• Auf Mittelmeerkrankheiten wie z.B. Leishmaniose wurde bereits im Tierheim getestet. Negativ. Habe die Unterlagen hier. Meine TÄ meint aber, man solle etwa nach Ablauf eines halben Jahres (das wäre Ende Mai) sicherheitshalber nochmal testen.

    Apoquel: bin da echt verunsichert. Eine TÄ meint, da es noch nicht lange auf dem Markt sei, könne man Langzeitfolgen nicht abschätzen, daher wäre es nichts für eine längere Behandlung. Die andere TÄ meint, sie habe damit bisher kaum Erfolge erzielt. Aber, meine Güte, die permanente Juckerei ist doch kein Zustand! Und längere Zeit bzw immer wieder Cortison geben möchte man ja nun auch nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss.

    Bin momentan wirklich verzweifelt. Wie gesagt, gerade ist er wieder einige Tage auf Cortison, damit geht's ihm gerade ganz gut. Aber was kommt danach? Die Eliminationsdiät kann zehn Wochen benötigen, bis Besserung eintritt - wenn überhaupt. Kann doch nicht sein, dass er sich wochenlang quälen muss. :-(

    Ergebnisse der Blutuntersuchung (Allergietest, Milbenbefund und allg. Checkup) sind derweil noch nicht da.


  • Apoquel: bin da echt verunsichert. Eine TÄ meint, da es noch nicht lange auf dem Markt sei, könne man Langzeitfolgen nicht abschätzen, daher wäre es nichts für eine längere Behandlung. Die andere TÄ meint, sie habe damit bisher kaum Erfolge erzielt. Aber, meine Güte, die permanente Juckerei ist doch kein Zustand! Und längere Zeit bzw immer wieder Cortison geben möchte man ja nun auch nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss.

    Bei Caya wurde durch eine Blutuntersuchung eine Futtermittel und Hausstaubmilben Allergie festgestellt.

    Sie hat immer wieder an den Pfoten geknabbert, geleckt und sich richtig in die Pfoten gebissen. Wir dachten erst es wäre ne Marotte.... Und um das auszu schließen gabs Apoquel. Wenn es wirklich eine Marotte gewesen wäre, wäre die Knibbelei weitergegangen.

    Apoquel wirkt! Und es ist auch wichtig dass der Hund mal "rauskommt" aus dem Stress - und der Mensch dann auch!

    Immer möchte ich Caya die Tabletten auch nicht geben. Wir "arbeiten" erstmal an der Futtermilben Allergie.

    Gute Besserung für euch!

  • Könnte man Hugsi evtl nachts Musher- Schuhe überziehen, damit er nicht lecken und knabbern kann. Wir ziehen die bei Pfoten- und Krallenverletzungen nachts über

    Das wäre pure Quälerei, bitte nicht machen!

    Es juckt wie irre und man kann sich nicht mal ein bisschen Linderung verschaffen- das macht einen irre bis aggressiv. Tut das dem Hund nicht an.


    Ich würde es an deiner Stelle trotzdem auf einen Versuch mit Fenistil ankommen lassen- vielleicht hilft es ja doch. Und selbst wenn er dann müde ist- wenns weniger Juckt ist das Ziel doch erreicht.

    Bei einer Eliminationsdiät können sich die Symptome einige tage auch verstärken- aufgrund der Entgiftung die dann stattfindet. Danach sollte es aber recht schnell besser werden. Vorausgesetzt die Allergiequelle sind keine Futtermilben und ihr Füttert Trockenfutter. Dann wäre die Sache nämlich für die Katz.

  • Wegen Apoquel: wir haben es auch mal eine Zeitlang gegeben. Es hat zwar nicht sooo gut geholfen aber immerhin etwas.
    Ich würde es auf jedenfall versuchen!

    Vor allem ist Kortison doch mindestens genauso schlecht?! Ich würde lieber dauerhaft Apoquel als Kortison geben.

  • Jamie bekommt Apoquel seit Oktober 2015. War so nicht gedacht, im Grunde ist es wirklich für paar Wochen gedacht um den Hund aus seinem gekratze mal rauszuholen und in der Zeit die Ursachen zu beseitigen.


    Ich finde es etwas "komisch" dass dir davon abgeratet wird.

    Dein Hund leidet, das weißt du selbst am besten......... würde am liebsten schreiben "macht doch endlich was gescheites".......... aber das ist eben Ansichtssache

  • @xminimaxix

    Sicher, eine dauerhafte Gabe von Cortison ist nicht wünschenswert und wird auch von unserer TÄ abgelehnt (es sei denn, wir finden den Auslöser nicht oder Hugsi erweist sich als "Multiallergiker", dann wäre die dauerhafte Gabe einer kleinstmöglichen Dosierung evtl angesagt. 5-10mg seien für einen Hund von Hugsis Größe im Ernstfall einigermaßen vertretbar, meint die TÄ).

    Wir haben es jetzt erstmal nur als Notfallmedikament bekommen, um in ganz schlimmen Phasen dem Hund mal eine Zeit lang Linderung zu verschaffen - und dann wieder zu hoffen, dass nach Absetzen die Eliminationsdiät so weit fortgeschritten ist, dass es ohne Medikamente geht. Als Notfallmedikament eignet sich Cortison besser, meint sie. Sollte es wirklich so weit kommen, dass Hugsi dauerhaft oder zumindest längere Zeit medikamentös eingestellt werden muss, werde ich aber auf einen Versuch mit Apoquel drängen. Sicher, es wirkt leider auch immunsuppressiv und erhöht damit das Risiko anderer Infektionen, aber soweit ich es richtig verstehe, zieht es wenigstens die Nieren nicht in Mitleidenschaft.

    Pfoten einwickeln: no way. Stimme da Lendril definitiv zu. Dann gebe ich wirklich lieber ein linderndes Medikament, als dem Hund starken Juckreiz zuzumuten, ohne dass er sich kratzen kann. Mit Einwickeln verhindere ich vielleicht Verletzungen (by the way, die Pfoten verletzt hat er sich bisher zum Glück nicht), ändere aber ja nichts am Leidensdruck des Hundes. Eher im Gegenteil. :-/

    Danke für eure Antworten! Euch und euren Vierbeinern ein schönes Wochenende. Hugsi genießt gerade den milden Abend auf der Terrasse, siehe Foto. Ohne Kratzen und Knabbern, dank Cortison. Wir fahren die Dosierung gerade wieder runter und hoffen, dass der Juckreiz mit voranschreitender Eliminationsdiät weniger stark zurückkommt. Da der Kotabsatz deutlich besser geworden ist, zeigt die TÄ sich vorsichtig optimistisch. Jucken plus schleimiger Kot waren die Kombination, die ihr eine Futtermittelallergie als Möglichkeit erscheinen lassen.

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  • Ich finde es etwas "komisch" dass dir davon abgeratet wird.

    Dein Hund leidet, das weißt du selbst am besten......... würde am liebsten schreiben "macht doch endlich was gescheites".......... aber das ist eben Ansichtssache


    Ich sehe das ähnlich wie du, @StreuselnasenJamie, und wie gesagt: sollte es dazu kommen, dass Hugsi dauerhaft oder zumindest längere Zeit medikamentös eingestellt werden muss, werde ich auf einen Versuch mit Apoquel drängen.

  • So, wir haben jetzt mal einen Allergietest (Blut) machen lassen. Reaktionen gibt es auf Spitzwegerich und leider auch auf zwei Arten von Hausstaubmilben, letzteres sogar mit Reaktionsklasse 5. Beide Tierärztinnen sind nun damit einverstanden, es mal auf einen Versuch mit Apoquel ankommen zu lassen. Heute abend bekommen wir das Medikament. Zusätzlich steht bei uns jetzt Allergenreduktion an (Hundekörbchen durch ein abwischbares Hundebett aus Kunstleder ersetzen, verstärkte Hygiene im Haus usw.), um es perspektivisch ohne Medikamente oder wenigstens kleinstmöglicher Dosierung hinzukommen. Desensibilisierung wollen wir lieber nicht machen. Ich kenne eigentlich nur Hunde und Menschen, bei denen der Erfolg ausblieb oder nur sehr gering war, der monatelange Prozeß der Desensibilisierung allerdings eine ziemliche Tortur. Wir finden das nicht zumutbar für Hugsi. Eine Tierärztin stimmt uns da zu, die andere zumindest teilweise ("versuchen kann man es, aber Ihre Bedenken teile ich durchaus").

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