Habe Angst vor zu viel Chemie..
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Guten Abend liebes Dogforum :3
Wir freuen uns sehr hier zu sein.
Meine süße (Labrador 4 Jahre alt) und ich haben momentan ziemlich viel Pech
Es fing an dass wie letzen Montag in die Tierklinik mussten, weil mein Hund beim toben in etwas herein gelaufen ist. Sie hat am ballen sehr stark geblutet ich habe es erstversorgt natürlich vorher gesäubert, nicht lange überlegt und ab ins Auto mit dem Hund und ab zur Not tierklinik. Dort angekommen wurde es sofort behandelt (getackert) und ich habe Antibiotika mit bekommen und Schmerzmittel, dieses hat sie bis Samstag nehmen müssen. Eine spritze in die Schnauze (Schmerzmittel) und 2 x täglich 1 einhalb Tabletten Antibiotika.
Nun hat sie das überstanden die wunde sieht bisher gut aus.
Gestern habe ich meine süße durchgekämmt und habe nach ewig langen kämmen einen floh gefunden.
Nun musste ich heute eh noch mal zum Tierarzt da der Verband gewechselt wurde und der Arzt sich die wunde noch mal ansehen wollte, habe ihm natürlich auch von meinem floh Fund erzählt, Er hat meinem Hund dann Spot on in den Nacken getan. Und ich habe zusätzlich einen Fogger in die Wohnung gestellt und 3 Stunden mich von der Wohnung fern gehalten. (gestern abend als mein Hund und ich schlafen gegangen sind habe ich Ihren Platz mit einem anderen Umgebungs spray eingesprüht, auf diesen liegt sie nachts aber nicht deshalb habe ich es über Nacht einwirken lassen)Nun stelle ich mir die Frage, ob das in der letzen Zeit nicht zu viel Chemie war? Und selbstverständlich ob es schädlich ist? Könnt ihr mir diesbezüglich eventuell etwas die Angst nehmen?
Und ich hätte noch eine Frage bezüglich Floehen, habe ja nur einen einzigen gefunden. Reicht dieses eine Spot on? Und dieser eine Fogger? Habe zusätzlich noch ihre decken auf 60 Grad gewaschen. Muss ich sonst noch irgendetwas machen? Oder mache ich mir zu viele Gedanken?
Ich bedanke mich im voraus schon mal für s Antworten und lesen :)
- Liebe grüße <3
- Vor einem Moment
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Hi,
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Das ist natürlich schon viel Chemie, aber ich denke nun nicht dass sooo dramatisch ist. Gerade der Fogger ist natürlich ziemlich heftig und hätte bei einem Floh nicht gleich sein müssen (habe auch schonmal überlegt einen aufzustellen aber habe mich dann doch nicht getraut) Vielleicht nochmal die Oberflächen und den Boden abwischen.
Ansonsten würde ich wegen der Flöhe einfach nochmal gut durchsaugen und den Staubsaugerbeutel danach wegtun.
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Nach dem Fogger durften wir 14 Tage lang täglich ALLES saugen, auch die Polster der Couchen/Sessel und die Matratzen.
Du glaubst gar nicht, wo überall Flöhe lauern können. *schauder*Für uns war der Fogger das Beste, was uns passieren konnte, wir hatten eine katzenflohverseuchte Wohnung übernommen- das merkt man nicht gleich bei der Besichtigung und auch nicht bei der Übergabe.
Dort war ein Ziegenhaarteppich verklebt- und der war voller Flöhe.Wenn man die Wahl hat- entweder Fogger oder Kammerjäger, dann würde ich mich immer wieder für den Fogger entscheiden.
Bitte denke daran, daß du nach dem Einsatz eines Foggers besser nichts mehr von dem essen/verbrauchen solltest, was du in der Wohnung hattest, weder Obst und Gemüse, noch die Tüte Mehl, das Brot etc. Wir wurden damals explizit darauf hingewiesen und haben vorher alle Nahrungsmittel aus der Wohnung entfernt.
Mein Mann hat hier neulich auch ein harmloses kleines Käferchen für einen Floh gehalten und ich habe prompt rotiert- alle Hunde haben prophylaktisch ein Spot on bekommen, ich habe sie alle mit dem Flohkamm abgesucht und habe hier gewischt und gesaugt wie ein Derwisch- so eine Flohhölle wie damals brauche ich nicht noch einmal.
Ich finde weder, daß du überreagiert hast, noch daß es jetzt sooo viel Chemie war, daß du deinem Hund damit geschadet hast.
Eigentlich sollte man Hunde auch direkt nach einem Flohbefall noch entwurmen.
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Alles ist Chemie. Jede Substanz kann beschrieben werden aus den Elementen aus denen sie besteht. Dabei ist nicht relevant, ob ein Substanz der Natur entspringt oder synthetisch hergestellt wurde. Mutter Natur hat einige der stärksten Gifte erzeugt, die rein pflanzlich und völlig natürlich sind und nebenbei schmerzhaft, krebserregend oder tödlich.
Dein Hund hat ein Antibiotikum, ein Schmerzmittel und ein Spot-On bekommen. Das sind alles chemisch völlig unterschiedlich zusammengesetzte Substanzen. Informiere dich im Beipackzettel oder auf Vetpharm (CPT: CliniPharm/CliniTox) über die chemische Zusammensetzung, die Wirkweise und die Nebenwirkungen, die Wechselwirkungen mit anderen Substanzen. Du kannst auch einen Tierarzt befragen, der hat das studiert.
Wenn du informiert bist und nicht nebulöse Sorgen bezüglich "Chemie" mehr hast, kannst du viel besser einschätzen und hast eine fundiertere Meinung zum Thema. -
Nun ist es eh am Hund... aber, wenn Du Flöhe anders bekämpfen möchtest beim nächsten Mal: Den Hund in regelmäßigen Abständen mit Kieselerde einpudern. Am besten draußen.
Und zum Thema Verletzungen: Oft wird standardmäßig AB gegeben. Ich wäge da mittlerweile ab. Die letzte Schnittverletzung, die geklammert werden musste, habe ich ohne AB hinbekommen. Auch ein Bissverletzung ohne... setzt aber geschickte Pflege der Wunde voraus und ein gutes Auge, wann es doch notwendig ist.
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@flying-paws : Und was macht man mit den Flöhen in der Wohnung? Die wird man dadurch nicht los- schlußendlich gehen die ja auch auf Menschen. Die hocken ja 90% ihres Lebens in Polstern, Matratzen und Teppichen und nur 10% auf dem Wirt.
Wenn es da etwas Verläßliches geben würde, wäre es toll!Wir hatten seit damals (15 Jahre her) nie wieder Flöhe, meine Hunde bekommen einmal im Monat Program und im Sommer NexGard. Ich will so einen Befall auch nie wieder erleben!
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Naja bei einem einzigen Floh finde ich den Fogger schon etwas übertrieben. Wenn ich überlege wie oft wir hier schon einen hatten. Unter Umständen hat sie den nur irgendwo aufgesammelt. Wenn man den 2. findet kann man sich schon mehr Gedanken machen.
Bei einer Flohverseuchten Wohnung muss man gar nicht darüber diskutieren.Fogger geht natürlich schnell und ist aggressiv, ich würde mir eher erstmal die Mühe machen es mit Waschen und Saugen in den Griff zu bekommen.
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Flöhe, die an Hunde gehen, gehen nicht an den Mensch, sondern an den Hund, wenn einer da ist, nicht an Dich. Und dort wird es halt ungemütlich... sie sterben durch die Kieselerde.
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Und wenn man das regelmäßig macht (das abpudern mit Kieselerde) dann sind sie gar nicht erst in der Wohnung, weil man alles im Keim erstickt.
Und wenn mal einer irgendwo ist, vermehrt er sich nicht gleich.
Meine Hündin hatte auch mal einen Floh, ich hab sie gleich abgepudert und alle Decken mit Desinfektionsmittel bei 60°C gewaschen, seitdem war nie wieder einer gesehen.
Ach ja und die Kieselerde trocknet den Floh und dessen Eier aus und dann sterben sie ab.
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Flöhe, die an Hunde gehen, gehen nicht an den Mensch, sondern an den Hund, wenn einer da ist, nicht an Dich. Und dort wird es halt ungemütlich... sie sterben durch die Kieselerde.
Doch, die gehen auch an Menschen...
Ich denke, AB, Schmerzmittel und Spot on ist ok gewesen, den Fogger hätte ich nicht gemacht wegen eines Floh-Fundes. Man sagt, dass 1% der Floh-Population am Tier sind, der Rest in der Umgebung, also, wenn Du jetzt noch 99 Eier, Larven und adulte Flöhe in der Wohnung hattest, würde ich sie deswegen nicht eindieseln. sondern täglich gründlich saugen.
Ich bin auch so ein Flohmagnet, lange, bevor ich einen Befall an meinen Tieren bemerke, habe ich etliche Stiche bevorzugt an den Knöcheln.
Edit: zum Glück ziehen meine Hunde Flöhe nicht so an, deswegen mußte ich bisher erst einmal alle entflohen
- Vor einem Moment
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