• Vielen Dank an alle für die Antworten!

    @StreuselnasenJamie
    Was macht ihr, um die Allergie gegen Hausstaubmilben in den Griff zu bekommen? Reicht tägliches Saugen / Wischen, oder müsst ihr mit Medikamenten unterstützen? Ich frage deshalb, weil ich mir bei Hugsi auch eine solche Allergie vorstellen könnte. Denn wenn wir täglich gründlich saugen und gut durchlüften, kratzt er unserer Wahrnehmung nach weniger. Ehrlich gesagt halte ich das sogar für wahrscheinlicher als eine Futtermittelallergie, denn Hugsi hat drei Jahre lang alles mögliche gefressen, aber eben nie in einem Haus gelebt. Denkbar wäre aber natürlich auch eine Allergie gegen mehrere Sachen, denn Symptome zeigen sich ja mitunter erst, wenn es dem Körper insgesamt "zu viel" wird.

    Die Eliminationsdiät werden wir aber erstmal versuchen und dann weitersehen.

    Er bekommt täglich Apoquel, was wir laaaaaaangsam jetzt runterfahren und wenn es schlimmer wieder wird wieder hoch fahren werden.

    Tägliches Saugen, mit speziellen Staubsauger. Viel Lüften, Alle Textilien mehrmals die Woche waschen.

    Am besten so wenig wie möglich Teppiche, Decken etc. haben. Bettwäsche jede Woche wechseln.

  • Er hat keine FutterMITTELallergie, sondern FutterMILBEN. Sprich das Futter darf nicht offen rum stehen. Sondern muss gut verschlossen mit dem Sack (!) in einer speziellen Tonne stehen.

    Er bekommt das VetConcept Dogsana Pferd.

    Apoquel bekommt er seit September und verträgt er gut.

  • Vielen Dank!

    Ein Symptom, das bei Hugsi auch vorkommt und das ich zu erwähnen vergessen habe, sind Blähungen, die oft abends nach dem Essen auftreten. Spricht auch für eine Futtermittelallergie, oder? Allerdings tritt das unabhängig davon auf, ob er nun Rind, Fisch oder Pferd bekommen hat. Bin da ziemlich ratlos.

  • die oft abends nach dem Essen auftreten. Spricht auch für eine Futtermittelallergie, oder? Allerdings tritt das unabhängig davon auf, ob er nun Rind, Fisch oder Pferd bekommen hat. Bin da ziemlich ratlos.

    ne das hat nichts mit Futtermittelallergie zutun. Sondern einfach das er das Futter von der Marke eben nicht so gut verträgt. Bei uns war das bei Platinum z.B ganz arg

  • hm, er bekommt aber Frischfleisch aus einem Barf-Geschäft. Vielleicht ist es doch etwas ganz anderes als eine Futtermittelallergie? Heute Abend fahren wir zu einem anderen Tierarzt für eine Zweitmeinung.

  • Doch, das kann sehr wohl etwas mit Futtermittelallergie zu tun haben...
    Zusätzlich kann es auch sein, dass er das rohe Fleisch nicht verträgt --> würde es einfach mal alles abkochen, erhöhrt die Verdaulichkeit immens.

    Zweitmeinung ist auf jeden Fall eine gute Idee!

  • Die nun eingeholte Zweitmeinung geht in eine ähnliche Richtung: Futtermittelallergie könnte vorliegen, Eliminationsdiät sei sinnvoll. Nur sprach die zweite Tierärztin von "Vet Concept", die erste wie erwähnt von "Anallergenic". Ich zweifle noch ein wenig, weil sich zu beiden Produkten nicht unbedingt gute Meinungen im Netz (u.a. hier im Forum) finden. Alternativ ginge ja eine Ausschlussdiät mit Frischfleisch, aber möglicherweise verträgt er ja auch ausgerechnet das nicht. Im Tierheim bekam er, wie schonmal erwähnt, diverse unterschiedliche Trockenfutter und hatte zu dieser Zeit keine Probleme.

    So viele Möglichkeiten, zwischen denen wir uns jetzt entscheiden müssen:
    Eliminationsdiät mit Anallergenic oder Vet Concept? Ausschlussdiät mit (evtl abgekochtem) Frischfleisch? Oder einfach mal auf Trockenfutter umstellen, das es im Tierheim gab?

  • Lustig...ich hatte auch eine Eliminatiosdiät mit VetConcept begonnen. Ziege + Pastinake. Hm. Also der Kot war dadurch okay, allerdings hat mein Hund (43kg) 3 1/2 Dosen davon am Tag gebraucht -- mega teuer. Da fährst du mit einer eigens zubereiteten Diät besser, und kannst auch individueller drauf eingehen. So meine Meinung im Nachhinein.
    Solltest du irgendwie rausbekommen, was das für Trockenfutter war im Tierheim, würde ich dies vorher probieren. Kostengünstig und einfach zu testen.


    Und ja, ich habs ja nun schon öfters runtegebetet, ich würde das Fleisch abkochen. Und den Kot auf Parasiten checken lassen.

  • Hat denn die begonnene Eliminationsdiät mit Vet Concept irgendetwas gebracht? Hohe Kosten wären mir erstmal egal. Sobald man alle Allergene eliminiert hat, kann man ja Provokationstests starten und im Idealfall ein passendes anderes Futter finden.

    Da ich auch noch spekuliere, dass er (alternativ oder zusätzlich) Probleme mit Hausstaubmilben hat, würde ich gern sein Hundebett austauschen (bisher schläft er in einem Korb inklusive Bettzeug). Was eignet sich da? Ein Bett aus Kunstleder? Oder einfach die Bettwäsche durch Allergikerbettwäsche ersetzen? Ich möchte möglichst viele Allergene vermeiden, denn die TÄ sprach von einer "Juckreizschwelle", d.h., Hund kommt evtl bis zu einer gewissen Grenze mit Allergen klar, aber irgendwann wird es eben zu viel.

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