Allergie?
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PRIMA!!! Das freut mich, auch wenn es jetzt komisch klingt, aber es war für mich ja die ganze Zeit ein "hmmm wie bei uns" und deswegen war mir klar, das da noch mehr ist als Futter (bei uns auch Hausstaub, Gräser und Flohspeichel noch)
leider auch auf zwei Arten von Hausstaubmilben, letzteres sogar mit Reaktionsklasse 5.
Das haben wir hier auch sitzen

Zusätzlich steht bei uns jetzt Allergenreduktion an (Hundekörbchen durch ein abwischbares Hundebett aus Kunstleder ersetzen, verstärkte Hygiene im Haus usw.), um es perspektivisch ohne Medikamente oder wenigstens kleinstmöglicher Dosierung hinzukommen.
Das ist seeeeehr viel Aufwand aber es lohnt sich, jetzt nachdem wir das 7 Monate durchgezogen haben, können wir Apoquel runterfahren (von 1 am Tag auf 1/4 am Tag). Ich empfehle dir einen Staubsauger mit speziellem Filter. (Extra für solche "Felle" :) )
Anders wie viele sagen: Du musst nicht den Teppich aus der Wohnung reisen (falls vorhanden). Es reicht, alle 2 Tage mit dem speziellen Staubsauger.
Du solltest alle Textillien (decken, Bettlarken etc.) mind. 1x in der Woche reinigen. Es gibt auch ein spezielles Mittel gegen Milben
Desensibilisierung wollen wir lieber nicht machen.
Machen wir auch nicht, wir haben es erstmal so probieren wollen und es geht gut ohne
Gut dass ihr jetzt alles rau sbekommen habt!!! Bitte beachte aber dass die Test´s durch Blutabnahme nur eine Tendenz von dem Tag der Blutabnahme ist! Das muss nicht heißen dass er immer Klasse 5 ist. Aber es bedeutet einfach, er reagiert dadrauf.
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Seid ihr schon bei der Dosis 1/4 pro Tag? Berichte doch mal, wie euer Hund damit klar kommt. Und was wiegt sie denn? Hugsi hat 37kg.
Ob es hier überhaupt zusätzlich das Futter ist, wissen wir gar nicht. Wir planen entsprechend, die Eliminationsdiät mal weiter zu führen und ggbf nach vier Wochen das Apoquel versuchsweise abzusetzen, um zu schauen, in welcher Intensität der Juckreiz zurück kommt. Kommt er schwächer, wissen wir, dass zusätzlich zu den Hausstaubmilben auch eine Komponente des bisherigen Futters verantwortlich ist. Kommt er hingegen gleich stark zurück, weiß man, dass es "nur" die Hausstaubmilben sind. Hugsi müsste dann auf Apoquel bleiben, wobei wir hoffen, langfristig mit einer möglichst niedrigen Dosis klar zu kommen.
Welches Mittel gegen Milben verwendet ihr?
Und Staubsauger: du meinst die mit dem entsprechenden Filter, oder? Sicher eine Anschaffung wert. Zum Glück haben wir hier Fliesen statt Teppichboden und können zusätzlich zum Saugen auch feucht wischen.
Jetzt mal schauen, was das Apoquel so bringt. Hugsi hat um 18 Uhr eine Tablette bekommen. Wir sind seit einer Stunde vom Spaziergang zurück, er ruht sich gerade aus und kratzt überhaupt (!) nicht. Wenn die Nacht auch so ruhig wird, was wäre das für ein Traum...
Danke für dein Feedback! :-)
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Seid ihr schon bei der Dosis 1/4 pro Tag? Berichte doch mal, wie euer Hund damit klar kommt. Und was wiegt sie denn? Hugsi hat 37kg.
Ja, er bekommt seit letztem Herbst die Tabletten und sonst immer morgens und Abends je 1/2 und jetzt bekommt er morgens und Abends 1/4. ER (ist ein Rüde), wiegt 24,5kg. bekommt aber die Dosis die bis 25kg ausgeschrieben ist (da die nächste von 25kg bis 50kg und uns das zu hoch war).
Er kommt bisher ganz gut zurecht, er kratzt sich an manchen Tagen wieder (was davor komplett weg war), an so Tagen bekommt er einfach wieder 1/2.
die Eliminationsdiät mal weiter zu führen und ggbf nach vier Wochen das Apoquel versuchsweise abzusetzen, um zu schauen, in welcher Intensität der Juckreiz zurück kommt
So hat es uns eine TA auch empfohlen. Was wir nicht machen, weil es bei ihm FutterMILBEN sind und nicht das Futter so, dass er z.B kein Pferd verträgt.
Hugsi müsste dann auf Apoquel bleiben, wobei wir hoffen, langfristig mit einer möglichst niedrigen Dosis klar zu kommen.
So ist es bei uns auch, wobei Jamie im Spätsommer/Herbst mit der Haut ganz extrem wieder anfängt, war in den letzten Jahren zumindest so, da bekommt er dann wieder eine höhere Dosis. (Er bekommt Pusteln als Ausschlag -Allergische Reaktion- wenn es ganz schlimm ist, bekommt er Antibiotika-.
Welches Mittel gegen Milben verwendet ihr?
Kann ich dir raussuchen, weiß ich auswendig nicht. :) Schreib ich dir dann später
Hugsi hat um 18 Uhr eine Tablette bekommen. Wir sind seit einer Stunde vom Spaziergang zurück, er ruht sich gerade aus und kratzt überhaupt (!) nicht. Wenn die Nacht auch so ruhig wird, was wäre das für ein Traum...
Es wäre sicherlich auch für Hugsi ein Traum, endlich zur Ruhe zu kommen, daher bin ich froh dass ihr das Mittel nun habt.
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So, Hugsi hatte gestern am Abend nochmal eine Kratzattacke, als wir vor dem Schlafengehen nochmal zum Lösen in den Garten gegangen sind. Die Nacht hat er dann komplett durchgeschlafen. Was für eine Freude, dass der Schatz endlich nochmal richtig entspannen konnte!
Heute war er tagsüber wie immer bei meiner Mutter. Die ist in Rente und "sittet" ihn, wenn ich arbeiten bin. Sie sagt, er habe ab und zu an den Pfoten geschleckt (das war das erste Symptom nach seinem Einzug, das uns aufgefallen ist, also wohl der sensibelste Bereich bei Ihm), aber gekratzt habe er nicht. Gut!
Heute früh war er bei der Morgenrunde meiner Meinung nach etwas müder als sonst. Will ich aber nicht überbewerten, weil unsere Morgenrunde sehr früh, gegen 06:45 beginnt und Hugsi ohnehin Langschläfer ist. Heute abend waren wir wie immer um die 90 Minuten unterwegs, und er war fit wie immer.
Jetzt sitzen wir auf der Terrasse, und bis auf einmal kurz kratzen ist bislang alles ruhig.
Hugsi ist ja in der Gewichtsklasse, die anfangs 2x1 und später 1x1 Tablette vorsieht. Wäre es bei der späteren Reduzierung nicht sinnvoller, 2x0,5 zu geben, damit sich die Wirkung konstanter hält? Ich frage aber auch nochmal die Tierärztin, sobald es an der Zeit ist.
Ich hoffe wirklich, dass Apoquel ihm gut und lange hilft und wir nicht wieder mit Cortison anfangen müssen...
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P.S.: mal ein Gedankenspiel für den allerschlimmsten Fall. Wie ist eure Meinung dazu?Sollten Apoquel und Allergenreduktion im Haushalt Hugsi nicht helfen, er sich extrem quälen und kratzen, eventuell mit Selbstverletzungen, und man ihm die quälende Prozedur einer Desensibilisierung nicht zumuten wollen, bliebe nur Cortison. In einer Dosierung von maximal 10mg pro Tag finden wir (und die TÄ) das so gerade noch vertretbar, alles darüber hinaus wäre aber m.E. Körperverletzung, da es sich um ein Tier handelt, das unter anderen Lebensbedingungen (also: draußen) kein Cortison bräuchte. Im Zwinger halten kann und will ich ihn aber nicht, da Zwingerhaltung m.E. ausschließlich dann vertretbar ist, wenn man zwei oder mehr Hunde hat. Weitere Hunde aufnehmen kann ich aber aus diversen Gründen nicht.
Eine denkbare letzte Möglichkeit wäre demnach: zurück ins Tierheim, wo der Hund an der frischen Luft symptomfrei leben kann, ohne Medikamente schlucken zu müssen und potentiell ein Zuhause finden kann, in dem er draußen mit Hundekumpeln leben kann. Natürlich würde ich für ihn eine Patenschaft übernehmen und sein Futter im Tierheim bezahlen.
Das wäre für uns ein Alptraum, aber es stellt sich die Frage, ob es im Interesse des Hundes ist, lebenslang Cortison nehmen zu müssen, das potentiell lebensverkürzende Spätfolgen hat. Hugsi fühlt sich hier wohl, und vielleicht wäre es in seinem Sinne, lieber einige glückliche Jahre als viele nicht ganz so schöne Jahre zu haben. Aber wie beurteilt man das aus Sicht des Tierschutzes?
Ich könnte es mir nie verzeihen, wenn hier ein eigentlich fitter Hund einzieht und wegen der Haltungsbedingungen eine Allergie ausbricht, deren Therapie mit Cortison ihn mehrere Jahre seines Lebens kostet.
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Hugsi ist ja in der Gewichtsklasse, die anfangs 2x1 und später 1x1 Tablette vorsieht. Wäre es bei der späteren Reduzierung nicht sinnvoller, 2x0,5 zu geben, damit sich die Wirkung konstanter hält?
Man reduziert mit 1/4 :) da es sonst zu schnell geht
Eine denkbare letzte Möglichkeit wäre demnach: zurück ins Tierheim, wo der Hund an der frischen Luft symptomfrei leben kann, ohne Medikamente schlucken zu müssen und potentiell ein Zuhause finden kann, in dem er draußen mit Hundekumpeln leben kann.
Das ist ja jetzt aber ganz bitte ein mehr als bescheuerter Scherz!!!!!!!!
Was soll denn überhaupt so ein Gedanke? Als ob es ihm da besser gehen würde als Allergiker. (& auch wenn ich nicht glaube dass es der Grund ist, ein Tierheim wird das als Grund so sehen: Das es euch einfach zu anstrengend und zu teuer ist, denn das ist es). Ich denke nicht das dass euer Grund ist, versteh mich nicht falsch, aber wir kann man so was nur denken? Das geht absolut nicht in mein Kopf!!!!!!!!Weiß auch nicht wie man darauf kommt, dass er ein leben lang Cortison nehmen muss?! Du gibts ihm erst seit paar Tagen Apoquel, ich habe dir mehrmals gesagt was wir gemacht haben und du hast wochen gebraucht bis du es umgesetzt hast, jetzt machst du es -was auch gut ist :) - und deinem Hund geht es anscheinend besser. Also warum abgeben, um Cortison gabe zu vermeigen? Ein Allergiker ist immer allergisch, ob an frischer Luft im Tierheim oder in einer geliebten Familie
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Ich hab hier auch so einen Allergiker sitzen.
Bei ihm ging es auch mit Pfotenschlecken los - schon kurz nach der Welpenzeit. Bei der Züchterin und auch anfangs bei uns bekam er das 5-E-Futter, was oft bei Allergien empfohlen wird. Hat bei uns leider nix gebracht.Das Lecken wurde immer schlimmer, die Beine immer kahler und dann kam noch Durchfall dazu.
Unser alter Tierarzt meinte es wäre Magen-Darm und daher käme der Juckreiz und weiße Hunde hätten sowiewo meistens Hautprobleme. Also nächsten Tierarzt gesucht, der tippte dann schon auf Allerige und wir sollten eine Ausschlussdiät probieren.
Von dem ganzen Geknabbere bekam er dann noch Ekzeme in den Pfoten - einmal so schlimm, dass der Bub wirklich geschrien hat beim Laufen und wir sind mit ihm Samstag Abend zum Notdienst in eine Tierklinik. Für uns im Nachhinein ein Glücksfall, weil die Chefin hat sich auf Hautprobleme und Allergien spezialisiert.
Caillou bekam erstmal Apoquel und Antibiotika, damit die Haut erstmal abheilen konnte und der ewige Teufelskreis aus Jucken-Lecken-Hautentzündung-mehr Juckreiz durchbrochen wird.
Dann stand eine Ausschlussdiät an, mit nur mäßigem Erfolg. Nächster Schritt war dann ein Allergietest (nicht Blut, sondern der auf der Haut - komm grad nicht auf den Namen).
Ergebnis Hausstaubmilben, Futtermilben, div. Baumpollen und diverse Futtermittel. Interessanterweise verträgt der Bub als Proteinquelle Rind sehr gut. Das Futter, mit dem wir Ausschlussdiät gemacht haben, hingegen nicht so gut.
Nach nur Barf oder Frischfütterung bekommt er nun halb das weiter und halb Trockenfutter von VetConcept.
Apoquell weiterhin bei Bedarf und wir versuchen es mit einer Hyposensibilisierung. Nach Einweisung kann ich ihn zu Hause selber spritzen. Durschschlagender Erfolg steht noch aus, aber wir machen es noch nicht so lange.
Cortison verträgt er überhaupt nicht - schlägt ihm fürchterlich auf die Nieren. Er hat fürchterlichen Durst und ist am Dauerpieseln.
Bei Apoquel konnte ich noch keine Nebenwirkungen feststellen.
Und ich bin da absoluter Fatalist - lieber weniger Lebenszeit aber ohne Leiden, wobei du ja nicht weißt, ob die Medikation zwangläufig mit einer Verkürzung der Lebenszeit einhergeht.Wenn du die Möglichkeit hast, würde ich mal schauen, ob es in deiner Nähe einen Tierarzt/Tierklinik gibt, die sich auf Allergien & Hautprobleme spezialisiert hat.
Kopf hoch, ihr werdet schon noch die richtige Behandlung finden!
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Reduzieren mit 1/4? Also 1---- 3/4-----1/2? Unsere TÄ sagte, wir sollen nach fünf Tagen bereits halbieren. Muss wohl nochmal mit ihr reden.
Abgabe: nur ein Gedankenspiel für den Worst Case. Falls Apoquel ihm nicht dauerhaft hilft und es extrem schlimm wird, trotz Allergenreduktion im Haushalt und alledem. Ich neige leider dazu, immer an den schlimmsten Fall zu denken (etwa: Streit mit dem Chef=Ohje, Job in Gefahr!). Beknackt, ich weiß.
Zentral ist hier ein Schuldgefühl: man nimmt einen fitten Hund auf und "macht ihn krank". Dass das so nicht stimmt und er natürlich bereits vorher Allergiker war, weiß ich. Es ist nur so: vor seinem Einzug war er nunmal symptomfrei. Und auch recht happy im Tierheim: wenn wir in der Kennenlernphase von den Spaziergängen zurück kamen, begrüßte er fröhlich die Tierpflegerin und lief gutgelaunt in seinen Zwinger. Aber, ja, man muss bedenken: da wusste er noch gar nicht, wie das Leben in einer echten Familie ist. Nach Rumänien war das Tierheim ja sowas wie ein Luxushotel. Jetzt kennt er aber natürlich die "echten 5 Sterne" hier bei uns. ;-)
Du hast aber recht: würde ich ihn abgeben, wäre das Schuldgefühl noch schlimmer. Und der Gedanke: vielleicht kommt er dann in eine Familie, in der nicht so viel für ihn getan wird wie hier.
Okay, das ist keine Lösung. Hast recht.
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fitten Hund auf und "macht ihn krank".
Der ist seit Geburt an Krank, irgendwann bricht es eben aus, oder es hat keiner gemerkt.
Also ich klinge mich an dieser Stelle hier aus, hab dir alles gesagt wie wir es erfahren haben und anscheinend hat deine TÄ da auch andere Ansichten. Apoquel bereits nach 5 Tagen reduzieren ist eindeutig zu früh, wir begannen jetzt vor kurzem erst, also nach fast 7 Monaten.
Musst du wissen, ich kann dir dazu nichts mehr sagen.
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Okay, danke auf jeden Fall für deine Hilfe hier und für euren Hund alles Gute. Bzgl der Dosierung werde ich definitiv nochmal Rücksprache mit der TÄ halten. Ich bin zwar Laie, aber eine Reduktion nach 5 Tagen erscheint mir auch arg früh.
Wahrscheinlich ist der Dosierungsvorschlag der TÄ der Tatsache geschuldet, dass sie kein "Fan" von manchen Medikamenten ist und ihre Patienten möglichst ohne oder zumindest mit kleinstmöglicher Dosierung versorgen will.
... aber Hugsi geht es gerade richtig gut, und ich möchte ihm eine schöne lange Verschnaufpause gönnen, bevor wir eine Reduktion der Dosis probieren.
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