Bauchweh, Durchfall und Co. ...

  • Darmschleimhaut sieht eigentlich aus wie richtiger Schleim, zäh und durchsichtig. Aber wer weiß, was das Gras da so alles noch anrichtet.
    Ich kann sehr empfehlen, ein Tagebuch zu führen und dort immer wieder nach möglichen Zusammenhängen zu schauen.
    Ich überlege gerade, ob du ihm, wenn er riesigen Grashunger hat, nicht eine Alternative anbieten könntest...
    Vielleicht würden mehr Ideen zusammenkommen, wenn du einen eigenen Thread aufmachst?

    Ich würde mal bei der Schonkost darauf achten, dass du nicht zu viel Protein fütterst. Das kann bei Barf und Wolfsblut manchmal ein Problem sein, was dann Symptome einer Unverträglichkeit hervorruft.

  • Dankeschön für deine Tipps. Ja ich glaub ich versuche es in einem extra Thread auch noch. Die Alternative zu Gras ist schwer zu finden, er nimmt dann ja nichts in der Situation aber ihn im Haus lassen ist auch unmöglich, das hab ich heut morgen gemerkt

  • Vielleicht würde es ihm helfen, wenn er dann Bewegung statt Gras bekommt. Klingt zwar nicht wie die typischen Versdauungssymptome bei denen Bewegung hilft, aber vielleicht würde ihm wenigstens die Ablenkung helfen vom Gras ( :pfeif: ) runterzukommen.

  • Hallo Zusammen.
    Ich klinke mich mal hier rein. Hoffentlich ist das ok. Ich habe vor genau einer Woche eine Kotprobe meines Hundes zur Untersuchung nach Leipzig, ins Institut für Parasitologie, eingeschickt. Die drei Tage davor habe ich den Kot eingesammelt. Grund für die Aktion war einmal, dass der Hund vor ein paar Wochen eine tote Maus gefressen hat. Zudem kam mal Durchfall, dann Verstopfung, dann mehrfarbiger, schleimiger Kot vor. Alles schön mehrmals durch. Ich wollte nicht einfach vorbeugend entwurmen, weil sie bereits Mitte/Ende März eine Entwurmung hatte (aufgrund eines Flohbefalls).
    Heute bekam ich den Befund per Mail. In den nächsten Tagen soll wohl die Rechnung und der schriftliche Befund per Post kommen.
    Folgendes hatte ich auf dem Antrag angekreuzt: "Parasitologische Untersuchung - komb. Sedimentations- und Flotationsverfahren (Standardverfahren zum Nachweis von Helmintheneiern und Kokzidien)" und "Untersuchung auf Giardien (Schnelltest)"
    Der Befund sagt: "Flotation: negativ" und "Giardiennachweis: positiv". "Bemerkungen: keine".

    Da Lucy sich seit gestern wieder seltsam verhält (liegt nur schlapp rum, zeigt Teilnahmslosigkeit, frisst wieder Gras, trinkt keinen Schluck) möchte ich so schnell wie möglich etwas gegen die Viecher tun. Reicht es wenn ich nur mit diesen Angaben zu meiner TÄ fahre? Oder kommt irgendwas detaillierteres per Post? Giardien sind Giardien, oder gibt es da verschiedene Arten?

    Ihren Kot sammeln wir so oder so immer auf. Hier Giardien bei Hund, Katze und Mensch: Auf dem Weg zur Weltherrschaft? - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert habe ich folgendes gelesen: "Die Fortpflanzungsstadien (Zysten) des Parasiten bleiben in der Umwelt wochenlang infektiös. Ein Kothaufen ist dann mit dem bloßen Auge schon lange nicht mehr als solcher erkennbar. Der Hund kann ihn trotzdem noch riechen und tut das auch. Oder er läuft einfach durch und schleckt sich nach dem Spaziergang die Pfoten sauber, und schon ist es passiert. In einem Kothaufen können sich Millionen von Zysten befinden, für eine Infektion reichen angeblich bereits zehn davon".
    Als Lucy Durchfall hatte, hat sie auf die Wiese vorm Haus gemacht. Ich habe alles soweit es ging entfernt. Aber Durchfall ist eben ziemlich wässrig, alles konnte ich also nicht beseitigen. Wenn ich Lucy jetzt Medis verabreiche, und sie an diesen Stellen schnüffelt, geht dann alles wieder von vorne los?

    Kann ich eigentlich aufgrund des Wortes "negativ" bei Flotation davon ausgehen, dass sie keine anderen Parasiten in sich trägt? Bitte entschuldigt die vielen Fragen, es war meine erste eigene eingeschickte Kotprobe.

    Dennis und mir geht es gut. Wir hatten seit der Geschichte mit der Mausfresserei zwischendurch mal Bauchweh, haben das aber nicht auf Lucy geschoben. Hätte ja alles mögliche sein können. Sollten wir nun auch lieber zum Arzt? Man hört über Giardien ja wirklich nur Horrorgeschichten.

    Liebe Grüße

  • @PuggleJimmy: Was du weiter oben beschrieben hast, klingt für mich auch nach Allergie-Symptomen, auch die vollen Analdrüsen, schleimiger Kot z.B. Ich würde eine Ausschlussdiät erwägen.

    Und gegen diese Grasfressattacken bzw. die Probleme mit der Magensäure versuch mal Lefax (extra): Klein bröseln und dann ins Maul geben. Je nachdem, wie groß dein Hund ist und wie stark die Symptome, musst du mehrere Tabletten geben.
    Und ich würde, wenn du frisch fütterst, möglichst erstmal kochen, auch die Knochen in gewolfter Form.

    Gute Besserung

  • Hallo Kleene,

    sind`s also doch Giardien! Ich glaube, Giardien sind Giardien. Du kannst aber doch die Mail ausdrucken und damit zum TA gehen oder ruf besser vorher an, was die meinen.
    Wenn alles andere negativ ist, geh ich davon aus, daß Lucy nur Giardien hat.
    Hier kommen sicher noch Tips von den anderen.
    Jedenfalls drück ich die Daumen, daß ihr die Viecher schnell los werdet und Lucy es dann besser geht.

  • Hallo Kleene,

    sind`s also doch Giardien! Ich glaube, Giardien sind Giardien. Du kannst aber doch die Mail ausdrucken und damit zum TA gehen oder ruf besser vorher an, was die meinen.
    Wenn alles andere negativ ist, geh ich davon aus, daß Lucy nur Giardien hat.
    Hier kommen sicher noch Tips von den anderen.
    Jedenfalls drück ich die Daumen, daß ihr die Viecher schnell los werdet und Lucy es dann besser geht.

    Habe gerade bei der TÄ angerufen. Lucy's Ergebnisse vom großen Blutbild sind da. Soll heute nachmittag mal vorbei kommen. Da werde ich das mit den Giardien auch direkt ansprechen. Bisschen mulmig ist mir schon zumute.
    Danke für's Daumendrücken!

  • Mit Giardien kenne ich mich leider gar nicht aus.

    Kleines Update von uns: ich koche seit gut zwei Wochen Pute, Kartoffeln, Karotten. Seitdem hatten wir abgesehen von den ersten drei Tagen keine Grasfressattacken mehr und auch so habe ich das Gefühl, dem Hund geht es besser. Ich bin jetzt aktuell nur am überlegen ob ich das ganze als ausschlussdiät fortführe oder radikal wieder auf trofu umstelle zum testen?! Eigentlich tendiere ich zu ersterem, nur ich bin mir so unsicher, ob ich Knochen wieder roh füttern soll (putenhälse) oder lieber ein Präparat wie Eierschale, citrat oder ähnliches (das ist aber alles so kompliziert damit ein ausgeglichenes Ca/Ph Verhältnis hinzubekommen :gott: ). Ich habe Angst, dass mein Hund roh generell nicht verträgt, weil die ganze Magen Darm Geschichte mit dem barfen angefangen hatte :???: . Habe schon etwas sorge, mangelhaft zu füttern, zumal mein Hund erst 1 Jahr als geworden ist....

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