Spinnen eure Hunde bei Schnee auch ein bisschen rum?
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Hallo ihr Lieben,
meine Hündin ist total durchgedreht, seit Schnee da ist. Bzw. okay, was heißt total durchgedreht.. Wir haben sie seit ca. sechs Monaten aus Spanien, vielleicht ist es ihr erster Schnee. Jedenfalls hab ich es davor geschafft, dass sie wahnsinnig aufmerksam ist und eigentlich in Sekundenschnelle da ist, wenn ich rufe. Wir konnten sie sogar in letzter Zeit wieder öfter ohne Leine laufen lassen und es hat alles wunderbar funktioniert (Außer wenn sie dann doch gegen Ende noch was gerochen hat und dann wiedermal ab ist.. Aber das ist ein anderes Thema und war auch schon ein bisschen her..
)Jedenfalls, seit der Schnee da ist, ist ihre Nase ausschließlich auf dem Boden oder im Schnee und auch der Jagdtrieb kommt viel stärker durch als sonst, gerade bei Vögeln - Okay, Kaninchen und Rehe gibt's hier bei den normalen Gassirunden keine.
Es wird zwar langsam besser, die ersten Tage konnte ich auch nur noch mit der 5-Meter-Schleppe Gassi gehen, weil es sonst ein wahnsinniges Geziehe gab (Normalerweise ist sie reeelativ leinenführig, zieht aber eigentlich nie wie ein Ochse) und ich keine Chance hatte, zu ihr durchzudringen. Sogar den Clicker ignoriert sie oftmals. Es wird, wie gesagt, jetzt langsam auch wieder besser, aber sie "spinnt" trotzdem irgendwie noch rum. Als gäbe es bei Schnee 10985789 Dinge mehr zu erschnüffeln - Kann das sein? Und wieso jagt sie bei Schnee Vögel viel mehr? Sie hat immer - Klar, ist ein Parson Russell Mix - Interesse gezeigt, hinterherzurennen, war aber immer gut abrufbar, zumindest an der Leine. Jetzt will sie auch an der Kurzen sofort lospreschen. Man kann sie zwar davon ablenken, indem man den Dummy oder ein Futterstück wirft, ihr dadurch quasi das Jagen erlauben, allerdings nicht die Vögel, aber ein so großes Interesse daran zeigt sie jetzt erst seit einer Woche, eben genau seit Schnee liegt.Haben eure Hunde bei Schnee auch so ne Phase? Oder an was könnte es denn liegen, hat da jemand 'ne Idee? Könnte es auch sein, dass ihr einfach wahnsinnig kalt ist und sie dadurch irgendwie 'abtaucht'? Wir haben ihr heute auch mal Mäntel bestellt, damit's ihr etwas wärmer wird, denn sie zittert teilweise wirklich wie Sau... Ich mag die Dinger zwar nicht, aber wenn's ihr hilft...
Die ersten drei Tage hab ich sie machen lassen und recht wenig Kommandos oder Ähnliches gegeben, denn wenn's wirklich ihr erster Schnee in ihrem Leben war, dann sei ihr gegönnt, dass sie auch mal drei Tage lang das komische kalte weiße Ding erschnüffeln darf. Jetzt geht das aber schon seit 'ner Woche so und langsam is' dann auch mal gut, denk ich..
Hoffend, hier aufgrund der Frage nicht zerfleischt zu werden, sende ich euch allen liebe Grüße und bedanke mich für sachliche Antworten :-)
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Hallo,
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Das kommt vielleicht daher, dass es schwieriger ist, etwas durch die Schneedecke zu riechen. Kalte Luft transportiert Gerüche auch nicht so gut.
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Hallo
Ist bei meinem Hund auch ne Katastrophe.... Die Nase hängt auch nur am Boden jede Spur wird verfolgt. Heute ist er nem Fuchs hinterher und der Rest der Runde war er nur am schnüffeln....
LG Sabine -
Ich habe auch das Gefühl, das Betty im Schnee viel mehr mit der Nase am Boden hängt, ich weiß auch nicht woran das liegt.
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Mein Berthilein liebt auch den Schnee, überhaupt die kühlen Temperaturen! Und - mich stört es kein bisschen. Ich habe neulich diese Vorliebe auch gleich in ein schönes Suchspiel integriert: 10 Schneebälle geformt, in 5 davon waren jeweils ein Wurststück eingepackt. Die hat die Supernase zielsicher herausgesucht und dann mit Fang und Pfote zerdrückt, um an die Wurst zu kommen. Hat uns beiden sehr viel Spaß gemacht!

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Erst einmal danke für eure bisherigen Antworten. Es beruhigt mich irgendwie, dass das doch ein relativ oft erscheinenendes Phänomen zu sein scheint.

Mein Berthilein liebt auch den Schnee, überhaupt die kühlen Temperaturen! Und - mich stört es kein bisschen. Ich habe neulich diese Vorliebe auch gleich in ein schönes Suchspiel integriert: 10 Schneebälle geformt, in 5 davon waren jeweils ein Wurststück eingepackt. Die hat die Supernase zielsicher herausgesucht und dann mit Fang und Pfote zerdrückt, um an die Wurst zu kommen. Hat uns beiden sehr viel Spaß gemacht!

Da hingegen glaube ich nicht, dass Blinky den Schnee oder gar die Kälte so toll zu finden scheint. Ich glaube, sie hat mittlerweile dann auch schon wieder genug davon. Und wenn ich sie suchen schicke, verarscht sie mich, indem sie so tut, als würde sie danach suchen, sich aber dann eigentlich wieder ihren Spuren zuwendet. Selbst Wurst ist kein ausreichender Suchgrund. Bisher veranstaltete ich die Futtersuche nämlich immer nur mit ihrem normalen Trockenfutter - Motivation inzwischen hinüber. Als ich sie gestern nach einem Lyonerstück suchen lassen wollte, hat sie sich auch lieber den Spuren zugewandt.
Außerdem ist es ja schwer, überhaupt ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie widmet sich lieber den vielen, vielen Gerüchen um sie herum und lässt sich selten zu einem Spiel überreden - Futter werfen oder Ähnliches. Wobei sich das langsam wieder zu bessern scheint! -
Entschuldigt bitte den Doppelpost, weiß hier gerade gar nicht, ob der erlaubt ist oder nicht.. Muss ich nochmal nachlesen..
Aber ich wäre echt über Tipps dankbar.. Ich verzweifel langsam, hab ich heute gemerkt.. Es war echt absolute Katastrophe... Ich geb ihr n Kommando, sie ignorierts genüsslich, fünf-, sechsmal, immer noch.. Ich kann's ja nicht einfach abbrechen, ich muss ja konsequent bleiben, sonst tanzt die mir schnell auf der Nase rum, Terrier halt.. Aber bei fünf Minuten versuchen, kann man doch auch nicht mehr ruhig bleiben.. Ich bin von Natur aus recht jähzornig, vererbt wahrscheinlich, mein Dad ist es extrem. Mir fällt es wahnsinnig schwer, so ruhig zu bleiben, wenn man absolut ignoriert wird, bei einfachsten Kommandos.. Aber rumschreien und an der Leine zerren, wenn ich sie zum Beispiel einfach mal kurz hergerufen habe, bringts doch auch nicht.. Aber immer liebevoll "Blinky, aus und hier!" zu rufen, dabei aber ständig ignoriert zu werden, kann's auch nicht sein. Und den Hund letztendlich seinen Willen lassen geht doch auch nicht.. Und überhaupt nicht mehr herrufen, damit Madame genüsslich alles immer (!) beschnuppern kann, kann doch auch nicht sein..
Dass ich jeden Meter stehenbleiben muss, weil sie zieht, das krieg ich inzwischen relativ gut ruhig hin, ohne dass ich ausrasten möchte.. Aber dieses absolute Ignorieren.. Ich bin dort, wo keine Straße in der Nähe war, einfach weggegangen und hab mich versteckt, da kam sie dann auch relativ schnell. Das hab ich so fünf-, sechsmal machen müssen, denk ich.. Und selbst dann klappte es danach in nur zwei Fällen, dass sie bei "aus" bzw "aus und hier" gehört hat.. Und an der Straße kann ich nicht einfach weggehen.. Zumal sie bei einem Mal verstecken dann erstmal genüsslich irgendwas gefressen hat, was auch nicht toll ist, weil hier wohl Köder unterwegs sein sollen (was allgemein nicht toll ist, aber in der Gegend wohl gerade einfach auch gefährlicher als eh schon). Da kam sie komischerweise auf "pfui" angerannt, worauf sie sonst auch nicht hört. Tja, und ich habe beim Versteckspiel natürlich wieder einmal verloren. Kluger Hund.
Ich weiß echt nicht, was ich machen soll.. Habt ihr nen Rat?
Die Spaziergänge sollen endlich wieder uns beiden Spaß machen.. -
Meiner klebt im Schnee auch noch mehr als sonst schon mit der Nase am Boden.
Ich habe aber mal in 'nem anderen Forum gelesen, dass Hunde im Schnee besser Spuren riechen als wenn kein Schnee liegt?

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Rückruf ignorieren geht absolut nicht. Da würde ich die Leine so lange dranlassen bis der Rückruf sitzt. Und wenn sie bei Schnee zu abgelenkt ist, setz das Training erstmal aus.
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Rückruf ignorieren geht absolut nicht. Da würde ich die Leine so lange dranlassen bis der Rückruf sitzt. Und wenn sie bei Schnee zu abgelenkt ist, setz das Training erstmal aus.
Die ist auch wieder dran, in letzter Zeit geht eh nichts, selbst mit Schleppleine nicht. Hab's versucht, mussten nach 15 Minuten abbrechen, weil aus dem Hund ein Eiszapfen wurde.
Ich rede hier vom allgemeinen Herrufen an der normalen Leine. Bei dem Schnee und dem Verhalten momentan würde ich nicht auf die Idee kommen, sie frei laufen zu lassen, dafür ist sie viel zu durchgedreht.. - Vor einem Moment
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