Allergie?
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ja, der Kotabsatz gefällt mir schonmal deutlich besser. Ausserdem macht Hugsi nicht mehr so oft diese "Gebetshaltung" (also strecken mit Kopf nach unten), was ich als Zeichen für Bauchschmerzen gedeutet habe.
Das Kratzen, Belecken der Pfoten und das Scheuern der Nase auf Fußmatten oder an Büschen macht er allerdings noch sehr häufig. Seit Donnerstag wieder verstärkt, nachdem es Anfang der Woche deutlich weniger war- aber das lag vielleicht an Cortisonresten im Körper (hat Dienstag nach Ostern die letzte Vierteltablette Prednisolon bekommen).
Komisch allerdings: Dienstag nach Ostern letzte Cortisongabe, Mittwoch, Donnerstag, Freitag wieder stärkere Symptome, Freitag Futterumstellung, Anfang der Folgewoche dann Besserung des Juckreizes (obwohl das lt. Statistiken viel zu früh war, haben wir schon gehofft...), seit Donnerstag dann wieder schlimmer. Möchte aber jetzt nicht schon wieder Cortison geben, weil die TÄ ja zurecht sagt, das sei nur für den absoluten Notfall, wenn er gar nicht mehr zur Ruhe kommt, und ausserdem verfälscht es ja Ergebnisse von Blutuntersuchungen, die wir jetzt mal machen lassen wollen.
Hach. Sorry fürs "Zuquatschen". Es ist für uns gerade sehr belastend, dem armen Kerl beim Kratzen zuzuschauen und nichts anderes tun zu können als zu warten, ob die Futterumstellung Linderung bringt.

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Hach. Sorry fürs "Zuquatschen". Es ist für uns gerade sehr belastend, dem armen Kerl beim Kratzen zuzuschauen und nichts anderes tun zu können als zu warten, ob die Futterumstellung Linderung bringt
Kenne ich, ging bei uns jetzt fast 2 Jahre, bis wir es in den Griff bekommen haben.
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puh, zwei Jahre- was für eine Odyssee! Gut aber, dass ihr es in den Griff bekommen konntet.
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Hast du mal versucht unterstützend Fenistil zu geben?
Ich kenne das nur von meiner eigenen Allergie (Kontaktallergie
) dass der Juckreiz weniger wird wenn Cortison ausgeschlichen wird und ich mit Fenistil nachgeholfen habe. Alternativ dazu geht auch Kälte. Also Pfoten kalt abwaschen, vielleicht sogar in gekühlte, feuchte Söckchen packen (welch Linderung wenn man nicht mehr weiß wie man sich nun noch schrubbern soll...) -
werde ich morgen mal bei der Tierärztin ansprechen und fragen, ob wir das mal versuchen können. Meine Hoffnung ist ja noch, dass die Eliminationsdiät mit der Zeit eine Linderung des Juckreizes bringt. Wird ja erst seit neun Tagen durchgeführt, und so rasch ist wohl eine Besserung nicht zu erwarten (man spricht von etwa 25% der Hunde, die nach drei Wochen Besserung zeigen, alle anderen Patienten erst später). Da Hugsi sich aber ganz offensichtlich rumquält, würde ich ihm gern erstmal ein, zwei Wochen Linderung verschaffen (Fenistil? Apoquel?) und dann absetzen, um zu schauen, ob es durch die fortgeschrittene Eliminationsdiät allmählich ohne geht.
Danke für die Anregung!
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gestern wieder Besuch bei der Tierärztin. Positiv: die Analdrüsen waren dieses mal kaum gefüllt. Vermutlich hat sich das gebessert, da der Kotabsatz seit der Umstellung auf Anallergenic deutlich besser geworden ist.
Die letzten drei Nächte hatten wir auch weitestgehend Ruhe vor dem Juckreiz (vorher wurde nachts mehrfach gekratzt und Pfoten geschleckt /geknabbert), tagsüber kratzt er aber noch recht viel.
Was uns Sorge macht, ist, dass Hugsi beim Spaziergang ziemlich energielos ist und tagsüber sehr viel schläft. Allerdings ist mir bei den Probespaziergängen, als er noch im Tierheim war, schon manchmal aufgefallen, dass er nicht der Fitteste ist. Wir haben das aber auf schlechte Kondition geschoben, da die Hunde im Tierheim ja nur zwei mal die Woche spazieren gehen, und dann auch nur angeleint. Derzeit ist er aber deutlich langsamer unterwegs als anfangs.
Bei der Tierärztin wurde jetzt mal Blut abgenommen. Getestet wird auf Milben, zusätzlich wird ein Allergietest gemacht, ausserdem mal ein Blutbild um zu schauen, ob mit den Organen alles okay ist. Ergebnisse gibt's in ein paar Tagen.
Über Daumendrücken freuen wir uns! :-)
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Hugsi braucht jetzt leider wieder eine kleine Kur mit Prednisolon.

Er hat sich gestern tagsüber ständig gekratzt, und vergangene Nacht hatten wir auch null Ruhe. Der arme Kerl kratzte und knabberte fast die ganze Nacht. Also haben wir uns entschieden, wieder ein paar Tage nach "Notfalldosierungsplan" der TÄ das Medikament zu geben. Heute dann entsprechend kaum Kratzen, dafür aber deutlich mehr Lebensfreude beim Spazieren und Spielen- er ist deutlich fitter als in den letzten Tagen. Und ruhig schlafen kann er auch endlich wieder.Mist, ich gebe wirklich ungern Cortison, aber man muss doch abwägen, was die Lebensqualität angeht, oder? :-/
Weiterhin wird natürlich die Eliminationsdiät durchgezogen (sind seit 9 Tagen dabei), und wir hoffen, dass dadurch bald ein vernünftiges Hundeleben ohne Medikamente möglich wird.
Was Fenistil angeht: die TÄ meint, man könne das probieren, aber die Erfolgsaussichten seien gering. Dafür bekäme man dann aber ziemlich sicher einen müden Hund.
Cortison sollen wir aber auch nur einige Tage machen, sagt sie. Puh, ich denke aber jetzt schon wieder mit Schrecken ans Absetzen...
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Verstehe wirklich nicht, warum ihr kein Apoquel bekommt. Dein armer Hund leidet doch total unter dem kratzen!

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Ich kann das 5 Elemente kaltgepresste Hundefutter empfehlen. (gibt es extra für Allergiker). Meine Hündin (war starke Allergikerin, ist heute dank dem Futter fast allergiefrei).
Wir haben damals einen Bluttest machen lassen, da war sie auf fast alles allergisch... (Hausstaubmilben, Futtermilben, div. Gräser, Bäume, Pollen....)
Auch bekommt sie nur natürliche Sachen. Als Zeckenmittel nur Kokosnussöl (Auf die Haut und das Fell). Sie wird auch nicht entwurmt (wir machen 2x pro Jahr eine Kotprobe (im Labor)) und Kokosnussöl wirkt auch gegen Würmer.
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Ich habe gelesen, dass er aus Rumänien kommt. Habt ihr schon einen Mittelmeertest machen lassen?
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