Allergieschub - wie lange dauert es?
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lemmingstyle -
5. Juli 2016 um 14:19
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Ich würde auch nicht so schnell zu Cortison greifen, dadurch wird die Reaktion zwar erstmal unterdrückt aber sobald das Medikament abgesetzt ist kommt die Autoimmunreaktion zurück (und meistens nicht gerade weniger) und was dann? Soll der Hund denn dann leiden, oder soll wieder Cortison rein? Und wie lange will man das Cortison geben? Dauerhaft bis es zum Cushing Syndrom kommt? Und dann?
Da gebe ich dir vollkommen Recht, aber bei Caja war es beispielsweise letzes Jahr so schlimm, dass sie sich blutig gebissen hat. Apoquel hat nicht geholfen und auch sonst nichts.
Was hätte ich denn deiner Meinung nach tun sollen? Den Hund leiden lassen? - Vor einem Moment
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Das stimmt so nicht. Cortison unterbricht den Kreislauf den ein Allergieschub auslöst. Wenn danach kein neuer Kontakt mit dem Allergieauslöser passiert ist alles gut. Ich kann zb neuen Kontakt nicht vermeiden, muss also dauerhaft Cortison nehmen um Immunsystem am verrückt spielen zu hindern. Doof aber nicht zu ändern.
Für den Hund geb ich jetzt mal doch den Tipp, da die TE nicht wirklich einsichtig ist. Besorg dir Tavegil in Tablettenform und wenn dein Schwiegerpapa das nächste mal Getreideleckerlis füttern darf (warum wenn mans weiß?
) , dann gibst du dem armen Wuff davon was, bevor er sich wieder zwei, drei oder mehr Wochen quälen muss. Und mal als Tipp- die Reaktionen werden in aller Regel immer heftiger mit jedem Schub. Allein deswegen lässt man es nicht so lange unbehandelt laufen. Aber gut... -
Es ist eben immer eine Abwägungssache, klar gibt es den Punkt an dem auch ich (sowohl mich persönlich als auch für den Hund) mich für Cortison entscheiden würde, aber dieser würde definitiv hinter einer Aussschlussdiät wenn man z.B. Nahrungsmittelallergien nicht ausschließen kann.
Dauerhafte Einnahme von Cortison kommt nun mal meistens mit einer Reihe von Nebenwirkungen die eben leider auch schwerwiegend sein können (wie halt das Cushing Syndrom), hat aber selbst keine Heilwirkung, daher käme es für mich nur im absoluten Ausnahmezustand in Frage (aber für den individuellen Fall muss das natürlich auch jeder selbst entscheiden).Zitat von nepolinoFür den Hund geb ich jetzt mal doch den Tipp, da die TE nicht wirklich einsichtig ist.
Was soll sie denn einsehen? Ich empfinde die TE nicht als 'beratungsresistent nur weil sie nicht jeden Tipp der hier gegeben wird sofort anwenden möchte, so ein Thread kann ja auch erstmal eine Ideensammlung für ein bestimmtes Problem sein

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Was soll sie denn einsehen? Ich empfinde die TE nicht als 'beratungsresistent nur weil sie nicht jeden Tipp der hier gegeben wird sofort anwenden möchte, so ein Thread kann ja auch erstmal eine Ideensammlung für ein bestimmtes Problem sein
Darum geht es doch gar nicht! Sondern dass dem Hund überhaupt nicht geholfen wurde, 10 Tage lang hat man dem Leiden tatenlos zugesehen ohne TA-Besuch! Es ging nicht um das eigenmächtige Umsetzen eines oser aller Forentipps, sondern darum, dass dem sich blutig kratzenden Hund keinerklei fachkundige (!) Hilfe gewährt wurde.
Was du beschrieben hast, hat mit sachkundiger Anwendung von Cortison übrigens herzlich wenig zu tun.
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Mir erschließt sich schon nicht, warum man einem Hund Futter füttern lässt, gegen das er allergisch ist. Und, sorry, wenn man so blöd war so was zuzulassen, dem Hund keine Behandlung zukommen lässt, die sein Leid lindert.'
Ganz nebenbei ist Bravecto auch nicht so ohne.Komische Geschichte. Zumal im ersten Post alles ganz fürchterlich ist und um Rat gefragt wird und nu ist alles rosarot und ... ja, warum wurde überaupt gefragt, wenn es dem Hund doch ganz prima geht?
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Ich wollte nur wissen ab wann der Allergieschub vorbei sein müsste oder ob man doch Hautparasiten testen lassen müsste, aber da die Zeit "noch nicht abgelaufen ist", werde ich das weiter beobachten.
Ich verstehe nicht, wenn man den Verdacht hat, daß der Hund eventuell Hautparasiten hat, daß man dann noch abwartet und das nicht abklären lässt.
Und wenn es Flöhe gewesen wären (was nicht so ist), dann hätte ich ihn auch nicht mit Cortison vollgepumpt, sondern die betroffenen Stellen eingecremt. Gebt ihr bei jedem Flohstich Cortisontabletten? Ich denke nein.
Hier solltest Du unterscheiden zwischen einfachem normalen Juckreiz wegen eines Flohbisses oder einer Allergie gegen Flohbisse. Im letzt genanntem Fall kann je nach Schwere der allergischen Reaktion auch Event. Cortison angebracht sein.
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Zitat von naijra
10 Tage lang hat man dem Leiden tatenlos zugesehen ohne TA-Besuch! Es ging nicht um das eigenmächtige Umsetzen eines oser aller Forentipps, sondern darum, dass dem sich blutig kratzenden Hund keinerklei fachkundige (!) Hilfe gewährt wurde.
Was du beschrieben hast, hat mit sachkundiger Anwendung von Cortison übrigens herzlich wenig zu tun.
Ich habe ja die vorschnelle Gabe von Cortison bei Allergieerkrankungen an sich in Frage gestellt, da es eine Allergie nur überdecken und nicht heilen kann und es deswegen keine Alternative zur Ausschlussdiät darstellt. Bei dauerhafte Gabe können dazu Probleme wie z.B. das Cushing-Syndrom auftreten.
Wie wendet man Cortison denn sachkundig an, so dass diese Kritikpunkte wegfallen würde?
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Ähm, ich lasse meinen Schwiegervater natürlich keine Getreide-Leckerlies mehr geben. Dass er darauf wohl so reagiert ist uns erst im Nachhinein aufgefallen, weil er sich öfter nach Besuchen gekratzt hat, aber oftmals hatten die Jungs dann auch Flöhe. Da aber alle Katzen und Hunde nun Spot-ons drauf hatten und meine Hunde keine Flöhe hatten, gehe ich davon aus, dass es dann doch am Futter lag. Zumal er auch mit schuppiger Haut und Haarausfall zu mir kam und vorher hat er eben auch getreidehaltiges Futter bekommen. Und seit dem er hier ist, hat er schönes Fell und keine Schuppen mehr, auch keine Pupserei.
Ich kann übrigens Bravecto geben wann ich will. Meine Hunde haben sonst jeden Tag bei jeder Runde mindestens 5 Zecken und letztes Jahr musste ich Antibiotika deswegen geben, zudem konnte ein Hund hier nicht laufen weil er eine derartig große Entzündung in der Achsel hatte. Wenn ihr so wenig Zecken habt, schön für euch.
Das geht mir echt auf die Nerven, man muss sich hier für alles rechtfertigen.
Der Hund hat sich an 2 kleinen Stellen blutig gekratzt und sich die Unterwolle in Büscheln raus gekratzt in den ersten Tagen, aber da dachten wir auch noch es sind Flöhe, weil er sich dann auch hektisch kratzt und unruhig ist nachts. Seit dem ist es besser aber er kratzt am Schorf. Soll ich jetzt Kortison geben, weil es abheilt? Gebt ihr bei Wundheilung Kortison? Ich denke nein. Seit dem ich die Stellen entdeckt habe, gebe ich Creme drauf und gut ist es. Er kratzt sich auch ausschließlich da und jetzt sowieso viel weniger. In der Intensität kratzt er sich außerdem auch wenn er im Fellwechsel ist und da fliegen auch die Haarbüschel rum. Mir ist es überhaupt nur aufgefallen, weil ich eben die 2 schorfigen Stellen entdeckt habe.
Warum soll ich alles mögliche testen, wenn die Allergie offensichtlich ist? Dem anderen Hund geht es zudem gut. Wenn es Parasiten wären, hätten das sicherlich auch beide. Ihr könnt gerne weiter meckern, aber wenn mein Hund so leiden würde, dann wäre ich beim TA gewesen. Sammy ist außerdem ein Hund der bei allem übertreibt. Er kratzt sich z.B. nicht normal, sondern wirft sich mit Hauruck hin und betreibt das exzessiv, genauso wie er alles anschlabbert und kein Ende findet. Es gibt so Hunde. Genauso wie er das macht wenn er Aufmerksamkeit will, weil wir ihn dann ansprechen. Ihr könnt jetzt gern weiter schimpfen aber wenn mein Hund so leiden würde und sich alles aufreißen würde, dann wäre ich beim TA gewesen. In meinen Augen war das nicht nötig, aber wenn ihr lieben Gutmenschen jetzt noch weiter meckern wollt, dann könnt ihr das gerne tun. -
Das geht mir echt auf die Nerven, man muss sich hier für alles rechtfertigen.Dann schreibe hier nicht oder erkläre Dich von Anfang an genauer.
Das hier ist ein Forum mit sehr vielen Mitgliedern. Sehr, sehr vielen.Willst Du keine Meinungen oder Rat oder auch (ohjee!!) Kritik an Deiner Vorgehensweise lesen, dann poste hier nicht.
Ganz einfach.
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seit dem kratzt er sich wie wild und kratzt sich ganze Haarbüschel aus. Er schuppt auch mehr und an 2 Stellen war es auch blutig bzw. habe ich Schorf gefunden. Dazu hat er eine fiese Flohstichallergie,
aber wenn mein Hund so leiden würde und sich alles aufreißen würde, dann wäre ich beim TA gewesen.
Ein Hund muss sich nicht alles aufreissen und aufkratzen um zu leiden.
Nach dem, was du schreibst leidet dein Hund.
Allergien sind ein komplexes Ding. Ich weiß wovon ich schreibe.
Paula ist auch Allergikerin und ich bin mit ihr ständig beim TA in Behandlung. Es wurde viel gemacht und getestet. Nun sind seine Mittel ausgeschöpft und wir haben Dienstag einen Termin bei einem Dermatologen.
Selbstbehandlungen und Vermutungen funktionieren bei einer Allergie nicht. Die Ursache muss gefunden werden.
Es kann ein langer Weg sein mit Ausschlußdiäten, Blutbild, Medizin, Haut und Gewebeuntersuchungen, Pricktest u.s.w.
Eine Allergie muss nicht am falschen Futter liegen. Es können auch Parasiten unter der Haut, hormonelle Störungen, Psyche/Stress, Gräser/Pollen, Anal Drüsen u.s.w. sein.
Schritt für Schritt arbeitet man sich durch.
Mein Hund ist mir wert, das ich mit ihr gegen ihre Allergie kämpfe, damit sie hoffentlich bald beschwerdefrei ist.
Eine Allergie kann von einem Jahr aufs andere plötzlich auftreten.
Und man fragt sich : was ist das denn jetzt, das hat sie ja noch nie gehabt.
Lässt man es unbehandelt, kann es von Jahr zu Jahr schlimmer werden.Du solltest es wirklich abklären lassen. Dein Hund leidet.
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