins Vereinsheim nehmen. (Verträglichkeit, enge, dreck, Ressourcen, usw.)
    Das Vereinsheim ist für Menschen da, nicht für Hunde. Jetzt kann man entweder seinen Hund ohne Schutz draußen anbinden, oder ihn im Auto lassen.

    Und anderen zu unterstellen sie würden ihre Hunde wie Koffer behandeln, finde ich ein starkes Stück.
    Ja, ich habe Hunde, ich liebe meine Hunde, aber mein ganzes Universum dreht sich nicht nur um sie. Ich bin nicht nur Hundebesitzer, ich bin auch noch eigenständiger Mensch und meine Hunde und ich sind nicht aneinander gekettet und jeder Gedanke meines Lebens gilt nicht nur ihnen.

    Mag sein, dass das andere nicht ok finden, aber meine Hunde und ich leben so sehr gut.
    Und Gegenstände sind meine Wuffs nicht. Nur das Zentrum des Universums halt auch nicht.

    Lg

  • Meine Hunde und besonders der Mexx liebt seinen Kofferraum ebenfalls. Man stelle das Auto mit geöffnetem Kofferraum irgendwo ab - nach 5 Minuten legt sich Mexx da rein und schläft dort.
    Wenn es darum geht, Ruhe zu finden, ist meinen Hunden ein kleiner Raum weit lieber als offene Fläche mit viel Raum.
    Jemandem zu unterstellen, die Hunde nicht zu lieben und wie Koffer zu behandeln, weil sie eben mal im Kofferraum warten müssen, finde ich ein starkes Stück und höchst unverschämt, um ehrlich zu sein.

    Naja. Zum Thema.

    Also ich lasse meine Hunde meist Zuhause oder eben im Kofferraum, je nach Situation. Bei Familienmitgliedern oder guten Freunden sind sie auch mal dabei. Ich mach das eben vom Einzelfall abhängig und hab da jetzt keine standardisierte Vorgehensweise.

    Prinzipiell gilt, dass ich zu Felia nicht einfach jeden x-beliebigen Hund setzen kann und erwarte, dass sie sich freut. Da muss ich schon Managen und ein Auge drauf haben. Mexx ist unkomplizierter in der Hinsicht, mit dem ginge das einfacher.

  • Bei ein paar wenigen Freunden kommen die Hunde mit rein. Bei allen anderen bleiben sie im Auto/Anhaengee. Ist es dafuer zu warm, bleiben sie daheim oder kommen bei Freunden in den Auslauf.

    Wir koennen sie natuerlich mit rein nehmen, weil das fuer irgendwen netter ist. Waere lustig mit mind. 11 Hunden, wovon einige unvertraeglich sind :hust:

  • Ich bin ja froh über meine mit quasi allem verträgliche Sonnenscheinchen...

    Zum Thema "Koffer": jemand, der nie ernsthaft auf einem Hundeplatz war bzw nur einem Hund und keine Ambitionen für Vereinstätigkeiten hat kann seinen Hund ja gerne wahlweise anbinden oder direkt heimfahren.
    Aber wenn ich daran denke dass sich dann drin locker 15,20 Hunde tummeln.. da fahr ich dann freiwillig :D

    Darcey kann übrigens zuhause NICHT allein bleiben. Im Auto funktioniert das dafür spitzenmäßig, da wird sich eingerollt und gepennt.

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