Allergieschub - wie lange dauert es?
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lemmingstyle -
5. Juli 2016 um 14:19
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Es muss auch nicht am Futter liegen. Ein Hund kann auch von einem Jahr auf das andere Jahre eine Pollen/Gräser Allergie bekommen.
Lass es wirklich vom TA abklären.
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Hi,
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Ich habe hier ja auch eine Allergikerin sitzen und Caja hat sich nicht nur gekratzt sondern teilweise blutig gebissen. Ich würde dir dringend den Gang zum Tierarzt, am besten zu einem der auf Dermatologie und Allergien spezialisiert ist, empfehlen und dann auch noch eine ordentliche Ausschlussdiät um herauszufinden, gegen was genau dein Hund allergisch ist um es zukünftig vermeiden zu können.
Auch Caja hat damals Kortison bekommen und es war eine Erleichterung für sie. Sie hat zwar dadurch viel getrunken und musste dementsprechend oft raus, aber sie hat sich nicht mehr gequält und das ist das was zählt.Ich leide selbst unter Neurodermitis und weiß wie einen das ständige jucken in den Wahnsinn treiben kann.
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Aber Leute wieso soll ich jetzt auf den ganzen Quatsch testen lassen wenn es doch offensichtlich ist, dass er sich immer kratzt, wenn er von meinem Schwiegervater Leckerlies bekommen hat?
Ich empfinde das als sowas von sinnlos. Ich gehe wirklich bei jedem Pups zum TA, aber irgendwann ist auch mal gut. Dem Hund geht es jetzt eigentlich gut und da warte ich das jetzt lieber ab und falls er noch einmal sowas bekommt, obwohl er nichts mit Getreide gefressen hat, kann ich immer noch auf alles mögliche testen lassen.
Er kratzt sich übrigens auch wenn er Aufmerksamkeit will, weil er weiß, dass wir ihn dann ansprechen. Ich schicke ihn weg weil ich esse und er kratzt sich. Schlichtweg weil er Büschel verliert hat und an den 2 Stellen jetzt schorfig ist, ist das überhaupt so aufgefallen. Sammy macht egal was, immer alles extrem.
Und wenn es Flöhe gewesen wären (was nicht so ist), dann hätte ich ihn auch nicht mit Cortison vollgepumpt, sondern die betroffenen Stellen eingecremt. Gebt ihr bei jedem Flohstich Cortisontabletten? Ich denke nein. -
Aber Leute wieso soll ich jetzt auf den ganzen Quatsch testen lassen wenn es doch offensichtlich ist, dass er sich immer kratzt, wenn er von meinem Schwiegervater Leckerlies bekommen hat?
Weil du in deinem ersten Post geschrieben hast, dass du vermutest, dass er eine Getreideallergie hat.
Das heißt für mich, dass du es nicht sicher sagen kannst. Deshalb die Ausschlussdiät um zu schauen auf was er genau reagiert, damit du da zukünftig einen riesengroßen Bogen drumherum machen kannst.Und wenn es so schlimm ist, dass er sich Fellbüschel ausreißt, ja, dann würde ich temporär Kortison geben um ihm das Leben zu erleichtern.
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In deinem ersten Post ist alles fürchterlich, jetzt wird es bei jedem Post weniger schlimm. Was denn nun?
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Du warst nicht beim Tierarzt, das habe ich vermutet, wollte es aber noch einmal von die selbst hören. Deshalb nur der eine Fragesatz.
Ich habe auch einen Allergiker hier und als sie sich gekratzt hat, war ich innerhalb von Stunden beim TA. Nachdem ich mich bei ihm entschuldigt habe, wegen des kurzfristigen Termins meinte er, dass dies ein Notfall sei und er deshalb auch nachts um 3 in die Tierklinik fahren würde, weil dieser Juckreiz für den Hund unerträglich ist.
Ich konnte nicht glauben, dass du tatsächlich vom 23.6. bis zum 5.7 zusiehst wie er sich rumquält und sich das Fell raus kratzt, ohne ihm zu helfen.
Genauso ist es bei Durchfall und Magenschmerzen. Ich kann nicht nachvollziehen, dass du weisst, dass dein Hund Schmerzen hat und nichts dagegen tust.
Du vermutest, dass er eine Getreideallergie hat, wissen tust du es nicht. Die Gewissheit kann aber nur eine Ausschlußdiät bringen. Momentan sind alle möglichen Allergene unterwegs und für Allergiker ist jetzt eine richtig schlimme Zeit.
Also nimm deinen Hund bring ihn zum TA, damit der Juckreiz, der Durchfall und die Magenschmerzen endlich aufhören. Schließlich hast du die Verantwortung für deinen Hund. Er ist darauf angewiesen, dass du das richtige tust. Alleine helfen kann er sich nicht.
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In deinem ersten Post ist alles fürchterlich, jetzt wird es bei jedem Post weniger schlimm. Was denn nun?
Er hat sich in der Zeit viel gekratzt, das stimmt. Aber es ist in den letzten Tagen sehr viel besser geworden, sodass er nur am Schorf rum kratzen möchte, was aber am Abheilen ist und deswegen juckt. Da kommt Wundcreme drauf und gut ist. Die Haare fliegen noch, weil die einfach lose sind und nicht alle beim Kämmen sofort raus gehen.
Ich habe mir nur Sorgen gemacht, weil mir nicht klar ist wie lange ein Allergieschub andauert, wenn man den Auslöser nicht weiter zuführt. Wie lange das dauert bis es aus dem Körper ist.
Ich bin mir zu 99% sicher, dass es an dem Futter lag, welches mein Schwiegervater gefüttert hat, wieso sollte ich jetzt auf alles testen lassen?
Und Bauchweh haben Hunde nun mal ab und zu. Habe ich auch und da das am Nassfutter lag und ich dieses nicht mehr füttere, ist das jetzt auch weg. Kann ja wohl mal passieren, dass man schlecht vertragenes Futter füttert. Ihr tut immer alle so als würde das euch nicht passieren.
Ich klink mich jetzt hier aus, weil mir das zu dumm ist. Wenn es meinem Hund so schlecht gehen würde, wäre ich längst beim TA, denn ich gehe da viel zu oft sinnlos hin, weil ich mir Sorgen um meine Hunde mache. -
Ich bin mir zu 99% sicher, dass es an dem Futter lag, welches mein Schwiegervater gefüttert hat, wieso sollte ich jetzt auf alles testen lassen?
In der Hoffnung, dass du es noch liest: du musst gar nichts testen lassen. Eine Ausschlussdiät um wirklich sicher zu gehen macht man zu Hause.
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Ich weiß das mit der Ausschlussdiät. Meine Hunde bekommen nie Getreide außer sie bekommen Fremdfutter wie bei den Schwiegereltern. Darum lohnt der Aufwand nicht, sie bekommen es bei mir eh nie und er hat so auch nie Probleme mit Juckreiz etc.
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Ich würde auch nicht so schnell zu Cortison greifen, dadurch wird die Reaktion zwar erstmal unterdrückt aber sobald das Medikament abgesetzt ist kommt die Autoimmunreaktion zurück (und meistens nicht gerade weniger) und was dann? Soll der Hund denn dann leiden, oder soll wieder Cortison rein? Und wie lange will man das Cortison geben? Dauerhaft bis es zum Cushing Syndrom kommt? Und dann?
Bei einer Allergie oder Autoimmunreaktion ist es mit einer einmaligen Cortisongabe nunmal in der Regel nicht getan und deswegen sollte man es lieber gleich lassen und erstmal alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen. Dazu gehört bei Allergieverdacht natürlich zu allererst eine vernünftige Ausschlussdiät. Cortison unterdrückt das Problem doch nur und verschiebt es auf später.
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