Jaulen und Winseln bis die Ohren abfallen
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Sahnekuesschen -
11. Juli 2016 um 14:27
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Hallo ich bin Julia,Ich habe 2 Hunde und davon ist einer nicht wirklich entspannt.. zumindest, wenn sie warten muss. Sie ist 2 Jahre und war ein Straßenhund. Wir haben sie mit 7 Monaten bekommen mit den Worten" Sie ist ein unglaublicher Winsler". Tja, das stimmt wirklich, denn nach nun 2 Jahren wissen wir nicht mehr weiter. Sie ist sehr gut erzogen, kann viele Kunststücke und lieb es neue zu lernen. Wir waren bei Hundetrainern, die meinten Alle.... "Das geht nie mehr weg." Nun will ich aber nicht aufgeben, da es für sie und uns sehr stressig ist. Egal ob in einem Biergarten im Park oder in der Wohnung, wenn Laika warten muss, bricht die Hölle herein. Schrilles winseln steigert sich in eine art "jaul"-reflex. Sie schaut uns bei nicht an, oder wenn nur zufällig. wen sie uns volgt ist es wie eine art "kotackt"-Ruf der alle 20 Schritte abgegeben wird. ( "mhmhmmm!" wie ein Meerschwein) Ist etwas lauter als sie z.B. Ein vorbeifahrender Zug oder Autos, passt sie die Lautstärke an und wird umso lauter. Wir haben es nun immer abgewartet (das geht bis zu einer Stunde) sie ignoriert und solange gewartet bis ruhe ist. Doch es wird nicht besser. Das schlimmste ist, sie jault auch anderen Hunden beim spielen etwas vor (ganz so als würde sie reden). Gehen wir draußen nicht weiter, beginnt der Rabatz. Es ist eine art Ungeduld, aber sie singt auch gerne vor sich hin ( ohne das jemand da ist oder es einen Grund gibt.
" wwwhhhh whhh, auuuhhh, mhmhmhhhh" sie scheint zu komponieren. Ab und zu jault sie wie ein Wolf, aber eher selten und nicht so lange. Leckereien, oder Spielsachen findet sie nicht übermäßig interessant.... und wenn sie dann doch mal kaut, um sich zu beruhigen, winselt wie beim essen weiter. Wie eine art Zwang? Kennt das jemand? Wir wissen nicht mehr weiter, mit unserer Opern-quitscherin 
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Sie ist sehr gut erzogen, kann viele Kunststücke und lieb es neue zu lernen.
Was genau verstehst Du unter "gut erzogen"? Wie habt Ihr denn den Schabernack geübt?
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sie mag gerne Lernen und ist da sehr konzentriert (auch ohne Leckerei) In kreis drehen oder Kommandos nur mit den Fingern, kann sie spielend lesen und lernen. Ich denke das ist ihre art der Belohnung. Sie mag es auch gerne mal ruhig und ist zu allen Hunden und Menschen freundlich und fast ein Clown. Sie kommt auf Rückruf oder ignoriert Hunde an der leine, (die nicht spielen dürfen). Wir haben rund um nur ein Problem, .... es ist laut und schrill und wir werden es nicht los. Ihr ist auf jeden Fall bewusst wen wir warten oder uns auf eine Bank setzen, da hilft, dann auch kein Kunststück- üben mehr. Alle Leute im Park kennen Laika und ihr lautes Problem. Wir werden nicht müde mit ihr zu üben, doch haben nun schon öfter zuhören bekommen, dass das eine Verhaltensstörung sein kann? ( auch von zwei Hundetrainern)
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Mmh. Es könnte auch sein, dass Euer Hund ein Beschäftigungsjunkie ist. Gerade, wenn er über bloße Ansprache Belohnung empfindet ... Das würde im Umkehrschluss heißen, dass Euer Hund im Dauerwartungsmodus ist.
Wie oft und lange geht ihr denn spazieren? Wann, wie oft und wo übt ihr Tricks?
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Ich würde auch eher vermuten, dass euer Hund eher schlecht zur eigenen Ruhe findet.
Wie viel schläft/ruht er denn am Tag? Wie viel action gibt es (vielleicht zuviel?).)Kann er auf Kommando in sein Körbchen gehen und da auch mal eine Zeitlang entspannt bleiben?
Könnt ihr ihn bei Bedarf auch mal auf Distanz zu euch schicken?
Könnt ihr unterbinden, wenn er euch hinter her läuft?
Trefft ihr alle Entscheidungen, einschließlich, wer sich wann wo aufhält (räumliche Begrenzung, auf Distanz schicken)?
Könnt ihr ein Verhalten abbrechen und dem Hund eine Alternative geben (ab ins Körbchen + Kauknochen).
Hört sich ein bisschen so an, als hättet ihr in punkto "Ruhe halten" und auch "Ruhe halten auf Kommando" von Anfang an nichts getan.
All die oben genannten Punkte haben für mich etwas mit Grunderziehung zu tun.
Dressurkunststücke oder formale Kommandos, die nur über die Dressurschiene gehen, haben mit Erziehung aus meiner Sicht nichts zu tun.
Vielleicht ist da der Knackpunkt, dass ihr das Verhalten bei Übernahme des Hundes nicht entsprechend umgeleitet habt (zur Ruhe zwingen) oder im weiteren Verlauf dieses Verhalten sogar unbewusst bestätigt habt (durch Ansprache oder wieder action).Überprüf doch noch mal deinen Alltag mit dem Hund.
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Herrchen geht Morgens eine Stunde vor der Arbeit. Ich komme um 14 Uhr und gehe 2 Stunden und zusammen gehen wir am Abend eine Runde (ca 20 Minuten). Die Tricks macht Laika gerne drinnen. draußen muss sie dafür ja "warten", da macht sie sie auch winselt aber dabei nachmal. Wir haben sie schon mit dem Problem übernommen und schon diese Dame meinte, dass ihr Durchhaltevermögen unglaublich ist . Sie liebt es beim Rad fahren dabei zu sein und kann auch "left" und right" unterscheiden, wo wir ab biegen werden. Wen wir reden kommt sie manchmal nahe an unser Gesicht und starrt uns an und dreht den Kopf von links nach rechts, so las wolle sie nun endlich sprechen lernen. (oder wartet auf ein Kommando). Es ist schon sehr komisch, aber leider auch sehr laut und für viele nicht-Hunde Menschen nicht zu verstehen und wir werden öfter angegriffen deswegen. In der Wohnung ist sie ruhiger, schläft gerne und winselt wen, dann nur für sich z.B. im garten auf der Decke oder wen sie noch warten muss bevor es raus geht. Sie hat echt unglaubliche Power, aber auch ganz KO ist sie des winselns noch nie müde geworden, es klingt dan nur frustrierter und die Töne halten länger " WWWWWWWWHhHHHHHHH".... WWWWHHHH HHH" oder "mmmmhhhhhhhmmmm" ja wie ein Meerschwein

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Ist halt die Frage, ob sie wirklich "Power" hat oder ein Problem damit, mal wieder runter zu fahren. Bis übern Punkt hochdrehen kann man die meisten Hunde, die Frage ist nur, ob man den "Aus-Schalter" auch betätigen kann.
Ich würde es mal testen, wenn man mal ein paar Wochen das Programm drastisch runter fährt, nur langweilige Leinenspaziergänge, ruhiges und konzentriertes Arbeiten (z.B. Schnüffelspiele), nichts Aufpushendes, drinnen Ruhe halten und auch Ruhe vom Hund einfordern, also ins Körbchen schicken, viel Kaumaterial geben (das beruhigt und entspannt), ob sich dann was ändert.
Ich würde vermuten, ja.Und dann hättet ihr die Lösung für das Problem schon an der Hand.
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sie kann ins Körbchen gehen und drinnen ist auch meistens Ruhe. In der Wohnung geht sie uns nicht hinter her. Sie geht von sich aus nur in das Wohnzimmer und den Flur. Im Schlafzimmer/Küche/Kammer oder Bad wurde sie noch nie gesichtet, wen nur mit den Vorderbeinen. Wir hatten uns sofort Hilfe gesucht und die Trainerin meinte, dass wird schon besser werden, aber nie verschwinden und " das sie mit anderen Hunden da sicher Probleme bekommt" das gab es aber nie. Muss sie gezwungenermaßen ruhe halten zittert sie wie Schüttelfrost. sie überfällt auch keinen an der Türe oder springt hoch.
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wir versuchen absolut sie nicht hoch zu drehen, es gibt bei uns keine begrüßen oder tschüss beim gehen. wir haben den knopf noch nicht gefunden, und auch niemand den wir bisher fragten oder kennen.
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Krass. So ein Programm kann wohl kein Hund auf Dauer klaglos kompensieren.
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