Sinn von Anti-Giftköder-Kursen?

  • Hi,
    hier bieten gerade sehr viele Hundeschulen Anti-Giftköder-Kurse an bei denen die Hunde lernen Gift zu erkennen und vergiftetes Futter zu meiden. Doch ich frage mich, worin der Sinn dieser Kurse liegt? Ich meine wenn ich meinem Hund beibringe keine vergiftete Frikadelle zu fressen heißt das ja im Umkehrschluss, dass er eine Frikadelle ohne Gift durchaus fressen darf. Meine Hunde sollen aber nichts fressen was auf dem Boden liegt, egal ob mit oder ohne Gift. Also lernen wir in der Hundeschule nichts vom Boden aufzunehmen.

    Aber mir erschließt sich der Sinn nicht, wieso man extra Anti-Giftköder-Kurse anbietet.

    Kann mir das wer erklären?

    LG

  • Ich kenne das eher so, dass die Hunde lernen sollen, nichts vom Boden aufzunehmen, sondern stattdessen anzuzeigen. Wie soll der Hund denn merken, ob irgendwo Gift oder z.B. eine Rasierklinge drin ist?
    Anti-Giftköder-Kurs klingt halt gut und befasst sich speziell mit dem Thema "Nichts vom Boden aufnehmen". Gibt ja Hundehalter, die keinen allgemeinen Kurs machen, sondern wirklich speziell an diesem Problem arbeiten wollen.

  • Es gibt schon auch Kurse, wo Hunde z.B. lernen, den Geruch von Rattengift zu meiden. Finde ich insofern sinnvoll, als dass der Hund dann nicht aus Versehen was davon beim Schnuppern an die Nase bekommt und dann abschleckt. Ob mir die Methoden bei solchen Kursen zusagen würden, weiß ich nicht.

    Aber mehr möchte ich hier auch nicht schreiben. Die TE wird eh nur wieder auf Krawall aus sein.

  • Ich habe noch nie von einem Anti-Giftköder-Kurs gehört, in dem der Hund lernt, Gift zu erkennen.Wüßte auch nicht, wie das gehen soll, zumal Köder ja mit diversen giften und mechanisch auch mit Rasierklingen und Nadeln präpariert werden.
    Alle mir bekannten Anti-giftköder-Kurse und Lerninhalte drehen sich vielmehr darum, daß der Hund lernt, grundsätzlich nichts Fressbares vom Boden aufzunehmen. Und das ist nicht einfach zu erreichen, aber doch trainierbar.

    Dagmar & Cara

  • Das habe ich auch nie gehört, würde ja bedeuten das man mit Gift arbeiten muss. Ich kann mir nicht vorstellen das jemand das macht, wäre mir auch viel zu gefährlich.

    Antigiftköderkurse kenne ich so das der Hund lernt nichts vom Boden aufzunehmen oder lernt es anzuzeigen, aber keinesfalls zu fressen. Wobei ich glaube das es keine 100 %tige Sicherheit gibt, Hunde lernen ganz schnell wann ich hinsehe oder nicht, leider.

  • Wenn der Hund verinnerlicht: Ich zeige das Gefundene an und bekomme dafür was viel Besseres, sollte das auch hinter Frauchens Rücken funktionieren, so ist jedenfalls der Trainingsansatz.

    Dagmar & Cara

  • pinky:
    Laut Werbeflyern die ich hier von Hundeschulen lese wird in den Kursen mit Rattengift gearbeitet, dessen Geruch die Hunde erkennen sollen. Nur erschließt sich mir eben der Sinn nicht welche Erkenntnis es für einen Hund hat, wenn er erkennt, ob in einem Würstchen Gift drinnen ist, denn der Hund hat einfach kein Würstchen zu fressen. Punkt.

  • pinky:
    Laut Werbeflyern die ich hier von Hundeschulen lese wird in den Kursen mit Rattengift gearbeitet, dessen Geruch die Hunde erkennen sollen. Nur erschließt sich mir eben der Sinn nicht welche Erkenntnis es für einen Hund hat, wenn er erkennt, ob in einem Würstchen Gift drinnen ist, denn der Hund hat einfach kein Würstchen zu fressen. Punkt.

    Ja, der Sinn erschließt sich mir dann allerdings auch nicht wirklich.
    Heute hab ich wieder eine Warnung bekommen, dass Würstchen mit Nägeln ausgelegt wurden.
    Noch ein schönes Stück von uns entfernt, aber trotzdem ganz schön beängstigend.
    Hilft mir ja nichts, wenn mein Hund das Rattengift anzeigt und die Rasierklinge frisst.
    Für mich ist ein Anti-Giftköder-Kurs nur im Sinne von "Nichts vom Boden aufnehmen" zielführend.
    Aber da muss man halt dann darauf achten, WAS tatsächlich angeboten wird.
    (Ganz abgesehen davon, dass ich es sehr fragwürdig finde, mit Rattengift zu arbeiten.
    Wie kann man denn ausschließen, dass Hunde (oder Menschen) damit in Kontakt kommen?
    Muss ja nun echt nicht sein...)

  • Es gibt schon auch Kurse, wo Hunde z.B. lernen, den Geruch von Rattengift zu meiden. Finde ich insofern sinnvoll, als dass der Hund dann nicht aus Versehen was davon beim Schnuppern an die Nase bekommt und dann abschleckt.

  • ich frage mich eher was das training bringen soll denn der hund frisst zuhause (drinne und draussen im garten) ja auch vom boden
    oder füttert ihr erhöht in schalen ?

    wie soll der hund da den unterschied erkennen wann er darf und wann nicht ?

    erkennen von gift finde ich sinnfrei denn es gibt zig arten von gift und dann noch mechanisches wie klingen, nadeln, nägel, ...

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