Wie macht ihr das mit Besuchen bei Freunden und Bekannten, die selber Hunde haben??
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Ich glaube aber auch, das die dann sicher auch schon ein bestimmtes Gewusel kennen, ihr seit oft unterwegs, die Hunde kennen sich, auch wenn es mal enger wird,... und es scheint ja generell eine eher fröhliche Bande zu sein.
Sieht man ja auf den Gruppenbildern auch schön.

Für Kami wäre das echt eine Zumutung, die ist nicht böse, aber die würde keine Ruhe finden. Die macht auch gern bei Spaziergängen ihr Ding. Die würde auch keinen Liegeplatz verteidigen,...
Sie liegt dann hier bei Besuch oft auf dem Bett oder Sofa, weil sie weiß Besuchshunde dürfen da nur mit "Einladung" rauf. Würde der/die trotzdem draufspringen, würde sie halt runter gehen. Aber dort liegt sie dann, weil sie weiß das ist ihr "sicherer Hafen".
Also sie macht nix, aber Spaß hätte sie bei so großen Gruppen sicher nicht. Kennt sie nicht und sucht auch von sich aus seeeehr selten Kontakt zu anderen Hunden, gespielt hat sie bis jetzt noch nie.
Sowas ist ja Erziehung, Gewöhnung, Erfahrung aber sicher auch Typ Frage.
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Wenn es um Hunde geht, die er kennt, ist Spuk total easy, er findet keinerlei Ressourcen verteidigungswürdig und ist mit gut bekannten Hunden einfach klasse. Einzige Ausnahme: Wenn er irgendwo rumliegt und der andere Hund rennt flott auf sein Gesicht zu, gibt's ne Ansage. Unspektakulär, unblutig, kurz und knackig.
Mit den Hunden meiner Freundin mussten wir anfangs sehr managen, weil der eine ein elender Stänkerer ist, provoziert und auch bei Gelegenheit mit den Zähnen voran draufgehen würde. Da ist erziehungstechnisch nichts zu wollen, er ist ein ehemaliger Straßenhund, der die eine oder andere Macke davongetragen hat, als man versuchte, ihn zu strangulieren. Maulkorb geht bei ihm nicht, da er beißen würde, sobald man den Korb wieder abmacht.
Als ich Kati zum ersten Mal in der neuen Wohnung besucht habe, wurde der Kleine deswegen neben seinem Nest an die Heizung gebunden, wir haben die Ecke, in der er lag, mit einem Karton abgesperrt, damit keiner an ihn ran gehen kann, und er musste einfach damit leben, dass Spuk jetzt auch zu Besuch ist.
Inzwischen können Menschen und Hunde entspannt auf der Couch rumhängen (der Kleine darf grundsätzlich nicht drauf, weil das in akutem Größenwahn seinerseits endet
), ohne dass mehr als ein schiefer Blick in Spuks Richtung passiert.
Wie @corrier schreibt, wir zwei kennen uns einfach schon ewig, die Hunde untereinander kennen sich auch und wir haben eine ziemlich ähnliche Einstellung bzgl. Hundeerziehung und Zusammenleben mit Hunden. Deswegen funktioniert so was bei uns sehr gut, auch wenn bei diesem Kampfzwerg die Voraussetzungen denkbar schlecht scheinen. -
Unsere bleiben zu Hause, wenn wir zu unseren Freunden fahren und umgekehrt, lassen die ihre zu Hause, wenn sie zu uns kommen. Die Hunde kennen und verstehen sich eigentlich. Wir gehen fast jeden Tag zusammen spazieren und waren auch schon viermal gemeinsam im Urlaub. Im Ferienhaus wenig Probleme, ein bisschen musste man schon schauen, aber insgesamt ok. Da die Bo allerdings sehr territorial ist, darf bei uns halt kein fremder Hund rein.
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Gio und Sookie sind da total problemlos. Ressourcen verteidigen die gar nicht und sie freuen sich immer über Besuch. Ist es ein Rüde, zeigt Gio manchmal, dass auch er einer ist - und zwar ein ganz toller. Aber das macht er nur über Körpersprache und ohne den anderen zu bedrängen. Er macht sich halt groß, Rute steil nach oben, Kopf etwas hoch und dann stolziert er durch die Wohnung
Soll er, solange er niemanden bedrängt oder angeht.Bei Pia sieht das anders aus. Hunde in unserer Wohnung sind richtig schwierig. Würde ich sie machen lassen, dürfte der Besuchshund an der Wohnungstür liegen - und zwar wie eine Statue. Täte er das nicht, würde sie ihn immer wieder keifend in der Bewegung einschränken.
Wir bekommen selten Hundebesuch. Ganz selten hatten wir mal die Hündinnen meiner Eltern zum Sitten da. Da kommt Pia in ihre Box, wenn sie meint, sie muss wen einschränken oder ankeifen.
So gut wie jeden Samstag sind wir bei meinen Eltern und deren 2 Hündinnen. Auch dort meint Pia, sie müsse alle in ihren Bewegungen einschränken und ankeifen. Dann kommt sie halt auch in ihre Box. Sie bekommt auch immer wieder die Chance, sich "anständig" zu verhalten. Aber verhält sie sich so unsozial fliegt sie wieder in ihre Box. In der sie übrigens sofort runterkommt und schnell einschläft.
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Oh wie schön, so viele nette Berichte. Scheint ja generell nicht ganz einfach zu sein.... ich hatte halt das erste mal die Situation mit zwei jungen Hündinnen in gleichem ALter und Grösse - und so, dass WIR der Besuch waren.
Die Hündin meiner Freundin war auf jeden Fall diejenige, die "angefangen" hat... die Methode " Wer sich benimmt, fliegt raus" hat sie auch praktiziert - ihre Hündin wurde dann weggesperrt. Ich glaub, dass ist für den Hund, der in seinem zuhause ist, aber nicht so optimal. Nach meinem Gefühl war die Hündin davon nur noch mehr in
" Angriffslaune", wenn die beiden sich dann wieder getroffen haben.Meine Kleine ist halt zuhause mit unserem grossen Rüden und am Stall mit diversen verschiedenen Hunden aufgewachsen und hat kein Problem mit anderen Hunden, die ihre Ressourcen verteidigen - sie gibt dann sofort nach.
Aber dass sie von der anderen Hündin ziemlich prompt die Zähne im Fell hatte, dass hat sie so garnicht kapiert. Beim letzten Gerangel hatte sie einige Zahnlöcher im Hinterteil
- das war ihr definitiv zu viel , da ist sie mit einem Satz ins Auto gesprungen und wollte abreisen ... Und ich wollte danach ehrlich gesagt auch nix mehr riskieren.Ich hatte ein bisschen Sorgen, ob der Vorfall Folgen hat und sie jetzt unentspannter mit anderen Hunden ist - ist aber gottseidank nicht so. Sie ist eher ein bisschen souveräner geworden durch die ganze Reise mit vielen neuen Eindrücken, achtet mehr auf mich und die Umgebung und rennt nicht mehr so völlig gedankenlos als hüpfender Flummi in jede Situation rein.
Lg, Elzbeth
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die Methode " Wer sich benimmt, fliegt raus" hat sie auch praktiziert
Ich halte es eher so, das die Hunde beobachtet werden, und es im besten Fall gar nicht dazu kommt, das sich einer nicht benimmt!
Dann hat man auch das ProblemNach meinem Gefühl war die Hündin davon nur noch mehr in
" Angriffslaune", wenn die beiden sich dann wieder getroffen haben.nicht!
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Aber dass sie von der anderen Hündin ziemlich prompt die Zähne im Fell hatte, dass hat sie so garnicht kapiert. Beim letzten Gerangel hatte sie einige Zahnlöcher im Hinterteil
Naja, anscheinend weiß die andere Hündin das ihr Verhalten so in Ordnung geht.
Ich hätt schon bei der Klopperei so gebrüllt das den Hunden die Ohren schlackern, bisher hat das bei Zickereien immer gereicht das die Hunde auseinanderfahren und ab dann wird strengstens im Auge behalten.Bei uns ist sowas nie ein Problem, je mehr desto besser ist das Motto vom Kleinen und der Große ist auch zufrieden solange er nen Rückzugspunkt hat.
Ich behalte Hunde die ich nicht kenne immer im Auge, damit mir da eben nicht schon die Anfänge entgehen, die bei euch wohl übersehen wurden.
Hier läuft alles, egal ob Rüde, Hündin, kastriert, intakt. Und wer glaubt zicken zu müssen wird erleben das ich immer die größere Zicke bin.Und ich hab dann auch kein Problem den Stressor irgendwo anzubinden oder wegzusperren. Wer sich nicht benimmt kriegt Ärger.
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ich lasse sie daheim.
Ziva ist sehr territorial und zeigt das dem anderen Hund sehr deutlich. wäre sie alleine würde ich vielleicht sagen ok, wir machen es über Management. aber dazu kommt Hecci der gerade in einer Sturm und Drang Phase ist - Mädels müssen sofort "klar" gemacht werden und Jungs muss man zeigen dass man den grösseren hat.
nö, darauf habe ich einfach keinen Bock. ich will die Zeit mit dem Menschen geniessen und nicht dauernd Polizei spielen.Besuche ich eine Freundin mit Hund und weiss dass es ein längerer Tag wird dann kommen die Hunde mit, wir gehen alle gemeinsam spazieren und meine zwei warten dann halt im Auto.
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Ressourcen so weit wie möglich wegräumen und getrennte Liegeplätze.
D.h., wenn ihr esst, die Hunde nicht gemeinsam unter dem Tisch rumlungern lassen, sondern jeder Hund muss auf seinen Platz.
Und wer nicht hören will, wird eben angeleint
, da würd ich keine Gnade kennen...
Mag sein, dass ich da übervorsichtig bin, liegt vielleicht daran, dass v.a. meine Hündin schon mal grantig wird, wenn andere Hunde (auch bekannte) zu aufdringlich werden.
Außerdem gibt es bei uns im Bekanntenkreis kaum gleich große Hunde. Ich hab immer ein wenig Angst, dass bei kleineren Hunden was kaputt geht. Meine Monster spielen sehr körperbetont und grob.
Und wenn 38kg auf 10kg draufspringen, hätt ich da schon Bedenken.
Zuhause ist es bei uns sowieso eher schwierig. Das geht nur, wenn man vorher zusammen Gassi war und dann gemeinsam reinkommt.
Allerdings fällt es mir relativ leicht, die Hunde dann auch auf Abstand zu halten.
Große Spieler sind meine nicht.
Und nach anfänglicher Aufregung lassen sie sich recht gut ausbremsen.
Allerdings waren wir auch noch nicht mit anderen Hunden über einen längeren Zeitraum auf so engem Raum (wie eben im Urlaub).
Für ein paar Stunden schaut das natürlich nochmal anders aus, das ist mir schon klar.Resosourcen so weit wie möglich wegräumen: Ja. Aber nur, wenn man weiss (und das sollte man), dass die eigenen Hunde "ihre" Ressourcen auch verteidigen. Meine z.B. spielen nicht und haben ausschließlich mit Leckerlies Probleme, die man ihnen direkt gegeben hat. Ein Leckerlie in den Raum geworfen bedeutet: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Und wenn es der Gasthund ist. Und wenn ein Gasthund die Kiste mit den Stofftieren ausräumt, dann ist ihnen das völlig egal. Die Dinger interessieren sie so ungefähr 5 Minuten.... Und getrennte Liegeplätze? Warum? Gerade körperliche Nähe vertieft oder schafft soziale Nähe und kann helfen, Spannungen abzubauen, die ohne dies Nähe nicht abgebaut werden können. Wenn Hunde sich nicht leiden können, liegen sie auch nicht nah beieinander und zeigen genau so, dass sie den anderen nicht mögen. Warum sollte man diese Antipathie noch verstärken wollen? Das ist ein bisschen so, wie bei der Erzeugung von Leinenaggression.
Wieso Du Deine Leichtgewichte als "Monster" bezeichnest, ist mir allerdings nicht wirklich klar. Meine wiegen fast das Doppelte und heissen Prinzessin, Löckchen oder schlimmstenfalls Fiona, in Anlehnung an die Ogerprinzessin. Und wieso springen die auf kleine Hunde drauf? Da stimmt irgendwas nicht. Ich hatte schon immer (und das sind immerhin jetzt über 30 Jahre), grosse Hunde und KEINER ist auf Kleine drauf gesprungen. Das würde mir zu denken geben....
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Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, sind Aussagen wie: "...kommen die Hunde mit, wir gehen alle gemeinsam spazieren und meine zwei warten dann halt im Auto."
Stunden??? So lange dauern bei mir Besuche bei guten Freunden. Was haben die armen Viecher denn getan um so bestraft zu werden? Warum läßt man sie dann nicht zu Hause, wo sie sich sicher wohler fühlen als in einem überheizten oder einem ausgekühlten Kofferraum, in dem sie sich kaum bewegen können. Also ICH liebe meine Hunde und versuche immer den bestmöglichen Weg zu finden, allen (also nicht nur mir, sondern auch den Hunden) gerecht zu werden. Aber auch dabei gilt: ICH wollte Hunde, also gehen die Hunde im "schlimmsten" Fall vor. Ich würde nie auf die Idee kommen einen Hund in den Kofferaum zu sperren, damit ICH Spaß haben kann.
Und was heisst "Benehmen"? Meine Hunde sind in unserem Haus zu Hause. Das ist IHR Territorium. Das habe ICH ihnen dadurch zugewiesen, indem ICH sie angeschafft habe. Und sie benehmen sie je nach Charakter, genau so, wie Hund sich in seinem Territorium benimmt: Hündisch. Genau das Gleiche gestehe ich jedem Gasthund zu: Das ist SEIN Territorium. Weiss ich dass gehe ich da entweder gar nicht oder nicht mit Hunden hin. Und das Gleiche erwarte ich von unserern Hundefreunden, was aber in gegenseitigem Verstehen genau so praktiziert wird. Noch nie hat ein Schäferhund unseren Garten, geschweige denn unser Haus betreten. Unsere hassen Schäferhunde bis aufs Blut. Aber es ist IHR Terrotorium. Warum sollte ich sie dazu zwingen, den Geruch und die Anwesenheit eines solchen Hundes zu ertragen und sie wegsperren? In der Regel weiss man doch wie der eigene Hunde tickt und kann entsprechend vorsorgen? Pauschalisieren läßt sich da gar nix. Ausser man hat, aus meiner Sicht, ein sehr eigenartiges Verhältnis zu seinem Hund.
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@Herdifreund weil du auf meine Aussage abzielst.
wieso soll ich die Hunde zb 6 Stunden daheim lassen wenn ich sie mitnehmen kann?
meine Hunde kennen es im Auto zu warten, schon vom Hundeplatz. und nach 2h Spaziergang im fremden Gebiet schlafen die ein bevor ich die Box abgeschlossen habe.
so sind sie statt 6 Stunden vielleicht 2h alleine in der Box, hatten einen schönen Spaziergang und viel erlebt. ob sie daheim schlafen oder im Auto ist doch schnuppe. mein Auto steht komplett offen - Kofferraum und alle 4 Fenster und im Schatten. immer in meinem Blickfeld (da es in der Einfahrt steht). - Vor einem Moment
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Hallo,
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