Hund entscheiden lassen

  • Man arbeitet ein Hundeleben lang daran, dass der HF im Ernstfall das interessanteste und wichtigste für den Hund ist, damit auch im worst case der Rückruf noch funktioniert und dann soll Hinz und Kunz mit dem Hund spielen und mit ihm durch die Gegend ziehen können?
    Welchen Sinn soll das haben?

    Zumal ich Rassen hier habe, denen dieses "jeder Fremde ist ein Freund den man nicht kennt" genetisch prinzipiell widerstrebt.

    Bei uns klappt der Rückruf und Grundgehorsam trotzdem.
    Die Familie ist trotzdem für unsere Hunde das wichtigste ;)

    Es muss ja der Rückruf von Kindern und Leuten funktionieren und das muss ja trainiert werden mit fremden und kindern die die hunde aufdrehen und dann muss der rückruf trotzdem klappen.

    Nur Besuch und vor allem Kinder kommen meistens wegen den Hunden, da sie keine eigenen haben und mit ihnen spielen wollen.

    Auch können Sie ohne Probleme mit ihnen Gassi gehen, so kann ich mich in der Zeit um die Gäste / Feier kümmern, Essen machen, Grillen, .....

    Auch müssen ab und ab Nachbarn mit Ihnen gehen wenn ich krank bin oder Arbeitskollegen wenn ich Termin habe und der Kunde Angst hat.

    Oder jemand leiht sich Ihn aus für seinen Einsatz.

    Die Hundeschule leiht sie sich auch ab und an aus für das training mit Leinen Zicken / Rambos oder Angst Therapie für Kinder / Erwachsenen.

    Du hast doch Dobberman und DSH oder ?
    Die sind Genetisch eher reserviert fremden gegenüber ?

    Die die ich kenne sind offen für fremde und Besuch und haben kein Problem mit Kontakt.
    Kenne keinen Dobberman und DSH (schäferhund allgemein) der in dem bereich probleme macht.

    Da sind Herdenschutzhunde und Hütehunde schwieriger, aber da sie inzwischen auch Familienhunde sind wird da auch dementsprechend selektiert.

    Dafür würde es aber vollkommen reichen, wenn er die Anwesenheit der Fremden akzeptiert. Alles, was in Richtung "Hund findet Fremde gut" geht, wäre mir schon wieder zu viel, da ich dann unterwegs den Hund dauernd ausbremsen muß, wenn er Leute begrüßen ghen möchte o.ä.
    Zu arbeiten hat kein Mensch mit meinem Hund (egal, welchem!), auch an der Leine geht der ausschließlich bei mir oder von mir autorisierten Personen. Und da gibt´s im Moment nur mein Tochter, oder die Leute aus meiner Staffel für irgendwelche Übungen, oder zum "mal-kurz-halten".

    Meine Hunde dürfen auch selber aktiv keinen Kontakt zu Menschen, Kindern, Tieren, Joggern, ... suchen sondern warten bis ich es frei gebe.

    Aber wenn doch mal jemand spontan sie anfasst finden sie es super weil sie eben nur positives damit verbinden.

    Wie oben erwähnt müssen und wollen auch andere Leute meinen Hunde führen können und haben auch keine Probleme damit weil es positiv verknüpft ist.

    Kein Hund muss sich widerstandslos bedrängen lassen. Jeder Hund hat da seine individuelle Grenze und die sollte man auch respektieren. Sogar Newton, dem es ja oft nicht nah genug sein kann, hat sich beim Wesenstest dem Menschenkreis entzogen. Ich finde das ein völlig normales Verhalten.

    Für einen Therapiehund den Du ja hast nicht optimal wen er sich menschen entziehen will.
    Meine haben alle den Eignungstest mit 100% bestanden.
    Meine geniessen sogar Kindergartengruppen :) und Erwachsene erst recht.
    Müssen ja Gruppen in Altenheime / Behindertenheime, Werkstätten ohne Probleme begegnen und die sind krankheitsbedingt meistens distanzlos.

    Nicht unbedingt.....
    ich treffe in meinem Alltag immer wieder Hunde (wenn ich arbeitstechnisch mit anderen Dingen beschäftigt bin und mich nicht um fremder Leute Hunde kümmern kann), die "super sozialisiert" sind.

    Und mir furchtbar freundlich um die Füße wuseln, ihre Nasen in meine Jacken- und Hosentaschen und am liebsten auch in diverse Körperöffnungen rein stecken.....

    Ich fände einen zurückhaltenden Hund da um tausend Klassen besser, auch wenn der mal knurrt.
    Ich möchte mich nämlich nicht wegen so ´nem "super sozialisierten" hinpacken, weil der einfach nur vor meinen Füßen hin und her kaspert.

    Das darf ja auch nicht sein und ist auch nicht so gemeint.
    Meine gehen aktiv zu keinem, erst nach Freigabe.
    Aber dann sind sie 100% positiv eingestellt weil es nur so verknüpft ist ----> Fremde Menschen = Streicheln, Aufmerksamkeit, Spiel, .....

    und den Hund habe ich mir gerade deshalb, weil ich seinen Charakter (und seine rassetypischen Eigenschaften, in diesem Fall die Reserviertheit gegenüber Fremden) mag, ausgesucht.
    Was ich beeinflussen kann, ist die Erziehung und das Verhalten, das der Hund letztendlich zeigt. Aber mein Hund muss andere Leute nicht toll finden oder positiv sehen, um im Umgang mit ihnen völlig unproblematisch zu sein.

    Habe ne Aussie der auch als Reserviert gilt, aber da von der Züchterin an der Kontakt mit fremden geprägt und positiv verknüpft ist, ist er eher zu offen als Reserviert :)

    Kommt immer darauf an worauf man trainiert und welchen einsatz man mit dem Hund möchte.

  • Immer? Jederzeit? In jeder Situation? Das halte ich für widernatürlich und abartig.


    Kommt ja auf den EInsatz drauf an, bei uns hier würde es ohne nicht gehen

    Das ist naiv und einfach falsch.

    Sehe seit Jahrzehnten das es geht und es korrekt ist,

    Das kann man ja Regeln, also, dass die nicht beim Hund ankommen. Kommunikation heißt das Zauberwort.

    Gibt Tierschutzhunde, die sind überhaupt nicht in einen Kurs integrierbar. Die sind auch nicht in der Form trainierbar wie Du das bisher erlebt hast. Die wirklichen Problemfälle landen im Einzeltraining und damit kenne ich mich nun zufällig ganz gut aus.

    Habe unterwegs noch andere Dinge zu tun als 100% der Zeit meine augen auf meine Hunde zu haben, also ist es praktischer wenn meine Hunde fremde Leute als positiv sehen.
    Wenn ein Kind, Kinderwagen, Personen neben uns stehen, sitzen, ... kann man es nicht verhindern das mal eine Hand zum Hund geht.

    Daher gibt es für Tierschutzhunde extra Kurse und Gruppen, unser Hundeschule bietet zb extra Freilauf training für Streuner / Strassenhunde, weil in dem Bereich auch sehr viele probleme mit ihren HUnden haben.

    Kann auch sein, der Hund stirbt vorher weg.
    Eddie ist jetzt 9. 8 Jahre isser bei uns. Seit ein paar Wochen kann er Leckerchen nehmen, wenn uns auf dem Spaziergang 1-3 Leute begegnen (ganz normale, ohne Rad oder Hund oder Regenschirm...).

    Ich freu mich da ja echt drüber. Aber für das, was Du Dir vorstellst, bräuchte der wohl die Lebenszeit von 3 Hunden.

    Stimmt, daher gibt es spezielle Tierschutz Gruppen und Trainer die darauf spezialisiert sind

    Ob nun positiv oder negativ eingestellt - braucht beides das gleiche Management. Bzw. würde ich sogar behaupten, dass mein "Ich hab euch lieb"-Hund viel mehr Management braucht in Menschenansammlungen, als Miss "Ihr seid doch alle scheiße, haut ab". Einfach weil letztere halt so mit einem mitläuft, die anderen ignoriert und erst gemanaged werden muss, wenn da wirklich jemand so dreist ist und ungefragt anpacken will.
    Die Freu-Hunde hingegen würden gern zu den Menschen hin, wenn diese versuchen über Schnalzgeräusche zu locken oder die Hunde ansprechen. Und würden ohne Management bzw. Erziehung zu "Es hat dich nix zu interessieren!" viel öfter Kontakt aufnehmen.

    Ja und wofür soll das gut sein? Warum muss mein Hund mit anderen fremden Leuten spielen, arbeiten oder mit diesen mitgehen?
    Das würde keinem meiner Hunde einfallen - nicht mal Bo, die eine rundum freundliche und sich über jeden freuende Grundeinstellung hat.


    Wurde bisher bei keinem Welpenkurs gemacht den ich hier im Umkreis kenne. Da wird gespielt und im Spiel ein wenig der Abruf geübt - Ende.


    Wenn jemand meine Hunde lockt und aufdringlich ist dann bin ich oft so dreist und lasse die Hunde auf Kommando zu ihm und wenn er sich dann beschwert sage ich "Sie wollten es doch so" ;)

    Aktiv von selber geht keiner meiner Hunde auf etwas oder jemand zu.

    Meine Hunde müssen aus verschiedenen Gründen mit anderen Leuten mit gehen, spielen, usw... Würde anders hier nicht gehen und sehe ich positiv.

    Das was Du beschreibst sind Spielgruppen und keine Welpenkurse.

    Welpenkurse dienen ja der Sozialisierung und Desensibilisierung der alltagsreize.
    Und dazu gehören ja andere Hunde, Menschen, Kinder, Jogger, Rad fahrer, aber eben auch Krücken, Rollatoren, Rollstühle und eben Menschen mit Ganghandicap.

    Ist ja für viele Hunde ein Problem wenn sich jemand anders bewegt als "normal"

    Daher wird bei uns in Einkaufcantren, Kindergärten, Seniorenheime und Behindertenwohnstätten und Werkstätten gegangen um diese Reize zu trainieren.

  • @xerves
    Ich möchte dich nicht angreifen oder so.
    Wenn deine Hunde so sind, schön.
    Aber ich hör bei dir viel MUSS heraus...
    Da fehlt mir etwas die Definition "der Hund als Lebewesen mit Ecken und Kanten, rassebedingte Anlagen, Gefühle (in dem Fall besser gesagt Instinkte)"
    Es hört sich eher so an als sei der Hund ein Roboter der zu funktionieren hat so wie du ihn programmierst.
    :ka:
    Wie gesagt soll kein Angriff sein.

  • @xerves

    Aber ich hör bei dir viel MUSS heraus...

    Ein Hund der an der Gesellschaft bzw am Alltag teil nimmt, muss auch gewisse Dinge und Normen beherrschen um eben teilnehmen zu können.

    So wie wir ja auch diese Dinge beherrschen müssen, ebenso unsere Kinder,

    Wenn der Hund natürlich größtenteils zuhause oder auf dem Dorf oder im Wald unterwegs ist, dann ist es natürlich anders.

  • Wie schon geschrieben - ich habe HUNDE, keine STEIFF-Tiere.

    Wenn Du @xerves lieber ein lebendes Steiff-Tier hast, weil Du dich dann nicht mit dem individuellen Charakter des Hundes ausrinandersetzen musst, ist das deine Sache.
    Mir tun zwar die Hunde leid, weil sie einfach nur funktionieren müssen und nicht als eigenständige Lebewesen wahrgenommen werden, aber wem es gefällt .....

    Nur erwarte nicht, dass alle derart seelenverkrüppelte STEIFF-Imitate als das Ideal ansehen.
    Es gibt zum Glück noch genügend Hundehalter, die ihre Hunde als Hunde ansehen, als eigenständige Lebewesen begreifen.


    Nur Besuch und vor allem Kinder kommen meistens wegen den Hunden, da sie keine eigenen haben und mit ihnen spielen wollen.


    Meine Hunde sin Lebewesen, kein Spielzeug. Wer kein Interesse braucht nicht als Spielzeug herzuhalten, sondern hat in Ruhe gelassen zu werden. Das lernen auch kleine Kinder ganz schnell.
    Yanta war da sehr gut drin ... Einmal mit nem lauten Wuff direkt vor das Kiddi gesprungen als dieses sie ärgern wollte .... Danach reichte auch bei einem ca. 3-4 jährigen Kiddi der Hinweis, dass sie etwas nicht mag und es wurde unterlassen.
    Im Gegenteil, Der Junge erklärte sogar später als seine Schwester in dem Alter war, völlig selbständig seiner kleinen Svhwester, dass man Hunde nicht ärgern darf, dass sie dieses und jenes nicht mögen usw. Er war damals etwa 6-7 Jahre.
    Als sie dann doch mal in einem unbeobachteten Moment in den Futternapf langte, gab es eben ein deutliches Knurren, ein kurzer Schreck ... Und von da an hatte sie auch begriffen "Hunde sind keine STEIFF-Tiere". Haben wir früher alle auf diese Weise gelernt. Und wir haben alle überlebt .... die einzige Bisswunde, die ich als Kind hatte, war von meinem Cousin.


    Zitat von xerves

    Auch müssen ab und ab Nachbarn mit Ihnen gehen wenn ich krank bin oder Arbeitskollegen wenn ich Termin habe und der Kunde Angst hat.


    Mit meinen Hunden geht kein Besuch einfach Gassi ohne mich. Allein schon aus versicherungstechnischen Gründen. Aber schlicht auch, weil es nicht die Aufgabe und in der Verantwortung irgendeines Besuchs ist.

    Zitat

    BOder jemand leiht sich Ihn aus für seinen Einsatz.

    Die Hundeschule leiht sie sich auch ab und an aus für das training mit Leinen Zicken / Rambos oder Angst Therapie für Kinder / Erwachsenen.


    Meine Hunde sind LEBEWESEN, keine Gegenstände, die man verleiht.

    Und schon gar nicht wird einer meiner Hunde ohne mein Beisein für irgendwelche "Pseudotherapie" oder sonstige Spielchen benutzt.

    Sollte ich zustimmen, meinen Hund für solche Zwecke einzusetzen, stehe ich daneben, das Ganze geschieht ausschliesslich unter meiner Aufsicht und ich bin diejenige, die sagt, was akzeptabel ist. Nicht irgendeine andere Person, die meinen Hund quasi wie einen Gegenstand ausleihen will und ihn nach Gebrauch wieder bringt ...
    Gegenstand eben ....


    Ach ja, und meine Hunde haben im Alltag keine Probleme. Weder im Wald, noch im Restaurant, noch in der Stadt.

  • Solltest Dich mal mit Tiergestützter Therapie mit Hunden, Pferden, .... zur Traumabewältigung oder für Behinderte beschäftigen.
    Dann verstehst Du es auch

    Damit ist alles gesagt.

  • Hilfe, wusste nicht, das mein Thread so dolle diskutiert wird...
    Ich denke, wir sollten den Thread beenden, jeder hat eine eigene Meinung und das ist ok so.
    Ich werde Emma nun etwas besser im Auge haben und sie ansonsten, nach wie vor, auch mal knurren, wenn ihr danach ist, ansonsten versuche ich sie besser zu schützen.
    Momentan ist sie eh läufig und geht nicht mit in ein Café ;)

  • Ein Hund der sich in der Oeffentlichkeit bewegt, muss sich an gewisse Regeln halten, ja.
    Die legt aber GsD kein User in irgendeinem Forum fest....
    Das deine Ausfuehrungen bzgl. der WT (aller WT!) falsch ist, wurde hier ja nun schon gezeigt. So ist es auch mit dem 'aber das MUSS der Hund in DE machen/dulden!'


    Jaja...jeder Hund dieser Welt kann xyz lernen. Egal was das Tier vorher erlebt hat etc. Das haette ich dem Panikschweinchen mal erzaehlen sollen :p

  • Solltest Dich mal mit Tiergestützter Therapie mit Hunden, Pferden, .... zur Traumabewältigung oder für Behinderte beschäftigen.
    Dann verstehst Du es auch

    Damit ist alles gesagt.

    Okay ich gebe dir recht, in deinem Leben mit deinem Alltag, sind die Anforderungen an deinen Hund berechtigt. Du hast wahrscheinlich deinen Hund auch dementsprechend ausgesucht.


    Aber ich wohne zum Beispiel in einer Kleinstadt und dann auch noch ziemlich am Rand. Das heißt wir haben viel Freiraum um uns rum. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier ein Mensch ungefragt an unseren Dicken kommen könnte, ist sehr viel geringer als bei dir. Nun leben wir auch noch sehr zurückgezogen, hier kommen keine Massen an Besucher gleichzeitig, kleine Kinder sind nur wenige im Verwandtenkreis vorhanden und wir gehen nicht jeden Tag ins vollbesetzte Cafe. Das heißt unser Satoo muss das gar nicht abkönnen. Er muss es erdulden, dass mal was los ist (Handwerker o. doch mal Besuch), aber muss die nicht super toll finden. Und zu uns passt der Dicke mit seiner Unsicherheit und seiner Distanz.


    Das nächste ist kein Angriff sondern soll lediglich das Anders-Sein erklären: In dein Leben würde unser Hund überhaupt nicht reinpassen, der wäre mit jeder einzelnen Situation total überfordert. Klar gewöhnen wir ihn an bestimmte Situtionen, aber nur soweit, wie es unbedingt notwendig ist. Er muss nicht in der U-Bahn fahren, gibts hier gar nicht. Er muss nicht mit auf die Kirmes (will ich dir jetzt auch nicht unterstellen). Dafür kann er alleine ohne Probleme zu hause bleiben, wenn wir das für uns erleben wollen.


    Ich halte nichts davon, Hunde, die den Anforderungen einer Großstadt o. viel besuchten Innenstadt nicht gewachsen sind, in dieser leben zu lassen. Sei dieses nicht geeignet aufgrund von Rasse, Charakter oder schlechter Erfahrungen, ist für mich dabei völlig egal. Es gibt die Menge an Hunden, damit nach Möglichkeit jeder den richtigen für sich finden kann. Der HH muss nur seine Anforderungen wissen und ggf. die Grenzen seiner Hunde akzeptieren und respektieren. Ein Hund muss für mich nicht alles können, er muss nur zu uns und unserem Leben passen. Anforderungen bei anderen Gespannen sind für mich unerheblich, es sei denn ich guck mir was ab.

  • Solltest Dich mal mit Tiergestützter Therapie mit Hunden, Pferden, .... zur Traumabewältigung oder für Behinderte beschäftigen.
    Dann verstehst Du es auch

    Damit ist alles gesagt.

    Das Deine Hunde für ihre Aufgabe besondere Anforderungen zu erfüllen haben, sollte klar sein. Wenn du speziell im Blick auf diese Arbeit Deine Hunde ausgewählt hast, hast Du ja auch im Vorfeld schon auf bestimmte Verhaltensweisen geachtet. Gewisse Dinge sollten vorhanden sein, andere nicht.
    Du solltest also Deine Hunde nicht als Maßstab für die Allgemeinheit betrachten. Und genau das tust du. Jedenfalls kommt das bei mir so an.
    Meine Hunde zum Beispiel haben keinerlei Problem mit überfüllten Bussen, Bahnen, Parks oder Biergärten. (Und nein, sie müssen da nicht ständig hin. Aber manchmal sind sie eben doch dabei) Zufälliges Berühren stört sie auch nicht, das wird ignoriert. In Italien war das ganz extrem. Jeder Italiener hat es anscheinend in den Genen vorbeilaufende Hunde einfach kurz zu berühren. Über Kopf oder Rücken zu streichen, einfach so im Vorbeigehen. Das ist für meine Hunde völlig okay. Also alles gut.
    Aber wenn sie zB im Biergarten unter der Bank liegen, oder im Zug unter dem Tisch - und dann kommt jemand auf sie zu und will sie einfach anfassen - dann dürften sie demjenigen ganz klar sagen das dies nicht gewünscht ist. (sofern ich das nicht schon getan habe)
    Deswegen sind sie noch lange nicht unsozial oder "nicht Gesellschafts/Alltagstauglich".

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