Hund für ungewöhnliche Lebenssituation gesucht
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Darf ich es trotzdem absurd finden, einen Hund ausschließlich danach auszuwählen, ob er in die quasi nach DIN-Norm genormte 20 cm hohe Transportbox passt, egal wie er sonst so ist? Wenn alle anderen Kriterien so egal wären, könnte man ja gleich zu einem Meerschwein raten.
Von ausschließlich war seitens der TE nie die Rede. Aber im Hinblick auf vorangegangene Threads scheinst du ja generell einen nicht immer ganz nachvollziehbaren Interpretationseifer an den Tag zu legen.
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Hi,
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Achso, es geht dir nur um eine persönliche Sache.
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Ich finde, ein tolleres Leben kann ein Hund sich kaum wünschen... immer dabei, mit seinem Menschen neue Orte entdecken, großartig. Ich denke auch, dass ein Terrier gut passen würde.
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Bei 20 cm Flugboxhöhe passt aber nur ein Yorkshireterrier.
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Meine Hunde fänden so ein Leben genial. Aber die sind eben deutlich größer und müssten in den Frachtraum. Womit sie kein Thema hätten.
Wenn es doch klein sein soll, dann geht meiner Meinung nach nur ein Terrier. JRT, Border Terrier, PRT usw. Robuste, harte, wetterharte Hunde. Ich würde einen Welpen holen, der in dieses arbendteuer leben hineinwachsen kann. Deine Eltern müssten bereit sein, deinen Hund zu nehmen, wenn Quarantäne auf den Hund zu käme und du müsstest bereit sein, etwas um den Hund rum zu organisieren. Ist auch eine Kostenfrage. Ein Hund, der im Frachtraum transportiert wird, kostet teils nicht wenig, zudem nehmen manche Fluggesellschaften, Tiere im Frachtraum nur zu bestimmten Jahreszeiten mit, weil es sonst wohl zu kalt wird.
Es gibt sicher einige Hunde, die so ein Leben Mega finden würden.
Überleg dir das trotzdem sehr gut, ganz easy dürfte das nicht werden. Alleine durch die reisebestimmungen für Tiere.Lg
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Huhu,
die kleineren Terrier könnten hier wirklich passen. Also Norwich/Norfolk Terrier, Australian Terrier @Sandy227 , beim Border Terrier und den JRT bzw PRT weiß ich nicht ob da der Jagdtrieb zu groß ist, ebenso beim Lakeland Terrier.
Wobei man auch bei den Rassen mit dem Gewicht aufpassen muss, meine Norwich Rüde wiegt knapp 7,5kg und ist sehr schlank dabei, viel weniger dürfte er nicht wiegen. Ob das dann immer so unproblematisch ist im Flieger, weiß ich nicht
Regelmäßig getrimmt werden, sollten die Terrier dann auch, also so 4x im Jahr, danach wird er, je nach Region, auch erstmal einen Mantel benötigen. Mein Norwich Terrier sammelt im Winter leider auch Schneebömmel, er trägt dann einen Schneeanzug. -
Na ja, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert? Nach meinem Empfinden macht es wenig Sinn, mit derart unwahrscheinlichen Szenarien zu kalkulieren.
hast du meinen Beitrag gelesen? Soweit ich mich erinnere waren es damals bei mir 10 Kilo bei Lufthansa. Jetzt sind es gerade noch 8 Jahre. Und wir reden hier gerade mal von ein paar Jahren und nicht 10+. Das sind 2 Kilo Unterschied, das ist schon sehr viel.
Das Frachtraum so viel hundefreundlicher ist halte ich für ein (gutgemeintes) Märchen. Ich kenne die Vorkehrungen die getroffen werden, wenn lebende Tiere transportiert werden, dass die sich aber alle hinlegen und schlafen, nee glaube ich einfach nicht.
Ich lehne ja generell Frachtraum für z.B. Import/Export von Hunden nicht ab. Von einem Mal erleiden wohl die wenigsten ein Trauma. Nur aus 'Privatvergüngen' würde ich meinem Hund das nicht antun.
Ich würde vom Hundewunsch absehen. Für mich klingt das nicht hundegerecht. Klar gibt es einzelne Hunde die damit zurechtkommen, aber die zu finden wird wohl sehr schwer. Dann noch ständig fliegen, neue Orte und ziemliche große Belastung (auch wenn der Hund an diversen Orten bleiben kann).
Welpe halte ich für zu unsicher, Tierschutzhund genauso, wenn der erst nach ein paar Wochen auspackt was er kann.
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Eigentlich würde m.E. ein Jack Russel (der mit den kurzen Beinen) perfekt passen, die sind robust, klein, ausdauernd - am Jagdtrieb muss man allerdings arbeiten.
Meine Hündin wiegt 5kg und ich kann sagen, auch 5kg werden mit der Zeit schwer zu Tragen, selbst, wenn die 5kg in einem gut gepolsterten Rucksack sind. Nach ca. 30min. braucht man da ein Päuschen um die Schultern zu entlasten.
Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass man einen Hund mit auch "nur" 5kg im Alter tagtäglich mehrere Stunden umherschleppen kann. Außerdem braucht ein Alter Hund auch mehr Ruhe und sollte m.E. nicht den ganzen Tag, das ganze Jahr über "umhergezerrt" werden.
Wenn das nur für wenige Jahre der Fall wäre, fände ich so ein Leben für einen Hund sehr spannend, aber da diese Lebensweise bis über den Tod des Hundes hinausgeht, finde ich persönlich, sollte man das keinem Hund ein Leben lang zumuten, denn irgendwann wird jeder Hund mal alt oder krank und dann hat man m.M.n. ein Problem, wenn man ununterbrochen unterwegs ist.
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Also bei Wanderungen hab ich mehrere Stunden 10kg auf meinen Schultern, denke das ist ne individuelle Sachen.
Ich lese bei Facebook gern was von Lenny und Tristan, die reisen mit ihrem Herrchen um den halben Globus, weil er Opernsänger ist. New York - Florenz - Berlin - Wien - Berlin - Hamburg - wieder New York usw ... Ich denke gerade der Golden Retriever wird immer in den Frachtraum müssen? Vielleicht kann man da ja mal ne Nachricht hin schreiben :)
Link funktioniert leider nicht, bei Facebook mal nach "Lenny & Tristan" suchen, ein Dachs und ein Golden Retriever
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Mir ist durchaus bewusst, dass mein Leben für einen Hund ein Härtefall ist.
Sehe ich auch so.
Du siehst scheinbar vorrangig den Begleiter in der Wildnis - das ist natürlich toll. Sicher gäbe es ne Menge Hunde, die fänden das auch klasse! Zumindest, wenn sie das von Welpe an so gewohnt sind.
Aber alleine die Einreise- Quarantäne- und Flugbestimmungen mancher Länder, wären eine echte Herausforderung - für Hund und Mensch.
Die nötigen Impfungen und erst der Parasitenschutz ... da müssen richtige Hämmer rein. Sein ganzes Leben. Das geht oft auf die Gesundheit.
Du schreibst so locker, ist doch einfach per Internet einen Tierarzt zu finden. Dort wo Du unterwegs bist? Ist nicht Dein ernst. Ich lese immer wieder, dass es Länder gibt, da gibts gar keinen richtigen Tierarzt - und wenn er mal krank ist, was gebrochen hat - wo soll er bleiben?
Du erwartest einen ausdauernden trainierten Hund, sehr robust und ungewöhnlich wetterfest - auf der anderen Seite soll er oft viel Zeit in sehr beengten Verhältnissen viele viele Stunden reisen können oder auch mal Monate bei den Eltern und einem normalen Leben bleiben, wenn er eben mal nicht mit kann.
Für meinen Geschmack und das doch relativ kurze Hundeleben viel zu viel hin und her. Viel zu viele Situationen, die sehr unsicher sind - kann er mit, kann er nicht? Hält er das durch, packt er das? Ist er (wieder/noch) fit genug?
Und ich sage immer: wenn man sich auf die Hilfe von fremden Menschen bei der Hundebetreuung verlassen muss und von ihnen abhängig ist, bewegt man sich auf sehr dünnem Eis ...
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