• Freifolge klingt für mich aber auch eher danach, dass der Hund mir aus freien Stücken folgt.
    Aber es heißt wahrscheinlich, dass der Hund folgt, obwohl er ja frei ist.

    Wenn wir jetzt an eine Weggabelung kommen und Nils läuft vor und biegt rechts ab, dann biege ich links ab. Das merkt er dann und dreht um.

    Oder letztens: Da liefen wir am See entlang, Nils macht Häufchen und ich lauf nochmal wieder 100m zurück zum Mülleimer. Da kam er auch ohne Aufforderung nach, weil er dachte, wir drehen jetzt um.

    Also er folgt mir immer. Aber der Radius ist unterschiedlich.

    Ich finds auch ganz gut, wenn er mal weit vorläuft oder weit zurückbleibt (solange ich das Gelände gut überblicken kann).
    Dann ruf ich ihn nämlich immer und dann er hat schon eine schöne Strecke in Höchstgeschwindigkeit hinter sich. Das powert gut aus. :D

    Nils kann übrigens gar kein Fuß... :ops: aber er kann mit mir gemeinsam am Wegesrand warten und stehen bleiben, wenn ein Fahrrad oder so kommt. Ein antrainiertes Kommando hab ich dafür auch nicht... ich zeig einfach auf die Stelle, an die er sich hinstellen soll. Er hat das irgendwie immer sofort kapiert.

  • Freifolge klingt für mich aber auch eher danach, dass der Hund mir aus freien Stücken folgt.
    Aber es heißt wahrscheinlich, dass der Hund folgt, obwohl er ja frei ist.

    das eine schließt das andere ja nicht zwingend aus ;)

  • Ich denke, diese Menschen meinen, mit ihrem "3km dicht bei Fuß" sind sie "Rudelführer" oder so was seltsames...

    ich kann nur für mich sprechen, aber ich will nur einfach die Hunde überall mit hinnehmen können :)


    An ner Straße finde ich auch albern und kanns an ner Hauptstraße auch nicht verstehen, würde aber klappen und hab ich an wenig befahrener Straße zu unmenschlichen Uhrzeiten oder Wetterbedingungen auch schon gemacht.
    Mir persönlich geht es darum, dass ich manchmal auch einfach nicht auf die Hunde achten kann, sie aber trotzdem mitnehmen möchte. Quasi als Alltagsbegleiter.
    Letztens hatte mein Freund (=Fotograf) Fotoshooting im Wald und da war ich echt froh, dass die Hunde auch mal wussten, dass sie sich nicht mehr als ein paar Meter entfernen sollen, so konnte ich mithelfen und die Hunde mussten nicht 6h zuhause bleiben. Ablegen oder anbinden finden die ganz blöde, dann lieber in meinem Dunstkreis rumdümpeln dürfen. Die blieben auch trotz Wild bei mir, das schaffen die bei höherer Erregungslage und wenn die in ihrer Welt abgetaucht sind nicht.

    Oder wenn ich Kram in den Garten tragen muss, dann bin ich froh, wenn die Hunde das Stückchen hinter mir laufen und ich nicht noch mit Leinen rumhantieren muss. Kann die Leine ja dranlassen, aber zumindest fallen lassen.

  • Freifolge mach ich auch öfter - wenn ich wie momentan für die nächste Prüfung übe :-) (*grusel....das böse P-Wort....)

    Ansonsten, was Du meinst, läuft bei uns unter Kommando "zu mir" und bedeutet, daß der Hund sich bitteschön in meiner unmittelbaren Umgebung aufzuhalten hat. Egal, ob vor oder hinter mir, bzw. bevorzugt vor mir - dann kann ich nämlich erkennen, wenn er quatsch im Kopp hat *gg (Wild "gucken" oder Pöbeleien) und entsprechend rechtzeitig ausbremsen.

    Mach ich auch gerne, wenn Bossi zu hochgedreht ist, daß er bissel runterkommt. Oder, wenn ich jemanden entgegenkommen sehe, der ein ideales kläff-Opfer für Biene darstellen könnte (mach ich abhängig von ihrer Reaktion; wenn die schon stehenbleibt und guckt, oder sich aufzubauen anfängt, bevor sie losrennt, dann hol ich sie damit zu mir). Oder aber, wenn ich in wildreicher Gegend unterwegs bin, und Bossi die Nase zu interessiert für meinen Gescmack oben trägt *gg Denn je näher ich ihn bei mir habe, desto besser die Eingreifmöglichkeit, und damit hab ich ihn ideal unter Kontrolle. Bevor er lossprintet.

    Mach das aber auch nur so lange, wie nötig, sprich, sobald die Person vorüber ist, oder Hund wieder entspannt ist, darf er wieder laufen. Ist ja doch recht anstrengend, dauernd nach mir gucken zu müssen. Ich bin nämlich so gemein und werde immer langsamer, je mehr der Hund wieder in Trab verfällt.... *gg Oder ich bleib gar stehen. Aber funktioniert, sie drehen sich dann gleich nach mir um und kommen wieder her, merken das also sofort, wenn sie zu weit vorn sind - will heißen, in dem Moment ist das jeweilige Hirn in Gedanken bei MIR - was will ich mehr.... *gg

  • bei uns sieht die Freifolge dann so aus

    https://youtu.be/8iLas8khPjk

    Süß, sehr gechillt :-)

    Allerdings, wenn auch nur einer meiner Hunde so ruhig laufen wüde, wär ich glaub ich beim Tierarzt *gggggg Wenn ich denn mal so n Tempo draufhab (kommt selten vor, irgendwie ist mir aufgefallen, daß ich immer ziemlich renne - ich glaub, die Hunde stecken an!) und verlange, daß die bei mir bleiben, dann fiept es überall um mich rum ungeduldig, und/oder guckt mich dauernd an, ob ich mich net BITTE ein bisserl bewegen könnte *gggg Wenn die drei auf einmal freiwillig so mitlaufen würden und dabei ruhig wären, hätt ich Angst, irgendwas is kaputt :-)
    (nicht, daß mich das stören würde, wenn sie mal entspannt langsam laufen würden - wär halt nur ungewohnt....)

  • Das hört sich nach super entspannten Spaziergängen an, da könnte man glatt neidisch werden. Aber meine ist erst 8 Monate und muss noch viel lernen. Darf ich fragen wie ihr das aufgebaut habt?

    Um nochmal kurz auf diese Frage einzugehen:

    Ich habe das an der Leine geübt. Erstmal, wenn die Hunde neben mir liefen, einfach nur ran gesagt, zwei Schritte gegangen und bestätigt. Dann auch mal, als sie weiter weg waren ausprobiert, ob sie es verstanden haben. Das klappte ziemlich schnell. Später auch kurz nach dem Ableinen das Kommando und sie mussten erst ein paar Schritte bei mir laufen, bevor es die Freigabe gab (Freilauf war da die Belohnung). Und das Ganze dann im Alltag viel benutzen. Das Kommando benutze ich zB regelmäßig und auch da ist der Freilauf meist die Belohnung. Vor Kurven, wenn ich weiß, dass Straßen oder wildreiche Orte in der Nähe sind, wenn Spaziergänger kommen usw. Anleinen tu ich trotzdem noch oft. Sicher ist sicher.

  • ...
    Ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstanden habe, aber zumindest für mich kommt es nicht in Frage dass Die Hunde mehr als 10m von mir entfernt sind. ich empfinde das als verantortungslos, denn man hat Null Einwirkungsmöglichkeit auf den Hund......

    Also, ich hab sehr wohl Einwirkungsmöglichkeit auf den Hund, wenn er 50 Meter von mir weg ist. Den Rückruf zum Beispiel, alternativ die Pfeife. Wenn Hund sich nur im Umkreis von 10 Metern von mir aufhalten darf, dann braucht er keinen Freilauf, das geht an der Schlepp auch.

    Der muß doch mal n Stückerl rennen können, oder irgendwo schnuppernd am Zaun stehen dürfen, während ich mich weiterbewege, ohne daß gleich Spannung auf die Leine kommt. Ansonsten muß ich ja dauernd auf den Hund warten, wenn der irgendwo schnuppert, oder ihn weiterzerren - und ich geh doch mit dem Hund spazieren, damit ER Spaß hat.

    Verantwortungslos ist es tatsächlich, wenn man keinen Einfluß hat auf den Hund - aber dann helfen nur 10 Meter im Ernstfall auch nicht mehr..... :-) Und wenn der Rückruf bisher nur bis zu 10 Metern funktioniert, daran kann man ja arbeiten.....

  • @Noctara Klar, das sind ja ganz andere Rahmenbedingungen und Situationen, in denen das gut begründet und sinnvoll ist.

    Kenne aber eben auch viele, bei denen Hunde selbst im "Freilauf" quasi ständig im Fuß sind, weil der Halter der Meinung ist, der Hund hat ihm zu folgen, weil er der Chef ist.

    Und dies tun sie dann teils an echt gefährlichen Stellen und den ganzen Spaziergang über.
    Da hätte der Hund an einer 2m-Leine mehr Freiraum.
    Ich frage mich, wann der Hund dann mal Gelegenheit hat, zu pinkeln. Wahrscheinlich nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch den Besitzer.

    Ich vermute diese Leute tun das, um sich als absolut autoritäre Hundebesitzer zu profilieren... bäh. :lol:

  • das eine schließt das andere ja nicht zwingend aus ;)

    Wohl wahr :smile:

    Aus freien Stücken heißt ja, dass er mir ohne Kommando folgt.
    Beim Fuß macht er das auf Kommando.

    Was natürlich nicht bedeutet, dass er das Kommando nicht freiwillig befolgt.
    Insofern folgt er mir dann auch auf Kommando aus freien Stücken.

    Ah, verwirrend. xD

  • Wohl wahr :smile:
    Aus freien Stücken heißt ja, dass er mir ohne Kommando folgt.
    Beim Fuß macht er das auf Kommando.

    Was natürlich nicht bedeutet, dass er das Kommando nicht freiwillig befolgt.
    Insofern folgt er mir dann auch auf Kommando aus freien Stücken.

    Ah, verwirrend. xD

    naja, meine Hunde kommen mir auch ohne Kommando irgendwann hinterher, wenn ich weiter laufe, Richtung wechsel, etc. :lachtot:

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