Allergie?
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Ob dein Hund auf Hausstaubmilben reagiert, kannst mittels Intrakutantest ermitteln lassen (dort wird dann ebenfalls auf weitere Allergene, jedoch keine Futtermittel, getestet). Daraus kann man dann eine Hyposensibilisierung beginnen.
Nein, in unserem Fall hat VetConcept nichts gebracht. Manche Allergiker kommen gut mit kommerziellen Futtersorten zurecht, andere eher weniger. Wenn du dich hier durchs Forum liest, wird dir auffallen, dass die Mehrheit der Allergiker den Hund selbst bekocht und der Weg zur Findung des optimalen Futters ein sehr langwieriger ist... bei kommerziellen Futtersorten kommt schlichtweg der Aspekt hinzu, dass natürlich dem Futter Dinge zugesetzt werden, die es haltbar machen, Proteine und Kohlenhydrate werden zumeist gemeinsam erhitzt, was zur Entstehung von neuen chemischen Verbindungen führt --> dies sind alles Dinge, auf die dein Hund reagieren kann, je nachdem, wie sensibel er ist, wie stark die Allergie ausgeprägt ist.
Wenn das Hauptsymptom der Juckreiz ist, wirst du jedes Futter 6-8 Wochen füttern müssen, um ein Resumée ziehen zu können, denn diese Zeit braucht die Haut um sich zu regenerieren. Also viel viel Geduld. - Vor einem Moment
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Hi,
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Ob dein Hund auf Hausstaubmilben reagiert, kannst mittels Intrakutantest ermitteln lassen (dort wird dann ebenfalls auf weitere Allergene, jedoch keine Futtermittel, getestet). Daraus kann man dann eine Hyposensibilisierung beginnen.
Das riet ich ihr auf Seite 2 auch schon.....

Wir haben auch VetConcept Allergenicum Futter und mein Hund (als Welpe gebarft worden) kommt wunderbar damit zurecht

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Deinen Rat habe ich nicht vergessen, @StreuselnasenJamie. ;-) Nur waren leider beide Tierärztinnen unabhängig voneinander skeptisch bis ablehnend, was einen Bluttest dbzgl angeht. Wir fangen jetzt erstmal mit der Eliminationsdiät an. Übernächste Woche haben wir nochmal einen Termin zur Kontrolle der Analdrüsen, die bei beiden Tierarztbesuchen geleert werden mussten (was den Allergieverdacht beider TÄ erhärtet hat), dann spreche ich das Thema Blutuntersuchung nochmal an. Vielleicht muss ich ein bisschen "drängeln".
Wenn dein Hund mit Vet Concept gut zurecht kommt, ist das super! Wie sieht es denn mit Kauartikeln aus? Hugsi kaut für sein Leben gern Ochsenziemer, und ich fände es schlimm, wenn er lebenslang darauf verzichten müsste. Gibt's Alternativen für Allergiker?
(dass während der Eliminationsdiät drauf verzichtet werden muss, ist klar)' -
Jamie bekommt Pferdehaut zum kauen :) wir haben komplett alles einfach von Pferd.
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Nein, kein Bluttest, das ist rausgeworfenes Geld. Wir sprachen hier von einem Intrakutantest, sprich die Allergene werden in die Haut eingebracht, so wie dies auch beim Menschen durchgeführt wird....
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Was das angeht, hat die TÄ gesagt: es sei das Mittel der Wahl, sofern die Eliminationsdiät keinen Erfolg bringt und entsprechend weiter geforscht werden muß.
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Also ich kann dir echt nur so viel sagen:
mein Hund wird in 11 Tagen 2 Jahre alt. Wir haben, seit wir ihn haben, tausende von Euros durch monatliche TA-Besuche ausgegeben. Analdrüsen Probleme, Ohrenentzündungen, Hautprobleme -wobei er aber immer sehr gutes Fell hatte-.
Hautverfärbungen an Ellenbogen, Pfoten und Kinn. Gekratze den ganzen Tag.Futter, mit verschlossenem Sack, in eine verschlossene Tonne (FutterMILBENallergie). Textielien in der Wohnung mehrfach in der Woche/täglich gereinigt (Haustaubmilbenallergie). Plus Apoquel gegen den Juckreiz.
Und es wurde jetzt innerhalb 5 Monaten SUPER gut, niergendswo mehr verfärbt, kaum noch gekratze. Alle Symptome sind weg.
Im November hat dann endlich ein TA in einer Klinik den Test über das Blut gemacht. Was uns ENDLICH darauf gebracht hat, auf was er Allergisch ist.
Bei den Bluttest finde ich nicht, das es rausgeschmissenes Geld ist. Es hat UNS sehr gut geholfen. Man sollte nur dabei beachten, und das ist der Fehler den viele machen, die dann sagen, dass es nichts bringt. Wenn ich im Dezember auf Polen testen lasse, kommt natürlich nicht raus, das es Positiv ist. Das muss schon zu der Zeit gemacht werden, wo die auch fliegen.
Zu dem sollte man sich nicht zusehr auf die Zahlen, die rauskommen, versteifen. Ob der Hund nun 3.000 als Zahl hat, oder 300 ist egal. Es sind Momentaufnahmen und können am nächsten Tag anders ausfallen.
Aber sie geben einen Hinweis, ob es sein könnte (und bei einer Zahl von 3.000 ist es eben eher wahrscheinlich, das er Allergisch ist) oder nicht und wenn man, wie wir, seit Jahren raus finden will, was ein Hund noch hat, außer Futtermittel UNVERTRÄGLICHKEIT (ist nämlich auch nochmal nen Unterschied, zur richtigen Allergie), dann ist der Bluttest eine sehr gute Wahl.
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Die Ergebnisse des Bluttests sind extrem unsensibel (das heißt, es werden Allergene als positiv angezeigt, auf die der Hund schlichtweg überhaupt nicht reagiert), das ist Fakt, und steht so auch in der Fachliteratur.
- Der Intrakutantest wird eben genau zu der Zeit gemacht, in der bspw die Pollen nicht fliegen ;-) das ist ja Sinn der Sache: den Hund mit dem eventuellen Allergen konfrontieren, wenn er eigentlich Ruhe hat und schauen, ob er dann auch reagiert.
- Das dein Hund mit Apoquel aufgehört hat sich zu kratzen, ist ja nun nicht weiter verwunderlich. Genau dies ist der Job dieses Medikaments -- dies ändert aber absolut gar nichts an den auslösenden Allergenen. Die Nebenwirkungen sind sehr hoch, weshalb es nicht dauerhaft angewandt werden sollte -- außer eben bei schwerstwiegenden Fällen.
Ob ich dem Hund nun Kortikoide oder ein Medikament wie Apoquel verabreiche, ist unterm Strich eine Kosten-Nutzen-Rechnung: sind die Beschwerden sehr groß, ist es in manchen Fällen tatsächlich hilfreich, dem Tier einmal Ruhe zu verschaffen -- manche Fälle zeigen, dass die Beschwerden danach (wenn zutreffende Dinge umgestellt werden) auch dauerhaft abgeschwächter auftreten, andere Fälle müssen dauerhaft mit Kortikoiden behandelt werden, da man leider nicht immer das zutreffende Allergen(e) findet und vor allem vermeiden kann -- Ziel sollte natürlich immer sein, dass Allergen zu umgehen und keine dauerhafte Cortison-Kur fahren zu müssen, da auch dies erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringt.
Alles in allem, muss einem dabei natürlich klar sein, dass Apoquel/Kortikoide eine reine Symptombekämpfung ist. Dass der Hund sich zu dieser Zeit nicht kratzt/keinen Durchfall hat, wird sich nach absetzen der Medikamente in den allermeisten Fällen wieder ändern. -
Kleines Update:
seit einer Woche bekommt Hugsi nun das Anallergenic-Futter. Glücklicherweise frisst er es mit ziemlicher Begeisterung und scheint es bislang auch gut zu vertragen. Der Kot ist sogar besser geworden, d.h. nicht mehr schleimig/breiig, sondern fest und ohne "Schleimüberzug". Der Juckreiz ist noch da, aber es heisst ja ohnehin, dass die ersten Besserungen erst nach frühestens drei Wochen zu erwarten sind.
Montag geht's nochmal zur Tierärztin zwecks Kontrolle der Analdrüsen, denn beim letzten mal war der Analbeutel ja leider wieder recht voll. Ich werde dann auch nochmal ansprechen, ob nicht mal eine Blutuntersuchung angezeigt ist. Juckreiz kann schließlich auch von Erkrankungen innerer Organe kommen und muß nicht zwangsläufig eine Allergie zur Ursache haben...
Hoffe, dass es dem vierbeinigen Mitbewohner bald besser geht. Und danke euch fürs Zuhören und eure Anregungen / Meinungen. :-)
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Na das klingt doch schon mal recht positiv!! :)
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