Sinn von Anti-Giftköder-Kursen?

  • das futter passt ja meistens garnicht in den napf rein und wenn doch wird es ja sowieso rausgeholt um es zu verkleinern.
    wir füttern hier ganzes und große stücke, kein gewolftes zeug.

    wenn man gewolftes kauft ja, aber bei stückig oder ganz passt es nicht in den napf bzw wird vom hund eh rausgeholt um zerkleinert zu werden

    vlr ist dein Napf einfach zu klein? :ka:
    das Futter meiner Hündin hat immer problemlos in ihren Napf gepasst.. Und sie hats auch dort gefressen. Wie gesagt, helle Teppiche, da ist rumliegendes rohes Fleisch keine Option.

  • vlr ist dein Napf einfach zu klein? :ka:
    das Futter meiner Hündin hat immer problemlos in ihren Napf gepasst.. Und sie hats auch dort gefressen. Wie gesagt, helle Teppiche, da ist rumliegendes rohes Fleisch keine Option.

    so einen großen napf gibt es nicht das da ganze tiere oder große tierstücke reinpassen :)
    zb rippen, kopf, oder eben ganze größere tiere, manche füttern ganze ziegen, lämmer, kälber, .....

  • Man muss aber keine Ziegen, Lämmer oder Kälber füttern - und dann passt das Futter wieder in den Napf. |) Die Wahrscheinlichkeit, dass im eigenen Garten mal ein vom Nachbarn hingelegtes, vergiftetes Lamm liegt, ist doch ziemlich gering und da der Hund sicherlich unterscheiden kann, ob er wie immer im Garten sein Lamm vertilgen darf oder draußen bitte das Wurstbrot ignoriert, besteht auch kein Risiko.

  • meine erfahrung ist da leider anders, wenn man zuhause vom boden füttert klappt diese methode des anti gift köder training nicht.

    wenn dann muss man überall, also auch zuhause, gäste, kinder, .... das füttern vom boden verhindern und das ist in der realität schwierig.

    daher ist der ansatz mit anzeigen von futter besser und funktioniert auch besser als das verbot zu fressen

  • Laut Werbeflyern die ich hier von Hundeschulen lese wird in den Kursen mit Rattengift gearbeitet, dessen Geruch die Hunde erkennen sollen. Nur erschließt sich mir eben der Sinn nicht welche Erkenntnis es für einen Hund hat, wenn er erkennt, ob in einem Würstchen Gift drinnen ist, denn der Hund hat einfach kein Würstchen zu fressen. Punkt.

    Im Beitrag Nr.4 ist eigentlich alles super erklärt - was Sinn macht.

    Dass die Hundeschule hier auf Rattengift trainiert ist ... "geldmacherei"? Schließlich sind Giftköder nicht nur mit Rattengift bestückt und sollte die Konditionierung auf Rattengift beim Hund klappen, dann muss es auch dauernd geübt werden... damit Tier und Mensch am Ball bleiben (s. Drogenspürhunde, etc...)

    Was nun Hund zu fressen hat... das steht auf einem anderen Blatt und glaub mir, deinem Hund ist deine Meinung so was von egal wenn du nicht dabei bist und er die Wahl bzw. Hunger hat.

  • Ich habe noch nie von einem Anti-Giftköder-Kurs gehört, in dem der Hund lernt, Gift zu erkennen.Wüßte auch nicht, wie das gehen soll, zumal Köder ja mit diversen giften und mechanisch auch mit Rasierklingen und Nadeln präpariert werden.
    .......

    Hm - im Anti-Gift-Kurs gehts bestimmt auch nicht darum, Nadeln oder Rasierklingen zu identifizieren, sondern Gift, wie der Name schon sagt.
    Da es aber durchaus die andere häßliche Variante auch gibt, erklärt es sich von selbst, daß reine Anti-Gift-Kurse sinnlos sind....

    Wenn es tatsächlich darum geht, nichts vom Boden aufzunehmen, mag es für den Einen oder Anderen Sinn machen. Für mich nicht, weil meine Hunde, wenn ich rechtzeitig "Laß das" sage, an allem vorbeigehen und es nicht aufnehmen. Problem ist, wenn ich es nicht sehe (oder an ihrer Körperspürache erkenne, weil die Nase plötzlich in die entsprechende Richtung geht), nehmen sie´s halt doch auf (und dann wird nimmer ausgegeben - obwohl jedes Spielzeugs jederzeit ausgegeben wird, egal wie hochgedreht!) - da wär dann bei uns nur ein Anzeige-Training sinnvoll. Aber auch wieder nicht - denn wenn ich aufmerksam bin (ist normalerweise der Fall), erkenne ich an der Körpersprache, daß die was in der Nase haben, und kann mit "Laß das" oder "NEIN-Weiter!" abbrechen.

    Und in Gegenden, wo Köder-Alarm herrscht, sind meine eh (wenn überhaupt dort!) an der Leine, meine Augen am Boden, und notfalls noch n Mauli drauf. Aber in solchen Gegenden geht man ja auch net Gassi, wenn sichs verhindern läßt. Gäbe es hier in der Stadt Giftköder-Alarm, ich würde früh und abends mit dem Auto rausfahren auf irgendwelche entlegenen Felder, um dem zu entgehen.

    Würde ich in ner Stadt wohnen, wo es immer wieder Giftfunde oder vergiftete Hunde gäbe, würde ich wahrscheinlich konsequent ein Anzeige-Training machen - aber trotzdem möglichst oft wegfahren zum Gassigehn... :-) Einfach zur Sicherheit. Vielleicht sogar Mauli zum Standard für Stadtspaziergänge trainieren.

    Ich sehe halt eine gewisse Gefahr bei diesen Kursen: man wird leichtsinnig und glaubt, der Hund sei ja jetzt drauf trainiert und frißt nix mehr vom Boden, und paßt daher nimmer so stark auf - und der Hund versucht´s prompt wieder.... Sind halt auch nur Menschen, unsere Viecherln..... :-)

  • Mir persönlich war es immer schon wichtig, dass meine Hunde draußen nicht ungefragt irgendwas fressen. Ein Abbruchsignal gehörte für mich immer schon dazu, ebenso wie eine gewisse Kontrollierbarkeit im Freilauf.
    Ich denke schon, dass solche Kurse durchaus Sinn machen können, aber eine 100%ige Absicherung sind sie sicher nicht.
    Wenn ein Hund aber lernt, auf ein Kommando Meideverhalten zu zeigen bzw. sich in Erwartung des besseren Leckerchens beim Menschen wieder zum Mensch zu wenden, macht das in vielen Bereichen einfach Sinn.

    Meine Hunde lernen das immer mit als erstes und ich übe auch sehr schnell draußen an allem, was so des Weges liegt (Pferdeäpfel, Aas usw.)

    Wie bringst du das deinen Hunden bei? HAst du irgendwelche "Methoden" oder Spiele, mit denen du ihnen das klar machst? Würde mich interessieren, gerade auch bei Welpen... :smile:

  • Mich würde in dem @gorgeous2000, aber natürlich auch an alle anderen, interessieren, wie man dem Hund beibringt, Sachen nur auf Nachfrage zu fressen.

    Ich mache jetzt zwei "Giftköder-Kurse", einen fortlaufenden Kurs über 5 Wochen (einmal war schon) und ein Nachmittagsseminar über 3 Stunden. Ehrlich gesagt ist es eine Mischung aus Verzweiflung und Neugier, wie diese Kurse denn so aufgebaut und strukturiert sind und ob ich da etwas für mich mitnehmen kann.

    Ich will hier auf jeden Fall mal mitlesen!

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