Janosch hat vermutlich Epilepsie
-
-
Vielen Dank @Sundri für Deinen Erfahrungsbericht.
Wenn die Anfälle nur selten sind, würde ich auch lieber auf die Medikamente verzichten. Hab jetzt viel über die Verhaltensänderung gelesen und fand das nicht so berauschend. Das Einpieseln war für Janosch glaub ich auch schlimmer als für uns.
Am Ende geht es bei uns, aufgrund unterschiedlicher Arbeitszeiten, nur um durchschnittlich 5 Tage im Monat. Aber ich weiß jetzt schon, dass ich ihn - selbst wenn erstmal keine Anfälle mehr auftreten sollten - die ersten Male sicher mit einem unguten Gefühl allein lassen würde.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Hallo!
Paula hatte, glaube ich, drei Anfälle, bevor wir mit der Medikation begonnen haben. Die Abstände damals weiß ich nicht mehr, hab da noch nicht Buch geführt. Sie bekommt Phenoleptil.
Innerhalb eines Jahres haben wir die Dosis mehrmals erhöht, da die Anfälle trotzdem so ca. monatlich oder öfter kamen. Seit sie die immer noch aktuelle Dosis bekommt (jetzt seit ca. 4 Jahren) ist sie anfallsfrei.
Nebenwirkungen können wir GsD keine beobachten und sie kann und darf auch alles machen.Sie bleibt, während wir arbeiten, alleine. Auch als sie noch nicht optimal eingestellt war, hatte sie alleine nie einen Anfall. Das muss aber natürlich nicht bei jedem Hund so sein.
Unser Neurologe hat uns das Diazepam nur als Notfallmedikament mitgegeben, also, falls sie aus einem Anfall "nicht mehr raus kommt". Wir haben immer abgewartet, bis der Anfall vorbei war (1-2 Min.) und haben da nichts gegeben.
Hinterher war Paula immer sehr verwirrt, hat uns und ihre Umgebung erst nicht erkannt. Das wurde mit der Zahl der Anfälle schlimmer, sie konnte auch mal kurzzeitig nichts sehen.
Hinterher hatte sie wahnsinnigen Heißhunger.Ich wünsch euch alles Gute!
-
Ich hatte auch eine Hündin (Boxer) mit Epilepsie, aber die Fälle sind, glaub ich, nicht zu vergleichen. Sie hatte es erst im Alter (wurde 16 Jahre), die Anfälle wurden immer durch Aufregung ausgelöst und immer häufiger. Wir hatten keine Medis, es hat jeweils nicht mal eine Minute gedauert, sie ist umgefallen, hat gezuckt, uriniert und ist danach wackelig aufgestanden, hat gekotzt und war dann wieder normal.
-
Hi Sylvie,
unsere Hündin hat seit 6 Jahren Epi, ihren jüngeren Volbruder mussten wir wegen der Epi gehen lassen.
Zuerst versuchten wir es mit einem Tierheilpraktiker, weil mir ganz furchtbar vor den heftigen Nebenwirkungen graute... beide wurden mit Luminal eingestellt, als als es mit Serien losging.Joyce war die ersten beiden Wochen sehr wackelig auf den Beinen, nur futtersuchend... es war heftig. Danach merkte man kaum mehr etwas. Bei Snoop waren die Nebenwirkungen nie weg, er hatte auch im Gegensatz zu Joyce nicht weniger Anfälle.
Diazepam hatten wir zwar im Haus und haben es bei den ganz schlimmen Serien auch benutzt, aber nicht bei "normalen" Anfällen.
Snoop hatte prinzipiell nur Anfälle wenn wir da waren, er konnte das unterbewusst steuern. Joyce hatte ca. eine Handvoll, als wir nicht dabei waren, bei mittlerweile um die 150 Anfällen... ihre sind aber meist mitten in der Nacht.
Macht euch nicht verrückt, man lernt mit der Krankheit zu leben, auch wenn es einige Nerven kostet, weil sie so unberechenbar ist... aber viele Hunde bekommt man gut mit Medis eingestellt, die BCs gehören halt leider meistens nicht dazu...
Viel Glück für euch,
Marina -
Vielen Dank @friedapaula @Tüdeldünd @Joyce für Eure Erfahrungsberichte.
Bisher sieht es gut aus bei uns. Janosch hatte jetzt keinen Anfall mehr. Obwohl mir natürlich klar ist, dass das erstmal gar nichts zu bedeuten hat.
Ich bin dafür immer noch sehr durch den Wind. Schlafe seit einer Woche im WZ damit ich immer gleich höre, wenn was ist und schrecke natürlich sofort hoch wenn er mal wieder träumt und dabei läuft oder laut schnarcht oder sich nur in Begleitung eines lauten Seufzen von Platz A nach Platz B bettet.

Aber wird schon werden. Mit jedem Tag schlafe ich etwas entspannter und höre weniger von seinen nächtlichen Tiraden

-
-
Bisher sieht es gut aus bei uns. Janosch hatte jetzt keinen Anfall mehr. Obwohl mir natürlich klar ist, dass das erstmal gar nichts zu bedeuten hat.
Das stimmt doch verhalten optimistisch

Ich bin dafür immer noch sehr durch den Wind. Schlafe seit einer Woche im WZ damit ich immer gleich höre, wenn was ist und schrecke natürlich sofort hoch wenn er mal wieder träumt und dabei läuft oder laut schnarcht oder sich nur in Begleitung eines lauten Seufzen von Platz A nach Platz B bettet.
Wenn einen doch vor der Hundeanschaffung jemand warnen würde, wie oft der Nachtschlaf auch jenseits der Welpenzeit durch den Vierbeiner beeinträchtigt wird, nicht wahr? 
-
Moin,
das klingt dich erst einmal ganz gut..... wäre es denn eine Option, wenn Janosch bei Euch schläft? Vielleicht tut das in so einem Fall allen gut?

Falls er öfter Anfälle bekommen sollte, kannst Du nach Anzeichen dafür suchen, manche Hunde zeigen vorher deutlich, dass das etwas auf sie zukommt. Sie werden kuschliger, suchen mehr Nähe, sondern sich stärker ab, sind unruhiger, sind ruhiger - das ist von Hund zu Hund verschieden. Bei meinem hab ich bisher nichts derartiges feststellen können, aber große Zusammenhänge mit Aufregung etc. habe ich in Verdacht, die bei uns, seltenen Anfälle auszulösen.
Umzug und Co, etwa.... Lucas hate jetzt im März/April zwei Anfälle, der letzte war seinerzeit im Juli 2015. Und ich stelle fest, das er immer zwei Anfälle hat, die kurz aufeinander (so 8 bis 14 Tage) erfolgen und dann lange lange Zeit keine mehr.
Ich führe Tagebuch, etwas, das Zusammenhänge herauszufinden helfen kann. Nicht täglich über Lucas, aber über die Anfälle ansich.
Was immer es auch ist. Euch alles Gute.
Sundri
-
Janosch hatte gerade wieder einen Anfall. Wieder volles Ballett. Da der Anfall länger als 3 Minuten gedauert hat, hat mein Mann ihm das Diazepam gegeben.
Nun stehen wir wieder bei Punkt Null

Um 3 macht der Tierarzt wieder auf, da rufe ich an. Bräuchte ja mindestens wieder Diazepam. Mal schauen, was wir sonst weiter machen.
Später mehr ...
-
Oh, das tut mir Leid! Ich kann euch nicht so wirklich helfen, aber ich wünsche euch alles Gute und drücke die Daumen, dass Janosch möglichst anfallsfrei bleibt!!

-
Das tut mir wahnsinnig leid für euch
. Ich kann gut nachvollziehen, wie ihr euch fühlt. - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!