Guter Onkologe in München gesucht
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Shalea -
16. Dezember 2015 um 06:20 -
Geschlossen
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Nochmals ich drücke euch die Daumen, und ich finde es gut das du Wege sucht die für euch passen.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Danke!

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Entschuldige aber ich verstehe nicht, was Du da willst?
Der TA wird keine Diagnose stellen können über das hinaus, was die anderen TAs nicht bereits festgestellt haben.
Ne Kristallkugel haben die in der Tierklinik auch nicht.
Mehr als "es könnte eventuell ...." Können die anhand der Vorbefunde auch nicht feststellen.
Aber das sind dann wieder die "netten" Patientenbesitzer, die hinterher über die "dummen, unfähigen Tierärzte" schimpfen.
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Du kannst denken, was du willst.
Ich habe mir bei dem Termin schon etwas gedacht.Wenn du deinen schwer kranken Hund in Narkose legen würdest in der sicheren Gewissheit, dass er nur durch ein Wunder wieder aufwacht, ist das deine Entscheidung und deine Verantwortung. Ich nehme mir die Freiheit für meinen Hund selbst zu entscheiden. Zum Glück habe ich das Recht dazu.
Übrigens haben im Vorfeld bereits vier Tierärzte die Einschätzung gegeben, dass der Hund eine Narkose vermutlich nicht überleben würde.
Natürlich habe ich aber Verständnis dafür, dass die User des DF den Zustand des Hundes via hellseherischer Fähigkeiten besser beurteilen können als die Leute, die den Hund und seine Befunde kennen. -
Der Tierarzt wird keine Diagnose stellen können, darum geht es auch überhaupt nicht.
Der Tierarzt darf gerne seine Arbeit machen, die Spielregeln dafür gebe ich aber in einem gewissen Rahmen vor. Das kann man verstehen oder eben auch nicht.
Es muss doch aber erst einmal eine gesicherte Diagnose gestellt
werden, die wenigstens soweit geht festzustellen, dass ein
tumoröses Gewebe vorliegt. Ob man das vollständig über
Röntgen sieht, wage ich mal zu bezweifeln.Deine Einstellung zur Sache kann ich verstehen und nachvollziehen.
Meine Hündin ist 12 J. als vor einem Jahr US gemacht wurde, hinten
am Po eine kleine Beule. Die damalige TÄ sah nichts, alles nur eine
dunkle Masse, bei Color US und schwebte diagnostisch zwischen
Hernie und Tumor. Ich sollte wieder kommen, wenn es sich verändert.Und ich kam wieder, diesmal zur eigentlichen TA-Chefin, die um Längen
besser ist, als die angestellte TÄ. Aus der kleinen Beule, ist inzwischen
eine dicke, große Pflaume geworden. Sie stellte nun eindeutig fest, dass
es ein Tumor ist und schlug mir alle bekannten Maßnahmen dazu vor.Ich bat lediglich um eine Schmerzbehandlung, da ab einen bestimmten
Alter die Würde des Tieres mir wichtiger ist, als jede Kasse eines TA.
Sie wissen doch alle, dass sie (fast) alle nicht helfen können, aber daran
hängt nun mal eine ganze Krebs-Industrie, das ist im Humanbereich nicht
anders.
Sie bekam ein Antibiotika und Schmerztabletten und wir einigten uns, dass
ich auch so vorbeikommen und mir Schmerztabletten holen kann.Noch geht es ihr vergleichsweise gut, sie hat sonst nichts anderes und
die Beule behandle ich von außen, dabei ist sie kleiner geworden, da ihr
Kot auf den doppelten Durchmesser angewachsen ist.
Wenn wir Glück haben, ist das Ding gutartig und sie kann damit noch
um einiges mehr leben.Ähnlich würde ich die Situation bei Dir sehen. Du brauchst auch nur
einen TA, der Dich bezüglich Schmerzbehandlung unterstützt.
Es genügt eigentlich, wenn man das so einen TA vermittelt, die meisten
zeigen dafür Verständnis. Je mehr Du zu Spezialisten läufst, je mehr
schadest Du Deinem Hund im Alter und Deiner Kasse auch.
Beides ist unnötig. Alles Gute. -
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Es muss doch aber erst einmal eine gesicherte Diagnose gestellt
werden, die wenigstens soweit geht festzustellen, dass ein
tumoröses Gewebe vorliegt. Ob man das vollständig über
Röntgen sieht, wage ich mal zu bezweifeln.Man kann die Diagnose nur durch ein MRT und eine Biopsie sichern. In unserem Fall wird die Diagnose also nicht gesichert werden können ohne mit dem Leben meines Hundes zu spielen.
Da er von der konkreten Diagnose nichts hat, verzichte ich auf dieses Spiel mit dem Leben.Ansonsten noch kurz, weil es sich anhört, als würde ich von einem TA zum anderen hopsen:
Ich war für mehrere Untersuchungen bei meiner Tierärztin, die den Hund und seine Krankengeschichte seit vielen Jahren kennt und die letzten Operationen durchgeführt hat.
Zum jährlichen Herzultraschall und Bauch-Sono war ich bei meiner Kardiologin, wo der Hund ebenfalls seit etlichen Jahren betreut wird.
Nachdem TÄ 1 im Grunde nichts so richtig gesagt hat, außer, dass sie von Untersuchungen in Narkose abrät, weil er das bei dem Grad an Leberinsuffizienz und in dem Zustand vermutlich nicht mehr packt.
Die Kardiologin hat schon per bloßem Hinsehen nach zwei Minuten einfach mal den Krebshammer geschwungen und eine Stunde wie eine Irre auf mich eingeredet, dass dieser Hund auf jeden Fall Krebs hat, keine Lebensqualität mehr besitzt und deshalb bald sterben wird. Die Knoten am Hals konnten dort nicht untersucht werden, sie war sich aber sehr sicher, dass es sich auf jeden Fall im Gesamtkontext um ein Krebsgeschehen handelt. Darüber hinaus gab die Ultraschalluntersuchung den - leider inzwischen nicht so unwahrscheinlichen - Verdacht eines Blasentumors.
Ich habe nach einem Austausch mit meiner TÄ eine Zweitmeinung eingeholt. Dort haben sich eben zufällig zwei Tierärztinnen den Hund angeschaut. Die beiden haben klar gesagt, dass sie keine Diagnose stellen können, dass sie aber Kehlkopfkrebs vermuten würden. Beide haben klar die Haltung vertreten, dass man der Leber mit Chemo oder Narkose den Rest geben würde.
Bei unserer Physio, die den Hund ebenfalls jahrelange kennt, war ich, um ihm ein bisschen Erleichterung an den Nebenbaustellen zu verschaffen.
Einen Termin beim Onkologen habe ich vereinbart, damit er aus fachlicher Sicht eine Einschätzung zu den bisherigen Ergebnissen gibt und mich berät, wie man meinen Hund in der letzten Phase noch gut unterstützen kann.----------------------------------
Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich mich dazu hinreißen ließ, Details zur Krankengeschichte meines Hundes zu posten, wo ich eigentlich eigentlich nur einen Tipp zu einem Onkologen haben wollte.
Als ob ich mich für mein Vorgehen vor dem DF-Gericht rechtfertigen müsste. 
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Sag mal @Shalea wie bist Du denn drauf?
Ich habe nichts, aber auch rein gar nichts davon geschrieben, dass der Hund gefälligst in Narkose gelegt werden muss. Wenn der Allgemeinzustand des Hundes das nicht erlaubt, ist das so. Fakt.Fakt ist aber auch, dass auch der beste Onkologe der Welt keine Kristallkugel hat anhand der er Diagnosen stellen kann. Aber halt, ne Diagnos willt Du ja gar nicht. Hmmm, was dann? Kaffeesatz lesen?
Es könnte Kehlkopf sein,Speicheldrüse, Schilddrüse, Lymphknoten, .....
Es könnte gutartig sein, bösartig, gemischt.
Weiterer Verlauf? Wie, wenn man nicht mal weiss, was es ist ....
Was man noch tun kann? Ohne vernünftige Diagnose nur Symptombekämpfung. Was, wie schon geschrieben wurde, vermutlich auf reine Schmerzbekämpfung rausläuft.
Womit wir wieder beim Allgemeinzustand wären. Und der ist aufgeund der Leber und Niere sowieso schon schlecht. Was mit Schmerzmittel als Dauermedikation sicher nicht verbessert.
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Lasst es doch echt sein, es ist ihre Entscheidung!!!
Alles Gute für euch

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Du musst Dich nicht rechtfertigen.
Aber wer so rechthaberisch, besserwisserisch und arrogant rumpampt muss sich halt auch gefallen lassen, dass man sich wundert.
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Einen Termin beim Onkologen habe ich vereinbart, damit er aus fachlicher Sicht eine Einschätzung zu den bisherigen Ergebnissen gibt und mich berät, wie man meinen Hund in der letzten Phase noch gut unterstützen kann.
Hallo Shalea,
deine Sicht der Dinge kann ich recht gut nachvollziehen.
Einem Hund mit diesem Allgemeinzustand würde ich persönlich auch keine weiteren Untersuchungen zumuten wollen.
Ich wünsche euch, daß der Onkologe deine Fragen zur gesundheitlichen Unterstützung deines Hundes ausreichend beantworten kann.
So wie ich dich verstehe erwartest du keine gesicherte Diagnose, weil die wahrscheinlich kein Arzt ohne die angesprochenen Untersuchungen geben würde oder könnte. Trotzdem muß es doch möglich sein von Ärzten unterstützt zu werden, wenn ein Hund keine weiteren Untersuchungen über sich ergehen lassen kann.
Dafür ein festes Daumendrücken von mir und alles Gute.
Mich würde interessieren, ob und wie euch der Arzt helfen möchte - falls du das überhaupt öffentlich schreiben willst. - Vor einem Moment
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