Tipps fürs Belohnen/Trainingsprobleme
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Arren hat vorhin gemerkt das irgendwas falsch läuft, da hab ich sofort abgebrochen und ne Spieleinheit gestartet. Denn er bricht da wirklich in sich zusammen wenn er merkt das er was nicht erfüllen kann, das Blümchen.
Bei Einstein hatte ich das gleiche Problem beim Tricksen, ein "leider nicht" und er ist weggelaufen.
Hast du es verschiedene Orte versucht? Einstein könnte ich nie auf meinen ausgesuchten Platz schicken, den hat er sich selbst ausgesucht. Ansonsten würde ich es mit konditionierter Entspannung versuchen.
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Die Box steht vor der Balkontür, einer ihrer normalen Plätze. Da lag sonst eine gefaltete Bettdecke, die liegt nun eben in der Box.
Ach, mein Arrenbaby... Er ist ja echt so intelligent wie ein Stück Toast, aber er hat soviel Vertrauen! Hab eben beide mal reingeschickt, ins Sitz beordert und beschmust. 2 Hunde, 2 Arme, passt.
Dann hab ich mit dem Körper den Eingang blockiert und Arren schmeißt sich gleich mal hin. Eingang zu, ich blätter in einer Zeitschrift, Arren döst schon fast. Hamilton etwas nervös, legt sich aber auch hin auf meine Aufforderung. Ich blätter noch ein paar Seiten, stehe auf und mache den Eingang wieder hoch, befehle Hami wieder ins Sitz weil der seine lange Nase an den Reißverschluß drückt (neugieriges Ding!) und als ich das "Okaym und lauft" Kommando gebe bleibt Arren einfach mal liegen. War ja so schön grade.Wieso bin ich eigentlich nicht früher drauf gekommen? So hab ich Arren als Welpen an den ersten Kennel gewöhnt.
Manchmal sieht man echt den Wald vor lauter Bäumen nicht, wenn das so klappt tanze ich ein Hallelujah! -
Kurzes Update: Mein Blümchen beginnt zu verstehen!
Ich steh vor dem Kennel, zeige mit der Hand rein und sage "In die Box!" und man sieht das es knirscht im Hirnchen, er macht ein paar vorsichtige Schritte und bekommt ein ermunterndes "Ja fein, in die Box!" und schwupps, isser drin.
Das drinbleiben ist nochmal was anderes, aber dafür gibts ja schließlich die Tür.
Hamilton hingegen will nicht. Er geht oft rein, aber sobald ich das kommentiere oder ihn reinschicken will bockt er. *seufz* Aktuell eh mal wieder bei allem, das macht es nicht einfacher etwas neues zu lernen.
Aber gut, Hamilton halt. Er merkt das es mir wichtig ist und je wichtiger mir etwas ist desto mehr sperrt er sich. Ich hab beschlossen das er nicht mehr mitüben muss, er mag die Box und kann sich drin entspannen, das reicht erstmal. -
Ich würde erst mal gar nichts machen, ausser völlig kommentarlos das Futter - die Hauptmahlzeit im Napf - in den Boxen (eine pro Hund, oder?) zu servieren.
Nach etwa einer Woche legst du das Kommando drüber.
Ab und zu ein Leckerlie in der box verstecken, so dass sie was finden, wenn sie dem Kommando folgen. Wenn sie freudig in die box gehen, kommt der nächste Schritt.
(die meisten Hunde lieben ihre Box dann schon)Dann würde ich sie draufschicken und die Dauer des Verweilens verlängern. Ein halbes Auge drauf haben und blocken und sofort wieder reinschicken, wenn die Nase rauskommt. Dauer ganz langsam steigern, kleine Schritte - hier ist Konsequenz gefragt. Unbedingt immer das Kommando auflösen.
Bei diesem Schritt sind Futter-Belohnungen nicht so hilfreich (nur eben als Fundstück in der Box).Box muss an einem ungestörten Ort ohne viel Ablenkung stehen, sollte mit offener Tür, aber abgeschirmt/abgedeckt sein und jeder Hund muss wissen, welche seine ist und die Box gut annehmen.
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Ich hab nicht alle Beiträge gelesen, aber geb mal meinen Senf zu dem allgemeinen Trainingsproblem.
Ich denke, man kann durch Training schon etwas daran verbessern, dass die Hunde sich bei Leckerlis so hochschaukeln.Dazu fallen mir zwei Sachen ein.
Erstens: Wenn man einen sehr verfressenen Hund hat, darf man NIE dafür belohnen, dass sie die Leckerlis anschauen oder sonst wie betteln. Wenn sie das schon recht intus haben, muss man mitunter ziemlich lange warten, bis sich der Hund nicht mehr auf die Leckerlis konzentriert. Aber mit Geduld verstehen sie es bald.
Ich hab es zum Beispiel bei der Leinenführigkeit. Ich möchte meine Hündin gerne fürs schön neben mir laufen belohnen. Nach der ersten Belohnung glotzt sie mich aber gerne an und wartet auf das nächste Leckerli. Das ignorier ich und gehe einfach weiter. Ich warte auf den Moment wo sie wieder abgelenkt ist, also woanders hinschaut, aber immer noch schön neben mir geht. Und genau da belohne ich dann wieder. Natürlich muss man aufpassen, dass der Hund dadurch nicht lernt: wenn ich wegsehe krieg ich ein Leckerli. Man muss gut darauf achten, dass der Hund in dem Moment wirklich nicht mehr mit den Gedanken beim Leckerli ist, das braucht Geduld, ist aber effektiv.
Meine Hündin ist auch sehr verfressen, und ich muss sehr darauf achten, dass ich sie mit Leckerlis richtig BELOHNE und nicht ABLENKE.
Mein Rüde ist da nicht so fixiert, den kann ich auch mal beim Betteln belohnen, ohne dass er gleich das Hirn ausschaltet
Zweitens: Die Art wie man Leckerlis gibt. Man kann mit Leckerlis ruhig belohnen, aber auch aufregend. In deinem Fall, wenn es um die Box geht und auch deine Hunde schnell zu sehr gepusht werden, solltest du unbedingt sehr ruhig belohnen. Man unterschätzt das, das macht wirklich einen Unterschied, wenn man es richtig macht.
In dem Video wird was in diese Richtung erläutert:Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
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Ich hab meinen anfangs entweder ein Leckerli fürs Reingehen gegeben, oder sie bei Bedarf einfach reingesetzt mit dem Worten "geh´mer in die Box" oder so, "Feiiiin Box". Halt immer wieder dazugesagt, und irgendwann haben sie´s schon kapiert.
Heut funktioniert´s über "Hoppa Box" oder "Rein mit Dir", "Iiiin die Box" oder nur "Hoppa" *gg Ich glaub, daran ist aber nicht etwa ein effektives Training schuld (ich hab das Boxgehen nie explizit geübt, sondern halt einfach verwendet), sondern eine eindeutige Körpersprache - mit Zeigen in Richtung Box, Tür aufhalten und mit der anderen Hand reinschicken (so ne wink-Bewegung), und Tonfall eben dazu etwas bestimmt, wenn einer nicht gleich wollte. War der Hund drin, Leckerli und gut war.
Für ein stures "Blümchen" *gg würd ich evtl. zur Leine greifen, Hund reinführen, ganz ruhig FEIN sagen und Leckerli rein. Tür zu, fertig. Einfach, um Konsequenz zu zeigen. Kann ja nach 2 Minuten wieder raus, wenn Du ihn läßt, und er dann noch mag.
Wenn die Hunde aber generell keinen Streß mit der Box an sich haben, und die nur zu Weihnachten/Silvester gebraucht wird, ich glaub, ich würde sie einfach reinsetzen und fertig.
Achja - kennengelernt haben sie die Box als Autobox, und nachdem wir jedes Mal irgendwohin gefahren sind, wo es toll war zum Gassi mit dem Auto, und das ausschließlich in der Box, sind sie irgendwann von alleine begeistert reingehüpft, sobald die Kofferraumklappe hoch ging, und das dann direkt dabei mit Kommando zu belegen müßte doch auch gehen (dumm nur, daß Frieda heut noch begeistert sofort reinhüpft in die Box im Auto, und als Blindelinchen nicht sieht, daß die Boxentür noch gar nicht offen ist *hust......Da muß ich dann immer die Nase retten, damit die net andötzt.).
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@byllemitblacky: 1 Box für beide Hunde zusammen.
Futter rein geht nicht, Arren reagiert bei jeder Änderung mit Futterverweigerung, der ist da sehr sensibel. Es reicht schon wenn ich anstatt dem Napf einen anderen hinstelle und er braucht 10 Minuten um sich dem Futter zu nähern. Wenn ich den Napf nun woanders hinstelle, ne, das gibt keine positive Verknüpfung.Außerdem lieben sie die Box eh schon. Das schrieb ich doch auch schon, ebenso das es mit den Leckerlies in der Box nicht gut geklappt hat.
@Fillis: Normalerweise sind die beiden garnicht verfressen, ich weiß echt nicht warum die grad so abfahren auf alles Fressbare.
Ich gebe die Leckerlies immer ruhig, weil Arren als Welpe große Probleme damit hatte zu erkennen was die Finger und was das Leckerlie ist. Er war ein kleiner Piranha.
Also gibt es die Leckerlies oft auf der flachen Hand, aber auch immer wieder als "Erinnerung" mit spitzen Fingern damit er nicht vergisst wie man Leckerlis sanft nimmt.
Hektische Bewegungen sind bei Terriern und Windigen eh nie gut.
(OT, aber um gottes willen, was hat die Frau ihrem Hund da für ein Geschirr angezogen? Ist ja gruselig!)@BieBoss: Die Box passt so leider nicht ins Auto. Ist eine Faltbox mit Reißverschlusstüren, aber ja, wenn ich sie dann reinpacke und zumache werden die Jungs das hinnehmen. Darum mache ich mir auch keinen Stress.
Ist halt nur so das sie den bestmöglichen Eindruck machen sollen, ich ärger mich über mich selbst das ich das überhaupt versuche. Die Person für die wir diese Box gekauft haben wird so oder so was zu meckern finden und das auch ausgiebig tun. Egal ob die Jungs das Kommando beherrschen oder nicht.
Das nervt mich jetzt shcon so unglaublich das es sich leider überträgt und Hamilton macht dann erst recht zu. Darum lasse ich ihn nun außen vor, das ist besser so.
(Bah, ich hab keine Lust auf Weihnachten!)Hier mal ein Bild, das Kind geht auch brav auf Kommando rein.
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Naja, Du hast immerhin einen Trost: wenn wer meckert, sagst Du einfach "An meiner Erziehung kanns nicht liegen, beim Kind hats auch geklappt!" *gggg
An Deinen Hunden hat keiner was rumzumeckern: "Wenn Du das mit Deinen so gehandhabt hast/handhaben würdest, ist das doch gut - meine brauchen das aber nicht. Sonst hätte ich ihnen das schon beigebracht."
Oder: "Ja, sowas finde ich auch toll, das ist eine gute Idee - wenn ich das brauchen würde, hätt ich das genauso gemacht". Damit hast dem bestätigt, wie toll er ist/wäre, und gleichzeitig zum Ausdruck gebracht, daß es für Dich unnötig ist. Und dann Themenwechsel.Laß Dich net irre machen - Deine Hunde können das, was sie bei DIR brauchen, und WEIL sie es bei Dir brauchen - nicht, um anderen Leuten zu gefallen oder gar zu imponieren. Und wenn das notorische Meckerfritzen sind (so liest sich das ein bissel), dann versuch doch gar nicht erst, perfekt zu erscheinen, weil dann ärgert´s Dich hinterher umso mehr. Ist den Aufwand doch gar net wert.
Aber ja - auf Weihnachten freu ich mich auch schon soo dollle *ironieoff...... Immer schön die ganze Familiy, heile Familie - aber meine Hunde müssen daheimbleiben. Irgendwie is das kein Weihnachten......

(muß zur Ehrenrettung meiner Familie aber dazusagen, wir sind ca. 13-14 Personen bei meinen Eltern, das ist platzmäßig schon irgendwann etwas enger, und mit 4 Kindern, der Jüngste dann 5 Monate jung, die anderen drei superlaut, auch eher stressig für alle Beteiligten *gg) Aber trotzdem - irgendwie find ich, gehörten meine Hunde auch dazu. So. :-) (Aber lieber daheimlassen müssen, als Miesepeter ertragen zu müssen, die einem dann erzählen, was sie anders/besser etc. machen würden *gg Da würd ich an Weihnachten doch glatt krätzig werden. So gesehen, bin ich ja eigentlich gut dran, ne....) -
Jaha, so ähnlich wie bei dir isses hier. Sie hat 3 Wochen Drama geschoben weil sie die Hunde nicht in ihrer Wohnung haben will.
Ist ja okay, aber alle anderen Pläne fand sie auch scheiße.
Im Endeffekt will sie nur das ich die Böse bin, weil ich alles kompliziert mache weil ich so egoistisch bin und die Hunde habe.
Das mein Mann und Kind die Hunde ebenso lieben und es für die 2 auch nicht in Frage kommt die Hunde hierzulassen, das ignoriert sie.Sie kennt übrigens aktuell neben meinen Hunden genau 1 weiteren. Und der kann den ganzen Tag auf der Decke liegen, ohne sich zu rühren.
In verklärten Erinnerungen noch den Hund von Freunden, das der als junger Hund ein halbes Drama war hat sie verdrängt.
Das die Jungs jetzt auch nichts anderes machen als Löle vorher ist auch egal. Löle war klein und süß, die durfte das alles. Arren will zuviel Liebe und Hamilton ist zu distanziert. Wenn sie aufdrehen weil sie sie lockt ist es furchtbar, lasse ich sie während des Besuchs an der kurzen Leine ist es auch furchtbar.
Recht machen ist unmöglich, ich glaub ich nehme Valium mit damit ich die 2 Tage da überstehe. -
Hey, denk Dir einfach immer nur: "was für ein Glück, daß ich ne eigene Wohnung habe und nicht mit Dir leben muß" - dann haste das ganze Fest über ein freundliches Lächeln auf den Lippen..... *gg
Wirklich schlimm ist es bei uns eigentlich nicht, meine Eltern können zwar mit Hunden generell net viel anfangen, aber stören sich auch net dran, solang sie nicht hochdrehen. Aber ich empfinde halt ein Weihnachtsfest ohne die Hunde immer irgendwie als unvollständig - für mich gehören die halt zur Familie. Aber wahrscheinlich wär das für die Viecherln eh eher Streß als Freude, mitzukommen, denk ich - bei so viel action....
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